Poolbar Blog

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poolbar-Jubiläum - im und rund um's Alte Hallenbad

Wir springen zurück ins Jahr 1994: Damals noch keine Spur von Festival – eine "künstlerische Sommerakademie" war der Plan. Inspiriert von einem Glasblasen-Kurs. Aber immerhin: Ein fettes Abschlussfest war geplant.

Und es war geplant, dass die verschiedenen Workshops miteinander kooperierten, dass man abends gemeinsam grillt und Bier trinkt. Gute Idee, fanden wir. Und wir haben vor allem viel Bier getrunken. Die Workshop-Teilnehmer nicht, die gingen immer gleich heim. Aber immer mehr Freunde und Freundesfreunde kamen abends, und es kam die Idee auf, eine "Rocky Horror Night zu veranstalten. Mit Film, Bühnenbild, Musical-Tanz-Choreografien, Reiswerfen, Motorrad auf der Bühne - und Exzess im kostümierten Publikum.

Und dann kamen Schmutz und Pepi - der eine "Manager", der andere Gitarrist der Band Flower, und fragten, ob ein Gig möglich wäre. War möglich - der ungeplante Startschuss für das spätere Festival war gefallen. Und Pepi war ab da 15 Jahre lang im Team und bescherte uns die Grafik, die das poolbar-Festival sehr stark geprägt und gepusht hat. Pepi spielt übrigens auch heuer beim Birthday Bash. 25 Jahre poolbar am 21. Juli! Und heuer werden es 25 Jahre, wir können es eigentlich kaum glauben.

 

+++ Schön, dass ihr dabei seid! +++

 

Danke!
Damit das poolbar-Festival funktionieren kann, müssen unfassbar viele Menschen zusammenarbeiten. Wir wollen uns ausdrücklich beim unermüdlichen poolbar-Team, den geduldigen und interessierten AnrainerInnen und den verschiedenen Institutionen der Stadt Feldkirch sowie bei unseren unmittelbaren NachbarInnen - dem Vorarlberger Landeskonservatorium, der Musikschule Feldkirch und der HAK - bedanken. Die Zusammenarbeit mit ihnen allen ist ungebremst produktiv und macht Spaß.

Nicht nur, weil Kunst & Kultur, Architektur, Gebäude, Technik, Mar-keting und Organisation Unsummen verschlingen, sondern auch weil die, die vor Ort für das poolbar-Festival im Einsatz sind, alle ausnahmslos fair bezahlt werden sollen, muss viel Geld aufgestellt werden. Förderungen von Stadt, Land und Bund (Danke!) bilden hier eine gute Basis - aber das Vierfache des Subventionsbetrages müssen wir jährlich selber erwirtschaften: über Eintrittseinnahmen, Gastronomieerlöse - und vor allem über Sponsoring. Sponsoring bedeutet für uns ein Geben und Nehmen, und wir entwickeln mit unseren PartnerInnen immer wieder neue Ideen und Konzepte, die jeder Werbeagentur zur Ehre gereichen würden und unsere PartnerInnen in ein positives Licht stellen, dem Publikum hoffentlich gefallen und zum poolbar-Festival passen.

An alle unsere Sponsoren und PartnerInnen: Herzlichen Dank - wir wissen jede Unterstützung sehr zu schätzen und wissen auch, dass wir jeden noch so kleinen Wegfall schmerzlich vermissen würden.

 

Im Folgenden erlauben wir uns exemplarische Spotlights auf einige unserer PartnerInnen:

Lehrlingspower von Bertsc, Hilti&Jehle & VKW
Die poolbar-Festival-Architektur wird jährlich noch großartiger - und aufwändiger. Gut, dass wir uns auf wortwörtlich starke PartnerInnen verlassen können. Die Firmen Bertsch, Hilti&Jehle & VKW schicken uns (begleitete) Lehrlinge, die anpacken und dafür sorgen, dass am 6. Juli das Ambiente passt.
-> bertsch.at, hilti-jehle.at

Kaluko × poolcar
Der immer frisch und mit natürlichen Zutaten gebraute, wunderbare Kaluko Eistee hat sich in den vergangenen fünf Jahren vom poolbar-Geheimtipp zum Kultgetränk entwickelt. Kann, falls das jemand wollen sollte, auch mit Gin gemischt werden. Heuer gibt's ihn erneut auch beim poolcar auf der Terrasse. Serviert am ersten Festival-Wochenende von den beiden Gründern Luke & Käppz höchst-persönlich.
-> fb.com/KALUKO.natuerlich

