Poolbar Blog

2017


2016


2015


2014


2013


2012


2011


2010


2009


2008


Auswärtsspiel mit den Pixies

„Haben aus Marilyn Manson gelernt“

poolbar-Festival engagiert Kultband Pixies für großes Konzert im Feldkircher Montforthaus.

 

Rocker Marilyn Manson lockte vor knapp fünf Jahren so viele Konzertbesucher nach Vorarlberg, dass sich die Poolbar-Macher damals dazu entschlossen, das Megakonzert in der Messehalle in Dornbirn steigen zu lassen. „Was gut war. Daraus haben wir gelernt“, schmunzelt Poolbar-Chef Herwig Bauer, als er gegenüber den VN den diesjährigen Headliner des Festivals bekannt gibt. Für das Sommerfestival haben die Organistoren niemand Geringeren als die Musikikonen Pixies aus Boston engagieren können.

2500 Besucher erwartet

Dass ein solches Kaliber auch entsprechende Rahmenbedingungen, beziehungsweise größere Konzerthallen verlangt, versteht sich von selbst, schließlich ist dies auch das einzige Konzert der Band, das in diesem Jahr in Österreich und der Schweiz veranstaltet wird. Aus diesem Grund geht das Poolbar-Organisationsteam heuer eher ungewöhnliche Wege, indem das Konzert nicht im Alten Hallenbad im Reichenfeld stattfindet, sondern ins Montforthaus Feldkirch verlegt wird. „Das Konzert würde den regulären Rahmen des Poolbar-Festivals sprengen. Das Montforthaus hat unbestuhlt eine Kapazität von 2500 Besuchern, ideal für die Pixies“, freut sich Bauer, der sich selbst als großen Fan der US-amerikanischen Band bezeichnet.

„Unfreiwillige Weltstars“

Die Songs der Kultband wurden schon von zahlreichen Bands, unter anderem von Placebo, erfolgreich gecovert. Spätestens seit der Schlussszene des David-Fincher-Klassikers „Fight Club“ mit dem Song „Where is My Mind“ genießen die Pixies den Status als „unfreiwillige Weltstars“. Sie prägten den Indie-Stil wie kaum eine andere Band. Radiohead, Nirvana, U2 und viele mehr gehören zu den größten Bewunderern der Pixies. Kurt Cobain hat sein eigenes Konzert in London sogar beendet, um die Pixies bei einem Auftritt in der Nähe nicht zu verpassen. Im August werden die Musiker um Frank Black ein umfassendes Repertoire aus allen Phasen zum Besten geben. „Diese Band verbindet Pop mit Underground wie kaum eine andere Band“, schwärmt Bauer.

Das Konzert soll laut Organisatoren Jung und Alt gleichermaßen ansprechen. „Das ist unser Prinzip, wir wollen verschiedene Generationen ansprechen. Aber alle, die in den 90er-Jahren aufgewachsen sind und sich mit Musik beschäftigt haben, werden sich bestimmt auf das Pixies-Konzert freuen“, ist sich der Eventexperte sicher.

Jahrelanger Poolbar-Erfolg

Der Poolbar-Chef weiß: Der jahrelange Erfolg des Festivals stellt sich nicht von allein ein. Dahinter stecken in erster Linie Ehrgeiz und vor allem auch Risikobereitschaft. „Wir hinterfragen uns jedes Jahr sehr kritisch und nehmen Kritik von außen auch ernst. Wir wollen dem Publikum eine gute musikalische Mischung bieten. Bei Band-Bookings versuchen wir daher jedes Jahr eine Nasenlänge voraus zu sein“, verrät Bauer.

Der Kartenvorverkauf laufe auch in diesem Jahr schon ausgezeichnet. Kein Wunder, sind die ersten bekannt gegebenen Künstler wie Voodoo Jürgens, Tyler The Creator, The Notwist, Jake Bugg, Architects oder The Naked and Famous schon vielversprechend. „Im letzten Jahr waren einige Konzerte schnell ausverkauft. Das führte dazu, dass sich heuer schon viele Konzertfans ihre Tickets gesichert haben. Hunderte Karten wurden schon verkauft“, freut sich Bauer. Demnächst wollen die Veranstalter weitere große Acts für das diesjährige Festival (7. Juli bis 15. August) bekannt geben. Man darf sich freuen.

