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Nix ist für immer. Abschied der Staggers

Die Abschiedsschow war gestern. Trotzdem sind weitere Tourdaten bekannt.

Wie jetzt, liebe Staggers? Auflösung nach 10 Bandjahren oder bloß Trennung auf Zeit?

[Text von Maria Motter , erschienen auf fm4.orf.at]

Das Styrian Stylez Festival steht von 10. bis 12. November 2011 in drei Grazer Locations ins Haus und neben dem Bandnamen The Incredible Staggers steht "Abschiedsshow". Was ist da los? Verlässt die am adrettesten gekleidete Band der Grünen Mark endgültig die Rock'n'Roll-Garage? Sind die Sixties nach den diesjährigen Konzerten in Mexico City, Moskau und St.Petersburg für Evel Knievel, Lightnin' Iris und Co. passé?

Ein Anruf bei Evel Knievel bringt keine Gewissheit. Der Mann ist sehr beschäftigt. Evel Knievel, bürgerlich Sebastian Sailer, muss einkaufen gehen. An seiner Diplomarbeit an der Akademie der bildenden Künste arbeiten und Grafiken anfertigen. Wird man seiner habhaft, klärt sich alles schnell auf: "Es ist eine gerüchteweise Auflösung, die jetzt von den Medien bestätigt wurde." Aha. Will heißen? "Fix ist eine Schaffenspause. Eine kreative, wie man so schön sagt", stellt Evel Knievel diverse Meldungen richtig. Das Schlagwort "Abschiedsshow" haben die Staggers dennoch selbst ausgegeben, es beziehe sich regional auf das Konzert in Graz vor der Pause.

Der Knievel Evel will sich danach intensiv um seine Zweitband The Trashbones kümmern. Nächstes Jahr im Februar wird das Debütalbum "Tales from the Caves" erscheinen. Mit Platons Höhlengleichnis hat der Titel nichts zu tun, er bezieht sich auf die amerikanische Horror-Serie "Tales from the Crypt". Sämtliches Liedgut des "Sixties-Neandertal-Punk" ist bereits aufgenommen, so Evel Knievel. "Es ist Rock'n'Roll im Stil der Sechziger Jahre. Von mir gibt es nichts Anderes. Ich bin keine multiple Persönlichkeit."

 

16.11.2011: The Incredible Staggers im Flex

 

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