Poolbar Blog

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Long Distance Calling im poolbar-Interview

Fürs poolbar-BigMag bat Julius Schlögl Long Distance Calling zum Interview. Weil dort der Platz begrenzt und das Interview nur in gekürzter Form abgedruckt werden konnte hier die Langversion zum vollständig genießen:

Euer kürzlich erschienenes, drittes Album ist schlicht selbstbetitelt und bietet großartige instrumentale Musik. Wie würdet ihr selbst eure Musik bezeichnen und wie steht ihr zum Erfolg damit?
Hallo erst mal :) Vielen Dank für die Blumen, wir sind sehr zufrieden mit dem Album und natürlich auch mit den Reaktionen darauf. Wir selbst sehen uns als instrumentale Rockband, werden aber natürlich oft in die Postrockschublade gesteckt, was für meinen Begriff ein wenig zu kurz greift, aber ok ist.

Wie entstehen eure Songs, welche Arbeitsweise steckt dahinter?
Fast alle Songs sind bisher aus dem Moment heraus entstanden, aus einem Jam im Proberaum. Es kommt aber hin und wieder vor, dass jemand eine Idee oder ein Riff mit in dem Proberaum bringt, was dann gemeinsamt ausgearbeitet wird. Der Anfang zu "Beyond The Void" entstand aber nahezu komplett bei Reimut in Berlin, so etwas ist aber wie gesagt eher die Ausnahme.

Eure Musik ist teilweise Soundtrack-artig. Was wäre ein Film, für den ihr gerne die Musik beisteuern würdet?
Puh, das ist eine gute Frage ;) Wir sind alle sehr verschieden, deshalb würdest du vermutlich von jedem von uns eine andere Antwort bekommen.
Zum neuen Album würde sicher ein Spacefilm sehr gut passen, aber wir sind da generell offen für alles und finden das Thema Filmmusik an sich sehr spannend, wäre toll wenn wir irgendwann mal die Chance bekommen an so etwas zu arbeiten.

Beim poolbar-Festival werdet ihr dem Vernehmen nach mit This will destroy you spielen - welche anderen Bands würdet ihr sonst noch gerne supporten?
Wir haben bisher schon sehr viel Glück mit Supportslots gehabt, wir konnten bereits mit Bands wie Dredg, Opeth, Deftones, Katatonia, Anathema, Coheed and Cambria etc. die Bühne teilen. Ich persönlich würde gerne mal mit Tool oder Porcupine Tree spielen :)

Eure Vorbilder sollte man aus eurer Musik ganz gut raushören können, wie siehts stattdessen mit musikalischen Abneigungen aus? Was geht gar nicht?
Haha, auch da würdest du von jedem von uns eine andere Antwort bekommen. Unser musikalischen Spektrum ist seht breit, aber ich denke niemand von uns kann was mit Volksmusik anfangen. Hiphop oder Techno dagegen, ist schon wieder gar nicht so unbeliebt bei ein paar von uns. Was meiner Meinung nach gar nicht geht ist Deutschpunk / OI oder sowas, ich glaub da kommt keiner von uns drauf klar.

Das poolbar-Festival findet in einem ehemaligen Hallenbad statt - spielt ihr gern an ausgefallenen Orten, lasst ihr euch von sowas beeinflussen?
Natürlich ist es immer schön, in Locations zu spielen, die ein besonderen Flair haben, wir freuen uns sehr auf die Show! Bisher haben wir allerdings
Fast ausschliesslich in "normalen" Locations gespielt, also ist das schon etwas besonderes und wird sicher eine tolle Stimmung erzeugen.

http://www.einslive.de/musik/heimatkult/2009/06/img/long_distance_calling_privat_g.jpg
Long Distance Calling mit This Will Destroy You am 8. Juli beim poolbar-Festival!

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