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Filmclub im Kunstmuseum Liechtenstein

Schweizer Videos aus der Sammlung von René Pulfer
präsentiert von René Pulfer, Künstler, Kurator und Dozent, Leitung Institut Kunst an der Fachhochschule Nordwestschweiz

Der 1949 geborene René Pulfer gehört zu den Pionieren der Schweizer Videokunst, der oft mit minimalsten Mitteln, wie TV-Monitoren, Filmmaterial oder UV-Leuchtstoffröhren Räume in Denk- und Erlebnisräume verwandelt. Dabei geht es ihm nicht um die kritische Auseinandersetzung mit den Medien und deren Inhalten, sondern um das Spiel zwischen Sehen, Nichtsehen, Sichtbarmachen, um die sinnliche Wahrnehmung, die visuelles und intellektuelles Denken anregt.

Donnerstag, 10. November, 20.00 Uhr

Filmclub im Kunstmuseum
Kunstmuseum Liechtenstein

Dazu gibt es die Ausstellung "Beispiel Schweiz" zu sehen. Sie zeigt in einem offenen thematischen Parcours eine Auswahl von Arbeiten raumorientierter Kunst aus der Schweiz, Installationen, aber auch Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und Objekte.

Max Bill, UVA Lampe, 1951_510x340.jpg
Die Ausstellung betont durch die ausgewählten Werke und deren Inszenierung den hohen Stellenwert von Raumkonzepten in der neueren Kunst aus der Schweiz. Sichtbar werden Formen der Konzeptualisierung und Entgrenzung des Kunstwerkbegriffs. Die im frühen 20. Jahrhundert einsetzende Erweiterung des Werkbegriffs durch die KünstlerInnen und die damit einhergehende Befragung von Raum und Zeit ist ein bis heute unabgeschlossener Prozess. Zahlreiche Arbeiten der zeitgenössischen Kunst, insbesondere installative Werke, bilden in sich räumliche Konstellationen, die nicht wie Werke der Malerei oder Skulptur betrachtet werden, sondern die man erleben kann.

Mehr Informationen unter kunstmuseum.li.
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