Poolbar Blog

2017


2016


2015


2014


2013


2012


2011


2010


2009


2008


Orchestrales Feuerwerk • Mono

http://poolbar.at/system/asset/filename/25330/0814_Mono_c_MomoVu_800px.jpg

Japanische Klänge, die überraschen. Mono ist eine vierköpfige Band aus Japan, die sich mit ihren epischen Live-Pervormances einen Namen gemacht haben. Takaaakira Goto (Gitarre), Tamaki (Bass), Yasunori Takada (Schlagzeug) und der ominöse Yoda (Gitarre) setzen im Jahr 2000 fort, was man bereits von Bands wie Sonic Youth oder Mogwai kennt.

Post-Rock vom Feinsten
Sie nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise voller Höhen und melancholischen Tiefen. Mono sind Meister der emotionalen Manipulation und zeigen auf eine gefühlvolle, harmonisch Weise wie anmutig eine Live-Performance sein kann. Dabei kommen sie (meist) ganz ohne Gesang aus und setzen mit langwierigen Gitarrenwänden neue Maßstäbe.

Was unscheinbar und fast schon klein beginnt, endet in einem orchestralen Feuerwerk mit klanglich vielschichtigen Tönen. Bisher haben Mono alle sechs Alben während ihrer Live-Auftritte aufgenommen – alleine deswegen, um die Kraft des Moments besser festhalten zu können. Ihr neues Album For my parents entstand hingegen im Studio und wurde mit neuem Producer und dem Wordless Music Orchestra aufgenommen.



Mono nimmt Bezug auf ihre Kultur und greift die japanischen Mythen und Legenden auf. Mehrere Stücke auf ihrem Album Walking Cloud and Deep Red Sky, Flag Fluttered and the Sun Shined wurden vom Schicksal von Sadako Sasaki inspiriert, die laut einer alten japanischen Legende glaubte, sich durch das Falten von tausend Papierkranichen einen Wunsch von den Göttern erfüllen lassen zu können. Das neue Album hingegen ist unter anderem auch von Dantes Göttlicher Komödie inspiriert und verspricht eine Reise vom Inferno mit einem Abstecher zum Fegefeuer und gelangt anschließend in das Paradies. Es wird diesen Herbst erscheinen.

Orchestrales Feuerwerk
Mono arbeiten mit bis zu 30 Musikern. Kenner würden die letzten beiden Alben als Meisterwerke bezeichnen. Wobei The Last Dawn träumerische, entspannende Elemente enthält und Rays of Darkness laut und düster daherkommt. Bei Letzterem kam auch zum ersten Mal Gesang zum Einsatz. Die Band spielt mit Licht und Schatten, baut gekonnt dramatische Elemente ein, die auch ungewöhnliche Töne enthalten. So gibt es einen Song, bei dem die Herztöne einer ungeborenen Tochter eines guten Freundes der Band mit eingeflossen sind. (lh).

 

Mono facebook

Mono online

 

x leuchtend herz x

 

0 Kommentare
Anmelden zum Kommentieren