Poolbar Blog

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Ein Abend mit ganz viel Gefühl – Aloe Blacc ...

... und Os & the Sexual Chocolates.

Mittwochabend (22.7.) kamen Fans von Klängen des Blues, Jazz, Funk & Co. voll auf ihre Kosten. „Os & the Sexual Chocolates“ aus Vorarlberg trafen im Rahmen der Red Bull Music Academy auf „Aloe Blacc“ aus L.A. und kreierten einen Abend voller Sympathie für die weicheren Klänge der Musik.

Die 6-köpfige Combo „Os & the Sexual Chocolates“  machte sich als Support alle Ehre – unter ihrem Motto „As fresh as can be“ servierte die Band ein heißes Schokodessert, bestehend aus Funk, Soul, Blues und Jazz. Wie bei einer Jamsession harmonierten Saxofon, Trompete, Keyboard, Gitarren und Schlagzeug perfekt mit der souligen Stimme von Sänger Oscar Weber und stimmten somit passend auf den US-amerikanischen Hauptact ein.

12_os___the_sexual_chocolates_by_matthias_rhomberg_006 (Foto: Os & the Sexual Chocolates by Matthias Rhomberg)

WHAT'S UP, YO?
Aloe Blacc’s Band betrat pünktlich die Bühne um sogleich mit warmen Klängen den Frontmann einzuläuten – dieser folgte wenig später mit einem fröhlichen „What’s up, yo?“ unter großem Applaus. „Are you ready for some soul?“, fragte Aloe Blacc in die Halle und begann sogleich das Publikum auf das erste Stück, „Tonight (Goin Downtown)“, einzustimmen. Dem äußerst sympathischen Soulsänger machte das Performen sichtlich Spaß und so war es kein Problem, seine „Feel Good Music“ an diesem Abend sympathisch, authentisch, mit viel Liebe und äußerst tanzbar an die Frau und an den Mann zu bringen.

Vor dem zweiten Lied machte Aloe eines deutlich: „Music can connect us all, it can make a much better place.“ Und nach den unzähligen Tourneereisen, die er bereits weltweit hinter sich hat, lebt er dieses Motto offensichtlich. Bereits 2011 beehrte Aloe Blacc die Poolbar und er erinnerte sich noch gut an dieses Konzert. Von neuen Freunden war auch die Rede und von Dankbarkeit, seine älteren Songs, die er damals bereits zum Besten gab, und neue Stücke gleichermaßen nun im Jahr 2015 den Gästen präsentieren zu dürfen.

Seinen ganzen Auftritt über herrschte eine unglaublich positive Interaktion zwischen dem Publikum, der 6-köpfigen Band und dem Sänger. Musikalisch durfte nicht nur zu Jazz, Soul, Funk und Blues getanzt werden – auch Reggae-Rhythmen und sogar kubanische Klänge hallten durch den Raum. Als 4. Lied in Folge erwartete die Gäste der erste bekannte Gassenhauer: „I need a dollar“ durfte natürlich nicht fehlen, genauso wie „The Man“, „Wake me up when it’s all over“ oder „Loving you is killing me“ als letzte von zwei Zugaben des Abends.

Aber Aloe hatte weit mehr aus zu bieten als seine bekanntesten Stücke, dies wurde an diesem Abend auf alle Fälle deutlich. Sehr in Erinnerung bleiben auch „Soldier in the city“, ein Stück über seine Heimatstadt, oder „Can you do this“ unter vielen anderen, die er während des fast 2-stündigen Konzerts zum Besten gab. Einmal forderte Aloe bei einem tanzbaren Song die Gäste auf, auf den „Soultrain“ aufzusteigen und teilte das Publikum in zwei Hälften. Sogleich bekamen die Tanzwütigen eine Bühne inmitten der Zuhörerschaft und auch der Trompeter der Band ließ es sich hier nicht nehmen, freche Moves unter die Gäste zu bringen.

12_aloe_blacc_by_matthias_rhomberg_035 (Foto by Matthias Rhomberg)

Unter frenetischem Applaus und lautem Jubel bedankten sich Band und Sänger ausgiebig und hatten diesen Konzertabend mit der Verbreitung viel guter Laune und Liebe für mich persönlich zu einem Highlight dieses Poolbar-Konzertsommers katapultiert. // Ein Rückblick von Dorothea Dobler.

GALLERY: Alle Bilder vom schönen Abend

 

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