Poolbar Blog

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poolbar reloaded 2012: Nachwuchs

Auch im neuen Jahr versorgt euch Radio Proton mit Rückblicken auf das vergangene poolbar-Festival und füttert euch fleißig mit Infos zum bevorstehenden Festival 2013. Dieses Mal sind drei Nachwuchsbands am Start, die bei freiem Eintritt Fans und Neugierige begeisterten:

GRISSKRAM - ANY MAJOR DUDE - SWEET SWEET MOON

Ungeschliffen und dennoch ausgereift, messerscharf und dennoch grob die Oberfläche, in Gestalt gemeißelt und dennoch zur Formvollendung freigegeben, gesucht, gefunden und gehoben aus den tiefsten Tiefen der österreichischen Ost-West-Kristallpaläste. Diese Diamanten haben mehr als zwei Karat! Vorhang auf für einen der definitiv spannendsten und gleichzeitig liebevoll-verstörendsten Konzertabende in den Minen zur musikalischen Sehnsucht!

Grisskram

„Mein Name ist Julian, das Ganze hier ist Grisskram", stellt sich Gleichnamiger beim Finale des Talente 2012 auf der Bühne vor, „und ich mach so melancholischen Gitarrenkram". Sin-ger/Songwriter wäre wohl die richtige Bezeichnung dafür, was Julian Griss da selbstbewusst auf die Beine stellt. Der Junge mit der Gitarre, auf Deutsch oder Englisch, in Wien oder Vorarlberg, berührt die Stimme, bleibt die Melodie im Kopf und ist alles andere als nur Gitarrenkram. (Text: mij)

Any Major Dude

Any Major Dude beschreiten neue Wege: Es wird jetzt auf Deutsch gerockt. Der Name bleibt aber bestehen, denn er ist Programm: unprätentiös, authentisch, mit dem Auftrag, die Grenzen zwischen den selbstdefinierten Genres „Miesepeterpop" und „Bambirock" auszuloten und das Publikum in die Gefilde emotionaler Highlands zu verfrachten. Nach ihrem formidablen Start, der sie vom Soundcheckfinale und vom Einzug in die Top 30 der Songcontestvorausschei-dung direkt in die Playlist von Radiostationen wie Ö3 manövrierte, setzen sich die Jungs neue Ziele: „Wir wollen verstanden werden", sagen die Dudes in Anlehnung an ihr neues Fach: Deutschrock - handgemacht im Ländle und garantiert gentechnikfrei... (Text: eigen/mij)

Sweet Sweet Moon

Auf der Bühne steht Matthias Frey alleine, der Sound hingegen klingt nach Orchester. Sein Geheimrezept: das Looppedal, das seine artistischen Verbindungen zu Owen Pallett frei legt und gemeinsam mit Violine und Synthie gesamte Klangwelten erschafft. Für seine Studioaufnahmen spielt er auch die restlichen Instrumente selber ein, und live ist der Wiener Multiinstrumentalist spätestens seit der c/o Pop in Köln für seine verspielten und charmant-chaotischen Auftritte bekannt. Sweet Sweet Moon's Debüt „Pompidou" kommt im Singer-Songwriter-Stil daher, in der Folgesingle „Smoke Up" schlägt er poppige Töne an, ganz ohne den melancholischen Moment, der sein Schaffen bisher charakterisierte. (Text: eigen/mij)

Donnerstag, 3. Jänner 2013
20 bis 23 Uhr
Radio Proton
radioproton.at

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