Poolbar Blog

2016


2015


2014


2013


2012


2011


2010


2009


2008


Das feine Gespür für Jazz

 http://poolbar.at/system/asset/filename/23702/0720_Quantic_c_HaintsoRakouth.jpg

Quantic – Ein feines Gespür für Jazz mit Reggae-Dancefloorbeats

Pünktlich zum poolbar-Festival startet Quantic seine 1000 Watts Tour mit einer kongenialen Liveband auf die man mit Vorfreude gespannt sein darf. Der herrliche Sound, der am 20.7. beim poolbar-Festival zu hören sein wird, ist angereichert mit Cumbia & Latin Soul, tropischen Reggae-Klängen und Dub-Einflüssen und wird noch lange nachhallen.

Er ist im Moment wohl einer der talentiertesten Künstler in der Alternative Dancemusic Szene und nimmt uns mit auf eine fantastische Reise. Der DJ und Producer Will Holland trifft den Nerv, regt an, reizt und überrascht. Er bezeichnet seinen Sound als »lovely musical mess« – eine schöne Umschreibung für diese außergewöhnlichen Klangwelten seiner Live-Sets in die Quantic einlädt. Mehrere Drehungen und Wendungen in seiner Karriere zeigen seine unglaubliche Vielfalt.

 

 


»It’s the local fire water« – Rhythmus global
Quantic ist ein Global Player, der überall zuhause sein möchte und sich von seiner Umgebung inspirieren lässt. Seine Musik ist geprägt von zahlreichen Reisen, die ihn von Japan, Kolumbien, Jamaika bis nach Brasilien und wieder zurück führten. Der Allroundkünstler, mit britischen Wurzeln, startete in der Londoner Breaks-Szene und entdeckte bald seine Leidenschaft für Hip Hop. Dessen Ursprünge verbergen sich in R&B Sound, Funk und Soul er schon mehrmals mit zahlreichen Songs von Platten aus besseren Zeiten verband - als Vinyl noch das Gold der Musikindustrie war.

Will Holland wird von Wilson Viveros (Drums/Percussion), Sylvester Onyejiaka (Horns & Keys), Nidia Góngora (Langzeitkollaborateur von Quantic, Vocals) und Christopher Ellis auf der 1000 Watts Tour begleitet. Und vielleicht ist auch Alice Russell beim Konzert am poolbar-Festival mit dabei – es bleibt vorerst spannend.

Soundcloud-Ausschnitt aus der aktuellen 1000 Watts Tour.
20.07. Quantic (live) am poolbar-Festival: Tickets und Infos.


x leuchtend herz x

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Drangsal abgesagt

ACHTUNG: Leider eine Absage von Drangsal (13. Juli) ...

Der bestätigte Termin musste im Nachhinein verschoben werden – wir haben mit Hochdruck an einem Ersatztermin gearbeitet, doch leider ließ sich keiner mehr finden. Wir hoffen dennoch diesen Act spätestens nächstes Jahr bei uns begrüßen zu können.

Bereits gekaufte Karten können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen umgetauscht werden.

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Volksbank Sommerticket ...

... und der Sommer gehört dir.

3 Abende poolbar-Festival und 3 Tage Szene Openair nur mit einem Ticket? Ja, richtig gehört. Nur mit einem Ticket! Und zwar dem Volksbank Sommerticket. Da steht einem ausgelassenen Festival-Sommer in Vorarlberg nichts mehr im Weg.

Das Special-Ticket und weitere Informationen dazu gibt es bei allen Vorarlberger Volksbanken zu holen.

Auf jeden Fall gibt es auch Sonder-Preise fürs Eröffnen von Aktiv- oder Studentenkontos. Für nur 35 Euro ist das Volksbank Sommerticket dann erhältlich – fast geschenkt. Und Volksbank-Aktivkunden bekommen das limitierte Sommerticket schon um 75 Euro.

+++ Achtung: begrenzte Kartenanzahl +++

www.volksbank-vorarlberg.at

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Erster Blick auf die Grafik

http://poolbar.at/system/asset/filename/23692/poolbarLogo_2016_web.jpgpoolbar-Logo 2016 (c) Michael Marte

 

 

Die Grafik rund ums poolbar-Festival wird jedes Jahr neu entwickelt. Beim poolbar-Generator wurde rund um das Motto „Aufbruch“ der Grundstein dafür gelegt, das Konzept in der Workshop-Gruppe entwickelt und erste Schritte gewagt. Abgerundet und finalisiert wird das Erscheinungsbild dann durch den Hauseigenen Grafikdesigner Michael Marte. Anbei die ersten Eindrücke zur poolbar-Grafik 2016.

„Die Grafik des poolbar-Festivals war immer schon wesentlich mehr als das Kommunizieren von Veranstaltungsterminen. Sie war immer eine eigenständige Festivalkategorie – mit eigenem Charakter, eigener Sprache und eigener Aussage. Und sie hat Tierleben gerettet, Raumklimatisierungen ermöglicht, Bewusstsein geschaffen. Die poolbar-Grafik hatte immer einen Mehrwert“, so poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer.

Die Ruhe vor dem Aufbruch

Ausschlaggebend für das Kommunikationskonzept des poolbar-Festivals war der Wunsch, das Thema des Aufbruchs nicht im Sinne des rastlosen und ständigen voranschreiten-Müssens zu begreifen, sondern im Spannungsfeld von Muße und Aktivität.

„Jeder Aufbruch ist ambivalent. (...) Nur aus einem Ruhezustand, einer Phase der Immobilität lässt sich aufbrechen.“  – Konrad Paul Liessmann

Ziel ist es darzustellen, dass die Gegensätzlichkeit nicht in der Unvereinbarkeit zueinander, sondern in ihrer wechselseitigen Bereicherung ihre Bedeutung erhält. Denn nur wer verstanden hat, sich der Ruhe hinzugeben, kann Lust an der Bewegung empfinden.

Bewusste Ruhemomente

In Bezug auf das Festival stellt sich grundsätzlich die Frage, was das „vor dem Aufbruch“ bedeutet. Aufbruch verlangt nach Entschlossenheit, die nur durch das Zulassen eines Innehaltens entstehen kann. Somit fasst sich der Beschluss, bewusst einen Ruhemoment zu setzen. Ein Stillstand, der es erlaubt, gegen die gegenwärtige gesellschaftliche Rastlosigkeit einzuwirken und ermöglicht, das poolbar-Festival nach dem Ereignis im Zeichen des Aufbruchs aufblühen zu lassen.

Das Sujet entstand fortlaufend vor dem Hintergrund, den zeitlich vorangehenden Stillstand vor dem pulsierenden poolbar-Festival-Sommer zu symbolisieren. Das Plakat stellt in seiner gestalterischen Einfachheit Stillstand und Ruhe dar. Nur wenige Gestaltungselemente, wie Zeichen (Sonnenaufgang) und Graustufen (Dämmerung) verweisen auf die bevorstehende Bewegung – auf das langsame Lautwerden eines Aufbruchs, der durch sein vorangegangenen Stillstand in vollster Intensität zum Vorschein zu treten verspricht.

 

 

 

Entwurf Plakat (c) Michael Marte

http://poolbar.at/system/asset/filename/23650/Entwurf_pb_plakate20163.png

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

„Herausforderung ist das halbe Leben“

 

The Gap–Lisa SchneiderNada Surf haben Anfang März mit „You Know Who You Are“ ihr achtes Album veröffentlicht. Die Haare sind grauer, die Gitarre spielt sich aber noch genauso gut wie früher. Eine Band, die ihren Sound gefunden hat. Anlässlich ihres Wien-Konzerts haben wir Matthew Caws zum Interview gebeten.

„Always Love“ von Nada Surf ist immer noch eine Hymne – auch, wenn die Silberhochzeit bald ins Haus steht; unglaubliche 20 Jahre sind seit der Veröffentlichung ihres Debüts „High/Low“ mittlerweile vergangen. Mit ihrem aktuellen, achten Album „You Know Who You Are“ spannen sie soundmäßig einen Bogen über die gesamte Bandkarriere.

