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e-Tickets voller Literatur

Mit jedem gekauften e-Ticket für eine poolbar-Veranstaltung gibt es heuer wieder eine Portion Poesie dazu.

Die elektronisch übermittelten e-Tickets sind mit Texten und Gedichten bestückt und bieten literarische Freude zum Ausdrucken. Die Wortkunst steht 2015 unter dem Motto "Parallelwelt". Die kurze, zeichenbeschränkte Literatur soll Parallelwelten thematisieren. Welche Welten auch immer relevant sind – die Autoren haben Worte dafür gefunden.

Das poolbar//festival lädt in Kooperation mit Literatur Vorarlberg ein sich in parallele (Pseudo)Realitäten zu denken, literarisch Welten zu verbinden oder auch schriftstellerisch darzustellen, welche Welten sich besser nie begegnen. Somit wird an Grafik, Architektur, Visuals und Kunst des poolbar//festivals 2015 angeknüpft.

Gallery: ALLE TEXTE UND GEDICHTE 2015
Ticket-Literatur vergangener Jahre

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Inspirationspartner der poolbar-Ticketliteratur ist Julius Meinl Kaffee.

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poolbar-Style rund um die Welt

Thomas Weber, Herausgeber von The Gap und Biorama, schlachtet auf einer Biorama-Leser-Safari ein Huhn. Seine Arbeitskleidung: ein poolbar-Hoodie mit Motiv "Baumringe" aus der poolbar-Style-Kollektion 2013. Damit es auch in diesem Jahr wieder so tolle Designs gibt, haben wir u.a. den poolbar-Style-Wettbewerb 2014 ausgerufen.

 

http://poolbar.at/system/asset/filename/19107/Weber_schlachtet.jpg

Damit nicht nur Thomas Weber bei seiner nächsten Safari (hoffentlich ohne Schlachtung) mit aktueller poolbar-Mode ausgestattet ist, sonden auch ihr als unsere treuen poolbar-Besucher_innen bei den Konzerten im Alten Hallenbad als Andenken unsere neuen poolbar-Textilien erwerben könnt, brauchen wir zuerst noch schöne Motive. Daher bitten wir im poolbar-Style-Wettbewerb 2014 noch bis 8. April um eure Einreichungen!

Und auch der poolbar-ArtDesign-Kunst-Wettbewerb 2014 und der poolbar-Ticketliteratur-Wettbewerb 2014 suchen noch bis kommenden Dienstag (8.4.) nach euren Ideen für kunstübergreifende Interventionen und Projekte oder geistreiche Poesie für die elektronischen e-Tickets!

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Stick-Textilien gesucht!

Das Frauenmuseum Hittisau sucht für seine nächste Ausstellung "Gestickte Moral" ganz spezielle Objekte, nämlich alle Arten von Großmutters bestickten Spruchtüchern, Wandschonern usw.

 

Bestickte Spruchtücher aus Baumwolle und Leinen gab es früher in fast jedem Haushalt. Gestickte Wünsche, Lebensweisheiten, Handlungsmaximen und Sinnsprüche in Küche und Stube, Schlafzimmer und Wäschekammer gaben den Bewohner_innen sinnige, religiöse, moralisch belehrende aber auch ironisch-subversive Weisheiten mit auf den Weg. Ihre Blütezeit erlebten Spruchtücher zwischen 1870 und 1930. In den Küchen vieler Haushalte waren sie aber noch bis in die 1950er Jahre hinein zu finden. Ursprünglich vom Bürgertum der Gründerzeit in Mode gebracht, hielten sinnreich bestickte Textilien bald auch in bäuerlichen, kleinbürgerlichen und Arbeiterhaushalten Einzug.

"Eigener Herd ist Goldes wert"

"So sanft wie ein Lämmlein wünsche ich mir mein Männlein"

"Blitzblank und rein soll stets die Küche sein"

http://poolbar.at/system/asset/filename/19026/Spruchtuch_Frauenmuseum.jpg

Spruchtücher, Spruchbänder und Wandschoner an Bauernkästen, im Herrgottswinkel, in der guten Stube, in Wäscheschränken, bestickt mit moralisierenden, lustigen, trostspendenden, belehrenden, religiösen Sprüchen sind Thema des Ausstellungsprojektes "Gestickte Moral" der Textilkünstlerin Beate Luger-Goyer im Frauenmuseum Hittisau im kommenden (Früh-)Sommer.

Das Frauenmuseum Hittisau bittet Besitzer_innen und Sammler_innen solcher Spruchtücher – der Erhaltungszustand spielt keine Rolle – diese für die Dauer der Ausstellung zur Verfügung zu stellen oder als Schenkung zu überlassen. Die geliehenen Tücher werden nach Beendigung der Ausstellung wieder retourniert, die geschenkten finden Eingang in die Sammlung des Frauenmuseums.

 

Interessierte wenden sich bitte an das Frauenmuseum Hittisau, Platz 501, 6952 Hittisau, Tel. 05513 620930 oder kontakt@frauenmuseum.at

 

Das Frauenmuseum Hittisau

Das Frauenmuseum Hittisau ist das erste und einzige Frauenmuseum Österreichs. Aufgabe ist es, das Kulturschaffen von Frauen und Frauengeschichte(n) sichtbar zu machen und zu dokumentieren. Das Frauenmuseum Hittisau zeigt wechselnde Ausstellungen, die eine frauenrelevante Thematik aus den Bereichen Geschichte, Kunst, Architektur, Sozialgeschichte, Ethnologie, Handwerk etc. durchleuchten. Dabei wird auf ein Wechsel oder eine Kombination von einem regionalen und internationalen Blickwinkel geachtet. Begleitend zu den Ausstellungen bietet das Frauenmuseum ein dichtes Rahmenprogramm an individuell gestalteten Sonderführungen, Vorträgen, Workshops, Konzerten, Lesungen und Filmvorführungen.

 

Ausstellung "Gestickte Moral"
Juni 2014 - Februar 2015

Frauenmuseum, Platz 501, 6952 Hittisau,
www.frauenmuseum.at | kontakt@frauenmuseum.com

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Ausschreibung für den poolbar-Ticketliteratur-Wettbewerb 2014

Neben den poolbar-Style- und -Kunst-Wettbewerben gibt es 2014 auch wieder einen poolbar-Ticketliteratur-Wettbewerb, der ab sofort nach wortgewaltigen und kreativen Mini-Texten sucht. In der Sparte "poolbar-Ticketliteratur 2014" rufen wir bis einschließlich 8. April zur schriftstellerischen Umsetzung des Mottos "∆-Text" auf. Wie immer werden die besten Texte auf die e-Tickets der poolbar-Veranstaltungen draufgedruckt werden!

 

Das poolbar-Festival in Feldkirch hatte 1994 eigentlich als Reihe künstlerischer Workshops begonnen. Diese wurden im Laufe der Jahre durch andere künstlerische Umtriebe ersetzt, doch gute Gestaltung – in einigen Bereichen ermittelt durch die besten Wettbewerbseinreichungen – spielt beim poolbar-Festival nach wie vor eine tragende Rolle. Neben anspruchsvollem Veranstaltungsprogramm sollen außerordentliche Grafik und prägnante Architektur sowie erfrischende Mode, geistreiche Poesie und kunstübergreifende Interventionen und Projekte in Folge der poolbar-Architektur-, -Style-, -Ticketliteratur- und -Kunst-Wettbewerbe das poolbar-Motto "Kulturelles von Nischen bis Pop" vermitteln.

 

poolbar-Ticketliteratur-Wettbewerb 2014

Das poolbar-Festival wird auch in diesem Jahr in Form von elektronisch übermittelter, doch zum Ausdrucken bestimmter Kurz-Poesie wieder literarische Freuden bieten: denn mit jedem gekauften e-Ticket für eine poolbar-Veranstaltung wird eine literarische Miniatur, die 2014 unter dem Motto "∆-Text" stehen soll, mitgeliefert werden. Diese gesuchten knappen, weil zeichenbeschränkten Texte oder Gedichte sollen das Dreieck ∆ poolbar-Festival ∆ Literatur ∆ DeinText ∆ vervollständigen.

http://poolbar.at/system/asset/filename/19008/PB_ticket_vorschau.jpghttp://poolbar.at/system/asset/filename/19012/poolbar_2012_Ticketliteratur__Deckert_Simon.jpg

Das poolbar-Festival lädt in Kooperation mit Literatur Vorarlberg ein, an die poolbar-Architektur angelehnt um drei Ecken zu denken, literarische Linien geometrisch zu verbinden und mit triangulierten Dreiecks-Texten oder Dreiecks-Graphik die kalligraphische Facette des poolbar-Festivals schriftstellerisch darzustellen.

http://poolbar.at/system/asset/filename/19010/13_PB_literatur_Bastian_Kresser.jpg

Die aussagekräftigsten Einreichungen werden in Kooperation mit Literatur Vorarlberg verwirklicht und auf den diesjährigen poolbar-e-Tickets abgedruckt werden.

Zur Ausschreibung des poolbar-Ticketliteratur-Wettbewerbs 2014, inklusive aller relevanten Informationen wie Teilnahmebedingungen, maximale Wörteranzahl und Graphikvorschriften, gelangt man unter: http://poolbar.at/pages/wettbewerbe/ticket-literatur

Die Einreichfrist endet am 8. April 2014.

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Verena Roßbacher - "Schwätzen und Schlachten"

Die Vorarlberger Autorin Verena Roßbacher bringt dieser Tage ihr neuestes Werk auf den Markt. Der 640-Seiten-Roman nennt sich "Schwätzen und Schlachten" und erzählt von drei jungen Helden, einem Mordfall und einem Versagen auf ganzen Linie. Die Autorin kommt für eine Lesung am 6. März ins Theater am Saumarkt nach Feldkirch.


"Roßbacher glänzt mit intellektuellem Anspruch und Sinn für Komik" (Die Presse) – auch in ihrem zweiten Roman

Ihr Debüt war ein Paukenschlag: "Verlangen nach Drachen" hob sich "als buntschillernder Exot aus dem Grau deutschsprachiger Erstlinge hervor" (SZ) – dank glänzender Adaption des altwienerischen Tons, skurriler Figuren, hanebüchener Handlung und derb-komischer Sprache. "Schwätzen und Schlachten" treibt das alles auf die Spitze.

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Diesmal also Berlin, diesmal drei junge Helden, ein Mordfall und ein Versagen auf ganzer Linie. Dazu eine Erzählerin, die Teil des Geschehens ist und sich nach Kräften bemüht, den Überblick zu behalten, ein Kaffeehaus im Prenzlauer Berg, in dem in einem fort geredet wird, während Mehlspeisen verzehrt werden, ein Hausmusiktrio, jede Menge Ungereimtheiten und ein Muster aus Raute, Fliege, Sechseck, Fünfeck, Zehneck, das den Schlüssel zu allem bilden könnte, wenn …
Ja, wenn Stanjic, der Österreichflüchtling, Glaser, der Mann aus den neuen Medien, und von Sydow, der sich nach den Frauen verzehrt, ohne je eine zu bekommen, sich nur ein bisschen besser als Detektive eigneten – und eins und eins zusammengezählt hätten.

Verena Roßbacher erschafft einen ganz eigenen Kosmos, in dem ihre monomanischen Figuren darum ringen, ihre Sicht der Dinge mit der allgemeinen Verfasstheit der Welt zusammenzubringen. Voller Komik, Skurrilität und Lust an der zielführenden Abschweifung wird hier erzählt, und etwas Großes entsteht: der Diskurs- und Gesellschaftsroman unserer Zeit! Ein Lesevergnügen, das dem Leser die Augen öffnet und übergehen lässt.

 

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Verena Roßbacher wurde 1979 in Bludenz geboren, ist in Österreich und der Schweiz aufgewachsen, studierte einige Semester Philosophie, Germanistik und Theologie in Zürich, dann am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Ihr Debütroman "Verlangen nach Drachen" erschien 2009 bei Kiepenheuer & Witsch, weitere Veröffentlichungen wurden in Zeitschriften (EDIT, allmende, miromente, flair) und Anthologien (Tippgemeinschaft, Zeit der Witze, Pfeile und Bogen) abgedruckt. Außerdem schreibt sie Theaterstücke und szenische Lesungen, wie z.B. die Texte für das Theaterprojekt "Mord am Popcatepetl oder Genug Gelitten!". Verena Rossbacher lebt derzeit als freischaffende Autorin in Berlin. 

 

Verena Roßbacher - "Schwätzen und Schlachten"

Roman, 640 Seiten

Kiepenheuer & Witsch, 2014

 

6. März 2014 - 20:15

Theater am Saumarkt, Mühletorplatz 1, Feldkirch

Kartenbestellung: per E-Mail an office@saumarkt.at oder telefonisch unter 0043 (0)5522 72895

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