Poolbar Blog

2017


2016


2015


2014


2013


2012


2011


2010


2009


2008


Woche 2 mit Stonerrock und Kate Nash

Ahoi!, liebe Musik- und Kulturfreund_innen,

ein geheimnisvoller Auftakt, Brachialunterhaltung nach Schweden-Art und ein tanzender Rapper prägten die WOCHE I des poolbar-Festivals.

Alle aktuellen Videos findet ihr ab sofort im poolbar-eigenen YouTube-Kanal.

Trotz anhaltendem Dauerregen und Temperaturen unter der Akzeptanz-Grenze habt ihr euch nicht davon abhalten lassen, den Eröffnungsabend am 3. Juli regelrecht zu stürmen. Daran konnte auch der etwas unübliche Start mitten unter der Woche nichts ändern. In großer Zahl wurde die neue Architektur „dada poolbar“ bestaunt und vor allem: begangen, bevor das 20-Jahres-Jubiläum musikalisch eröffnet wurde:

Als SOHN die in mystisch-dunkles Licht getauchte Bühne betrat – nach wie vor gibt sich der Mastermind hinter dem elektronischen Projekt kryptisch – konnte das Trio an den Maschinen und dem E-Bass bereits über ein dicht an dicht gedrängtes Publikum blicken. Und: Je voller der pool während des Konzerts wurde – desto besser kam die neue Lüftung im Alten Hallenbad zur Geltung. Einstand geglückt. MEHR...

Nach einem etwas ruhigeren Donnerstag-Abend mit der Filmvorführung „Die Reise des jungen Che“ im Rahmen der Motor Cycle Diaries und einer anschließenden Podiumsdiskussion erfolgte am Freitag die Preisverleihung des „Ideenkanals 2013 – ein Pool voller Ideen“ – durch LH Markus Wallner – und: die ersten Hallenkonzerte.

Friska Viljor aber ließen zu Beginn auf sich warten – ein etwas unüblicher line-check wurde jedoch direkt in ein kleines, intimes Konzert vor dem Konzert umgewandelt. Ihr habt es den gänzlich in unschuldiges Weiß gekleideten Schweden sodann mit Engelsgeduld gedankt – und wurdet belohnt: Der sympathische Fünfer legte gleich zu Beginn mit einer energiegeladenen Show, los; kein Wunder, bei dieser hochnordischen Mischung aus Indie-Rock und dezent eingestreuten Punk-Anleihen mit mehr als nur einem Bezug zu Folk und Melodie. MEHR...

Ein kleines feines Highlight stand am Samstag Abend bereits als erste Band auf der Bühne: Ghost Capsules aus Wien überzeugten mit ihrem, eigens betitelten, „Dark Chocolate Electro“. Dem ist nichts weiter hinzuzufügen: Der mit Liebe zum Detail produzierte Elektro (Depeche Mode- und sanfte EBM-Anleihen sind, wenn man einen Produzenten und Remixer von erst Genannten im Bandgefüge - Tim Simenon a.k.a. Bomb the Bass! - sein eigen nennen darf, fast ein bisschen logisch) und vor allem die Stimme von Sängerin Laura Gomez luden zum sprichwörtlichen Dahinschmelzen ein.
Mit einem hohem Maß an Wiedererkennungswert war und ist auch Le1f gesegnet. Der Pionier in Sachen „Gaynsta Rap“ und somit Aushängeschild der von New York ausgehenden, queeren HipHop-Szene, bot eine wahrlich außergewöhnliche Show. Manch Tänzer_in würde den „schwulen Rapper“, wie er sich selbst nennt, um seine akrobatischen Tanzeinlagen beneiden. Und die Musik? So aufregend wie die Darbietung ihres Protagonisten: Rap im elektronischen Tanzgewand – fernab jeglichen Klischees.

Höhepunkt am Samstag Abend war der Auftritt von Calyx&Teebee & MC AD. Die beiden Drum 'n' Bass-Urgesteine brachten tief in der Nacht nicht nur die Boxen, sondern auch die Tanzfläche zum Kochen: Club-Feeling in der Halle – bis in die Morgenstunden wurde das englisch-norwegische DJ-Duo gefeiert.

Beschlossen wurde die erste poolbar-Woche mit dem nun jeden Sonntag stattfindenden Jazzfrühstück: Bei traumhaftem Sommerwetter genossen die Frühaufsteher unter euch bei einem luftig-leichten Picknick unter den Bäumen das Konzert von Aalices alias Alex Sutter.