Mit The Gap sprach Matthew Caws, der Frontmann der Band, kurz vor deren Auftritt im Wiener Wuk über Selbstfindung, das neue Album und über Musik, die man sich am besten beim Staubsaugen und Blumengießen anhört.

 

 

Ihr tourt mittlerweile schon seit einigen Wochen durch Europa – und um die Frage einmal anders zu stellen: Was war das Schlimmste, was bisher passiert ist?

Die Antwort ist für die Fans zwar toll, für das Interview aber total langweilig: Es ist wirklich alles wunderbar gelaufen. Ich habe heute beim Soundcheck einen kleinen Stromschlag abgekommen, aber das war schon wirklich das Schlimmste.

Bei Nada Surf habe ich immer ein bisschen das Gefühl, dass sich euer Studio-Sound und der auf der Bühne sehr unterscheiden. Was sagst du dazu?

Es ist sicher so, dass wir live stärker auftreten, wenn man so will. Lauter. Ich würde aber nicht sagen, dass ich wollen würde, dass die Alben ebenso klingen. Ich glaube, man kennt das: Beim Ausgehen hört man gern andere Musik, als man sie vielleicht zuhause, in Ruhe hört. Die Alben sind sehr behaglich, sehr poppig, ich glaube, auch meistens einfach angenehm zu hören. Auf der Bühne holen wir dann doch noch einmal so richtig raus, was wir unter Rock ’n’ Roll verstehen. Aber wie gesagt: Ich finde eigentlich, dass es ein schönes Kompliment an eine Band wäre, zu sagen: „Hey, deine Musik höre ich gerne, wenn ich Staub sauge.“

Du wärst nicht beleidigt, wenn dir jemand sagt, er hört Nada Surf am liebsten, während er die Blumen gießt?

Absolut nicht. In Ruhe ein Album bzw. die Musik genießen – das ist eigentlich das Schönste.

Denkst du, nach all den Jahren der Studio- und Bühnenerfahrung, dass es überhaupt eine solche Unterteilung gibt – in Studio- und in Livebands?

Im Idealfall ist das ja eine symbiotische Angelegenheit. Die Studioaufnahmen sind die profunde Grundlage fürs Live-Set, natürlich, man kann ja nie einfach nur alles improvisieren. Umgekehrt weiß man, wenn man im Studio steht – nach ein bisschen Erfahrung –, was live funktionieren kann und was nicht. Es ist also ein Austausch, ein Wechselspiel. Wobei ich schon glaube, ohne jetzt dezidiert auf die Schnelle Namen nennen zu können, dass es Bands gibt, die im Studio besser funktionieren als live. Ich hoffe, dass ist bei uns nicht der Fall (lacht).

Ihr habt gerade euer neues Album „You Know Who You Are“ veröffentlicht. Was sind die größten Unterschiede zu den vorigen Releases?

Ich glaube, das Album ist sehr straight geworden. Vor allem ist es – und das ist eigentlich unabsichtlich so passiert – doch ein Album, das einen Bogen spannt. Wir hatten 17 Songs, von denen wir schlussendlich die zehn ausgewählt haben, die aufs Album gekommen sind. Beim Aufnehmen der 17 Songs haben wir uns eigentlich nicht wirklich Gedanken gemacht, wohin der Sound jetzt genau gehen soll – wir haben es einfach passieren lassen. Als wir dann aber ausgesucht haben, welche einzelnen Tracks wirklich auf die LP kommen sollen, haben wir gemerkt, dass wir interessanterweise – vom Sound her – unsere gesamte Karriere mit diesen neuen Stücken abgedeckt haben. Teils klingt das Album wie unser Anfang als Band, dann wieder wie die mittleren Sachen, dann wieder wie die allerneuesten. Das Album ist schon ein bisschen eine Gesamtschau der Karriere geworden – und das freut uns im Endeffekt natürlich sehr.

Hättest du dir eigentlich gedacht, wenn du jetzt auf eine 20-jährige Karriere zurückblickst, dass ihr so lange gemeinsam spielen werdet?

Das hätte ich so direkt nicht gedacht, nein. Es war natürlich schon ein großer Traum.

Du wolltest also immer Rockstar sein?

Ich hatte lange keinen fixen Traum davon, was ich mit meinem Leben machen will. Dass ich unbedingt Musik machen muss, hat sich bei mir ergeben, als ich 16 war. Und auch da war es weniger das Rockstar-Leben an sich, das ich cool gefunden habe. Die Bands, die ich damals mochte, waren eigentlich auch noch ziemlich klein, weshalb mich diese Star-Attitüde ebenso wenig interessiert hat. 

Weiter lesen ...

 

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Eine Wiese voller Blumen

http://poolbar.at/system/asset/filename/23641/Blumenwiese_Darko_Todorovic.jpg

Die Wiese im Reichenfeld in Feldkirch, zwischen der Ill und dem Alten Hallenbad, wird in den nächsten Tagen umgepflügt und auf das Ausbringen von Blumensamen vorbereitet. Eine Vielzahl und Vielfalt an Blumen werden das Reichenfeld den Sommer über bis in den Herbst hinein bereichern.

Blumenwiesen bieten Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, darunter für selten gewordene Insekten wie Falter, Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen. Der Weg zum poolbar-Festival wird heuer durch die Blumenwiese geleitet. Die Besucher werden durch die Vielfalt der Pflanzen zum Entdecken eingeladen.

Prächtiges Gemeinschaftsprojekt
Die Blumenwiese ist ein weiteres Gemeinschaftsprojekt von AQUA Mühle und dem poolbar-Festival. Die Blumenwiese von 2015 war nur ein kleiner Vorgeschmack. Bereits 2015 bewirtete AQUA Mühle die poolbar-Gäste mehrere Wochen lang in der poolbar-Kombüse.

AQUA Mühle im Einsatz
AQUA Mühle Vorarlberg bewirtschaftet seit 2012 eine landwirtschaftliche Fläche an der Grenze von Feldkirch zu Meiningen. Gärtner Michael Zehentner hat dort mit Blumen und Kräutern Fläche für Fläche auf einen biologischen Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern vorbereitet. Erntefrisch gelangen Salate, Gemüse und Kräuter in die Küche, in der sie u.a. für die Schulverpflegung des BG Feldkirch, der Landesberufsschule und der Feldkircher Volksschulen Oberau, Altenstadt, Nofels, Tisis und Levis verarbeitet werden.

Garten und Küche stellen Arbeits-, Praktikums- und Lehrausbildungsplätze zur Verfügung in denen unter fachkundiger Anleitung landwirtschaftliche Kreisläufe erlebt und dadurch sinnvolle und nachvollziehbare Bezüge hergestellt werden zwischen dem, wer wir sind, was wir brauchen und was wir tun.

AQUA Mühle Vorarlberg

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Scharf auf Freikarten?

http://poolbar.at/system/asset/filename/23639/poolbar_street_team_IMG_20150813_185006.jpg

 

Dann pack mit beim Street-Team an.

Unser Street-Team verteilt Werbematerial (Magazine, Flyer und Plakate), bringt ganz unaufdringlich und nahbar den Menschen – in Vorarlberg und Umgebung – das poolbar-Festival näher. Infos über die Acts, Termine und die gute Stimmung werden im direkten Gespräch an die Frau und den Mann gebracht. Jetzt brauchen wir Verstärkung fürs Street-Team, denn es gibt viel zu erzählen.

Profil: tatkräftig, motiviert, nach Möglichkeit mobil, konktaktfreudig,…
Entlohung: Freikarten und Getränkegutscheine. Grundsätzlich verstehen sich Mitglieder des Street-Teams als Bestandteil des poolbar-Teams und Wohltäter der Gesellschaft. Trotzdem ist bei besonders fleißigen Helferlein eine Weiterverhandlung (z.B. über einen poolbar-Pass oder ein Taschengeld) möglich.

Das alles hat dich neugierig gemacht und du möchtest uns im Street-Team unterstützen? Dann schicke ein kurzes Bewerbungs-Mail an minu@poolbar.at. Füge ein paar Infos über dich, ein Foto und ein Motivationsschreiben hinzu.

http://poolbar.at/system/asset/filename/23637/poolbar_street_team_IMG_20150625_125037.jpg

 

 

 

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Es ist wieder soweit: bestätigte Acts.

