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Was ihr schon immer von 3FS wissen wolltet

3 Feet Smaller-Fans konnten allerlei Fragen an die Band stellen. Marcus Smaller und The General haben einige davon beantwortet und erklären außerdem, was sie von ihren Fans halten.

Um in den Interviewmarathon am FM4 Frequency Festival ein wenig Abwechslung zu bringen, hat FM5 das etwas andere Interview mit 3 Feet Smaller geführt - oder besser gesagt, ihre Fans. Denn diese konnten Fragen an die Band richten und hier präsentieren wir das Ergebnis.

FM5: Ihr habt in der langen Zeit, in der ihr als Band bereits zusammen spielt, eine breite Fanbasis erschaffen. Gibt es für euch den „typischen 3FS-Fan"?

The General: Um das ganze einmal professionell mit Statistiken zu belegen, ein Auszug aus unseren Facebook Insights: „Female 54%, Male 43%".
Ergibt zwar nicht hundert Prozent - also vielleicht sind drei Prozent auch „unsicher" was sie sind, doch die Mehrheit ist zwischen 18 und 25 Jahre jung.
Ob man sich daraus einen „typischen" 3FS-Fan heran leiten kann, lass ich jetzt mal im Raum stehen. Was sicher alle verbindet ist, dass der Großteil einfach Spaß haben will und feierwütig ist - das macht sicher einen gewissen Prozentsatz der 3FS-Konzertgeher aus. Willkommen sind bei uns immer alle. Je mehr desto besser!

Eine Band über zehn Jahre zu erhalten ist ein hartes Stück Arbeit. Klarerweise ist dabei das Fundament eure Fans. Wenn ihr an einem neuen Album gearbeitet habt - gab es für euch jemals einen Zwiespalt beim Musikmachen, neue Fans mit der aktuellen Musik zu gewinnen und dennoch die Fans der ersten Stunde damit nicht zu vergraulen?

The General: Über dieses Thema darf man gar nicht zu viel nachdenken. Wenn man mit seiner Musik begeistern will, dann muss das Ganze sowieso von Grund auf ehrlich sein. Deswegen geht das gar nicht sich vorzunehmen Musik zu machen, die nun eine neue bzw. weitere Zielgruppe ansprechen soll. Vielleicht haben wir es diesmal unbewusst gemacht, da es das erste 3FS-Album ist, an dem mehr Leute gearbeitet und geschrieben haben, was natürlich dazu führt, dass das Spektrum etwas breiter wird. Doch im Endeffekt geht es darum eine Platte zu machen mit der du als Band total happy bist und mit breiter Brust aus den Studiohallen an die Öffentlichkeit lassen kannst. Erfolg oder Misserfolg sind da schwer im Vorfeld zu beeinflussen.

Wir sind während eures Auftrittes am Frequency Festival durch die Menge gegangen und haben eure Frans Fragen an euch stellen lassen. Was denkt ihr, was für Fragen euch ungefähr erwarten werden?

The General: Menschen unter Alkoholeinfluss, und dieser kommt am Frequency ja nicht zu kurz, fallen Fragen ein, an die ich wohl jetzt so gar nicht denken kann. Lassen wir uns überraschen!



The General: Deutschland ist natürlich ein spannendes Pflaster für uns: Immerhin gibt es dort viel zu bespielen und Neues zu entdecken. Gerade jetzt so kurz nach dem Release unserer neuen Platte kommt eine aufregende Zeit auf uns zu. Dass es doppelt so hart ist sich in Deutschland zu beweisen, was auch mit dem Herkunftsland zu tun hat, ist für uns eine weitere Aufgabe, die wir meistern wollen. Immerhin fangen wir dort sozusagen wieder ganz unten an. Österreich ist da dann meist eine willkommene Abwechslung. Hier zu spielen macht immer Spaß weil wir zum Glück auf viele Leute setzen können, die unsere Konzerte zu Highlights für uns machen.



Marcus: Das Leben. Jede einzelne Zeile von mir ist aus dem Leben gegriffen und umgesetzt. Ich lasse mich sehr beeinflussen von den Dingen die mir und um mich herum passieren.



The General: Kommt drauf an wie man die Frage deutet!?
Möglichkeit eins: Danke für die Rosen, wir bemühen uns geile Songs zu schreiben und gute Shows zu spielen.
Möglichkeit zwei: Es geht nicht darum die geilste Musik Österreichs zu machen! Es gibt so viele grandiose Bands in unserem Land, dass es vermessen wäre dies zu behaupten. Wir freuen uns wenn unser musikalischer Output gut ankommt und sind auch mit den Erfolgen der letzten Zeit sehr zufrieden. Aber es kommt wohl von Mensch zu Mensch drauf an wem was am besten gefällt.



The General: Das liegt meistens daran, ob wir am Vortag ordentlich Party gemacht haben oder nicht. [lacht]
Vor den Konzerten ist die Stimmung immer sehr entspannt - es wird gesurft, gespielt oder einfach gequatscht. Kurz vor dem Gig kommt dann immer Leben in die Bude - da wird gesprungen, eingesungen und sich gegenseitig motiviert. Was nach dem Konzert passiert ist dann immer sehr vom Konzert und der Uhrzeit abhängig...der ein oder andere Drink ist zum Ausklang aber schon eingeplant!



The General: Genau das meinte ich mit dem Alkoholeinfluss einige Zeilen weiter oben!

Von Linda Schürer-Waldheim und Christoph Liebentritt. Erschienen auf fm5.at.
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