Poolbar Blog

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Rückblick: Spanferkel und Balkan-Brass: Boban i Marko Markovic Orkestar

Der Freitag stand ganz im Zeichen des Balkans: Als kleinen Vorgeschmack auf den Abend brutzelten schon am Nachmittag - klassisch serbisch - zwei Spanferkel auf dem Terrassengrill. Um ein Stück von dem - Vegetarier bitte weghören - zarten Ferkelfleisch zu ergattern, wagten sich die Leute auch in den zeitweise sehr starken Regen hinaus.
Um einiges sonniger ging es dann am Abend weiter: Das Boban i Marko Markovic Orkestar, wahrscheinlich DIE Balkan Brass Band überhaupt, betrat mit elf Mann und schweren Blasinstrumenten die Bühne der poolbar-Halle. Das Publikum, das an diesem Abend etwas über dem poolbarüblichen Altersdurchschnitt lag, war beim ersten Lied wohl noch etwas überwältigt von der Bühnenpräsenz der serbischen Blaskapelle. Doch bereits beim zweiten Song, einer Trompeten-Version von "Hava Nagila", begannen sich die Körper in der Menge zu bewegen und nach wenigen Minuten loderte es in der Halle. Frontmann Marko Markovic sang und trompetete die Leute immer noch mehr in Tanzstimmung und nach einem überlangen Konzert und einer ebensolchen Zugabe schien es als wollten er und die Band die Bühne nicht mehr verlassen - was das Publikum sicher nicht gestört hätte. Unglaublich, wie man es mit Blasmusik schaffen kann, dass die Leute so abgehen. Hätte ich es nicht mit eigenen Augen gesehen, würde ichs nicht glauben.
Direkt danach brachte dann der bekannte Balkan Beats DJ Robert Soko den Pool zum feiern. Getanzt wurde bis zum Morgengrauen...oder zumindest bis zur Sperrstunde um vier.

(Text: Michael Reutz)

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