Von Tanja Güfel, Vorarlberger Nachrichten, Bericht erschienen am 1. März 2017.

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Jobs, Jobs, Jobs,...

12_atmo_by_matthias_rhomberg_008__2_

Für das poolbar-Festival Feldkirch (07.07. –15.08. 2017) suchen wir noch tatkräfige Verstärkung für Gastropersonal, BademeisterInnen, Kassa/Garderobe und Jazzfrühstück. Generell wünschen wir uns offene und kulturell interessierte MitarbeiterInnen. Wir bieten eine abwechslungsreiche Arbeit, sowie einen Blick hinter die Kulissen eines großen Festivals mit familiären Charakter.

Am liebsten sind uns Idealisten, die für einen poolbar-Pass bzw. freie Eintritte mitarbeiten. Aber das kann und will sich nicht jede/r leisten, deshalb erhält natürlich jede/r seinen/ihren fairen Stundenlohn (Höhe je nach Qualifikation/Bereich), an der Bar natürlich auch das Trinkgeld.

Schicke am besten noch heute eine aussagekräftige Bewerbungen an
jobs@poolbar.at

Anbei noch eine genaue Beschreibung der verschiedenen Aufgabengebiete.

GASTRO: Bardamen und -herren kümmern sich darum, dass sich die Gäste beim poolbar-Festival wohl fühlen. Im direkten Kontakt mit den BesucherInnen sind sie freundlich und strahlen Kompetenz aus. Sie behalten auch in Stresssituationen stets den Überblick über die Bar (Ordnung, Jugendschutz, Sauberkeit, Diebstahlsprävention, ökonomisches Denken, etc.) und die Finanzen (Getränkepreise, Retourgeld, etc.). Außerdem arbeiten sie sowohl teamorientiert als auch eigenständig. Anforderungen: Bar- und/oder Gastronomieerfahren, engagiert, teamfähig, kommunikativ, flink, geschickt, verlässlich, genau, stressresistent.

BADEMEISTERINNEN: „BademeisterInnen" sorgen mitten im Geschehen für reibungsfreie Veranstaltungen und für Gäste, die sich wohl fühlen und gerne wiederkommen, und erleben dabei Konzerte live mit. Darunter fällt z.B. die Eintrittskontrolle. Anforderungen: teamfähig, umsichtig, engagiert, volljährig, verlässlich.

KASSA/Garderobe: Von liebenswerten Kassa-Damen und -Herren erhalten die Gäste ihre Eintrittsbändchen. Sie statten sie zudem mit Gehörschutz aus, lochen Punktekarten und behalten dabei den Überblick über die Gästeliste. Anforderungen: freundlich, vertrauter Umgang mit Zahlen erwünscht, genau, engagiert, volljährig, verlässlich.

JAZZFRÜHSTÜCK: Auch für das Brunchen am Sonntag muss gesorgt werden. Hier gilt es vorbereiten, anrichten und die Gäste mit frischem Essen verwöhnen.

BAUTEN: Das Bauten-Team kümmert sich um den Aufbau/Abbau der Festivalarchitektur im Innen- und Außenbereich. Die handwerklich begabten Damen und Herrn packen beim Aufbau (23.06. – 07.07) und Abbau (16.08. – 20.08) kräftig mit an. Anforderungen: teamfähig, umsichtig, engagiert, volljährig, verlässlich, handwerklich begabt, kräftig, geschickt, genau und stressresistent.

Die umfassende temporäre architektonische Gestaltung im Innen- und Außenbereich wird von kräftigen poolbar-BauarbeiterInnen auf- (23.06. – 07.07.) und wieder abgebaut (16.08. – 20.08.). Ein sicherer Umgang mit Bohrmaschinen und anderen Werkzeugen wird vorausgesetzt. Hauptsächlich wird mit dem Material Holz gearbeitet. Das poolbar-Bauten-Team findet rasche und individuelle Lösungen und behält auch in Stresssituationen und an heißen Sommerarbeitsagen einen kühlen Kopf. Eine gute Teamarbeit ist genauso wichtig wie eigenständiges Arbeiten. Gerne gesehen: ZimmererInnen, TischlerInnen, StaplerfahrerInnen, ElektrikerInnen.

