Poolbar Blog

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Nachschau mit Fotos! Batman&Robin / Laser Mutants

gleich vorneweg, weil vor allem für diesen Abend gilt: Bilder sagen mehr. Es gibt Fotos von Matthias Rhomberg zu begutachten - unter Fotos auf der Homepage - und auch zu kaufen - im Shop

... der Dildo ist jetzt rosa.

Das Wort "Dildo" stammt vermutlich vom Lateinischen "dilectus" ab und heißt so viel wie Entzücken. Sagt das Internet. Und wahrlich viel Entzücken im weiteren Sinne haben die beiden Ländle-Acts des gestrigen Abends ausgelöst.

Die Nacht wurde eröffnet von den Laser Mutants mit ihrem musikalischen Talent, das sich nun wirklich nicht auf den traditionellen Rahmen des Musik-Spielens reduzieren lässt - noch nie und auch diesmal nicht. Fast ganz ohne Maskierung und mit tatsächlich schlichter Kostümierung stellten sie erneut unter Beweis, dass wahres musikalisches Talent stets ein Allround-Talent sein muss. Allround auch ganz wörtlich gesehen: Wer sagt, dass man hinter einem Schlagzeug sitzen muss, um es wirkungsvoll zu bedienen; wer sagt, dass überhaupt noch irgendjemand auf der Bühne stehen muss, um volle Klangqualität zu leisten? Das etwas zaghafte Publikum wurde einstzkräftigmit Schellen gelockt, mit Schreien beordert und mit leuchtenden Neon-Ständern nach weiter vorne verführt. Na bitte, klappt doch.

Who needs Superman?

Bis dann Batman & Robin das Bühnenterritorium beschlagnahmten, war auch das Publikum aufgeheizt. Zumindest so weit aufgeheizt, dass es ein anerkennendes Kopfnicken und ein rhythmisches Fußwippen zustande brachte. Wobei zu bemerken ist, dass diese Mini-Ausbrüche von Gliedmaßen dem Bühnengeschehen nicht einmal annähernd gerecht wurden. Dementsprechend blieb die gesamte Arbeit an der Band selbst hängen. Und die enttäuschte uns auch dieses Jahr nicht: Ein Pinguin im Minirock, ein bisschen Nacktheit, die grünen Strumpfhosen, eine Frau auf der Bühne und ein Geburtstagkind gleich mit dazu!, ein Sänger, der auf der Bar nicht nur gehen und tanzen, sondern auch liegen kann - und die endlos vielen kleinen Details, die wir an Batman & Robin so lieben. Der Dildo, der ein neuer war und nicht mehr schwarz, sondern rosa, die Tüten auf dem Kopf (jaja, man nennt es Maske), der didaktisch wirkungsvolle Weg, dem Publikum ein echtes "Uh" zu entlocken und natürlich, natürlich - die musikalische Qualität. Qualität, die nur noch von ihrer eigenen Performance übertrumpft werden kann.

Ganze Arbeit geleistet also. Und am Ende waren alle entzückt und zufrieden. Passive Entladung gibts also auch. Dass auf der Suche nach einer Dancing Queen nur ein Schweizer dem enormen Bewegungspotential der Band gerecht werden konnte, das ist zwar kein Pluspunkt für´s Feldkircher poolbar-Publikum. Dennoch: wir waren alle auch da - und standhaft. Und lange. Der Dildo beispielsweise, der war um zwei Uhr noch mitten im Einsatz. Tja, the show must go on.  

Dankeschön - wir warten schon auf´s nächste Jahr! Denn ... who needs Superman?

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