Poolbar Blog

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poolbar reloaded 2012: no.sar & A Lingua Franca

Da soll mir doch einer:

  • Meteorologischer Frühlingsbeginn: check!

  • Erstes zaghaftes Sprießen von Knospen, Blümchen und Bienchen: check! 

  • Erste azurhimmelblaue Sonnentage: check!

Und nun das: Ein erneuter gar garstiger Wintereinbruch; Schnee, Kälte, Dunkelheit und nichts als Grau in Grau. Dick vermummte einsame Gestalten schlittern über in den Horizont gezogene Eisstraßen, das Lächeln auf den gefrorenen Gesichtern - erfroren. Der frühlingshaft warme und Lebensgefühl verströmende Märzföhn - hinweggefegt vom plötzlichen Säbelrasseln einer sterbenden Jahreszeit, die sich, sehr zum Widerwillen von Mensch und Natur, noch einmal aufbäumt. Sich partout nicht geschlagen gibt und den nach Sonne, Wärme und Leben lechzenden Bewohnern des blauen Planeten den meteorologischen Mittelfinger zeigt.

Nun gut - DAS können wir auch:

Willkommen bei einer neuen Ausgabe der  „poolbar_reloaded"-Sendereihe, in welcher wir Väterchen Frost musikalisch den Kampf ansagen und zwei Ländle-Geschütze auffahren, die dem Liebhaber_innen von Frau Holle mächtig das Schneegestöber aus dem A**** blasen werden. Wetterkapriolen, Temperaturstürze, Blitzeis und Sommerföhn waren gestern. Wäldercore und Rockkapelle sind heute. Ja, richtig gelesen: Tief, tief im Wald haben wir - natürlich mit Zustimmung von oben, jenseits alles Irdischen - ein Biest entfesselt, das dem weißen Schurken zeigen wird, „wo Bartle da Moscht holt!"

Oder, salopp formuliert: der Winter kann sich warm anziehen!

no.sar

Die fünf Bregenzerwälder zollen ihrer Herkunft Tribut: Der Name bedeutet im Dialekt „irgendjemand, irgendwo, irgendwas", ihr Musikstil ist nicht etwa zwischen Metalcore und Melodic Death einzuordnen, sondern ist einfach Wälder-Core, und auch die Videos stehen oftmals ganz im speziellen Wälder-Flair. In ihrem zweiten Album „ultima ratio" widmen sich no.sar in jedem Lied mit raffinierten Riffs und hohem Tempo einem anderen Paragraphen des österreichischen Strafgesetzbuches. Von brachialen Parts bis zu harmonischen, ruhigen Abschnitten präsentieren sich no.sar abwechslungsreicher und anspruchsvoller als auf ihrem Erstling und brauchen sich definitiv nicht im Wald zu verstecken. (Text: mij)


A Lingua Franca

„Ca. 5-köpfige jung gebliebene Rockkapelle mit locker-flockigen Rhythmen, lässig frechen Stromgitarren und tiefgehendem Wummern, begleitet von kesser Frauenstimme", ist da auf Facebook über das Sammelsurium aus Bands wie Slur, Lets Go Radio und the art of... zu lesen. Was sich wie eine Kontaktanzeige anhört, ist eigentlich gleich die Bewerbung bei den Musikfestivals dieser Welt. Nachdem sie 2011 so manch andere lokale Nachwuchsgröße beim Talente Wettbewerb auf die Ersatzbank verwiesen und den Contest mit links gewonnen haben, heizten sie auch dem Publikum beim poolbar-Festival gebührend ein. Und hört man auf A Lingua Franca, liegt der Erfolg in der Mischung von guter Musik und - ja, wirklich - engen Hosen. (mij/eigen)

poolbar reloaded 2012
Donnerstag, 28. März 2013
20 bis 22 Uhr
radioproton.at
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