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Architektur, die aufbricht.

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Der Weg
Schon ab der Illbrücke wird für alle poolbar-Festival BesucherInnen der Aufbruch sichtbar. Dort beginnt nämlich der Weg zum Alten Hallenbad, der quer über die neu angelegte Blumenwiese verläuft. Er bricht die vorhandenen Strukturen auf und lässt neue Blickwinkel zu.

Das Grundkonzept für die temporäre Architektur des poolbar Festivals 2016 wurde mit Studierenden der Universität Liechtenstein, der Technischen Universität Wien und der New Design University St. Pölten sowie den starken Partnern – Wirtschaftskammer Vorarlberg, vai Vorarlberger Architektur Institut, NDU St. Pölten und Universität Liechtenstein – beim poolbar Generator erarbeitet. Nach dem Generieren folgten die detaillierte Ausarbeitung, Entwicklung und der Bau von Prototypen sowie alle Vorbereitungen für den reellen Aufbau vor Ort am Festivalgelände. Die Workshopleiter Robert Zanona, Michael Amann (beide atelierWest68) und Massimo Nardiello haben dies in die Hände genommen.

 

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Temporäre Holzkonstruktionen
Insgesamt wurden 20m3 heimisches Fichtenholz für den Bau des Eingangsportals, der Brutkasten Bühne, der begehbaren Terrasse und von zwei Außenbars eingesetzt. Das Konstruktionsprinzip dieser Überbauungen basiert auf einer Modulbauweise mit Verbindungen mittels Bolzen und Gewindestangen – das Holzmodul kann somit liegend wie auch stehend eingesetzt werden.

Insgesamt wurden rund 900 Holzmodule verbaut, der Großteil wurde schon letztes Jahr in einer völlig anderen Formensprache verwendet. Die Module sind jährlich, ohne Verlust von Gestaltungsfreiheit, wieder verwendbar - somit wird ein wichtiges ökonomisches Statement im Bereich temporärer Bauten gesetzt.

Neue Räume, Durchblicke und genügend überdachte Aufenthaltsflächen und Sitzgelegenheiten für alle Verweilenden wurden geschaffen. Ein neues Highlight im Außenbereich bildet die großzügige Sitzstufenanlage, welche die Terrasse auf drei Seecontainern erschließt. Hoch erhaben, auf den drei Containern der zweiten Ebene mit 50m2, eröffnet sich ein weiter Blick auf das Festivalgelände, die neu inszenierte Fassade, das Treiben und die Außenbühne. Einer der Seecontainer wurde durch umfangreiche Schlosserarbeiten zu einem Barcontainer umgebaut und bildet den Treffpunkt am Festivalgelände.

 

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Atmosphärische Stimmung
Durch die gezielte Architektur-Beleuchtung mittels eigens angefertigten Konstruktionen und Leuchtkörpern wird in der Kombination mit dem Einsatz von gebrauchten Schiffssegeln als Dachflächen eine warme atmosphärische Lichtstimmung geschaffen.

Innenraum im Baustellen-Modus
Wie im Außenbereich die diesjährige Thematik des Aufbruchs im Palettenboden, in der neu begehbaren Ebene und den besonderen Durchblicken in den gebauten Strukturen erkennbar ist, so ist diese im Innenbereich durch den Einsatz von Baugerüsten visualisiert. Neben der Schaffung neuer räumlicher Aufteilungen und Nischen, die in sich durch verschiebbare Möbel veränderbar sind, ist eine ständige „Under-Construction-Atmosphäre“ geschaffen – es tut sich immer was. In der Halle oben entstand ein neues, kleines, aber feines Wohnzimmer mit eigener Bar, das nach den großen Gigs eine gemütliche und rauchfreie Zone bietet. Im Kontrast zu dem groben Material des Baugerüstes inszenieren darin integrierte beleuchtete Stoffelemente das Gerüst neu.

 

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Partner
Architektur: vai Vorarlberger Architektur Institut, Wirtschaftskammer Vorarlberg
poolbar-Generator Architekur: Wirtschaftskammer Vorarlberg, vai Vorarlberger Architektur Institut, NDU St. Pölten, Universität Liechtenstein

 

GALLERY: DIE ARCHITEKTUR

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