Poolbar Blog

2017


2016


2015


2014


2013


2012


2011


2010


2009


2008


„We’ve never played in a fucking pool before.“

http://poolbar.at/system/asset/filename/21199/The_Menzingers_-_Press_Picture_1_-_Credits_by_Jessica_Flynn_.jpg

Ein Abend ganz im Zeichen des Punk Rock – „Astpai“ und „The Menzingers“ – Am Donnerstag (13.8.) wurde der Pool in ganz rockige Klänge gehüllt. Mit „Astpai“ aus Wiener Neustadt, Niederösterreich und „The Menzingers“ aus Scranton, Pennsylvania gaben sich zwei Bands mit reichlich Up-Tempo und sehr persönlichen Texten die Ehre und ließen so manches Punk-Herz höher schlagen.

Mit viel ins Ohr gehenden Melodien eröffneten die 4 Jungs von „Astpai“ den Abend. Bereits vor 5 Jahren beehrten sie die Poolbar gemeinsam mit Anti-Flag und Rentokill. Die rauhe Stimme von Frontmann Zock, unterstützt durch Zweitgesänge von Gitarrist Marco und Bassist Bernhard, verlieh den dynamischen, schnellen Songs den nötigen Pfeffer, um zu einer energiegeladenen Show beizutragen.

Bereits 10 Jahre Band- und Bühnenerfahrung war dem Quartett deutlich anzumerken. Ihre nächste Tour wird sie im September sogar durch England führen. Die kleine, aber feine Runde im Pool wurde an diesem Abend mit älteren Songs und auch neuen Stücken wie z.B. „Death Everywhere“ aus dem neuesten Album „Burden Calls“ beschallt.

Österreichisch-Amerikanischer Culture-Clash
Auch „The Menzingers“ ließen es sich nicht nehmen, von der 1. Minute an ihrer Freude, die Poolbar bespielen zu dürfen, Ausdruck zu verleihen. Ganz überrascht stellten sie zudem fest: „We’ve never played in a fucking pool before.“ Sehr persönlich gab sich die Band den Gästen gegenüber, witzelte immer wieder oder teilte freudig ihre Feldkirch-Erlebnisse des Tages mit. Typisch Österreichisch-Amerikanischer Culture-Clash eben. Auch Einladungen auf diverse alkoholische Getränke aus dem Publikum schlugen die Amerikaner natürlich nicht aus.

Dynamischer Moshpit
„Put your fucking hands together“ forderte Gitarrist Eric auf. Nicht nur das erwiderten die Fans – in der 1. Reihe formierte sich, ganz dem Sound entsprechend, immer wieder ein kleiner, dynamischer Moshpit. Ich durfte die 4-Mann-Combo bereits 2014 beim Monster Bash in München erleben und bei diesem Auftritt erinnerte ich mich wieder an das, was mir an der Band so gefiel – sehr persönliche und emotional vorgetragene Texte gepaart mit passend eingängigen Gitarrensounds. Nach einer Stunde und ein paar Zugaben später verabschiedeten sich Band und Zuschauer äußerst zufrieden voneinander. Und somit wurde diese Show für die Band wie für das Publikum gleichermaßen sicher zu einem Auftritt, an den man sich gerne zurückerinnert. // Ein Rückblick von Dorothea Dobler.

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren