Poolbar Blog

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Sieger Architektur Wettbewerbe

Die Sieger der poolbar-Architekturwettbewerbe stehen fest
2 innovative Projekte in Holz

 
Feldkirch, Altes Hallenbad
 
 Die Ausschreibung für den poolbar-Kunstwettbewerb ging gerade erst an die Öffentlichkeit, da dürfen wir auch schon die Sieger der poolbar-Architektur Wettbewerbe bekannt geben:  In "alter Tradition" wurde auch heuer die architektonische Ausgestaltung der Räumlichkeiten des alten Hallenbades in Feldkirch in Form eines Wettbewerbs ausgeschrieben. Neu war allerdings, dass auch die jüngere Location des Festivals poolbar mit pratersauna in Wien zur Gestaltung frei gegeben wurde. Vom Thema "1:Holz" ließen sich zahlreiche Jungdesigner und -Architekten inspirieren: 68 Einreichungen bedeuten einen absoluten Teilnehmerrekord.
 
Aus vielen beeindruckenden Entwürfen galt es für die kompetent besetzte Jury zwei innovative Siegerprojekte auszuwählen – das Ergebnis kann sich in der Tat sehen lassen: Die zwei völlig konträren Siegerentwürfe zeigen beinahe prototypisch die Bandbreite an Möglichkeiten der Gestaltung mit Holz. In Feldkirch agiert das Berliner Büro "reset" mit industriell gefertigten Schalungstafeln und generiert eine introvertierte, aber kommunikationsfördernde Raum-im-Raum-Situation. In Wien stellt Lisa Höck (die Angewandte, Wien) eine luftige, multifunktionale und futuristische Skulptur aus naturbelassenen Fichtenholzlatten und -Balken in die Wiese.
Die Umsetzung der beiden imageprägenden Blickfänge wird nun in Kooperation mit den Wirtschaftskammern Wien und Vorarlberg, der Vorarlberger Holzbau_Zukunft sowie Holzbau Austria und mit Unterstützung von proHolz Austria, Bertsch, der Angewandten und anderen Partnern, die noch gesucht werden, in Angriff genommen. Eine zentrale Rolle spielen dabei führende Vorarlberger und Wiener Unternehmen und deren Lehrlinge.
 
So wurden die Projekte, die je den ersten Platz erreicht haben, zum ersten „Headliner" des jeweiligen poolbar-Line-Ups für Feldkirch und Wien ernannt: Zu sehen ist neben musikalischen Highlights wie A-Trak (Barbra Streisand), Round Table Knights, Drums Of Death und Fiva & Das Phantom Orchester auch der architektonische Blickfang „Pratersaurus" – in Wien ab 10. Mai bei poolbar mit pratersauna (10. bis 12. Mai). Das zweite Siegerprojekt „Gimme Shelter!" ist ab 6. Juli in Feldkirch beim poolbar-Festival in Feldkirch zu bestaunen – mit Yann Tiersen, The Whitest Boy Alive, Marilyn Manson, Gogol Bordello, Regina Spektor, Enter Shikari, Tindersticks, Destroyer, DJ Hell, Cro, Yellowcard uva.   (6. Juli bis 19. August).
 

Publikumspreis

Die Wirtschaftskammern Wien und Vorarlberg stellen jeweils 250 Euro für die Publikumspreise OST und WEST zur Verfügung.
Bis 9.Mai findet noch ein poolbar mit pratersauna Online-Voting für den Publikumspreis OST statt. Alle Projekte und das Voting sind auf der poolbal-Homepage zu finden: http://poolbar.at/competition_votings/list?id=15
Bis 5.Juli findet das poolbar-Festival Online-Voting für den Publikumspreis WEST statt. Alle Projekte und das Voting hierfür sind ebenfalls auf der poolbar-Homepage zu finden: http://poolbar.at/competition_votings/list?id=16

 
Die Jury-Gewinner

poolbar Architektur-Wettbewerb Wien: poolbar mit pratersauna
 
1. Preis (Preisgeld EUR 1.500.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien): Pratersaurus / 60X8 (Lisa Höck, Wien, Österreich)
 
„Leichtigkeit und Durchsichtigkeit spielen eine wichtige Rolle im Projekt Pratersaurus. Trotzdem soll die Gesamtform des Objekts gut ablesbar sein. Das Material Holz liefert dabei gute Eigenschaften. Es schafft die erforderlichen Querschnitte, verstärkt aber gleichzeitig durch sein Erscheinungsbild das Gefühl der Schwerelosigkeit und Transparenz,“ erklärt Lisa Höck ihren Entwurf, der von der Jury zum Sieger gekürt wurde. „Im Projekt wird der Baustoff Holz in einer simplen und rohen Form angewandt - dem Kantholz. Das ist einfach zu bearbeiten und kann stetig verändert werden. So wird der Pratersaurus mit der Zeit verwittern und sein Aussehen durch andere Eingriffe oder hinzufügen von Elementen verändern,” so Höck.

 Auszug der Jurymeinung: „Lisa Höck, Studentin an der Angewandten in Wien, hat mit ihrem Siegerprojekt die große Freiheit der nur vagen Definition des Raumprogrammes in der Ausschreibung souverän genutzt, um eine multifunktionale Skulptur zu schaffen, die (...) nicht nur dem Festival poolbar mit pratersauna ein prägendes Image verleiht, sondern sicherlich einen kleinen Architekturtourismus in Richtung Pratersauna initiieren wird.
Egal, ob das Konstrukt als Muschel oder als Saurierskelett gesehen wird: Lisa Höck orientiert sich am Bestand, setzt aber in völlig neuer Formensprache ein eigenständiges, großzügiges Zeichen, das den Raum gestaltet, teilt und zugleich verbindet.“
 
Der zweite Preis mit einem Preisgeld von 500 Euro, gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien geht an Chris Precht von Eckbank Ost (Österreich). Platz drei für Philipp Reinsberg, Luis Muñiz und Sergio Gonzalez von Cyclic Timberscape aus Wien – 250 Euro, ebenfalls gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien.

Anerkennungen gibt es für: BLOCK (Pascal Tenczhert, Wien, Österreich), Holz zam! (Josef Johannes Rössler mit Christoph Ebner und Jörg Frank, Graz, Österreich), meiBAM (Christian Zotz, Wien, Österreich), sauna wave (Johan Tali, Wien, Österreich), Unter Spannung (Siim Tuksam, Bika Rebek, Wien, Österreich)

 

poolbar Architektur-Wettbewerb Feldkirch
poolbar-Festival, Feldkirch

 
1.Preis (Preisgeld EUR 3.000.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg) Gimme Shelter! (reset, Philipp Strohm und Florian Thein, Berlin, Deutschland)
 
„Urhütten, gelbe Schaltafeln mit Höhlenmalereien und Lagerfeuer aus Glühbirnen,“ haben sich die Berliner Architekten von reset für das poolbar-Festival in Feldkirch einfallen lassen und damit den ersten Platz belegt.
 
Auszug der Jurymeinung: „Das Projekt der Berliner (reset-studio.de) hat Humor, es hat räumliche Qualität, es ist nicht eitel und lädt zur weiteren Bearbeitung durch das Publikum ein. Es ist „irgendwie Punk“ – und diese etwas rotzige Haltung entspricht dem poolbar-Festival. Das reduktionistische Zitieren der klassischen Vorarlberger „Hüsle“-Form kann einerseits als humorvolle Kritik gelesen werden, gleichwohl aber auch als kecke Verneigung vor dem „Üblichen“: immerhin bereichert die Intervention das Festival um ein räumliches Erlebnis: der Innenraum bietet die bereits im Festival Sub-Titel enthaltenen Nischen („poolbar-Festival – Kulturelles von Nischen bis Pop“), hier wird Intimität und Raum für Zwiegespräche geboten, aber hier kann auch die Post abgehen“.
 
Der zweite Preis mit einem Preisgeld von 500 Euro, gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg, geht an Christian Hammerl, Thomas Niederberger und Elias Walch von leaf the city.  Platz drei für Simona und Benjamin Obholzer von Rimini  - für sie gibt es ein Preisgeld von 250 Euro, ebenfalls gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg.
Anerkennungen gibt es für: Colosseum (Lars Aebersold, Adligenswil / Leo Kleine, Zürich / Schweiz), folded space (Julia Pendl und Christian Schwarzinger // Graz, Österreich), Hinterm Holz (Magdalena Dona, Elisabeth Eder, Simon Pranter, Daniel Schürr, Florian Waldmayer, Wien, Österreich), MITTERNACHTSSONNE (Max Dengler, Berlin, Deutschland), Treibgut (Rainer Stadlbauer, Thomas Spindelberger und Paul Rakosa / www.apparath.at, Wien, Österreich)
poolbar mit pratersauna – 10. bis 12. Mai 2012
A-Trak (Barbra Streisand) – Round Table Knights – Drums Of Death – Fiva & Das Phantom Orchester – uva.
poolbar-Festival 6. Juli bis 19. August 2012
Yann Tiersen, The Whitest Boy Alive, Marilyn Manson, Gogol Bordello, Regina Spektor, Enter Shikari, Tindersticks, Destroyer, DJ Hell, Cro, Yellowcard uva.  
 
Nützliches, Hilfreiches & Weiterführendes
Weitere Infos zu den Gewinnern, der Jury und zur Ausschreibung sind unter http://poolbar.at/pages/wettbewerbe/architektur zu finden.
Pressebereich mit Fotos: http://poolbar.at/presskits
Allgemeine Infos wie immer auf www.poolbar.at

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