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From Dawn to Fall: Rising

Unquietschiger Grown-up Pop-Punk aus Österreich. Endlich einmal eine Band, die weiß, wo sie mit ihrem Sound hin will.
von Teresa Reiter, erschienen auf thegap.at

http://1.bp.blogspot.com/-f1n3W-t5Rsg/TZO5RYG8uzI/AAAAAAAAAwc/PLKJEqIugyo/s1600/Rising+Cover.jpg
Schon während der ersten paar Minuten des Albums hört man eines genau: Da ist eine ehemalige Kiddy-Punkband erwachsen geworden und hat ein wirklich starkes Album gemacht. Ohrwurmqualität und hörbarer Spaß an der Musik verleihen der Band einen Wiedererkennungswert, den man in Österreich sonst länger suchen kann. Unaufdringlich aber dennoch mainstreamtauglich werden auf "Rising" verschiedene Stilelemente zusammengepuzzelt. Lässig verwischen sie die Trennlinien zwischen Poppunk, Emo und Screamo und entkommen so bestens einer exakten Einordnung. Bei diesem Album springen sie außerdem nicht ungekonnt ein bisschen auf die Rockschiene auf. Selbst die synthetischen Elemente in „Beat of Harmony" sind keineswegs eine unangenehme Brechung auf dem Album sondern vor allem eine angenehme Überraschung. Als Bonus-Track haben die Teeniestar-Anwärter ein Cover einer Hit-Single der amerikanischen Synthie-Pop-Band Owl City eingebaut. Bei „Fireflies" hätte man vielleicht ein bisschen mehr den Mut zu einer persönlicheren und freieren Interpretation finden können. Trotzdem muss sich die Band der Nummer keineswegs schämen. Besonders schön ist der Song „Broken Heart" geworden. Mit seiner eingängigen Melodie lässt er den Hörer sofort glauben, dass From Dawn To Fall es easy auch im Ausland zu etwas bringen können.

From Dawn to Fall werden am 16. August beim poolbar-Festival als Support von Yellowcard zu sehen sein.
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