Die Beefeater-Nische
Die Beefeater-Treppe war im Vorjahr ein schöner Blickfang und führte v.a. in die sehr beliebte Beefeater-Lounge im Freien. Heuer kommt die Beefeater-Nische neben der Kombüse. Inklusive Street-Art.
-> beefeatergin.com

Amann Kaffee SpezialistInnen beim Jazzbrunch
Die Familie Amann hat sich dem Kaffeegenuss nachhaltig verschrieben. Erlesene Hochlandsorten, heimische Produktion und Transparenz zeichnen den Familienbetrieb aus. Was ist dran am Kaffee? Oder, viel wichtiger, was ist drin? Dieser Frage geht Familie Amann im Ursprungsland nach. Die Rohstoffe werden meist direkt bei den Plantagen und Bauern bezogen: Dort, wo Nachhaltigkeit und stabile Qualität gewährleistet sind. Lebendiger denn je zeigt sich die Kaffeekultur, mit traditionellen sowie innovativen Zubereitungsarten bleibt das Thema spannend. Kaffee ist Genusskultur - live zu erle-ben jeden Sonntag beim Jazzbrunch.
-> amann-kaffee.at
-> poolbar.at/blog/2356

Linda's Ice Cream
Linda tourt aktuell mit ihrem hübschen Food Truck durchs ganze Land. Und weil Linda poolbar-Fan und Stammgast ist, ist sie natürlich auch beim poolbar-Festival mit dabei. Fixtermine ist der 21. Juli ab 17 Uhr beim poolbar-Birthday Bash. Auch bei den Jazzbrunches am Sonntag wird Linda gelegentlich vorbeischauen.
-> fb.com/lindasicecream

iReplaceIT
iReplaceIT ist ein junges, motiviertes Ländle-StartUp, welches defekten Smart-Devices wieder neues Leben einhaucht und der Wegwerfgesellschaft den Kampf ansagt. iReplaceIT steht für kompetenten, schnellen und professionellen Reparaturservice. Vom Smartphone übers Tablet bis hin zum Notebook - Fabian Schnetzer und Daniel Wibmer, die beiden Heads des jungen Unternehmens, punkten nicht nur durch die Verwendung hochqualitativer Ersatzteile, sondern auch durch Schnelligkeit und faire, transparente Preise. Wir finden es gut und wichtig, was sie machen, und haben sie eingeladen, ihre Services doch mal vor Ort beim poolbar-Festival anzubieten. Das fanden sie gut - und machen das an drei Samstagen, jeweils 19 bis 23 Uhr im poolbar-Stylecafé: 14.7. / 28.7. / 11.8.
-> ireplaceit.at

Datenstrom
Der Irrsinn mit der EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) nervt leider Kleinunternehmen und Vereine genauso wie die großen Konzerne - die die eigentlich zu bändigen wären. Das poolbar-Festival hat nicht besonders sensible Daten, aber auch die wollen wir jedenfalls nicht irgendeinem anonymen Server irgendwo im Nirgendwo, und schon gar nicht den datenhungrigen USA, anvertrauen. Wir haben mit der Webmeisterei und mit Datenstrom PartnerInnen gefunden, die gleich ums Eck sind - und in Bregenz einen Datenserver, wo die Daten der NextCloud der Webmeisterei gebunkert werden. Da können wir auch mal persönlich vorbeischauen und die Daten streicheln.

Alle poolbar-PartnerInnen: poolbar.at/sponsors

 

+++ Immer in Bewegung bleiben! +++


Das tut auch einem Festival gut. Jährlich tut sich viel Neues beim poolbar-Festival. Exemplarisch wollen wir hier einige besonders erfreuliche Dinge hervorheben.

Rauchfrei!
Auch wenn unsere lustige Regierung weiterhin seltsam herumeiert: Das poolbar-Festival ist ab sofort gänzlich rauchfrei - auch im Wohnzimmer darf ab sofort nicht mehr gequalmt werden. Ist doch schön, wenn man nach einem Barbesuch beim poolbar-Festival nicht hustend in miefenden Klamotten heimwackeln muss. Auf der Terrasse draußen kann natürlich auch weiterhin geraucht werden - selbst nach der Terrassensperrstunde, denn dafür haben wir extra einen Bereich direkt beim Haupteingang eingerichtet: Hier kann auch nach Mitternacht im Freien mit Drink in der Hand und ohne lästige Ticketkontrolle fröhlich dem Glimmstängel gefröhnt werden.

