Poolbar Blog

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New Yorker Lockenkopf trifft auf den selbsternannten „Fürsten of Pop“

Am Dienstagabend des 21.7. enterten „MoreEats“ und „Darwin Deez“ den Pool und erfreuten das Publikum mit verträumten Folk Songs und gut gelauntem Indierock.

Moritz Schädler a.k.a „MoreEats“ aus Triesenberg unterhielt die Gäste eingangs mit groovigen Melodien. Ausgestattet mit Gitarre, Melodika und Synthesizer kreierte der selbsternannte „Fürst of Pop“ mit einem leichten Hang zur Selbstironie eine coole Atmosphäre, in der man wirklich gerne, wie einer seiner Texte versprach, einen „Coffee from the Copacabana“ genossen hätte. Auch tanzbare Nummern fanden sich in seinem Repertoire – „MoreEats“ führte dazu höchstpersönlich passende, hippe Moves – barfuß und mit Zigarette – auf der Bühne vor. Mit seinem letzten Song „Thursday Nights“ verabschiedete er sich um einer halben Stunde später „Darwin Deez“ aus New York Platz zu machen.

12_moreeats_by_matthias_rhomberg_001 (MoreEats by Matthias Rhomberg)

12_darwin_deez_by_matthias_rhomberg_007 (Darwin Deez auf der Bühne by Matthias Rhomberg)

Die vierköpfige Combo rund um Frontman Darwin Smith startete gleich äußerst gut gelaunt in die Show, um nach dem ersten Lied leider ein paar technischen Problemen ausgesetzt zu sein. Nach der schnellen Lösung dieser ließ sich Darwin allerdings nicht aus der Ruhe bringen und präsentierte dem gut gefüllten Pool gleich einen neuen Track. Als ob der Band das Publikum nicht genug tanzen würde, fragte der Frontmann in die Runde: „Are you ready to bring some momentum into the show?“ – Und der eben erwähnte Schwung fehlte bei dem, was kam, keinesfalls: Alle vier Bandmitglieder tanzten in einer kleinen, einstudierten Choreografie auf der Bühne zu einer Art Mashup unterschiedlichster Songs. Sofort ging die Combo dann in den nächsten Track über – „You can’t be my girl“ klang es aus den Lautsprechern. Generell lässt sich der Abend mit „Darwin Deez“ als sehr unterhaltsam beschreiben, mit funkigen Gitarrensounds, ein paar instrumentalen Sessions, melodiösen Songs und dem „gewissen Etwas“ an Pausen-Performances zwischen den Liedern. Insgesamt vier Mal zeigten „Darwin Deez“, was Tanzen für sie bedeutet. Als schlussendlich Bassistin Michelle ihre Steppschuhe anzog und eine Wahnsinns-Steppshow zum Besten gab, war dieser Dienstagabend endgültig sinnvoll gefüllt worden.

Nach einem gut einstündigen Konzert verabschiedeten sich „Darwin Deez“ von der Bühne, um noch einmal für zwei Zugaben nach kurzer Zeit zurückzukehren. „It’s OK to dance a little bit“ witzelte Darwin und beim letzten Song „Radar Detector“ war kein Halten mehr unter den Gästen. Danach verließen die vier sympathischen US-Amerikaner die Bühne und hinterließen zufriedene Musikinteressierte.

GALLERY: Bilder vom gesamten Abend

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