Poolbar Blog

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Nur so vor Ideen sprühen

http://poolbar.at/system/asset/filename/23510/poolbar_generator_16_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_081.jpg (Alle Workshop-Teilnehmer und -leiter, Foto: (c) Matthias Rhomberg)

Rund 40 Talente entwickeln im Sportheim Ebnit ein Konzept für das diesjährige poolbar-Festival. Die Vorarlberger Nachrichten haben hinter die Kulissen geblickt.

Fotos: poolbar-Generator mitten im Prozess.

„An diesem Ort kann man von Ideen sprühen.“ Das dachten sich die Festival-Macher, die sich für den diesjährigen poolbar-Generator einen besonderen Rückzugsort ausgesucht haben: Im idyllischen Dornbirn-Ebnit in den Räumlichkeiten des Sportheims erarbeiten derzeit rund 40 Workshopteilnehmer aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gemeinsam mit namhaften Projektleitern ein Konzept für das diesjährige Sommer-Festival (7.7.-20.8.) im Alten Hallenbad in Feldkirch.

Die Ideen sollten dabei nicht nur im Kopf und in der Schublade bleiben, sondern einen wesentlichen Teil des knapp siebenwöchigen Festivals ausmachen: Von der Gestaltung der poolbar-Außenfassade, dem „Wohnzimmer“, bis hin zur richtigen Beleuchtung, den passenden Möbeln und den grafsche Details – hier wird an alles gedacht. Eingeteilt in Gruppen wird getüftelt, gezeichnet und diskutiert.

Die Workshopreihe steht in diesem Jahr unter dem Thema „Aubruch“. „Ziel des Projekts ist es, anhand des Mottos, so viele Ideen, wie möglich zu sammeln“, erklärt Tobias Moosmann (37), Lichtdesign-Workshopleiter und technischer Leiter des poolbar-Festivals.

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„Frische Ideen“
Im beschaulichen Ebnit wird seit rund einer Woche von morgens bis abends hochkonzentriert gearbeitet. Rund die Hälfte der Workshopteilnehmer kommt in diesem Jahr überhaupt das erste Mal mit dem poolbar-Festival in Berührung. „Das ist von enormem Vorteil, weil man viele frische Ideen und wertvolle Anregungen erhält“, freut sich Moosmann. Architekturstudentin Meryl (21) ist für den poolbar-Generator eigens aus Wien angereist. „Das Projekt stellt natürlich Herausforderungen, weil man viele Ideen immer wieder über den Haufen schmeißen muss, zum Beispiel aus Kostengründen. Das Projekt finde ich sehr spannend, weil man von den unterschiedlichsten Menschen interessante Inputs bekommt“, betont sie.

Designer und Visualisierer Roland Reininger (37) von der Kreativagentur „Echtmacherei“ ist schon seit Beginn an fixer Teilnehmer des poolbar-Generators. In diesem Jahr leitet er den Workshop „Produktdesign“. „Es ist immer wieder aufregend zu sehen, wie sich einzelne Ideen zu einem einzigen, großen Projekt zusammenfügen.“Morgen, Dienstag, geht die Workshopreihe ins Finale. Einen Einblick in das Projekt bekommen Interessierte bei der Ergebnispräsentation in der „Frei“-Bar in Dornbirn. „In den kommenden Wochen geht es dann mit ausgewählten Teilnehmern an den Feinschliff“, verrät Moosmann.

(VN-tag) – Bericht erschien in den Vorarlberger Nachrichten – Tanja Güfel.

"Teil des Festivals werden"
Fotos: Architektur-Workshop
Fotos: Hier wird fleißig generiert

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„Teil des Festivals werden“

Wie entsteht die Architektur des Poolbar Festivals? Wann&Wo, die junge Zeitung hat sich mit Generator-Workshop-Teilnehmer Niklas Bahn unterhalten.

WANN & WO: Wie gefällt dir der Workshop, womit bist du momentan beschäftigt?
Niklas Bahn: Der Workshop ist absolut super. Wir haben uns alle zu einem wahnsinnig tollen Team entwickelt. Zur Zeit bin ich gemeinsam mit anderen, mit der Gestaltung des Außenbereichs beschäftigt. Jedoch hängen alle Tätigkeitsbereiche zusammen, sodass man sich, ohne dass man es merkt, auf einmal im Innenbereich oder bei den Visuals wiederfindet.

Fotos aus dem Architektur-Workshop

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Niklas ist mit Gestaltung des Außenbereichs beschäftigt. (Foto: Matthias Rhomberg)

WANN & WO: Welche Herausforderung besteht bei einer „Festival-Architektur“?
Niklas Bahn: Die Herausforderungen sind, wie auch bei anderen Formen der Architektur, neben dem kreativen Schaffensprozess auch die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Nutzergruppen unter einen Hut zu bringen. Seien das Behörde, Mitarbeiter, Nutzer etc., allen muss ein angenehmes Leben ermöglicht werden. Quasi eine möglichst kreative Mischung von Form und Funktion.

WANN & WO: Mit welchen Ideen konntest du dich einbringen?
Niklas Bahn: Wenn man so eng im Team arbeitet, kommt Input und Output von allen Seiten. Jede Idee wird gemeinsam soweit weiter entwickelt, bis alle zufrieden sind. Oft werden Ideen natürlich auch verworfen. Wir bringen uns alle gleichermaßen ein.

WANN & WO: Was bringt dir der Workshop?
Niklas Bahn: Vor allem Praxisbezug. Verschiedenste Konzepte in der Uni zu entwerfen und auszuarbeiten ist die eine Sache. Doch das eigens Geschaffene dann in Aktion zu sehen und beobachten zu können, wie die Installationen von wildfremden Menschen genutzt werden, ist etwas Unbezahlbares. Zudem konzentriert man sich beim Arbeitsprozess natürlich viel genauer auf bestimmte Aspekte der Nutzerfreundlichkeit. Obwohl es jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung ist, gibt es mir tausendmal mehr von so unglaublich kreativen Menschen umgeben zu sein, die einen weiter bringen als es die Uni je könnte.

WANN & WO: Was bedeutet Poolbar für dich?
Niklas Bahn: Poolbar ist für mich ein Fix-Termin. Als langjähriger Besucher ist es immer wieder spannend zu sehen, wie sich das Festival verändert. Jetzt ein Teil dieses Prozesses zu sein, verbindet noch viel mehr. Text: Wann&Wo, Joachim Mangard

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Ideen gemeinsam aufzeichnen und entwickeln. (Foto: Matthias Rhomberg)

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„Aufbruch“ in eine neue Runde

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„Das Konzept des Projekts hat sich sehr gut bewährt.“

Feldkirch – VN-tag – Der Poolbar-Generator geht unter dem Motto „Aufbruch“ in eine neue Runde. Als reine Workshopreihe ging das Poolbar-Festival im Jahr 1994 zum ersten Mal über die Bühne. Mit dem Projekt „Poolbar-Generator“ kehren die Poolbar-Macher wieder zu ihren Ursprüngen zurück.

Ziel der bereits dritten Auflage der Workshopreihe ist es, dass junge Talente sich gegenseitig inspirieren, voneinander lernen und schließlich – aufbauend auf Idee und Konzeptentwicklung – eine Gestaltung für das Poolbar-Festival 2016 zu erarbeiten. Diese umfasst auch in diesem Jahr die Bereiche Architektur, Lichtdesign, Produktdesign, Street Art, Visuals, Grafikdesign und Kunst.

In Zusammenarbeit vor allem mit Dornbirner und Feldkircher Kulturschaffenden, externen Fachleuten und Vorarlberger Institutionen sorgt ein professionelles Umfeld für eine bestmögliche Unterstützung. „Das Konzept hat sich sehr gut bewährt. Der Poolbar-Generator 2015 hat uns eines der besten Festivals beschwert. Trotzdem versuchen wir, das Projekt ständig weiterzuentwickeln“, betont einer der Poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer.

Kostenlose Teilnahme
Der Poolbar-Generator wird in diesem Jahr unter dem Titel „Aufbruch“ stehen. „Das beinhaltet einerseits die Flüchtlingsproblematik, andererseits den permanenten geistigen und gestalterischen Aufbruch, dem sich das Poolbar-Festival verpflichtet fühlt“, erklärt Bauer. Im vergangenen Jahr ist die Workshopreihe im Jazzseminar Dornbirn über die Bühne gegangen.

Beim Poolbar-Generator 2016 werden sich die Kreativschaffenden im Sportheim Ebnit einfinden. Dort erwartet die Teilnehmer eine großartige Landschaft samt Ausblick, sie haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, dort zu übernachten. „Davon erhoffen wir uns nicht nur mehr Spaß, sondern auch mehr Intensität bei der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themen“, erklärt Bauer, der auf eine weitere Neuerung aufmerksam macht: „Die Teilnahme am Poolbar-Generator ist kostenlos. Die Workshopteilnehmer haben nämlich nicht nur die Möglichkeit, etwas zu lernen, sie leisten vor allem einen wertvollen Beitrag für das nächste Poolbar-Festival.“

Krönender Abschluss
Die Workshops finden vom 5. bis 16. Februar 2016 statt. Den krönenden Abschluss der Projektreihe findet am 2. September im Rahmen des Dornbirner Stadtfestes „Urbikuss“ statt. Dort präsentieren die Teilnehmer auf der Poolbar-Generator-Bühne am Marktplatz samt Open-Air-Konzert ihre Ergebnisse.

Dieser Artikel ist am 28. Dezember in den Vorarlberger Nachrichten erschienen.

 

Alle Informationen und Workshops
Hier Bewerben (Deadline 25. Jänner 2016)

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Das poolbar//festival 2016 mitgestalten

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Bilder: Von der Idee zur Umsetzung für das poolbar//festival (Fotos: Mathias Rhomberg, rhomberg.cc)

Feldkirch – Bewerbung für die Workshopreihe poolbar//generator ist offen.1994 hat das poolbar//festival als Workshopreihe begonnen und jetzt gibt es sie wieder. Mit dem poolbar//generator wurde ein Prinzip entwickelt, das eine gestalterische Verbindung zwischen den Veranstaltungen am Abend und den Workshops schafft.

Was im poolbar//generator als Idee entsteht, wird von den Workshop-Teilnehmern als Konzept verdichtet und für das poolbar//festival umgesetzt. Ziel der Workshopreihe ist sich gegenseitig zu inspirieren, voneinander zu lernen und schließlich – aufbauend auf Ideen und Konzeptentwicklung – eine gute Gestaltung für das poolbar//festival 2016 zu generieren.

Gestaltungs-Bereiche
Die Gestaltung umfasst dabei die Bereiche Architektur, Lichtdesign, Produktdesign, Street Art, Visuals, Grafikdesign und Kunst. All diese Bereiche verschmelzen miteinander und machen das poolbar//festival aus.

Workshops in Dornbirn
Die Workshopreihe findet vom 5. – 16. Februar 2016 im Sportheim Ebnit in Dornbirn statt. Mit Übernachtung vor Ort (nur wer möchte) für Teilnehmer und Workshopleiter, um noch intensiver in die Entwicklung eintauchen zu können. Die Leitung der einzelnen Workshops übernehmen kompetente Fachleute aus den poolbar-Reihen und externe Spezialisten – kritische Feedbackschleifen werden durch Gastkritiken anerkannter Experten eingebaut. Keine Gebühr – beschränkte Teilnehmerzahl.

Zielgruppe der Teilnehmer
Die spannendsten, erfrischendsten und überraschendsten Ideen im Kreativbereich stammen oftmals von jenen Menschen, die Ihre Ausbildung noch genießen oder bereits abgeschlossen haben, aber noch nicht im Kreis der Professionals etabliert sind. Diese – meist jungen – Kreativen haben zwar bereits das nötige Rüstzeug, sind aber weder von der Alltagsroutine glattgeschliffen noch von Sachzwängen desillusioniert – sie sprühen vor Elan, Optimismus und Schaffensdrang. Genau diese Kreative sind beim poolbar//generator am richtigen Platz.

Die Mitwirkenden der Workshops haben nicht nur die Möglichkeit das „Festival für Kulturelles von Nischen bis Pop“ zu formen, sondern profitieren vom Erproben der praktischen Umsetzung eines Projektes. Dabei können sie wertvolle Erfahrungen sammeln und Netzwerkkontakte aus den verschiedenen Feldern knüpfen.


>>> Bewerbungen (Deadline: 25.01.2016): ahoi@poolbar.at <<<


poolbar//generator Partner
Der poolbar//generator wurde in gemeinschaftlicher Unterstützung der Kulturabteilungen des Landes Vorarlberg sowie der Städte Dornbirn und Feldkirch ins Leben gerufen und wird unterstützt von Neutrik und der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Weitere Partner sind unter anderen das vai Vorarlberger Architektur Institut, der Kunstraum Dornbirn, die Universität Liechtenstein, die Werbe- und Design-Akademie Innsbruck oder die New Design University St. Pölten.


Alle Informationen zum poolbar//generator und der Bewerbung

Genaue Auflistung der Termine und Orte

Die Workshopleiter
Alle Partner des poolbar//generators
Info-Folder (*PDF) poolbar//generator

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Workshop & Modeschau mit Live-Band – poolbar// generator

Eine Mode-Ereignis der besonderen Art – präsentiert von poolbar//festival & carla//Caritas Vorarlberg. 

Die Kooperation von poolbar//festival und carla, dem Social Business der Caritas, geht bereits in die zweite Runde. Lag letztes Jahr der Schwerpunkt bei Möbeln und Beleuchtung, zeigt carla heuer, dass Secondhand Mode nicht von gestern ist. Bei der Fashion Show am 7. August 2015 präsentieren die carla Models auf dem poolbar Laufsteg hippe und trendy gebrauchte Mode (Eintritt frei!).

Davor aber – am Donnerstag, 30.7. – startet der für heuer letzte poolbar//generator Workshop: Unter Anleitung von Pia Waller werden die TeilnehmerInnen beim Upcycling-Mode-Workshop im Rahmen des poolbar//generators  carla Mode einer ganz besonderen Metamorphose unterziehen: Sie werden aus Bestehendem Neues mit ihrer persönlichen Note machen. Auch diese Kreationen werden – ergänzt durch Mode von Pia Waller – auf dem Laufsteg zu bewundern sein. Der Workshop findet in den neuen Räumlichkeiten der Designerin Kassandra Hipp, „Urban Foxxes“, in Feldkirch statt – Anmeldungen (per mail an generator@poolbar.at) sind noch möglich, die Teilnahme ist kostenlos.

12_poolbar_style2015_libesel_kleid_white (Libesel Dress white / Foto by Simon Egle)

Aber nicht nur die Workshopergebnisse werden am 7. August auf der poolbar-Bühne zu sehen sein: poolbar-gebrandete gebrauchte, stilvolle Klamotten, die hier ihre zweite Chance erhalten, werden ebenfalls präsentiert (und im poolbar-Style Café erhältlich sein).
Auch die reguläre poolbar-Style-Kollektion wird in Szene gesetzt werden: T-Shirts, Hoodies und Co mit Prints, die im poolbar//generator entwickelt worden sind. Poolbar zum Anziehen // Style 2015

GALLERY: Poolbar zum Anziehen // Style 2015

Die Musik zur Show kommt von einer Live-Band um Brendan Adams und Martin Grabher gemeinsam mit Teilnehmenden des poolbar//generator Musikworkshops. … . Ein fulminanter, bunter Abend ist zu erwarten.

poolbar//festival
Das poolbar//festival zeigt noch bis 15.August in einem alten Hallenbad in Feldkirch samt umliegendem Park  für ca. 20.000 Gäste „Kulturelles von Nischen bis Pop“, unter anderem mit KünstlerInnen wie Patrice, Charlie Winston, Kele (Bloc Party).Plus Architektur, Grafik, Design, Visuals, Kunst & Mode.
carla
carla qualifiziert und vermittelt arbeitssuchende Menschen für und in den ersten Arbeitsmarkt. carla ist der soziale Partner in Vorarlberg im Bereich Sammlung und Verkauf von gut erhaltenen Secondhand Waren und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Mehr über carla und die Angebote unter: www.carla-vorarlberg.at

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Holz-Architektur verbindet alles

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Die poolbar-Architektur zeigt sich dieses Jahr von ihrer besten Seite – als Verbindungsglied des Festivals. Von 10. Juli bis 15. August könnt ihr die raumgestalterischen Interventionen und Installationen neben den großartigen Bands bestaunen und benutzten. Juhu wir freuen uns drauf!

Die diesjährige poolbar-Architektur wurde nicht mehr in isolierten Teams ersonnen und via Upload serviert, sondern mehr als 60 Leute ließen eine Woche lang in Dornbirn beim poolbar//generator die Köpfe rauchen, debattierten über das Generalthema „Parallelwelten“ und vor allem: VisualistInnen, IllustratorInnen, MusikerInnen, GrafikerInnen, ArchitektInnen und KünstlerInnen zogen an einem Strang und betrachteten das poolbar//festival als Gesamtes. Völlig neue Ansätze entstanden, die poolbar-Architektur wurde zum Verbindungsglied für alle Gestaltungsworkshops.

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 „gewinnen mit holz“

Diese Devise haben wir uns heuer einmal mehr zu Herzen genommen; In Kooperation mit der vorarlberger holzbau_kunst wurde beim poolbar//generator ein Konzept entwickelt, das ganz im Sinne des grafischen Leitmotivs von Meta & Fose die Metamorphose von Orthogonal (außen) zu weich und fließend (innen) vollzieht. Gemeinsam schufen die Workshopteilnehmenden, allen voran Robert Zanona und Michael Amann, mit Vorarlberger Holz eine begeisternde, innovative Gestaltung und überraschende Raumerlebnisse – verbunden mit dem Wissen, nachhaltig Gutes für Natur und Klima getan zu haben. Mit jedem „Willkommen!“ aus dem Kassahaus, mit jedem „Zum Wohl!“ aus der Terrassenbar, mit jedem Ton aus der Brutkastenbühne schwingt ab heuer etwas vom Charme des Holzes mit. In Summe entsteht ein Abenteuerpark guter Gestaltung. Die Thematik der Parallelwelt aber zieht sich durch das Zusammenführen der poolbar-Architektur mit Visuals, Grafik und Street Art wie ein roter Faden durch das Festival, durch die Räumlichkeiten.

Die Holzkonstruktion nimmt Form an

Erscheinungsbild 2015

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Fabelhafte poolbar Street Art

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poolbar//festival Street Art 2015: Zwischen zwei Welten, Parallelwelten, Wesen aus der griechischen Mythologie, Fabelwesen und Fabelhaftes.

Das Alte Hallenbad bietet viele Möglichkeiten, aber nicht gerade ein Überangebot an verfügbarem Raum. Daher müssen manche Funktionen während dem poolbar//festival ausgelagert werden – wie das Kassahaus, Garderobe und Lager. Auch Bars und Bühnen finden im idyllischen Außenraum ihren Platz.


Diese wichtigen Elemente im Außenbereich sollen nicht nur Sinn machen, sondern auch hübsch aussehen und zum Denken anregen. Deshalb haben talentierte Street-Artists während dem diesjährigen poolbar//generator einiges konzipiert.


Umgesetzt wurde die Kunst später von drei Street-Artists aus der Generator-Gruppe in der Jahnhalle in Feldkirch. In klassischer Street Art Manier wurden per Graffiti und Collage Oberflächen gestaltet. Und während dem poolbar//festival werden die Künstler noch weiter an den Werken feilen.


Die zu sehenden Arbeiten stammen von Judith Eiter-Abdouni, Edlia Maxim und Francois Ferst. Halte die Augen während deines Festival-Besuches offen. An jeder Ecke könnte ein bisschen Kunst schlummern.

Workshopleitung: Isolation Camp

Fotos: STREET ART 2015 ANSCHAUEN

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Geburt von Meta & Fose

poolbar//festival Erscheinungsbild 2015

Jährlich gibt es beim poolbar//festival in Feldkirch Kulturelles von Nische bis Pop. Doch das vielseitige poolbar-Paket beinhaltet nicht nur feinsten Sound, sondern deckt auch Architektur, Grafik, Kunst, Mode und Visuals ab. Sie sind eigenständige Komponenten des poolbar//festivals und sollen künstlerisch und gesellschaftlich relevante Aussagen tätigen. Erstmals wurden alle diese Themen im interdisziplinären Workshopformat „poolbar//generator“ erarbeitet. generatorinfo

poolbar als Parallelwelt

„Unsere diesjährige Themenvorgabe war die „Parallelwelt“, weil wir das poolbar//festival als einen Ort der Freiheit sehen, in den man im Sommer eintauchen kann. Freiheit auf allen Ebenen – auf und vor den Bühnen, gesellschaftlich und künstlerisch“, so poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer. Diese Vorgabe nahmen alle Gestaltungs-Bereiche auf und formten an der neuen Parallelwelt. Normalerweise heißt es: „Viele Köche verderben den Brei.“ – doch beim poolbar//generator war das ganz anders. Architektur, Grafik und Visuals wurden von allen Beteiligten geschickt miteinander verknüpft und somit ein stimmiges Erscheinungsbild für das poolbar//festival 2015 geschaffen.

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Mystisches Konzept

Was ist eine Parallelwelt? Wie kann sie aussehen? Was passiert darin? Ist sie gar eine Welt zwischen zwei Welten? Beständig oder unbeständig? Diese Fragen standen im Raum. Das Team Grafik hat sich im Verlauf auf das Thema Transformation (Verwandlung = Metamorphose) konzentriert. In Researchs kamen die Mitwirkenden Schritt für Schritt den Metamorphosen in der griechischen Mythologie näher.

Wilde Metamorphose der Götter

Es ist unglaublich wie wild und aus welchen Gründen in der griechischen Mythologie transformiert wurde. Liebe, Trieb, Oberflächlichkeit und Macht waren die Hauptmotive dafür. Göttervater Zeus – ein Gigolo in der Midlifecrisis – verwandelte sich am liebsten in Tiere, um seine Angebeteten zu verführen. Aphrodite, die Göttin der Liebe und Sinnbild für Schönheit, ist aus einem abgetrennten Penis entstanden. Weil Medusa im Tempel der Athene mit dessen Gatten rumgemacht hat, wurde sie mit einem Fluch bestraft. Mit ekeligen Schlangen am Kopf versteinert Medusa, mit ihrem Blick, jede Person. Die jungfräuliche Bergnymphe Daphne wurde von einem Stalker belästigt. Sie sah keinen anderen Ausweg mehr und verwandelte sich zu einem Lorbeerstrauch, damit sie ihm entkommen konnte. Sirenen waren Mischwesen aus sexy Frau und Fisch. Mit betörendem Gesang lockten sie vorbeifahrende Seefahrer an, nur um sie zu töten. Der Minotaurus war ein Bastard von Zeus. Weil er mit seinem Stierkopf nicht sehr ansehlich ist, wurde er von seiner Familie verstossen und in ein Labyrinth gesperrt.

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Bildkonzept voller Symbolik – Bildsprache und Schrift

Beschäftigt hat sich die Grafik auch mit Trans*, Drag, Gender und Queer Studies. Die Symbolik und Charakter-Eigenschaften von Zeus, Aphrodite, Medusa, Daphne, Sirene und Minotaurus wurden zusammengewürfelt und zwei neue Götter daraus kreiert: Meta und Fose.

Die schrillen Neu-Götter Meta und Fose werden von den beiden Dragqueens Dutzi Ijsenhower und Mara Gheddon verkörpert. Sie tragen die griechische Mythologie von damals ins Jetzt und präsentieren das poolbar//festival 2015.

Neben dem detailreichen Bildkonzept entstand während des Workshops auch das Logo und eine Schrift für die Festivalmedien.

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TeilnehmerInnen poolbar//generator Grafik-Workshop: Simone Angerer, Sarah Bernardi, Michael Marte, Bernd Pegritz, Sabrina Stadelmann, Lea Sorgo, Andreas Wagner

Grafik Workshop and Creative Direction: Christof Nardin

Workshop-Patronanz: Silvia Keckeis, Karoline Mühlburger (kaleido.cc)
Meta: Dutzi Ijsenhower (Bernd Eischeid), Fose: Mara Gheddon (Andreas Riegler), Foto: Daniel Gottschling, Styling-Assistenz: Andy Reiter

Grafische Umsetzung: Kaleido—Büro für Gestaltung

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(Text: Simone Angerer, klunkar.com)

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Ausschreibung Mode-Workshop

 Fashionkollektion für das poolbar//festival

Der Großteil der poolbar//generator-Workshops hat bereits im Februar 2015 in Dornbirn stattgefunden. Zahlreiche kreative Köpfe haben daran teilgenommen und gemeinsam starke Resultate erarbeitet. Grafik, Architektur, Sound und Visuals sind schon generiert. Jetzt will noch die Mode rund um das poolbar//festival geformt werden. generatorinfo

MODEKOLLEKTION UND FASHION-SHOW

Dieses Jahr wird es eine eigene poolbar//festival-Modelinie und poolbar-Fahion Show mit Schwerpunkt Upcycling geben. Während dem Mode Workshop wird die neue Kollektion zum Leben erweckt und du kannst dabei sein.

AUS GEBRAUCHTER KLEIDUNG VON CARLA TEXTIL
WIRD HIPPE MODE

Es wird genäht, gepimpt und am Ende des Workshops sollen die Teilnehmenden neue Lieblingsstücke nach Hause nehmen können. Sie dann aber im Sommer wieder nach Feldkirch zu bringen, denn dort werden sie im Rahmen einer Modeschau am 7. August präsentiert. Mitwirkung bei der Modeschau am 7. August  (in welcher Funktion auch immer) ist fixer Teil des Workshops.

Der Workshop inkludiert auch einige Designtheorie Inputs (Designtechniken und Fertigung, Modeillustration) sowie eine Führung durch Carla Textil und natürlich die inhaltliche Abstimmung mit dem Grafik- und v.a. dem Musikworkshop.

 

 

Workshopleitung: Pia Waller
Partner: Urban Foxxes
Workshopleiter-Info

Mitzubringen: Wenn möglich eine Nähmaschine.

Teilnahmequalifikation:
Die TeilnehmerInnen sollten Grund-Nähkenntnisse haben und am konzeptuellen Designprozess interessiert sein.

Ort: Der neue URBAN FOXXES Shop am Mühletorplatz 3 in Feldkirch

Teilnahmegebühr: keine

Workshopzeiten: 30.7. bis 5.8.2015
Do, 30.7.: 10-18
FR 31.7., 13-18
SA 1.8., 10-14
DI, 4.4., 10-18
MI, 5.8., 10-18

 

BEWERBEN // MITMACHEN
generator@poolbar.at
(Bitte eine Mail mit kurzer Information über dich
)

 

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poolbar//generator - Gewinnspiel! - Bewerbungsdeadline: 28.1.

In ein paar Wochen ist es wieder so weit: Unsere brandheiße Workshop-Reihe geht in die nächste Runde. Wir verlosen einen Workshop-Platz!

Vom 9. bis 14. Februar 2015 entwickeln die Besten der Besten (jedenfalls: einige wirklich Gute...;-) aus den Bereichen Architektur, Kunst, Grafik, Mode, Visuals, Film mit euch zusammen das neue poolbar//festival. Wie sieht's aus? Wie fühlt es sich an? Wie klingt's? Ihr entscheidet und werdet so ein Teil vom großen Ganzen.

Die reguläre Anmeldefrist wurde auf 28. Jänner festgelegt, vielleicht klappt's sogar mit einer Gratis-Teilnahme? Wir verschenken einen Teilnahmer-Platz! Schickt uns eine Mail mit dem Betreff "generator-Gewinnspiel" an generator@poolbar.at, ergänzt um ein paar Infos zu dem, was Du kannst und bei welchem Workshop Du dabei sein magst, und dann heißt's Daumen drücken! Viel Glück!

Eine genaue Übersicht über das gesamte Workshopangebot, deren Inhalte und die Workshopleiter findet sich unter http://poolbar.at/pages/generator/generatorinfo

 

poolbar // generator

WANN: 9. bis 14. Februar 2015

WO: Dornbirn (Jazzseminar)

INFOS: Workshop-Angebot, Workshop-Leiter_innen

ANMELDUNG/Bewerbung: Bis 28. Jänner 2015 an generator@poolbar.at (mit Kurzinfos/Link, bitte)

KOSTEN: EUR 60.- ermäßigt / kostenlos mit Stipendium

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