Barrierefrei!
Und gleich noch eine Verbesserung: Das Alte Hallenbad ist endlich barrierefrei. In die Halle im Obergeschoß gelangt man nun bei Bedarf auch per Lift. Praktisch für alle, die hier arbeiten und veranstal-ten: Der Lift ist auch lastentauglich.

Food-Stand-Dorf statt Buffet beim Brunch!
Der Jazzbrunch wird neu konzipiert. Was gleich bleibt: Entspannte, gute Livemusik jeden Sonntag um 11 Uhr auf der poolbar-Terrasse. Viele nette Leute auf Picknickdecken oder an Tischen, Zirkusworkshops für Groß und Klein - und v.a. eine einzigartige Atmosphäre. Was neu ist: Es gibt kein Buffet mehr im - durch die Nacht davor in Mitleidenschaft gezogenen - Wohnzimmer. In diesem Jahr warten auf der Terrasse Foodstände auf euch - und zwar vom Sunnahof, vom Lisilishof und den Bio Bauern Sulzberg (in Kooperation mit Bio Vorarlberg). Auch Linda wird gelegentlich mit ihrem Ice Cream Truck vorbeischauen. Das poolbar-Festival steuert die Drinks bei - und der Kaffee kommt von Amann Kaffee. Dieser familiäre Betrieb verwöhnt nicht nur mit klassischen Kaffeespezialitäten, sondern stellt den BesucherInnen beim Jazzbrunch auch unterschiedlichste Brühmethoden vor.

Guckst Du!
Das Landjäger Magazin veranstaltet das "Kürzestfilm Festival". Kleine Meisterwerke in einer Länge von maximal 12 Sekunden. Höchst erfrischend, höchst unterhaltsam. Ein Guckkasten im Eingangsbereich als permanente Installation zeigt die Filme während des gesamten poolbar-Festivals. Reinschauen lohnt sich!
-> landjaeger.at

Organisation!
Ein Projektteam der FH Kufstein hat sich mit der Organisation und internen Kommunikation beim poolbar-Festival auseinandergesetzt. Das Festival gibt's seit 25 Jahren und manche Strukturen ebensolang ... In Zusammenarbeit mit der Studentengruppe und basierend auf deren Außensicht soll nun einiges aufgebrochen und erneuert bzw. optimiert werden. Dafür gibt es auch einen guten Anlass:

Fluktuation! Gratulation!
Beim poolbar-Festival sind wir ja eine gewisse Fluktuation gewöhnt - viele fleißige Bienen arbeiten während des Studiums mit, und wenn das Diplom im Sack und ein Fulltimejob angesagt ist, bleibt oft nur noch die Rolle als wissender und wohlwollender poolbar-Stammgast. Andere können Beruf und poolbar-Festival verbinden und begleiten das poolbar-Festival teilweise schon seit oft mehr als 10 Jahren, Manja und Stefan z.B., Herwig Bauer, der seit 1994 dem poolbar-Festival verfallen ist, ist mit 25 Jahren poolbar-Wahnsinn wohl der hartnäckigste, aber dahinter folgt gleich Heike Kaufmann: Sie beschäftigte dieser Tage die Vorarlberger Medien. Nach 20 Jahren poolbar-Festival-Leitungsfunktion, davon die letzten 13 gemeinsam mit Herwig als Geschäftsführerin der poolbar Festival GmbH, verlässt sie das poolbar-Festival und übernimmt die Geschäftsführung des Spielbodens. Das macht uns ein wenig stolz, und wir gratulieren sehr herzlich! Aber es stellt uns auch vor große Herausforderungen - siehe Kapitel Organisation.

20 Jahre lang hat Heike das poolbar-Festival begleitet, mitgeleitet und zu dem geformt, was es heute ist. Als verständnis- und rücksichtsvolle Ansprechperson sowie geduldiger Ruhepol trägt sie, neben ihren Hauptaufgaben, einen wesentlichen Teil zur familiären Teamdynamik und dem Erfolg unseres Festivals bei. Dafür sagen wir (das gesamte Team) jetzt schon von Herzen Danke und freuen uns auf einen letzten, gemeinsamen poolbar-Sommer. Unsere FreundInnen vom Spielboden dürfen sich wahrlich glücklich schätzen!

Spielboden: poolbar Winter Vibes
Und zum Abschluss ein Termin-Aviso: Unsere FreundInnen vom Spielboden in Dornbirn haben uns erneut eingeladen, am 25. Dezember einen phetten poolbar-Abend im Spielboden zu schmeißen. Mit Band, DJs, Visuals und poolbar-Anspruch. Machen wir gerne! Bitte im Kalender schon mal vormerken.

 

+++ Ein Blick in die Zukunft +++ 

 

Raumbild Vorarlberg

Zukunft Raum geben: Wie soll Vorarlberg sich bis 2030 räumlich entwickeln? Am 8. Juli ist Raumbild-Tag beim poolbar-Festival Siedlungsraum, Natur- und Freiraum, Wirtschaftsraum, soziale Räume, Mobilität, Landwirtschaft, Tourismus, Freizeit ... all diese Aspekte werden im Raumbild für Vorarlberg beleuchtet. Das Raumbild ist ein strategisches und nachhaltiges Konzept, das einen Rahmen für die Ent-wicklung Vorarlbergs bis 2030 und darüber hinaus schafft. Es entsteht in einem offenen, partnerschaftlichen Prozess, der viele Player im Land einbezieht.

Die Raumplanung des Landes ist daher dieses Jahr auch Partner des poolbar-Festivals. Nach der großen Raumbild-Konferenz im April befindet sich der Entwurf des Raumbildes über den Sommer in der Phase der öffentlichen Begutachtung. Wer möchte, kann seine eigenen Anliegen einbringen und so zur Gestaltung dieses Leitbildes für unseren gemeinsamen Lebensraum beitragen. Während des poolbar-Festivals ist das am Sonntag, 8. Juli, möglich: Zum Jazzbrunch um 11 Uhr wird ein temporäres Raumbild-Büro aufgeschlagen, bei dem man sich in Gesprächen über das Raumbild 2030 informieren und Inputs dazu geben kann. Und am Abend wird das Raumbild dann geslammt – Markus Köhle und Mieze Medusa nehmen es als Grundlage für einen Poetry Slam auf der Open Air-Bühne.

Weitere Infos zum Raumbild unter vorarlberg.at/raumbild

Martin Assmann, Stadtplanung Dornbirn, Leiter der Gruppe Stadtentwicklung, Bau und Umwelt:
"Die Siedlungsentwicklung geht ganz stark nach innen und damit bekommt der öffentliche Raum in Zukunft umso mehr Bedeutung. Verdichtung der Siedlungen heißt auch, dass wir qualitätsvollen, für alle zugänglichen öffentlichen Raum und Freiraum schaffen müssen".

Angelika Schwarzmann, Bürgermeisterin von Alberschwende: "Siedlungsentwicklung und Mobilität zu vernetzen, ist von großer Bedeutung. Wir haben in Alberschwende mit dem Verkehr ein sehr großes Thema - und hier kann ein Raumbild Antworten geben. Wir müssen weit und groß denken und den öffentlichen Verkehr stärken".

Anna Schwerzler, Radverkehrskoordinatorin des Landes Vorarlberg:
"Wir haben ein sehr großes Mobilitätbedürfnis in der Bevölkerung, Mobilität in Zukunft energieeffizient zu machen, ist die große Herausforderung. Hier geht es um kurze Wege, gute Erreichbarkeit, öffentlichen Verkehr und alternative Antriebe."

 

Das Fahrrad!

Alte Liebe beim poolbar-Festival. Jeder erinnert sich an seine erste große Liebe: Das erste eigene Fahrrad. Klar, der erste Teddy war auch super - aber das erste Fahrrad.

Das war ein großer Schritt in ein neues Leben, vielleicht ein erster Schritt zur Selbständigkeit. Der Bub wurde ein bisschen Mann. Das Mädchen ein bisschen Frau. Irgendwann aber nutzt sich diese Liebesbeziehung scheinbar bei vielen ab. Das ist schade und seltsam, denn ein Fahrrad beschert regelmäßig "good vibes, golden days". In den frühen Morgenstunden durchs Ried zur Arbeit radeln, begleitet von Vogelgezwitscher, und glücklich am Arbeitsplatz einen Vormittag lang grinsen? Schon vergessen? Oder: Immer mit der U-Bahn durch die fremde Stadt, und dann war plötzlich ein Fahrrad da, und du konntest Zusammenhänge erkennen, warst schick und flott - und die fremde Stadt wurde deine Freundin? Oder damals, beim poolbar-Festival, nach dem ersten Kuss durch die laue Sommernacht heimradeln? Eben.

Daher haben wir uns beim poolbar-Festival ein paar Dinge überlegt, wie das Fahrrad wieder in Ehren gehalten werden könnte. Nicht aus Mitleid, sondern aus Dankbarkeit. Und aus Respekt für all die guten Dienste, die es uns erwiesen hat und immer wieder erweist.

Ein schöner, beleuchteter Fahrradabstellplatz. Ein Sonntag, wie er kitschiger nicht sein könnte: Du radelst zum Alten Hallenbad, gibst Dein Fahrrad in die Obhut des Integra-Fahrrad-Service-Teams und sagst: "Scharf mit Alles" - und während du dich gemütlich am Frühstücksobst lutschend auf der Picknickdecke der Musik widmest, wird dein Fahrrad wieder mal so richtig verwöhnt: Das Team von Integra bietet ein kostenloses, großes Servicepaket (Reinigung der Räder, Sichtkontrolle, Rad-Check und Instandhaltungsarbeiten) für alle Jazzbrunch-Gäste. Termin: 8.7 (bei Regen Verschiebung auf 15.7.), Fahrradannahme ab 10:30 Uhr, Service bis 14:30 Uhr. (Das Service kann dank der Unterstützung durch die Stadt Feldkirch und das Land Vorarlberg kostenlos angeboten werden)

FACTS: Die Vorarlbergerinnen und Vorarlberger wählen für 16 Prozent ihrer Wege das Fahrrad, das ist mehr als sonst wo in Österreich. In den nächsten Jahren soll - nicht zuletzt mit Blickrichtung Energieautonomie - der Fahrradanteil auf 20 Prozent gesteigert werden.

Trotz des erfreulichen Trends zum Fahrrad steigt immer noch die Zahl der jährlich verkauften Autos, die Emissionen sind hoch, in Städten und Ballungsräumen gibt es Staus. Das Fahrrad hat das Potenzial, gerade im Nahverkehr - vor allem für weniger als fünf Kilometer weite Fahrten - Entlastung zu bringen.

Fünf Kilometer sind für die allermeisten VorarlbergerInnen nah genug, um zum nächsten Bahnhof oder zur nächsten großen Haltestelle zu kommen. Die Kombination Fahrrad-Öffentliche Verkehrsmittel wird deshalb zukünftig noch stärker ausgebaut. Zu diesem Zweck wird es mehr Fahrradabstellplätze in den neuen Zügen geben, und auch die Abstellmöglichkeiten an den Haltestellen werden verbessert, damit Fahrrad und ÖV zum Traumpaar werden.

Das sind aber nur zwei von insgesamt 124 Maßnahmen, die in der neuen Radverkehrsstrategie Vorarlberg stehen. Vom Ausbau von Radwegen, Lückenschlüssen hin zu rad-freundlichen Dörfern, Schwerpunkten mit Schulen oder Maßnahmen, die Diebstahl und Vandalismus einbremsen sollen. Es ist viel geplant, damit das Fahrrad weiterhin – und noch mehr – zu "Vorradelberg" gehört.

"Wir wollen eine Radkultur schaffen, in der die Bedingungen für Fahrradfahren infrastrukturell, gesellschaftlich und kulturell hervorragend sind", bekräftigt Landesrat Johannes Rauch. Vorbilder sind für ihn die Städte Amsterdam und Kopenhagen, wo bereits fast die Hälfte der Einwohnerschaft per Fahrrad zur Arbeit oder zur Ausbildung fährt. In diesem Sinne wünscht sich Rauch auch für den Ballungsraum Rheintal "einen urbanen, umweltfreundlichen Mobilitäts-Mix".

 

+++ Architektur und Design / Generator +++

 

Sigi Ramoser, sägenvier

"Ich wurde vom designforum Vorarlberg gebeten, beim poolbar-Generator als Gastkritiker zu helfen und einen Vortrag im vorarlberg museum zu halten. Die jungen GestalterInnen und ihre BetreuerInnen ließen das Magazin 4 in Bregenz wie eine Art KreativKraftKammer erstrahlen. Ich war insgesamt von der gemeinsamen Neugierde, dem Gestaltungswillen und dem pulsierenden Werken beeindruckt. Und was die vier StudentInnen im Bereich Design und Kommunikation nach meinem Feedback zum Thema "25 Jahre poolbar" in ein paar Tagen rausgeballert haben - da ziehe ich gerne den Hut. Gratuliere allen Beteiligten. Eine zeitgemäße Art der Zusammenarbeit bzw. Arbeitsweise. Freue mich schon riesig auf die Ergebnisse im Sommer 2018. In so vielen Belangen ein bereichernder Nachmittag." -> designforum.at/v/

