Poolbar Blog

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Letzte poolbar-Woche für 2013!

Ahoi!, liebe Musik- und Kulturfreund_innen,


die letzte poolbar-Woche in diesem Jahr wird kurz – aber knackig: Schotten-Power trifft schwedische Beständigkeit trifft deutsches Ausnahmetalent.

Am Dienstag (13.08.) lassen Funeral For A Friend die Wände des Alten Hallenbads erzittern, denn dass sich die Waliser nicht nach dem gleichnamigen Elton John-Song benannt haben, wird bereits nach den ersten Akkorden ersichtlich: Post-Hardcore / Alternative-Rock at its best. Vor vier Jahren noch mit Linkin Park auf Tournee – heuer auf den (Bühnen-)Brettern, die die Welt bedeuten: in Feldkirch. Support kommt von Second Relation aus Vorarlberg. MEHR...

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Dass Schweden nicht nur ungemein robuste Autos hervorgebracht hat, um sich in der unwirtlichen Natur zu behaupten, sondern auch Musik mit Wiedererkennungs- wert und Beständigkeit wird der Mittwoch (14.08.) zeigen: Der Indie-Gitarrenpop der Shout Out Louds hat sich seit der Bandgründung im Jahr 2001 stetig aber unaufgeregt weiterentwickelt und präsentiert sich aktuell ausgereifter denn je (was unlängst im ausverkauften Wiener WUK eindrücklich bewiesen wurde). Und sollten sie klingen wie beim ihrem ersten Auftritt beim poolbar-Festival 2010, kann die Textzeile aus dem Single-Hit "Fall Hard" "And I know it's not forever" in weite musikalische Ferne gerückt werden. MEHR...


Ebenfalls keine Unbekannten in der heimischen Musikszene sind Garish, die das Vorabendprogramm bestreiten werden. Markenzeichen der fünffach Amadeus nominierten Indie-Popper sind die verschlüsselten, oft mit Metaphern besetzten Texte, welche durch die seit jeher eigenwillige Instrumentierung komplettiert werden. MEHR...
Leider musste xxyyxx krankheitsbedingt absagen, deshalb wird A-Wax – bei freiem Eintritt – sein DJ-Set verlängern und somit die Nacht zum Tag machen. DETAILS...

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Krönender Abschluss von 20 Jahren poolbar-Festival stellt das Konzert von Casper am Donnerstag (15.08.) dar: Auf szenetypische Klischees wird beim Ausnahme-Rapper ("Auf und davon") seit jeher verzichtet und die kehlig-rauchige Stimme des Wortakrobaten ist längst zu einem Markenzeichen geworden. Das Album "XOXO" aus dem Jahr 2011 markierte den Durchbruch des sympathischen Berliners, der auf den bürgerlichen Namen Benjamin Griffey hört. Mittlerweile ist die neue Single "Im Ascheregen" als Vorbote vom kommenden Album ("Hinterland") erschienen, die dazugehörige Tournee steht in den Startlöchern. Mit Abstecher zum poolbar-Festival. MEHR...
Zur Einstimmung haben Trümmer aus Hamburg "keinen Bock auf blutleeres Abzappeln. Was wir wollen ist Liebe und Hass, Zerstörung und Euphorie – Lust for Life." Eben ein bisschen frühe Blumfeld, ein bisschen Iggy & The Stooges und ein kleines bisschen mehr College-Rock. MEHR...


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Rückblick poolbar-Woche 6: Titanen unter sich – wenn Rock-, Pop- und Punk-Urgesteine zum Konzert bitten.

Wenn eine Band Jung und Alt über Jahrzehnte und Generationen hinweg vereint respektive verbindet, macht sie nicht nur etwas richtig – sondern darf auch ohne zu übertreiben als Kult betitelt werden. So geschehen bei Bad Religion am Dienstag-Abend (06.08.): Eine restlos ausverkaufte Halle – und eine nicht enden wollende Warteschlange an der Abendkassa – zeugte davon, dass die altehrwürdigen Punk-Rocker um Greg Graffin nach wie vor eine Macht sind. Musikalisch, versteht sich: Die Haare lichter, die Bewegungen langsamer, sprich gemäßigter, die Songs dafür umso bissiger und sozialkritisch, vor 30 Jahren ebenso wie heute. Den dazugehörigen Moshpit besorgte das frenetisch feiernde Publikum. Hier gehts zu Review und Fotos!

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Der Mittwoch (07.08.) stand zum letzten Mal in diesem Jahr unter dem Motto "Best Of The West": Der junge Singer/Songwriter Grisskram eröffnete den Abend mit seinem eigens betitelten "melancholischen Gitarrenkram" - auf höchstem Niveau. Jules Attic, ebenfalls Singer/Songwriter aus dem schönen Ländle, überraschte im Anschluss nicht nur mit voller Bandbesetzung, sondern  auch mit emotionalen wie druckvollen Songs. Der EP-Titel "I Am Lost" darf hier getrost als ad absurdum erklärt werden. Last but not least boten die Talente-Finalisten The Yellow Riffs ihre nach vorne treibende Mixtur aus Franz Ferdinand, Arctic Monkeys, The Libertines, Pete Doherty, Wolfmother und Led Zeppelin – Indie Rock at its best. Ein würdiger Abschluss-Abend, stellvertretend für alle mehr als talentierten Musiker_innen und Bands, die während des Festivals jeden Mittwoch in einen Ländle-Abend mit viel Herzblut verwandelt haben.


Ein musikalisches Highlight stellte der Donnerstag (08.08.) dar: Catastrophe & Cure aus Österreich, frisch gebackene Amadeus-Gewinner, machten den Auftakt an diesem musikalisch voll bepackten Abend, dicht gefolgt von den Folk-Bartträgern von Dry The River. Die Londoner Band versteht es meisterhaft, ihre Punk- und Hardcore-Wurzeln in folk-instrumentiertes Songwriting umzuwandeln bzw. miteinander zu verschmelzen. Eine bis auf den letzten Platz gefüllte Halle konnte sich davon überzeugen. Sprichwörtlich aus allen Nähten platzte selbige, als James die Bühne betraten. Bigband-Feeling kam auf, als die 80er-Ikonen um Sänger und Mastermind Tim Booth in voller Besetzung – menschlich wie instrumentarisch – aus der Nacht eine Reise durch drei Jahrzehnte Musikkultur machten. Mit Hits von damals und Hits von morgen. Und einem Tim Booth auf sympathischer Tuchfühlung mit dem Publikum. Das alles festgehalten in einem Review und vielen Fotos!

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Auch am Freitag (09.08.) fanden die musikalischen Protagonisten Gefallen an der Interaktion mit dem Publikum: Vor allem Ogris Debris, nicht zum ersten Mal beim poolbar-Festival, erbrachten den Beweis, dass man(n) auf charmante Art und Weise die Fans ganz einfach mit in das Konzert integriert – oder sich wahlweise selbst unter die Menge mischt. Ein eindrucksvolles Beatgewitter boten im Anschluss MKID feat. Didi Bruckmayer. Auch hier haben wir jede Menge schöne Fotos!


Der Samstag-Abend (10.08.) stand ganz im Banne der finsteren "Space Lords": Die Leder- und Langhaarmähnen-Teufel von Monster Magnet nahmen ein zahlreich erschienenes Publikum mit auf die Reise in die Weiten und Tiefen ihres melodiösen Space-Rocks. Ein mehr als gut gelaunter Dave Wyndorf sang, krächzte, flüsterte und schrie Musikperlen aus über 20 Jahren Bandgeschichte in die aufgeheizte Halle, ohne auch auf Songmaterial aus neueren Jahren zu vergessen. Authentisch: Der spacige Hall auf Wyndorfs Stimme bleibt, nomen est omen, unverkennbar das Markenzeichen des selbst ernannten Space-Rocks von Monster Magnet. Hier lang zu den Fotos!

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Das Wetter meinte es in diesem Jahr ausnahmslos gut mit dem allsonntäglichen Jazzfrühstück: Ein weiteres – und letztes Mal – konnte an einem sommerlichen Sonntag-Vormittag (11.08.) unter blauem Himmel auf grüner Wiese den Klängen zu Paradicso gelauscht werden. Und der Bandname scheint Programm: Paradiesisch die musikalische Untermalung zum geistigen Flanieren auf Picknickdecken und kulinarischem Wühlen im Picknickkorb. Ein Wiedersehen gibt es im nächsten Jahr!

Den sportlichen Abschluss fand die Woche am Sonntagnachmittag im Park, als das erste poolbar Fußball Invitational das Reichenfeld belebte. Das bunt gemischte Teilnehmerfeld wurde auch durch einen Legionär aus der Crew von Monster Magnet bereichert. Den dritten Platz sicherte sich das Team des Palace St. Gallen aus der Schweiz, während sich die Teams des poolbar-Festivals und des Magazins "Landjäger" nach einem packenden, aber torlosen Finale und einem spektakulären Elfmeterschießen darauf einigten, bei Gleichstand abzubrechen und den ersten Preis brüderlich zu teilen – und zu feiern.

 

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