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Nachschau: Theophilus London

Während andere Rapper sich schmutziger Lyrics bedienen, die oft keine Mensch versteht, und was Mode angeht auf XXXL-Klamotten setzen, ist Theophilus London ganz anders unterwegs. Seine Hits "Humdrum Town" und "I Stand Alone" sind in aller Munde, er ist dem Time Out Magazine eine Modestrecke wert und dem poolbar-Festival ein fantastischer Headliner, der für einen Wahnsinnsabend sorgte. Die Resorts wärmten schonmal den Pool gebührend vor und auch auf der Terrasse wurden gemütlich ein, zwei Bier verkostet.

Text von Conny Sperger

„London @ poolbar-Festival" - so geschehen gestern Abend im Alten Hallenbad, als Theophilus London im Zuge seiner Welttournee „Tour de Roses" den Pool zum Springen, Schwitzen und überschwänglichen Hände in die Höhe reißen brachte.
In den letzten Wochen und Tagen noch mit Santigold und Rihanna auf der Bühne, versprach der Shooting-Star der HipHop-Szene ein echter Kracher im Pool zu werden. Es hieß: Das sollte man sich auch, wenn man kein eingefleischter HipHop-Fan ist, nicht entgehen lassen. Also dran gedacht - und auch gemacht!
Der Pool prall gefüllt, Schirmkappen soweit das Auge reicht - so startete die Show von Mr. London und seiner Band. Gleich zu Beginn volle Power und fette Beats am Start, da konnten auch meine Beine trotz Platzmangel und „unter-der-Woche-Müdigkeit" nicht stillhalten.
Gleich nach den ersten paar Minuten schwappte die Party on Stage auf's Publikum über - diese Jungs können und wollen feiern, soviel ist klar! Und da auf der Bühne Frauenmangel herrschte, wurden nach kurzer Zeit auch prompt ein paar „Beautiful Babes" aus der ersten Reihe auf die Bühne geholt. Tja, they love Girls, Girls and $!
BlingBling Gangster-Style war, wie prophezeit, nicht zu hören, dafür aber zu sehen. Die dicken Goldketten gehören wohl, wie die Leidenschaft für die weiblichen Rundungen und das allgegenwärtige „Motherfucker, im Land des HipHops einfach dazu.
Abgesehen vom doch eher klischeehaften Style, überzeugte London dafür mit abwechslungsreichem Sound.
Seine musikalische Aufgeschlossenheit zeigt sich in der unglaublichen Bandbreite seiner Musik. Neben dem deutlichen Hang zu klassischen 80ger Jahre Beats, hämmerten sich auch richtig deepe Baselines in die Gehörgänge und gerade als man sich dran gewöhnt hat, läutet ein Discobeat die nächste Tanzrunde ein. Umstellung von intensivem Kopfgenicke auf tänzelnde Beinakrobatik in weniger als ein paar Minuten. Da kann man schon mal durcheinander kommen. Dazu noch ein bisschen Synthi-Pop, Rockelemente und ein wenig Funk - da hat mir der Mann bewiesen, dass auch ein Rapper wirklich singen kann.

Alles in allem haben wir wirklich New Yorker Szeneluft geschnuppert, eine spitzen Party erlebt und das alles in einem kleinen Pool in Feldkirch. Was will man mehr?

Matthias Rhomberg hat fleißig geknipst und die Fotos wie immer nicht nur in unserer Galerie, sondern inklusive Bonusmaterial in den Shop hochgeladen, wo alle Fotos des Festivals auch bestellt werden können!

http://poolbar.at/system/asset/filename/10012/Theophilus_London_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_048.jpghttp://poolbar.at/system/asset/filename/10002/Theophilus_London_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_030.jpghttp://poolbar.at/system/asset/filename/9997/Theophilus_London_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_020.jpghttp://poolbar.at/system/asset/filename/9992/Theophilus_London_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_013.jpghttp://poolbar.at/system/asset/filename/10018/Atmo_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_003.jpghttp://poolbar.at/system/asset/filename/9983/Resorts_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_002.jpg
Und an dieser Stelle sei noch das Video von Mister London nachgereicht:

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