Feldkirch – Zu den bereits veröffentlichten Headlinern schwappen weitere hinzu. Das poolbar-Festival 2016 wird immer klarer und zeigt auf wohin es gehen soll: In einen Sommer voller Kulturelles von Nischen bis Pop.

Drangsal, Travis, Ländle.HipHop 2016: Chefket, Steaming Satellites, Lola Marsh, Iyeoka, Nneka, Talib Kweli, Uncle Acid And The Deadbeats, Joris sind die neu bestätigten Headliner. Richtig viele sind das. Und die Anheizer dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ohne Support-Bands ist alles nicht so toll. The Lytics, MoreEats, White Miles und AVEC sind neu im Programm.


Blues und Soul und und und…

Max Gruber ist Drangsal. Das erste Album des 22-Jährigen, ist eine dichte Aneinanderreihung von schnellen, aufgeregten Popsongs. Manch einer bekommt dabei Atemnot und spricht sogar von einem Popwunder.

Die Melodien von Travis machen alles bunter. Seit einem viertel Jahrhundert spielen Fran Healy, Gitarrist Andy Dunlop, Bassist Dougie Payne und Drummer Neil Primrose nun schon zusammen und berreichern die Welt mit ihrem sonnigen Britrock. "Everything At Once", das brandneue Studioalbum der Schotten, kommt am 29. April in die Läden und verschmilzt mit den großartigen Werken der Vergangenheit.

 




Der Sprachbotschafter

Ja, mit Worten umgehen kann der Herr Chefket ziemlich gut. Deswegen ist Şevket Dirican – so heißt er mit bürgerlichem Namen – sogar schon als Sprachbotschafter des Goethe-Instituts durch die Weltgeschichte gereist. Der Sohn türkischer Zuwanderer probiert sich auch als Poetry Slammer aus, textet, singt und rappt mit viel Blues und Soul.

Im Indie-Rock verwurzelt bandeln die Steaming Satellites gekonnt mit Blues, Funk und Soul an, erlauben sich beherzt Pop-Ausflüge und schicken ihre Stücke ganz stark aber auch behutsam los. Die Salzburger stehen definitiv für die Musik der Stunde.

Die besondere Stimme der schönen Yael Shoshana Cohen, die Penelope Cruz’s Schwester sein könnte, wird sublimiert durch die eleganten Arrangements des Multiinstrumentalisten Gil Landau.  Das sind Lola Marsh aus Tel-Aviv, einer der vielversprechendsten Newcomer 2016. Und den beiden Songs „Sirens“ und „You’re Mine“ muss man einfach verfallen.

 




Fett-funkigen Big Beat

Die Musik von Iyeoka beswingt wie alter Motown-Soul, pulsiert in fett-funkigen Big Beats und atmet die melodiöse Hymnik Westafrikas. Alle wollen sie hören, alle wollen sie sehen. Nicht nur auf YouTube, wo die Songs der 37-jährigen Sängerin millionenfach angeklickt werden.

Trotz der streckenweise schweren Kost, die Nneka in ihren Texten durchkaut, ist sie in erster Linie Unterhaltungskünstlerin. Ihr Platten und Auftritte sind ebenso vielschichtig wie vielseitig. Wie ernst und komplex die Themen auch sein mögen, Nneka verpackt sie zumeist in einem unterhaltsamen, aber nie beliebigen Mantel aus Hip Hop und Dub, Reggae und Soul.

Bigger in every way. Kritikers Liebling und wandelndes Rap-Gewissen Talib Kweli legt keine Pause ein. Kanye West, The Roots und Madlib sind nur einige der Namen, mit denen der Rapper arbeitet.

Uncle Acid & the Deadbeats ist eine englische Doom-Metal- und Psychedelic-Rock-Band aus Cambridge. Die Gruppe spielt eine Mischung aus Doom Metal und Psychedelic Rock der 1970er-Jahre, wobei die Gitarrenriffs an Black Sabbath erinnern.