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Die ersten Headliner für 2017

Feldkirch (ab) Im Sommer geht das poolbar-Festival in die nächste Runde. Das Festival von Nischen bis Pop wartet mit großen Namen auf – die ersten Headliner sind fixiert: Voodoo Jürgens, Tyler The Creator, The Notwist, Jake Bugg, Architects. Und für The Naked and Famous wird das Festival extra um einen Tag verlängert. 

 

„Next Big Thing“ – Voodoo Jürgens

Wiener Dialekt und schwarzer Humor: Voodoo Jürgens alias David Öllerer, ehemals Friedhofsgärtner, erzählt von den Abgründen der österreichischen Gesellschaft. Der Wiener singt in der Sprache in der er denkt, träumt und spricht, ohne dabei auf den typischen Austropop-Hype-Zug aufzuspringen. Seine Single „Heite grob ma Tote aus“ war zurecht sowohl Nummer Eins der FM4 als auch der Austrian Indie Charts. Per Mundpropaganda schon länger als „Next Big Thing“ bekannt, wird der charismatische Sänger mit seiner Band und seinen poetischen Songs das poolbar-Festival eröffnen, supportet wird er dabei von Worried Man & Worried Boy.

 

Kreationen vom „Creator“

Der Rapper mit der unglaublich tiefen Stimme – Tyler The Creator – hat die Aufmerksamkeit der Welt 2010 auf sich gezogen. Der Gründer von Odd Future verdankt seine Bekanntheit der rohen „DIY-Annäherung“ an das Musikgeschäft und seinen energetischen Live-Shows. „I don´t like being put in a box. I just make music, you know?“ Nach der poolbar-Show werden zu seinen 3 Millionen Facebook-Fans wohl einige dazukommen.

 




Wunderkind, Melancholie und Metalcore

Wenn jemand von Null auf Eins die UK-Charts stürmt, will das etwas heißen. Das britische Wunderkind Jake Bugg hat genau das geschafft. Inspiriert von Buddy Holly, Richie Valens, Bob Dylan, Donovan und Johnny Cash schiebt er alles Moderne auf die Seite und taucht in musikalische Zeiten ein, die seine gleichaltrigen Freunde nur vom Hörensagen kennen. Elektrorock und Indie-Musik zugleich verbinden mit ihrem steten Streben nach Neuem The Notwist - die Band um die Acher-Brüder nennt es „post-everything music“, erklärter Fan der Musiker ist z.B. Tom Yorke von Radiohead. Metalcore vom Feinsten bieten Architects. Die britische Band wird am 14. August ordentlich Energie ins alte Hallenbad bringen. Für The Naked und Famous wird das poolbar-Festival 2017 extra um einen Tag verlängert. Traditioneller Indie-Pop kombiniert mit modernen elektronischen Klängen machen das Quintett aus Neuseeland zu einer der aufregendsten Bands des Inselstaates.

 

 

poolbar-Generator 2017 in Bregenz mit Vortragsreihen & Parties


Bevor das poolbar-Festival den Sommer startet, will das Festival aber gestalterisch – wie jedes Jahr – bei Null anfangen und neu konzipiert werden. Seit drei Jahren wird das wieder in Workshops, dem poolbar-Generator, gemacht. Was hier an Ideen entsteht, wird bis zum Sommer im Festivalgelände rund um das alte Hallenbad im Reichenfeld mit jungen kreativen Köpfen aus den Bereichen Architektur, Produktdesign, Grafik, Visuals, Public- und Street Art umgesetzt. In die Arbeit des poolbar-Generators, der heuer in der Landeshauptstadt Bregenz angesiedelt ist, bringen sich namhafte Vertreter der deutschsprachigen Kunst-, Grafik- und Architekturszene als Workshopleiter und Gastkritiker ein. Diese Gelegenheit wird genützt, um diese Persönlichkeiten und ihre Arbeit in einer Vortragsreihe zu präsentieren – am 17. Februar um 18:00 zum Thema Kunst & Architektur im Kunsthaus Bregenz (mit Martin Mackowitz, Susanna Böhm, Manuel Gorkiewicz sowie Hubert Matt) und am 21. Februar um 19:00 im vorarlberg museum zum Thema Grafik & Design (Zeughaus, Kriso Leinfellner, Boicut & Peter Phobia sowie Stefan Moritsch).

