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Red Fang - Whales And Leeches

Red Fang aus Portland gehören zu den heißesten Stoner-/Hardrock-Bands. Nach ihrer zwei Jahre langen Welttournee, auf der sie u.a. beim poolbar-Festival 2013 das Alte Hallenbad ausverkauft haben, veröffentlichten sie im vergangenen Herbst endlich ihr neues Studioalbum "Whales And Leeches". Nun kommen sie wieder auf Tour!

Auf dem neuen Album "Whales And Leeches" findet man neben dem brillanten und ausgereiften Songwriting und Arrangements auch ganz viel Humor. Mit Hilfe der beiden Ausnahmegastmusiker Mike Scheidt (Yob) und Pall Jenkins (The Black Heart Procession) beschleunigt "Whales And Leeches" Red Fang in die obere Stratosphäre des Hardrock und der Metal-Elite.
Red Fang waren schon immer wahre Meister des klassischen Hardrock-Hooks, und mit dem neuen Album liefern sie elf Killersongs, die sofort zu klassischen Hymnen werden. Eine Empfehlung für alle Fans von Baroness, Mastodon, Graveyard, Black Sabbath, The Sword, Clutch und Kylesa.
 http://poolbar.at/system/asset/filename/15318/redfang.jpg
 
Review von metalnews.de:

Das vorhergehende Album "Murder The Mountains" zeigte eine gute Band auf der Suche nach ihrem eigenen Sound irgendwo im Spannungsfeld zwischen High On Fire, den Melvins und Queens Of The Stone Age.
Nun zeigt der Nachfolger "Whales And Leeches", dass die Suche noch keineswegs komplett abgeschlossen ist. Die grundsätzlichen Zutaten haben Red Fang nicht groß geändert. "Doen" ist ein brutzelnder Big Business-Gedächtnis-Kracher mit leichter Mastodon-Note, "Blood Like Cream" verehrt nochmal deutlich hörbar QOTSA. Dennoch hat sich auch einiges verändert auf "Whales And Leeches".
 
 
Der wichtigste Punkt ist dabei zugleich der schwammigste, denn irgendwo auf der Straße haben Red Fang, so scheint es, einen großen Teil ihrer früheren Leichtigkeit eingebüßt. Nicht, dass das neue Album nun ein zynischer Abgesang auf alles Gute und Schöne wäre. Aber schon die ersten zwei Songs verbreiten nicht gerade richtig gute Laune [obwohl sie rocken] und "No Hope" oder "This Animal" zeigen die neue Galligkeit der Band, die sonst eher unterschwellig bleibt, in voller Blüte.
Sägende Gitarren und aggressiv herausgebellter Gesang lassen an die völlig zu unrecht vergessenen Heavils denken, ehe der Achtminüter "Dawn Rising" sich zu gleichen Teilen vor den Melvins und Yob [inklusive Mike Scheidt und seiner ekligen Gesangseffekte] verneigt. Große Stärke bleiben das Gespür für Riffs und tollen Brüllsound, woran die exzessiven Konzertreisen sicherlich einen Anteil haben.
 

Red Fang aus den Staaten sind, darauf deutet zumindest der ständig volle Tourplan hin, auf dem aufsteigenden Ast - oder zumindest wild entschlossen, den Rock'n'Roll-Zirkus mit ihrer Duftnote zu bereichern.
 
Red Fang LIVE:
01. April - Arena, Wien
03. April - Backstage, München
 
alle weiteren Tour-Termine auf http://www.redfang.net
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