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James – Eine One-Man-Show im Band-Kollektiv…

…oder warum England nach wie vor das Mutterland der Musik ist

Mehr 13 Millionen verkaufte Alben belegen eine erfolgreiche Karriere. Und dass James nach wie vor zu den ganz Großen gehören, zeigt die aktuelle restlos ausverkaufte Hallentour - die Videos vom „Heimspiel" der Band in der Manchester Arena vor 15.000 frenetisch jubelnden Fans garantiert Gänsehaut.
1981 in Manchester gegründet, haben James bereits zu Beginn ihrer Karriere einen ganz eigenen Stil entwickelt. Das daraus resultierende Risiko, stilistisch im „nowhere" zu agieren, nahm man billigend in Kauf. Et voilà: Gerade die Pop-Hymnen ab Mitte der 80er waren eine nahezu spirituell zu nennende Mischung aus dem damals vorherrschenden englischen Alternative Rock mit gleichzeitigem Einbezug der Madchester-Szene (ein Zusammenschluss von Elementen des klassischen Indie-Rocks und Dance/Electro; bekannte Vertreter: Primal Scream und New Order). Wobei der poppige Einfluss der Madchester-Szene dabei deutlich im Vordergrund stand. Nicht umsonst werden die eingangs erwähnten Klassiker von James - von „Laid" bis „Getting Away With It (All Messed Up)" - auch nach all der Zeit noch heiß geliebt.
Nicht heiß geliebt, sondern vordergründig beneidet werden dürfte die Band ob ihrer musikalischen Erfahrung durch die Jahrzehnte hindurch: Bands wie Nirvana, Radiohead und Coldplay waren Vorband von James. Und mit Brian Eno konnte man auch auf einen Produzenten zurückgreifen, der mit „Laid" und „Wah Wah" wahrscheinlich die beeindruckendsten Alben der Band kreierte. England, so scheint es, ist und bleibt eben das Mutterland der Musik. Der Beweis: James. (Fabian Prantl)

Support kommt von Dry The River (die ursprünglich als Headliner des Abends geplant waren) und Catastrophe & Cure, den frischgebackenen Amadeus-Award-Gewinnern.

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Immer frenetisch gefeiert: James


Am 8. August beim poolbar-Festival!
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