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Jennifer Rostock im Interview

Im Zuge ihres Konzertes am 15.11.2009 im WUK hatte FM5 die Gelegenheit sich mit Sängerin Jennifer und Keyboarder Joe der Band Jennifer Rostock über das neue Album, Filme und den Playboy zu unterhalten.

Wie verläuft die Tour bis jetzt?

Jennifer: Ja die Tour verläuft super bis jetzt. Wir haben nicht geglaubt, dass auf unsere Konzerte so viele Leute kommen. Wir spielen teilweise vor mehr als 1000 Menschen. Das ist schon ein tolles Gefühl, wenn auf eine Soloshow so viele Menschen kommen.

Lasst uns über euer neues Album Der Film sprechen. Heutzutage kann man sich ja schon alles problemlos runterladen. Gebt uns drei Gründe warum man sicher gerade euer Album kaufen sollte und nicht downloaden?

Joe: Erstens weil ich der Meinung bin, dass man generell seine Lieblingsbands unterstützen sollte. Zweitens weil es ja ein ganz anderes Gefühl ist, wenn man sich schon auf eine bestimmte CD freut, am Erscheinungstag dann ins Geschäft geht und die Platte kauft. Man hat einfach etwas in der Hand.
Jennifer: Außerdem haben wir eine Fan Edition mit Poster, Buttons und Tasche dazu auf den Markt gebracht.
Joe: Vor allem sieht die CD gut aus. Sie ist komplett schwarz.

Seit ihr noch immer damit  zufrieden?

Jennifer: Natürlich! Wir haben es rausgebracht, als wir dachten, dass es fertig ist. Wir haben uns keinen Druck gemacht und sind noch immer sehr zufrieden.

Was ist für euch im Vergleich zu Ins offene Messer anders geworden?

Joe: Es ist anders. Wir haben uns zwar nicht weiterentwickelt, das ist ein doofes Wort, sondern sind vielfältiger geworden. Zum Beispiel etwas elektronischer als das erste Album.
Jennifer: Ja es ist von allem mehr. Aber wir haben uns jetzt nicht neu erfunden. Davon halten wir nicht viel.

Habt ihr das Gefühl, dass es bei euren Fans gut ankommt?

Jennifer: Ja auf jeden Fall!

Würdet ihr euch als filmbegeistert beschreiben? Immerhin heißt das Album Der Film und ihr habt euch ja selber als fiktive Filmcharakteren inszeniert.

Jennifer: Ja auf jeden Fall. Im Tourbus sehen wir ja viele Filme, vor allem Trashmovies.

Was ist euer Lieblingsfilm?

Jennifer: Also es gibt keinen bandinternen Lieblingsfilm. Genauso wenig wie wir alle die selber Musik hören, haben wir einen gemeinsamen Lieblingsfilm.

Ihr macht ja kein Geheimnis draus, dass ihr gerne Alkohol trinkt und raucht. Auch auf der Bühne nicht. Manche Leute empfinden das aufgrund euerer Vorbildfunktion als unverantwortlich. Wie seht ihr das?

Joe: Wir sind eine Band und arbeiten in der Unterhaltungsbranche. Natürlich haben wir eine gewissen Vorbildfunktion aber vor allem sollen wir unterhalten und nicht erziehen. Das ist die Aufgabe der Eltern.
Jennifer: Außerdem gibt es dank youtube etc. die Möglichkeit, dass sich Eltern vorher ansehen was wir so machen. Wenn sie dann der Meinung sind, ihre Tochter ist noch zu jung, dann müssen sie ihr einfach verbieten zu kommen. Wir wollen uns einfach nicht eindämmen lassen indem was wir machen. Schließlich wollen wir auch selber Spaß haben!

Wir haben uns gerade gestern 2012 angesehen. Darin geht ja die Welt unter. Was würdet ihr machen, wenn ihr erfahren würdet, dass die Welt in 24 Stunden unter gehen wird?

Jennifer: Ich würde erstmal nach Hause fahren, mich ordentlich ausschlafen und auf eine Party gehen. Nein - Ich würde im Bett bleiben und vorher noch cool stoppen gehen (lacht). Einfach warten was passiert.

Zu guter letzt noch drei Fanfragen: Wie wir ja alle wissen können Gorillas nicht schwimmen. Gibt es etwas das ihr absolut nicht könnt?

Joe: Seitwärts einparken!
Jennifer: Aber Joe hat sich mittlerweile aber echt schon verbessert.
Joe: Ja das stimmt, früher war es eher wie Autoscooter fahren (lacht).

Würdest du (Jennifer) dich für den Playboy ausziehen?

Jennifer: Wie wir ja alle wissen wurde schon einmal angefragt, dass tut aber jetzt nichts mehr zur Sache, weil ich mittlerweile zu viel tätowiert bin.

Wirklich? - Wir lesen den Playboy nicht.

Jennifer: Wer redet den von lesen (lacht). Es geht um die Bilder.

Es würde doch nette Spezialhefte geben?

Jennifer: Nein das will ich nicht. Tattoo Erotica oder so. Nein Danke!

Auf dem neuen Album singst du “Nenn mich nicht Jenny!”. Warum und hast du einen anderen Spitznamen?

Jennifer: Nein, ich find Spitznamen nicht gut. Jennifer ist ein blöder Ostname und die Abkürzung macht es noch mehr Ost. Deswegen einfach Jennifer. So lange ist der Name auch nicht, dass man ihn nicht aussprechen kann.

Was sind die Konsequenzen wenn man dich Jenny nennt?

Jennifer: Keine Konsequenzen. Ich würde dich höflich darauf hinweisen es zu unterlassen.

Im Buch Per Anhalter durch die Galaxis wird nach dem Sinn des Lebens gesucht. Sie haben die Antwort: 42! Wir könnte die genaue Frage die den Sinn des Lebens beschriebt zu dieser Antwort lauten?

Joe: Ab wann werden Männer attraktiv.

Danke für das Interview!

Das Interview führten Daniel Kubera und Alexander Blach und erschien auf www.fm5.at.

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