 

Alles auf einen Blick:
Veranstaltungen zum poolbar-Generator, Bregenz

Freitag, 17.2., 18 Uhr: Kunsthaus Bregenz, Vortragsreihe zu Kunst & Architektur (mit Martin Mackowitz, Susanna Böhm, Manuel Gorkiewicz sowie Hubert Matt)
Samstag, 18.2., 21 Uhr: Lo-Life: poolbar generation / Party
Montag, 21.2., 19 Uhr: Vorarlberg Museum, Vortragsreihe zu Grafik & Design (Zeughaus, Kriso Leinfellner, Boicut & Peter Phobia sowie Stefan Moritsch
Dienstag, 22.2., 19 Uhr: Magazin 4: Abschlusspräsentation, Party
Alle Veranstaltungen mit freiem Eintritt.


Alles auf einen Blick:
poolbar-Festival 2017: 7.7. – 15.8., Alts Hallenbad, Feldkirch

Freitag, 7. Juli 2017 (Halle): Voodoo Jürgens
+ Support: Worried Man & Worried Boy

Dienstag, 11. Juli 2017 (Halle): Tyler, the Creator
Donnerstag, 20. Juli 2017 (Halle): Jake Bugg
Freitag, 21. Juli 2017 (Halle): The Notwist
Montag, 14. August 2017 (Halle): Architects
Dienstag, 15. August 2017 (Halle): The Naked And Famous


Nichts verpassen – Tickets sichern

Willkommen zurück am poolbar-Festival. Der Vorverkauf der Tickets startet bereits am Sonntag, 2. Februar 2016. Informationen zu den Vorverkaufsstellen sind auf poolbar.at unter Ticket&Service zu finden.

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Magazin 4 öffnet sich der Jugend

12_poolbar_generator_16_by_matthias_rhomberg_069

 Mitten im poolbar-Generator (c) Matthias Rhomberg.

 

 

Feldkircher Poolbar sorgt für das Zusammenrücken zweier Städte. Ein Bericht von Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten, 21. Dezember 2016.

Bregenz, Feldkirch – Nicht nur die Ausarbeitung der Bewerbung um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2024“ lässt Vorarlberger Städte näher zusammenrücken, nun konkretisiert sich auch eine Ansage von Jutta Dieing, der neuen Leiterin des Kulturamtes in Bregenz. Wenige Wochen nach ihrem Antritt im Oktober dieses Jahres verlieh sie dem Wunsch Ausdruck, das Magazin 4 in der Bergmannstraße, in dem jahrelang höchst niveauvolle Ausstellungen stattfanden, die zuletzt aber nur noch auf marginales Publikumsinteresse stießen, weiter öffnen zu wollen. Damit werde kein Schlussstrich hinter exklusiven Präsentationen von bildender Kunst gezogen, die Räumlichkeiten sollten aber auch anderweitig genützt werden. Im Zuge der Auseinandersetzung mit sinnvollen Möglichkeiten stieß man auf die Feldkircher Poolbar, deren Leiter Herwig Bauer dort einen Teil jener Workshops abhält, die unter dem Titel „Poolbar-Generator“ zusammengefasst sind. Angehende Architekten, Designer und Kreative aus anderen Bereichen, etwa auch den neuen Medien, werden dabei nicht nur die Gestaltung des Reichenfeld-Areals erarbeiten, sondern generelle Überlegungen zum Festival-Programm anstellen, das im Juli und August 2017 läuft.

Finanzielle Unterstützung

Bauer zeigt sich im Gespräch mit den VN höchst erfreut über die Zusammenarbeit. Die Landeshauptstadt unterstützt das Poolbar-Festival auch finanziell mit 20.000 Euro für die Workshops, dieselbe Summe steuert das Land Vorarlberg bei. Für das Programm kommen von der Stadt Feldkirch rund 55.000 Euro, vom Land 45.000 Euro und vom Bund 27.000 Euro. Der Aufwand ist damit freilich noch nicht gedeckt, die Poolbar-Macher brauchen private Sponsoren und setzen auch auf die Erlöse in der selbst organisierten Gastronomie. Jedenfalls hat sich das Kulturfestival, dessen Angebot von Musik, Filmen, Design und Medienprojekten reicht, bestens etabliert.