Joris sieht sich als Geschichtenerzähler, die Musik ist seine Stimme. Sie übermittelt seine Geschichten, die er selbst erlebt hat oder ihn inspirieren. Das alles hört sich sehr nach Hoffnung an, ausdrucksstark und behutsam. Seine Füße am Boden, der Kopf in den Wolken – Joris vereint die größten Kontraste in einer Person.

 



_______

ZUM PROGRAMM / Infos und Tickets.

07.07. – 20.08.2016, Altes Hallenbad Feldkirch

07.07.: Bilderbuch
08.07.: Dispatch
09.07.: Molotov
13.7. Drangsal
14.07.: The Very Best
15.7. Travis
19.07.: Jurassic 5 + Support: The Lytics
21.07.: Dan Mangan + Support: MoreEats
22.07.: Romano
23.7. Ländle.HipHop 2016: Chefket + Supports
28.7. Steaming Satellites + Support
29.07.: Truckfighters
4.8. Lola Marsh + Support: AVEC
5.8. Iyeoka + Support
8.8. Nneka + Support
10.8. Talib Kweli + Support
11.8. Uncle Acid And The D

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Die ehrlichste Platte von Prinz Grizzley

12_prinz_grizzley_by_matthias_rhomberg_005

Wann & Wo, Joachim Mangard – Prinz Grizzley alias Chris Comper veröffentlichte seine Country-EP. W&W sprach mit dem Wälder „John Fogerty“.

W&W: Am Freitag hast du deine erste Country-EP „Wide Open Country“ veröffentlicht. Wie ist es dazu gekommen?

Prinz Grizzley: Ich habe endlich die Zeit für die Musik gefunden. Country hat mich immer schon fasziniert, die Platte ist mein bisher persönlichstes Werk.

W&W: Was bedeutet Country für dich?

Prinz Grizzley: Viele verbinden die Musik mit großen, weißen Cowboy-Hüten und Stadion-Touren. In unseren Breiten verbinden viele den Sound mit etwas völlig Anderem, als ich es zum Beispiel inzwischen tue. Ich sehe einfach viele Parallelen zum ursprünglichen Country in den USA. Dort gibt es die Appalachen, bei uns die Bregenzerwälder Berge. Dort die Farmer, bei uns die Bauern. Kleine, ländliche Gebiete. Ich habe das Gefühl, dass Country einfach gut zum „Would“ passt.

 

Fotos: Prinz Grizzley und William Fitzsimmons
am poolbar-Festival 2015

 

W&W: Ist es dein persönlichstes Werk?

Prinz Grizzley: Absolut, ich habe dieses Mal das Gefühl das es meine ehrlichste Platte wird. Das soll aber nicht heißen, das Golden Reef nicht ehrlich war. Die EP spiegelt meine Vorlieben für Folk, Country aber auch härtere Nummern à la Neil Young wider. Im Herbst wird dann das ganze Album erscheinen.

W&W: Wie wurde die Platte aufgenommen?

Prinz Grizzley: Durch einen befreundeten Musiker wurde Oliver Varga, der Lebensgefährte und Gitarrist von Christina Stürmer, auf mich aufmerksam. Mit ihm habe ich dann die Platte über den Zeitraum eines Jahres aufgenommen. Besonders stolz bin ich auf die Pedal Steel-Parts von Aaron Goldstein, einem kanadischen Musiker, der weltweit zu den Besten auf diesem Instrument zählt.

W&W: Wie hast du ihn für deine Aufnahmen bekommen?

Prinz Grizzley: Als ich mich für meine Richtung entschieden hatte, richtig urigen Country, kam ich auf diesen Musiker. Zuvor hatte ich mich selbst an der Pedal Steel-Gitarre versucht. Ich habe aber realisiert, dass ich auf diesem Instrument länger als zwei Wochen üben muss, um es sauber auf einer Platte zu spielen. Dann sah ich Goldstein live in Zürich und wusste, dass ich ihn unbedingt auf meiner Platte haben wollte. Ich hab ihn frech angeschrieben, ihm meinen Sound gezeigt und innerhalb weniger Tage kam die Zusage – Frechheit siegt.