Little Boots (Discotheque)


Kate Nash


Chad Valley


WOCHE II (09. - 14. Juli): Von Dosenbier, Riot-Grrrls und Plastikwelten im Neonlicht

Vorab – letzte Möglichkeit(!): Heute Abend, 08.07. ist die britische Kult-Band MY BLOODY VALENTINE zu Gast. Wer sich den Shoegazing-Legenden entziehen kann, war noch nie auf einem ihrer Konzerte. MEHR...

Am Dienstag, den 09. Juli wird der musikalische Härtegrad nach oben geschraubt: Red Fang, die Stoner-Rocker aus Portland, Oregon, entern mit Holzfällerbärten, ausgewaschenen Jeans und Dosenbier die poolbar-Bühne und werden das Alte Hallenbad nicht nur mit Songs aus dem im Oktober erscheinenden neuen Album, sondern auch mit einer brachialen Bühenshow erfreuen. MEHR...

Der erste, traditionelle „Ländle“-Abend – seit jeher mit musikalischem Bezug ans angrenzende Dreiländer-Eck – wird in diesem Jahr am Mittwoch, den 10. Juli begangen und hört fortan auf den Namen Best Of The West.

Am Donnerstag, den 11. Juli wird das diesjährige FM4-Wochenende mit einer poolbar-Architektur-Feier inklusive Führung eröffnet. Das Abendprogramm bestreitet erstmals FM4-Sunny-Side-Up-Macher John Megill: Bei freiem Eintritt wird er im pool auflegen und für gut gelaunte tanzende Menschen da sein. Ergänzt wird das DJ-Lineup von den Schweizer Phunkfaders. MEHR...

Ab Freitag, den 12. Juli haben die Musiker_innen das „Wort“: Kumbia Queers aus Mexiko/Argentinien bereiten das Publikum mit ihrem – nomen est omen – queeren Kumbia-Punk auf den Headliner des Abends vor, „tropische Sünden“ vorausgesetzt. MEHR...
Little Boots (Discotheque) gilt in Großbritannien als Hoffnung auf eine Neubestimmung in Sachen Pop und ist deshalb aus gutem Grund aus der internationalen Musikwelt nicht mehr weg zu denken. MEHR...
Am selben Abend wird die polymorphe Liechtensteiniade veranstaltet, welche sich das Ziel setzt, die geballte Ladung an künstlerischer und ökosozialer Kraft unseres Nachbarlandes im Rahmen des poolbar-Festivals zumindest auszugsweise zu präsentieren. Ein Festival im Festival – bei freiem Eintritt! MEHR...

Der Samstag-Abend (13. Juli) verspricht ein musikalisches Klangfeuerwerk: Chad Valley, Aushängeschild in Sachen 80er-Jahre Synthie-Pop mit Chillwave und Balearic-Pop-Einflüssen, lädt in die „Plastikwelten im Neonlicht“. MEHR...
Im Anschluss: Elektro Guzzi – die wohl einzige Band auf der Welt, die Techno analog, gänzlich live und mit Instrumenten spielt. MEHR...

Höhepunkt des FM4-Wochenendes ist aber ohne Zweifel das Kate Nash-Konzert am Sonntag, den 14. Juli. Vom Pop-Sternchen zum Riot-Grrrl: Die „Foundations“-Tage scheinen gezählt – die Singer/Songwriterin bringt ihren Fans auf dem aktuellen und treffend betitelten Album „Girl Talk“ den Feminismus auf wunderbar-musikalische Art und Weise näher. Man(n) sieht: Kate Nash hat sich auf ihren Lorbeeren nicht ausgeruht und meistert ihren Schwenk vom locker-flockigen Indie-Pop zum female power Alternative-Rock mit Bravour. MEHR...
Bereits am Vormittag zur besten Jazzfrühstücks-Zeit wird der Abschluss des FM4-Wochenendes eingeleitet: Altbewährt und immer wieder schön, seit kurzem auch mit dem „Best International Radio Show“-Preis in Zürich ausgezeichnet – Sunny Side Up mit John Megill. Ein smoother und relaxter Sound zum Einklang in den Wochenausklang und einem programmatisch dichten poolbar-Festival-Tag. Zudem: Am Nachmittag bis in den Abend hinein gibt es „Leseüberfälle“ der besonderen Art, ganz nach dem Festival-Motto: „DADA – Vom Sinn und Unsinn. MEHR...

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren