Poolbar Blog

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Wir laden zum Jazzfrühstück

Ebony Bones, The Heavy, Moonbootica oder Portugal. The Man haben's in sich. Kein Wunder, dass man da sonntags nicht so früh aus den Federn kommt und sich keinen Kopf um die richtige morgendliche Verköstigung machen möchte. Jeweils pünktlich ab 11 Uhr und bei schönem Wetter sogar unter freiem Himmel wird bei freiem Eintritt allsonntäglich ein leckeres Frühstück mit Live-Musik vom Feinsten aufgetischt. Der romantische Park wird mit melodiösen Pianoklängen, souligen Vocals, feurige Improvisationen aus der ganzen Welt oder den Klassikern des Great American Real Book bespielt und auch der Bauch kommt neben den Musik verwöhnten Ohren nicht zu kurz: Das Buffet lässt nämlich (fast) keine Wünsche offen. Bei schlechtem Wetter wird kurzerhand umdisponiert und wie zu Hause ins Wohnzimmer umquartiert.


FLIP PHILIPP QUARTETT

SO 18 JUL PARK 11 UHR
Percussions-Wunderwuzzi Flip Philipp schlug die Trommel bei den Wiener Philharmonikern, gehört seit 2008 zum Vienna Art Orchestra und arbeitete mit Größen wie Placido Domingo, José Carreras, Joe Zawinul, Richard Dorfmeister oder Patrick Pulsinger zusammen. Bartok, Bach oder Coltrane beeinflussen seine Arrangements, Takt- bzw. Timewechsel und komplexe Formen - immer verhaftet im jazzhistorischen Kontext - verlangen der unterschiedlich großen Musikergruppe einiges ab. Beim poolbar-Festival wird Flip Philipp voraussichtlich von vier weiteren MusikerInnen unterstützt.

flip-philipp.at
(mij)


OSSI AND THE SEXUAL CHOCOLATES
SO 25 JUL PARK 11 UHR
As fresh as can be - nämlich erst seit 2009 - gibt es die erotische Formation um Ossi Weber. Gemeinsam mit Benny Omerzell, Antonio Della Rossa und Lucas Bitschnau werden Kompositionen aus edelherben Rhythmen fabriziert, die von krokanten Melodien und sahnig-cremigen Stimmen umhüllt das Publikum begeistern. Die Basis ist selbstverständlich Brown Sugar, das Topping frisch-minzige Bühnenpräsenz - ein Ohrenkitzler also, der nach Nachschlag schreit.

myspace.com/ocfeatthesexualchocolates
(eigen/mij)


SUNNY SIDE UP MIT JOHN MEGILL
SO 01 AUG PARK 11 UHR
Statt eines Konzerts steht an diesem Sonntag ein DJ-Potpourri auf dem Menü. John Megill, seines Zeichens FM4-Moderator und Allround-Kunsttalent, verlegt die beliebte Radioshow für diesen Tag ins Reichenfeld. Der Wiener mit den kanadischen Wurzeln steht zu seiner lebenslangen Obsession für die Musik, die ihn selbst immer wieder auf die Bühne und singender Weise ans Mikro treibt. Zu erwarten ist der gängige Regenbogen aus Soul-, Pop-, Reggae- und Elektroklängen - zarter Jazz und Dance inbegriffen.

myspace.com/johnmegill


MIA
SO 08 AUG PARK 11 UHR
Ob Eigenkompositionen oder gelungene Covers - Michaela Lutzmayer schreibt und singt seit Jahren mit Leidenschaft. „In ihnen erzähle ich von meinem Leben, von meinen Freuden und Schattenseiten. Das Singen ermöglicht mir einen Zugang zu etwas Unbeschreiblichem. Es erfüllt mich und erweckt mein Herz." Auf einen Musikstil hat sich die Lingenauerin nicht festgelegt, schlägt Brücken von Jazz, Pop und Rock bis zu Funk, Soul und Latin und je nachdem sucht sie sich auch ihre BegleiterInnen aus.

myspace.com/miaton
myspace.com/musicofmia
(mij)


THE MELLOWTONES
SO 15 AUG PARK 11 UHR
Der gebürtige Südafrikaner Brendan Adams hat sich mit seinem Album „17 Eternities" (2007) einen Namen in der internationalen Singer/Songwriter-Szene gemacht. Mellowtones heißt sein Nebenprojekt, mit dem er sich an richtige Klassiker des Great American Real Book macht. „My Funny Valentine", „I Wish You Love" oder „Franky Boy's Witchcraft"; die großen Hollywoodfilme der 50er, dessen SchauspielerInnen und Entertainer wie Frank Sinatra oder Dean Martin haben es den Mellowtones angetan. „Soul-Groove" nennt das der Rolling Stone - da tippt gleich automatisch die Zehe im Takt.

brendanadamstrio.com
traps.at
(mij)


SCHREIBER-LINDNER „ANDI-GANG"
SO 22 AUG PARK 11 UHR
Surprise-Impro-Music versprechen Andi Schreiber und Wolfgang W. Lindner zum Jazzfrühstück. Hauptsächlich improvisierte Musik und gemeinsam erarbeitete Muster, die durchaus spontan als Jazzstandard oder Bachchoral auftauchen können, werden den Lauschenden kredenzt. Und die haben durchaus Einfluss auf das, was es da zu hören gibt. Rezipierte Stimmungen und Impulse aus dem Publikum liefern das Fundament für die Improvisationen der zwei durch die Welt gereisten Musiker und für ein gelungenes gemeinsames Jazzfrühstück.
(mij)

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