 

12_prinz_grizzley_by_matthias_rhomberg_016

 

W&W: Wie wird die Live-Besetzung aussehen?

Prinz Grizzley: Im Idealfall trete ich gemeinsam mit The Beargaroos in einer Band-Formation auf. Ich kann aber auch alleine, im Duo oder zu Dritt auftreten. Am 16. April spiele ich im Saumarkt Feldkirch. Dort kann man sich dann auch live selbst ein Bild machen.

W&W: Wie lautete das erste Feedback für deine Neu-Orientierung?

Prinz Grizzley: Obwohl sich die Musik schon sehr stark in einer Nische ansiedeln lässt, war das Feedback bisher sehr gut. Egal ob es von älteren Bikern, jungen Hipstern oder klassischen Country-Fans kam, die Musik spricht an und ich kann mich mit ihr identifizieren. Weil sie einfach ehrlich ist.

Fotos: Matthias Rhomberg

www.prinzgrizzley.com
Prinz Grizzley on bandcamp
EP-Sale

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren

Die erste, große poolbar-Welle

Feldkirch – Mit einem kräftigem Plansch startet alles. Doch an der Rutsche stehen schon die Newcomer, kleine und große Stars, Lieblingsbands und die versteckten Talente Schlange. Sie alle haben etwas gemeinsam. Sie tauchen bald ganz tief ins poolbar-Festival ein und nehmen alle Besucher mit.

Die erste, große poolbar-Welle ist da. Sie besteht aus Molotov, The Very Best, Jurassic 5, Truckfighters, Dispatch, Dan Mangan und Romano.

Molotov bringen ihren kultigen Crossover-Sound aus Mexico mit. Insbesondere die Stücke „Gimme tha Power“ und  „Puto“ sind in Europa bestens bekannt. The Very Best verbinden traditionelle Musik aus Malawi und zarte DJ-Beats. Jurassic 5 lässt alle Herzen der 90ies-Hip-Hop Girls und Boys höher Schlagen. Die Truckfighters spielen doomigen Stoner Rock – beeinflusst von Queens of the Stone Age, Soundgarden und Tool.

Dispatch laden mit ihrer Guten-Laune-Musik zum Verweilen ein. Da steckt Akustik, Rock, Reaggae und sogar etwas Folk drinnen. Singer-Songwriter Dan Mangan zählt mit seinem Gitarren-Sound als absoluter Geheim-Tipp. Und zu guter letzt: Wer ist dieser Romano? Mit seinen langen geflochtenen Zöpfen sieht er aus wie der blonde Snoop Dogg. Alles was man jetzt denkt ist knapp daneben, aber irgendwie doch nicht falsch.

Neuentdeckungen aus der Geheimtipp-Sektion

Ja, das poolbar-Festival steht für Kulturelles von Nische bis Pop und auch für sommerlichen „Badespaß“. Da es jedes Jahr im alten Hallenbad in Feldkirch stattfindet. Die ersten Acts geben einen Einblick, wie der musikalische Part des poolbar-Festivals 2016 aussehen wird. „Das Programmteam hat intensiv recherchiert und diskutiert – das Ergebnis ist ein Programm, das neben großen, bekannten Namen auch viele Neuentdeckungen bietet. Die lösen oft noch mehr Begeisterung beim Publikum aus – und bescheren uns ein ausverkauftes Haus“, erzählt poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer im Gespräch.

„Unser Anspruch liegt nicht im „Größer, Teurer, Plakativer“, um sich von anderen Musikfestivals abgrenzen zu müssen. Wir übernehmen auch gerne die Geheimtipp-Sektion – Hallo, Dan Mangan!“, ergänzt poolbar-Geschäftsführerin Heike Kaufmann. Das Programm im Überblick. Es wird ständig aktualisiert – Augen offen halten.


08.07. | Dispatch

 


09.07. | Molotov


14.07. | The Very Best

 
19.07. | Jurassic 5


21.07. | Dan Mangan

 
22.07. | Romano


29.07. | Truckfighters

(Text: Simone Angerer, klunkar.com)

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren