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Philosophicum Lech

25.–29.09.2013
Das Ich und seine Stellung in der Gesellschaft
 
Ich. Der Einzelne in seinen Netzen lautet das Motto des 17. Philosophicums in Lech am Arlberg. Das Ich und seine ungeklärte Stellung in der Gesellschaft zeigt sich vor allem in den sich widerstrebenden Positionen des vorherrschenden Individualismus und Egoismus und der Selbstauflösung durch den Wunsch nach Uniformität und Massenbewegungen. 

Selbstbewusst Erwartungen schürend fragt der jüngere Medien-Philosophe Richard David Precht – gleichnamiger Vortragstitel – Wer bin ich und wenn ja …. Und Robert Pfaller, Professor für Philosophie an der Universität für angewandte Kunst in Wien, hat in seinem Vortrag etwas über Die anmaßenden Gesten der Bescheidenheit zu sagen. Für lustvoll befriedigenden Ich-Denkstoff scheint beim Lecher Philosophicum also ausreichend vorgesorgt zu sein. 

Peter Strassers Vortrag Die eigenen Angelegenheiten. Von der Selbstsorge zur Ich-Sorge, der in zu erwartender nüchterner Strasserscher Manier verfasst sein wird, klingt fast schon wie ein vorweggenommenes Resümee der Veranstaltung.

Ohne eine die entgrenzten Grenzen des Ichs im Netz oder an der Schnittstelle zwischen Bewusstsein und ontologischen Tatsachen verortende Analysen (z.B.iDENTITYDas Ich im Netz – Vortrag der Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Mekel; Das Ich als Interface – Vortrag von Thomas Metzinger) kann man sich der Frage nach dem Ich heute wohl nicht adäquat nähern.

Ein ausführlicher Vorbericht zum Philosophicum findet sich in der Herbstausgabe des Creative Austria Magazins.

17. Philosophicum Lech
25.–29.09.2013
Lech am Arlberg
philosophicum.com

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