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Insider Vorarlberg: Markus Innauer

Der Vorarlberger Ort Bezau scheint ein Dorado für Kreative. Der Architekt Markus Innauer ist einer jener Kreativschaffenden, er arbeitet von hier aus und hat im Februar als Workshop-Bereichsleiter Architektur und Bühnengestaltung beim poolbar/generator vermittelt.

Peter Schernhuber hat das Interview mit Markus Innauer für A-List geführt, wo auch weitere Insider_innen aus anderen Branchen zu Wort kommen.

 

http://poolbar.at/system/asset/filename/19390/insider-vorarlberg-markus-innauer-Ma.jpg

Welche neuen Bauten Ihrer Region sind Ihnen zuletzt ins Auge gesprungen?
 Das Werkraumhaus in Andelsbuch, die Ferienhaus Rüscher in Schnepfau sowie der Islamische Friedhof in Altach.
 
Architektur ist ein großes Thema in Vorarlberg. Welche weiteren Themen und Trends dominieren derzeit im Ländle?
Ehrliche, nachhaltige und durchdachte Konzepte ziehen sich durch alle Branchen, weg von kurzfristig gedachten, aufgebauschten, modischen Gedanken.
 
Sie haben an der Universität für Angewandte Kunst in Wien sowie an der UCLA in Los Angeles studiert und danach in Vorarlberg ein Büro eröffnet. Was interessiert und fasziniert Sie an Vorarlberg?
Ich habe das Gefühl, dass es in Vorarlberg eine Menge Leute gibt, die jungen Kreativen eine Chance geben. Außerdem mag ich die grundsätzliche Bodenständigkeit der Menschen, die hohe Lebensqualität und die Verbindung zur Natur.
 
Im Westen Österreichs orientiert man sich gerne auch an der Schweiz. Einige Ihrer Projekte passieren dort. Wo schätzen Sie darüber hinaus Internationalisierung und Durchmischung?
Durchmischung ist immer gut. Ich schätze es natürlich auch im architektonischen Schaffen, seien es nun schweizerische oder skandinavische Einflüsse. Ich denke, dass in allen Städten Vorarlbergs immer mehr Internationalisierung stattfindet, aber auch in den ländlichen Regionen. Das sieht man an Beispielen wie Bus:Stop Krumbach, Bezau-Beatz oder dem Frauenmuseum Hittisau.
 
Was zeigen Sie Gästen, wenn diese nach Bezau kommen?
Den Panoramarundweg auf der Niedere, dieser liegt genau an der Schnittstelle von Alpenvorland und Hochgebirge – sehr abwechslungsreich.
 
Sie zeichnen für das geschmackvolle Design des Restaurants Innauer verantwortlich. In welchen Bars und Restaurants trifft man Sie noch?
Im Conrad Sohm in Dornbirn, im Rio in Feldkirch, im Schwanen in Bizau, im Jöslar in Andelsbuch, in der Kaffeebohne in Dornbirn, im Marenda in Dornbirn und ab und zu im Freigeist, Lustenau.
 
Welche Läden besuchen Sie regelmäßig?
Livid und Lingg (Markplatz) in Dornbirn, ansonsten auch gerne mal im Ausland.
 
Vorarlbergs Kreativszene blüht gerade auf. Junge Lables, Festivals, Magazinproduktion. Welche Akteure schätzen Sie für Ihr Tun?
Herwig Bauer und sein Poolbar Team, die Akteure vom Landjäger Magazin mit ihren Projekten (Feldküche, Betonküche, Jasskarten, etc.), Helden in Grün, Zeughaus, SuperBFG, Georg Bechter Licht, Christof Tomann Friseur, Chris-Shoes, Zerodivision, Beauty Parlour, Sporoneggar Zipflklatschar.
 
Wo gehen Sie gerne in die Natur?
Hauptsächlich im Bregenzerwald, hier vorwiegend in Baumgarten und Schönebach sowie an den Ufern der Bregenzer Ache.
 
Und wo würden Sie sagen, dass menschliche Einflussnahme auf die natürliche Umgebung äußerst gelungen ist?
Bei der Kapelle von Cukrowicz-Nachbaur auf der Niedere in Andelsbuch sowie beim Quelltuffweg in Lingenau.
 
 

Markus Innauer Architektur

Kriechere 70
6870 Bezau

www.markusinnauer.com

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