 

"Es geht uns auch darum, großartige Ideen
in ein überzeugendes Gesamtkonzept zu packen."
Herwig Bauer

 

Partizipation

Ein wesentlicher Aspekt ist die Einbeziehung junger Kräfte, die Möglichkeit zur Partizipation haben rund 40 Teilnehmer an Workshops, die vom 12. bis 23. Februar 2017 stattfinden. Bauer: „Robert Zanona und Michael Amann leiten den Architekturworkshop und sind auch in die Organisation involviert. Architektur ist die Klammer, die alle gestalterischen Elemente zusammenfasst. Michael Marte als Grafik-Workshopleiter ist für die Außenwirkung verantwortlich. Besonders stolz sind wir auf Boicut und Peter Phobia, die zu den renommiertesten österreichischen Street-Art-Künstlern mit internationaler Strahlkraft gehören.“ Ein weiterer „Poolbar-Generator“-Ort wird heuer übrigens das Kunsthaus Bregenz sein.

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

15.000 Mal Dankeschön

Über 15.000 Likes für unsere Facebook-Seite. 😳 Wow und Danke! Jetzt verlosen wir, wegen diesem freudigen Ereignis, zwei Punktekarten für das poolbar-Festival 2017. So geht es: Unsere Facebook-Seite liken und deine besten Freund/deine beste Freundin, der/die sich unbedingt mit dir im Sommer ein paar Konzerte anschauen sollte, tagge. Wir wünschen viel Glück und freuen uns über ganz viele Kommentare.

 

=> Hier gehts zur FB-Seite und der Verlosung <=

http://poolbar.at/system/asset/filename/25956/poolbarFestival_FacebookPost_15000Danke.png

Infos zur Punktekarte hier: http://poolbar.at/pages/tickets&service/ticketinfo

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

“Wir wollen mehr in die Öffentlichkeit treten”

http://poolbar.at/system/asset/filename/25954/robert-zanona-und-michael_poolbar.jpg Robert Zanona und Michael Amann (c) poolbar Festival.

 

 

Workshopleiter Robert Zanona und Michael Amann sprechen im Interview mit den Vorarlberger Nachrichten über den Poolbar-Generator. Erschienen am 29. Dezember 2016.

 
Welche Beziehungen habt ihr zur Poolbar?

Zanona: 2015 waren wir selbst noch als Teilnehmer beim Poolbar-Generator in Dornbirn dabei. Wir waren danach intensiv mit der Ausarbeitung der temporären Architektur für den Außenbereich beschäftigt und haben bei der Umsetzung mitgewirkt. Die Zusammenarbeit mit dem Team war von Anfang an super – mit der Zeit wurden wir dann auch Teil des Teams und verantwortlich für den Bereich Architektur und Bauten. Bei der Workshopreihe 2016 übernahmen wir zusammen mit Massimo Nardiello die Workshopleitung im Bereich Architektur.   


 
Wie lange beschäftigt ihr euch schon mit Architektur?

Amann: Wir studieren seit fünf Jahren an der Technischen Universität in Wien. Aufgrund des mangelnden Platzangebotes von Arbeitsräumen an der Uni haben wir uns sehr bald ein gemeinsames Atelier mit anderen Studienkollegen eingerichtet. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Austausch und die Zusammenarbeit mit jungen Kollegen ein wichtiger Aspekt für die Ausbildung ist und stetig neue Inspirationen mit sich bringt.

Zanona: Ob in verschiedenen Praktika in Architekturbüros oder als Mitarbeiter in einer Modellbauwerkstatt – uns war es immer wichtig, neben dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln. Derzeit erarbeiten wir kleinere Projekte in Wien und Vorarlberg und sind seit Oktober dieses Jahres mit Poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer mit der Organisation des Poolbar-Generators beschäftigt.

 


Die Architektur ist ein wesentlicher Bestandteil des Festivals. Jedes Jahr wird sie anders gestaltet. Wie entstehen die Ideen dafür?

Amann: Bis vor vier Jahren wurde für die temporäre Gestaltung jährlich ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Der Umstieg auf die Workshopreihe mit den Bereichen Architektur, Grafik und Visuals, Produktdesign, Street Art und Public Art hatte den Hintergrund, ein gesamtheitliches Gestaltungskonzept in einer Zeitdauer von etwa zwei Wochen gemeinsam im Team zu erarbeiten. Im Vordergrund steht der spartenübergreifende Austausch unter jungen Kreativen.

 

 

Welches sind eure Workshop-Ziele?

