Poolbar Blog

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Am Samstag bei poolbar mit Pratersauna

von Klaus F.

Gestern, nein vorgestern oder vorvorgestern oder so war das Poolbar-Festival beziehungsweise seine kleine Schwester in der Pratersauna auf Besuch in der Pratersauna. Irgendwann zwischen 01:00 und 07:00 habe ich die Schwester besucht. Davor hab ich ja schon die Susi beglückt. Eigentlich kann die Susi nichts toppen. Ah! Falsch gedacht. Zufälligerweise waren die Ansprechpartner an diesem Abend gute Bekannte. Die Strom Club Boys, Michael Adapter und Indikator, haben an diesem Abend im kleinen Saunafloor die tanzhungrigen Mädels versorgt. Leider wurde meiner neuer Lieblingstrack von Indikator nicht gespielt. Böse, böse... Gut! Vorerst mal ein paar pratzige Beats vom Saunafloor aufgeschnappt. Kurz vorbei am Leitstrahl auf dem Mainfloor in die heiligen Hallen des Backstagebereichs. Schnell mal einen Sekt gemischt mit Sprite und Red Bull gekippt. Danach musste ich einen Sozialisierungsakt einer Freundin über mich ergehen lassen.

 

Kurz mit der Djane von den Fagget Fairys gequatscht. Wow! I talked with her actually I didn't know it was her until she was on the stage. Kurz Englisch musste jetzt einfach sein. Und dann diese raue, rauchige Stimme und die Beats jener Djane. Alle sind ausgeflippt. Noch mehr Sekt und Sprite. Das schmeckt besser als man glaubt. Trust me!

Na fesch die Dame von den Fagget Fariys oder? Das meinte Hennes auch. Bei der Ansage bin ich dabei. Zurück zum Mainfloor. Etepete sind grad voll am whatever. Die Crowd geht ab wie Sau. Ich hinter den Etepetemädels sterbe tausend Tode in diesem kleinen Kämmerchen, wo sich die Djs jede Nacht mit den Plattentellern quälen. Absoluter Bullshit! Arschgeil ist es. Wer braucht schon frische Luft, wenn einem die frischen Schweißtropfen auf die Zunge fallen.
Ich glaube das sagt alles. Mehr geht nicht! Zuviel für mich. Raus, raus, raus zum Pool. Meine Badehose hab ich zu Hause vergessen und irgendwie bin ich nicht so der Flitzertyp, meine Unterhose ist auch nicht so der Bringer. Ich entscheide mich für die zweite Variante. Dieser Doppeldeckerbus hat mich an diesem Abend oder Morgen echt Nerven gekostet. Der Großglockner der Pratersauna. Mein Gleichgewichtssinn war echt im Eimer.

Auf jeden Fall hab ich noch ein Glas mit Sprite. Das Glas habe ich immer noch. Ich habe es gerade beim Abwaschen entdeckt. Oh du süßes kleines Gläschen. Wo war ich? Aja, beim Doppeldeckerbus. Ich bin mir sicher der Bus und die Terrasse war toll. Sicherlich! Aber der Bus musste ohne mich auskommen, weil mir der Zutritt verweigert wurde.

Wurscht! Dann eben wieder zurück zum Mainfloor. Etepete legen immer noch auf. Komisch meinte Paul Raal doch vorher zu mir, er würde in 15 Minuten anfangen. Wieder zurück in die Höhle des Löwen. Der Mundgeruch eines Löwen riecht vielleicht so ähnlich wie die verschiedenen Schweißaromen die sich in diesem Raum vermischt haben. Aber die Mädels machen das weg mit ihren Sneakers. Mein Schuhfetisch ergreift Besitz von mir und ich fotografiere 10 Minuten die Schuhe von allen anwesenden Personen.

Dr. Blake betritt den Raum und macht irgendwas. Resolut operiert er die Decks und alles funktioniert wieder einwandfrei. Paul Raal kann beginnen. Jetzt kommt Spirit auf die Tanzfläche. Unvergleichlich. Jeder Track eine Offenbarung oder bin einfach nur so steif, das ich alles schön finde.
Den Jazzbrunch habe ich versäumt oder verschlafen. Ehrlich gesagt weiß ich es nicht mehr und wenn ich es nicht mehr weiß, dann war es immer am besten.

Fotos von poolbar mit Pratersauna finden sich HIER.
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