 

Soziales trifft Kultur!
INTEGRA kooperiert mit dem poolbar-Festival
Wenn junge Menschen beruflich nicht mehr wissen, wie es weiter gehen soll, dann sind die INTEGRA Prouktionschulen genau das Richtige. Die Produktionsschule ist ein Angebot für Jugendliche im Alter von 15 bis 21 Jahren, die vor dem Antritt einer Berufsausbildung Nachholbedarf hinsichtlich ihrer schulischen und sozialen sowie persönlichen Kompetenzen aufweisen. Um die Jugendlichen zielführend zu begleiten, beinhaltet das Programm verschiedene praxisorientierte Trainingsmodule, Coaching, eine Wissenswerkstatt und gesundheitsfördernde Aktivitäten.

Im Rahmen der Kooperation mit der poolbar erzeugen die Jugendliche Teile der poolbar-Architektur. Die Arbeiten sind nützlich und kreativ, das motivert und macht stolz. Die Lerneffekte sind durch den Praxisbezug hoch.

Die INTEGRA Jugend bedankt sich beim poolbar-Team für die Zusammenabeit und wünscht bei der Ausrichtung des Festivals viel Erfolg.

INTEGRA Vorarlberg:
Konrad-Doppelmayr-Str. 13
6922 Wolfurt
-> integra.or.at?fb.com/IntegraVorarlberg


DIE KØJE
131 Jahre sind eine lange Zeit. So lange waren die wunderschönen Fensterflügel der Fabrik Klarenbrunn im Einsatz, bis sie im Zuge von Renovierungsarbeiten ersetzt wurden. Die Tischlerei DIE KØJE produziert hinter den geschichtsträchtigen Mauern der Bludenzer Fabrik Klarenbrunn und lebt dort den Traum einer nachhaltigen Produktion. Ebenso wie der hohe Anspruch an die Qualität der Möbel steht der ökologische Gedanke im Vordergrund. Die hier entstehenden astfreien Zirbenholzbetten und -möbel werden nahezu abfallfrei hergestellt. Jeder gefallene Hobelspan wird intern weiterverwertet, Plastikverpackungen werden durch Mehrweg-Textilprodukte ersetzt oder ganz vermieden. Mit diesem Hintergrund ist klar, dass auch der Lebenszyklus der alten Fabriksfenster noch nicht sein Ende erreicht hat. "Der Wert, der in den hunderten ausgebauten Fensterflügeln der Fabrik steckt, ist zu groß, um diese einfach nur zu entsorgen. Der handwerkliche Aufwand für den Bau derartiger Fenster im 19. Jahrhundert wäre heutzutage unbezahlbar", spricht sich DIE KØJE-Eigentümer und Unternehmer Christian Leidinger für ein Upcycling Projekt in Zusammenarbeit mit der poolbar aus.

Entstanden ist ein Lounge-Möbel mit Hang zur Nostalgie, ohne die zeitlose Geradlinigkeit und schlichte Zirbenholzoptik der typischen DIE KØJE-Möbel zu hinterfragen.

Hier trifft altes auf neues Handwerk, Geschichte mischt sich mit modernem Design und Popkultur. Ein Sitzmöbel, aufgeladen mit Jahrzehnten industrieller Produktion und Zeitzeuge zweier Weltkriege, mischt sich unter junges Publikum, welches während des poolbar-Sommers die heutige Vielfalt im Kulturbereich zelebriert.

DIE KOJE – FACTS
Sitz:
-> Manufaktur in Bludenz
-> Schauräume in Dornbirn & Wien Gründungsjahr:
-> 1963, Betrieb nun in 3. Generation
Mitarbeiter:
-> 20
Umsatz 2017:
-> € 2,5 Millionen
Exportquote:
-> 35 % (Tendenz stark steigend)
-> Web: diekoje.com
-> Facebook: @diekoje? Instagram: diekoje_furniture
DIE KOJE
Christian Leidinger GmbH
Manufaktur Bludenz
Klarenbrunnstraße
466700 Bludenz
T +43 5552 64 251
M manufaktur@diekoje.com

DIE KOJE Dornbirn
Eisengasse 3,
6850 Dornbirn
T +43 5572 20 55 00
F +43 5572 20 55 00-5
M dornbirn@diekoje.com

DIE KOJE Wien
Parkring 12,
1010 Wien
T +43 1 94 32 110
M wien@diekoje.com

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