Zanona: Das Ziel der Workshopreihe ist die Erarbeitung von Ideen und Konzepten für die temporäre Gestaltung des Poolbar-Festivals 2017. Die Aufgabenstellungen reichen von der Außen- und Innenraumgestaltung bis hin zu Möbeldesign. Es gilt eine atmosphärische und spannende Architektur zu entwerfen. Berücksichtigt werden müssen neben den infrastrukturellen Abläufen eines Festivalbetriebs auch die knappen Auf- und Abbauzeiten.

Amann: Nach den Workshops in Bregenz haben Teilnehmer etwa einen Monat Zeit, selbstständig oder in kleineren Gruppen die erarbeiteten Konzepte zu schärfen und zu konkretisieren. Im März werden in einem Nachbearbeitungsworkshop in Wien die konkreten Entwürfe ausgearbeitet und erste Prototypen erstellt.

 

 

Worauf legt ihr in diesem Jahr den Fokus?

Zanona: Im Fokus des Poolbar-Generators liegt die Intensivierung des Austausches unter den einzelnen Workshopbereichen, um ein harmonisches sowie nachhaltiges Gestaltungskonzept zu erarbeiten. Im kommenden Jahr wird das erste Mal der Workshop „Public Art“ unter der Leitung des Wiener Künstlers Manuel Gorkiewicz angeboten. Es sollen künstlerische Installationen und skulpturale Arbeiten am Festivalgelände und im öffentlichen Raum umgesetzt werden. Das Publikum besteht also nicht nur aus Festivalbesuchern, sondern auch aus der Lokalbevölkerung.   

 

 

Heuer findet der Poolbar-Generator in Bregenz statt.

Amann: Den Teilnehmern soll eine angenehme Arbeitsatmosphäre geboten werden – letztes Jahr haben wir uns für eine abgeschiedene Location in Ebnit entschieden. Dieses Jahr sind wir im urbaneren Bregenz, mit dem Ziel, mehr in die Öffentlichkeit zu treten. Zusätzlich wird eine öffentliche Vortragsreihe angeboten, am 17. Februar im KUB zum Thema Kunst & Architektur und am 21. Februar im Vorarlberg Museum zum Thema Grafik & Design.

 


Was könnt ihr von den vergangenen Workshops für den nächsten Poolbar-Generator mitnehmen?

Zanona: Die bewusste und ökonomische Wahl der eingesetzten Materialen hat sich bewährt und ist ein wesentlicher Bestandteil für die jährlich neue temporäre Architektur beim Festival. Die wichtigen Aspekte der Wiederverwendbarkeit und der Lagerung dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Da es wichtig ist, solche Aspekte schon beim Entwurf mitzudenken und das Team von Beginn an miteinzubeziehen, ist der Umstieg von den Wettbewerben hin zum gemeinsamen Erarbeiten in einer Workshopreihe sinnvoll und nachhaltig.

 
Zur Person

Michael Amann
Geboren: 21. April 1992 in Feldkirch
Ausbildung: Architekturstudent
Hobby: Musik

Robert Zanona
Geboren: 21. Dezember 1990 in Feldkirch
Ausbildung: Architekturstudent
Hobby: Fotografie

 

 

 

 

 

 

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Earlybird Tickets und Gutscheine

http://poolbar.at/system/asset/filename/25936/poolbar_xmas_2016.gif
 
Wie üblich gibt´s zu Weihnachten Earlybird Tickets (limitiert) für das poolbar Festival 2017. Schnell bei NTRY Ticketing​ oder beim Musikladen Kartenbüro & Eventagentur zugreifen! Gutscheine gibt´s im poolbar-Shop sowie im Musikladen (Götzis).
 
0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

poolbar Aftermovie 2016

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Aufbrechende Kunst

Maria-Flavia Pascu spricht übere ihre Kunst beim poolbar-Festival 2016.

 

 

Beim diesjährigen poolbar-Festival entstehen unter der Leitung des Medienkünstlers Stefan Kainbacher von NEON GOLDEN großformatige Projektionen zum Thema Aufbruch/Ausbruch. Konzeptionell startet dieser Aufbruch mit dem Ausbruch aus den gewohnten Festivalgrenzen und bezieht daher auch markante umliegende Orte mit ein. Dazu gehören die weithin sichtbare Felswand über dem Alten Hallenbad und eine Baumreihe im Reichenfeld, welche das Festivalgelände geografisch begrenzen. Weiters befindet sich auf der anderen Seite das Landesgericht, ein Ort, an welchem täglich Entscheidungen über Grenzüberschreitungen getroffen werden. Die Projektionen auf dem Landesgericht sind auch für alle passierenden VerkehrsteilnehmerInnen gut sichtbar.

Inhaltlich wurden beim poolbar Generator Visuals Workshop mit den TeilnehmerInnen Anna Lerchbaumer und Philipp Hartmann grafische Strukturen, die sich thematisch mit dem Thema Grenzen und deren Aufbruch beschäftigen, erarbeitet. Daneben steuert die rumänische Gastkünstlerin Maria-Flavia Pascu eine Arbeit zum Festival bei. Stefan Kainbacher bricht im Rahmen seiner Werkreihe „Systems“ aus dem gewohnten System aus und gestaltet eine neue ortsspezifische Arbeit.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen unterstützenden PartnerInnen bedanken, welche dieses Projekt ermöglicht haben. Besonders hervorzuheben ist hier die Firma PANI, die uns großzügigerweise die Projektoren zur Verfügung stellt, sowie das Landesgericht Feldkirch und die Bundesimmobiliengesellschaft, ohne welche die Bespielung des Landesgerichtes nicht möglich gewesen wäre.

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Besucherrekord und überraschende Höhepunkte.

Der Rückblick 2016

Kaum zu glauben 45 Tage poolbar-Festival sind vorüber. Ja – richtig gelesen. Vom 7.7. bis zum 20.8.2016 bot das alte Hallenbad in Feldkirch Entfaltungsfreiraum für das Festival mit Mehrwert. Über den ganzen Zeitraum hinweg wurde das Gebäude und dessen Umgebung von inter/nationalen Musikacts und Künstlern bespielt. Zeit um rückzublicken.

Konzert Höhepunkte
Das poolbar-Festival versteht sich als Konzept-Festival. Neben den Konzerten, die im Mittelpunkt stehen, ist das Programm mit unterschiedlichsten Veranstaltungs-Formaten bestückt. Da kommt eine ordentliche Anzahl mit satter Vielfalt zusammen. Die Geschäftsführer Heike Kaufmann und Herwig Bauer zeigen sich äußerst zufrieden mit der Bilanz.
Das heurige Programm lief so gut wie noch nie. Die stetige Entwicklung habe sich ausgezahlt. „In unserer 23-jährigen Geschichte hatten wir in dieser Saison die meisten ausverkauften Konzerte in der großen Halle. Da im Vorverkauf teils so ein starker Andrang war mussten Kartenkontingente – auch für spezielle Formate, wie den erst zum zweiten mal statt gefundenen Tagebuch Slam, hochverlegt werden.

Neuer Besucher-Rekord
Neben den erwartungsgemäß starken Konzerten der Großen Acts, wie Bilderbuch, Dispatch, Jurassic 5, Travis, Nneka und Walking On Cars – allesamt ausverkauft in der Halle – streicht Bauer Quantic, The Very Best, Lola Marsh und Dan Mangan in seinem Programmheft als Highlight an. Drei Acts, die eigentlich Support waren, jedoch Headlinerstatus verdienen würden seien Koenig, White Miles und Kytes, hält er fest. Ca. 25.000 BesucherInn wurden gezählt – ein neuer Rekord! Trotz erhöhtem Besucherandrang konnten Polizei, Sicherheitskräfte sowie Sanitäter nichts außergewöhnliches feststellen.

Wow-Effekt am Festivalgelände
Doch für ein gelungenes poolbar-Festival zählen nicht nur Ticketverkäufe, sondern eher auch die persönliche Resonanz des Publikums aus Vorarlberg und den Nachbarländern. Und diese sei überwältigend gewesen und lasse alle vergangenen Strapazen vergessen und motivieren gewaltig, so die Veranstalter. Oft konnte man staunende Gesichter am Festivalgelände entdecken, denn 2016 hat sich das Architektur- und Gestaltungsteam selbst übertroffen. Schon von der Illbrücke her eröffnete sich mit dem Weg, der sich durch die extra angelegte Blumenwiese schlängelte, der Blick auf das Gelände. Dort standen verschiedene neu angelegte Holzkonstrukionen, die die Vorarlberger Holzbaukunst hochleben ließen. Und bekam sogar einen eigenen Namen: „poolbar-Village“. Besonders an den lauen Sommernächten lud der Außenbereich zum Verweilen ein. Davon gab es einige, glücklicherweise.

Die fein konzipierte Architektur im Außenbereich wurde im Innenbereich weitergeführt. In diesem Jahr trug die ganze Gestaltung – Architektur, Grafik, Produktdesign, Visuals, Street Art und Style – das Überthema „Aufbruch“ und wurde zu Jahresbeginn bei der Workshopreihe „poolbar-Generator“ entwickelt. Über 50 kreative Köpfe generierten gemeinsam ein schlüssiges Konzept. Ein Experiment, das sich bewährt hat und 2017 auch wieder Platz findet oder besser gesagt Ursprung für die ganze Gestaltung sein wird. Jedes Jahr erfindet sich das poolbar-Festival neu, doch die Werte bleiben gleich.

Tag der Integration
Besonders hervorgehoben hat sich der Gsis welcome Integrationstag. Er begann mit einem Fußball Turnier, zu dem neben poolbar-Team, poolbar-Gästen und Kulturbetriebskollegen – u.a. die Wiener Symphoniker – auch zahlreiche Teams von Flüchtlingen zwischen Hohenweiler und Feldkirch angetreten waren. Nach vielen sportlichen und emotionalen Höhepunkten bei spannenden Elfmeterduellen wurde der Tag mit dem Kontaktchor und einer Tanzgruppe – in beiden Fällen zusammengesetzt aus Asylwerbern und Einheimischen – bei euphorischer Stimmung fortgesetzt, ehe zwei eigens für den Anlass von Flüchtlingen gestaltete Kurzfilme, im bis zum letzten Platz besetzten pool, für eine Nachdenkpause sorgten.
Die Zahlen sprechen für sich und machen alle Statistik-Liebhaber wuschig.

Programm:
1 Lesung
1 Liechtensteiniade
1 Fußball-Turnier
1 Integrationstag
1 Kleidertausch Happening (Kleiderzirkus)
2 Public Viewings
2 Slams (Poetry Slam und Tagebuchslam)
2 Kooperationsveranstaltungen: Feschmarkt und Craft Feld
3 Präsentationen/Galas
4 Tage poolTanz
6 Popquiz-Abende
6 Zirkusworkshops für Jung und Alt + Hochprima Yoga (beim Jazzbrunch)
6 Jazzbrunches
8 Filmvorführungen (von kleinen im Burtkasten bis zum Open Air Kino)
40 DJ Sets
61 Konzerte (Support-Acts, Headliner und Mini Open Airs im Brutkasten)

Allgemein (Zahlen sind als Richtwert zu sehen.):
20m3 heimisches Fichtenholz wurden verbaut
Über 50 Mitwirkende beim poolbar-Generator
130 Mitarbeiter. Alle fair entlohnt, kein Ehrenamt
25.000 BesucherInnen
47.000 Durstlöscher gingen über die Theke (Bier, Limo, Säfte und Mixgetränke uvm.)
860.000 Euro Budget. (incl. poolbar-Generator). Davon 81% Eigenleistung durch Gastro, Sponsoren und Eintritte

Was kommt als nächstes?
Das poolbar-Festival ist am 2. September wieder in Dornbirn zu Gast. Im Zuge des Urbikuss-Stadtfestes sorgt ein Bar-Container aus dem „poolbar-Village“ mitten auf dem Marktplatz für kühle Drinks. Direkt neben der Hauptbühne mit Fuzzman & The Singing Rebels. Dornbirn agiert seit Anbeginn des poolbar-Generators als Partner und unterstützt diesen. Mit der Vernetzung am Urbikuss kommt das Generierte nach Dornbirn. Zudem wird am Platz zwischen Inatura und Kunstraum eine kleine poolbar-Lounge eingerichtet. Mit poolcar, poolbar-Festival-Möbeln, Street Art, Sound von DJ Shneeblinksi sowie kühlen Drinks.

Ahoi 2017
Der nächsten Saison gehen die Veranstalter mit viel Motivation entgegen. Dankbar schauen sie auf das gesamte poolbar-Team, Mitwirkende, PartnerInnen, Musikacts und auf die treuen BesucherInnen. Sie alle machen das poolbar-Festival zu dem was es ist.

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren