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Magazin 4 öffnet sich der Jugend

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 Mitten im poolbar-Generator (c) Matthias Rhomberg.

 

 

Feldkircher Poolbar sorgt für das Zusammenrücken zweier Städte. Ein Bericht von Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten, 21. Dezember 2016.

Bregenz, Feldkirch – Nicht nur die Ausarbeitung der Bewerbung um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2024“ lässt Vorarlberger Städte näher zusammenrücken, nun konkretisiert sich auch eine Ansage von Jutta Dieing, der neuen Leiterin des Kulturamtes in Bregenz. Wenige Wochen nach ihrem Antritt im Oktober dieses Jahres verlieh sie dem Wunsch Ausdruck, das Magazin 4 in der Bergmannstraße, in dem jahrelang höchst niveauvolle Ausstellungen stattfanden, die zuletzt aber nur noch auf marginales Publikumsinteresse stießen, weiter öffnen zu wollen. Damit werde kein Schlussstrich hinter exklusiven Präsentationen von bildender Kunst gezogen, die Räumlichkeiten sollten aber auch anderweitig genützt werden. Im Zuge der Auseinandersetzung mit sinnvollen Möglichkeiten stieß man auf die Feldkircher Poolbar, deren Leiter Herwig Bauer dort einen Teil jener Workshops abhält, die unter dem Titel „Poolbar-Generator“ zusammengefasst sind. Angehende Architekten, Designer und Kreative aus anderen Bereichen, etwa auch den neuen Medien, werden dabei nicht nur die Gestaltung des Reichenfeld-Areals erarbeiten, sondern generelle Überlegungen zum Festival-Programm anstellen, das im Juli und August 2017 läuft.

Finanzielle Unterstützung

Bauer zeigt sich im Gespräch mit den VN höchst erfreut über die Zusammenarbeit. Die Landeshauptstadt unterstützt das Poolbar-Festival auch finanziell mit 20.000 Euro für die Workshops, dieselbe Summe steuert das Land Vorarlberg bei. Für das Programm kommen von der Stadt Feldkirch rund 55.000 Euro, vom Land 45.000 Euro und vom Bund 27.000 Euro. Der Aufwand ist damit freilich noch nicht gedeckt, die Poolbar-Macher brauchen private Sponsoren und setzen auch auf die Erlöse in der selbst organisierten Gastronomie. Jedenfalls hat sich das Kulturfestival, dessen Angebot von Musik, Filmen, Design und Medienprojekten reicht, bestens etabliert.

 

"Es geht uns auch darum, großartige Ideen
in ein überzeugendes Gesamtkonzept zu packen."
Herwig Bauer

 

Partizipation

Ein wesentlicher Aspekt ist die Einbeziehung junger Kräfte, die Möglichkeit zur Partizipation haben rund 40 Teilnehmer an Workshops, die vom 12. bis 23. Februar 2017 stattfinden. Bauer: „Robert Zanona und Michael Amann leiten den Architekturworkshop und sind auch in die Organisation involviert. Architektur ist die Klammer, die alle gestalterischen Elemente zusammenfasst. Michael Marte als Grafik-Workshopleiter ist für die Außenwirkung verantwortlich. Besonders stolz sind wir auf Boicut und Peter Phobia, die zu den renommiertesten österreichischen Street-Art-Künstlern mit internationaler Strahlkraft gehören.“ Ein weiterer „Poolbar-Generator“-Ort wird heuer übrigens das Kunsthaus Bregenz sein.

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“Wir wollen mehr in die Öffentlichkeit treten”

http://poolbar.at/system/asset/filename/25954/robert-zanona-und-michael_poolbar.jpg Robert Zanona und Michael Amann (c) poolbar Festival.

 

 

Workshopleiter Robert Zanona und Michael Amann sprechen im Interview mit den Vorarlberger Nachrichten über den Poolbar-Generator. Erschienen am 29. Dezember 2016.

 
Welche Beziehungen habt ihr zur Poolbar?

Zanona: 2015 waren wir selbst noch als Teilnehmer beim Poolbar-Generator in Dornbirn dabei. Wir waren danach intensiv mit der Ausarbeitung der temporären Architektur für den Außenbereich beschäftigt und haben bei der Umsetzung mitgewirkt. Die Zusammenarbeit mit dem Team war von Anfang an super – mit der Zeit wurden wir dann auch Teil des Teams und verantwortlich für den Bereich Architektur und Bauten. Bei der Workshopreihe 2016 übernahmen wir zusammen mit Massimo Nardiello die Workshopleitung im Bereich Architektur.   


 
Wie lange beschäftigt ihr euch schon mit Architektur?

Amann: Wir studieren seit fünf Jahren an der Technischen Universität in Wien. Aufgrund des mangelnden Platzangebotes von Arbeitsräumen an der Uni haben wir uns sehr bald ein gemeinsames Atelier mit anderen Studienkollegen eingerichtet. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Austausch und die Zusammenarbeit mit jungen Kollegen ein wichtiger Aspekt für die Ausbildung ist und stetig neue Inspirationen mit sich bringt.

Zanona: Ob in verschiedenen Praktika in Architekturbüros oder als Mitarbeiter in einer Modellbauwerkstatt – uns war es immer wichtig, neben dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln. Derzeit erarbeiten wir kleinere Projekte in Wien und Vorarlberg und sind seit Oktober dieses Jahres mit Poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer mit der Organisation des Poolbar-Generators beschäftigt.

 


Die Architektur ist ein wesentlicher Bestandteil des Festivals. Jedes Jahr wird sie anders gestaltet. Wie entstehen die Ideen dafür?

Amann: Bis vor vier Jahren wurde für die temporäre Gestaltung jährlich ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Der Umstieg auf die Workshopreihe mit den Bereichen Architektur, Grafik und Visuals, Produktdesign, Street Art und Public Art hatte den Hintergrund, ein gesamtheitliches Gestaltungskonzept in einer Zeitdauer von etwa zwei Wochen gemeinsam im Team zu erarbeiten. Im Vordergrund steht der spartenübergreifende Austausch unter jungen Kreativen.

 

 

Welches sind eure Workshop-Ziele?

Zanona: Das Ziel der Workshopreihe ist die Erarbeitung von Ideen und Konzepten für die temporäre Gestaltung des Poolbar-Festivals 2017. Die Aufgabenstellungen reichen von der Außen- und Innenraumgestaltung bis hin zu Möbeldesign. Es gilt eine atmosphärische und spannende Architektur zu entwerfen. Berücksichtigt werden müssen neben den infrastrukturellen Abläufen eines Festivalbetriebs auch die knappen Auf- und Abbauzeiten.

Amann: Nach den Workshops in Bregenz haben Teilnehmer etwa einen Monat Zeit, selbstständig oder in kleineren Gruppen die erarbeiteten Konzepte zu schärfen und zu konkretisieren. Im März werden in einem Nachbearbeitungsworkshop in Wien die konkreten Entwürfe ausgearbeitet und erste Prototypen erstellt.

 

 

Worauf legt ihr in diesem Jahr den Fokus?

Zanona: Im Fokus des Poolbar-Generators liegt die Intensivierung des Austausches unter den einzelnen Workshopbereichen, um ein harmonisches sowie nachhaltiges Gestaltungskonzept zu erarbeiten. Im kommenden Jahr wird das erste Mal der Workshop „Public Art“ unter der Leitung des Wiener Künstlers Manuel Gorkiewicz angeboten. Es sollen künstlerische Installationen und skulpturale Arbeiten am Festivalgelände und im öffentlichen Raum umgesetzt werden. Das Publikum besteht also nicht nur aus Festivalbesuchern, sondern auch aus der Lokalbevölkerung.   

 

 

Heuer findet der Poolbar-Generator in Bregenz statt.

Amann: Den Teilnehmern soll eine angenehme Arbeitsatmosphäre geboten werden – letztes Jahr haben wir uns für eine abgeschiedene Location in Ebnit entschieden. Dieses Jahr sind wir im urbaneren Bregenz, mit dem Ziel, mehr in die Öffentlichkeit zu treten. Zusätzlich wird eine öffentliche Vortragsreihe angeboten, am 17. Februar im KUB zum Thema Kunst & Architektur und am 21. Februar im Vorarlberg Museum zum Thema Grafik & Design.

 


Was könnt ihr von den vergangenen Workshops für den nächsten Poolbar-Generator mitnehmen?

Zanona: Die bewusste und ökonomische Wahl der eingesetzten Materialen hat sich bewährt und ist ein wesentlicher Bestandteil für die jährlich neue temporäre Architektur beim Festival. Die wichtigen Aspekte der Wiederverwendbarkeit und der Lagerung dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Da es wichtig ist, solche Aspekte schon beim Entwurf mitzudenken und das Team von Beginn an miteinzubeziehen, ist der Umstieg von den Wettbewerben hin zum gemeinsamen Erarbeiten in einer Workshopreihe sinnvoll und nachhaltig.

 
Zur Person

Michael Amann
Geboren: 21. April 1992 in Feldkirch
Ausbildung: Architekturstudent
Hobby: Musik

Robert Zanona
Geboren: 21. Dezember 1990 in Feldkirch
Ausbildung: Architekturstudent
Hobby: Fotografie

 

 

 

 

 

 

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Nur so vor Ideen sprühen

http://poolbar.at/system/asset/filename/23510/poolbar_generator_16_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_081.jpg (Alle Workshop-Teilnehmer und -leiter, Foto: (c) Matthias Rhomberg)

Rund 40 Talente entwickeln im Sportheim Ebnit ein Konzept für das diesjährige poolbar-Festival. Die Vorarlberger Nachrichten haben hinter die Kulissen geblickt.

Fotos: poolbar-Generator mitten im Prozess.

„An diesem Ort kann man von Ideen sprühen.“ Das dachten sich die Festival-Macher, die sich für den diesjährigen poolbar-Generator einen besonderen Rückzugsort ausgesucht haben: Im idyllischen Dornbirn-Ebnit in den Räumlichkeiten des Sportheims erarbeiten derzeit rund 40 Workshopteilnehmer aus Österreich, Deutschland und der Schweiz gemeinsam mit namhaften Projektleitern ein Konzept für das diesjährige Sommer-Festival (7.7.-20.8.) im Alten Hallenbad in Feldkirch.

Die Ideen sollten dabei nicht nur im Kopf und in der Schublade bleiben, sondern einen wesentlichen Teil des knapp siebenwöchigen Festivals ausmachen: Von der Gestaltung der poolbar-Außenfassade, dem „Wohnzimmer“, bis hin zur richtigen Beleuchtung, den passenden Möbeln und den grafsche Details – hier wird an alles gedacht. Eingeteilt in Gruppen wird getüftelt, gezeichnet und diskutiert.

Die Workshopreihe steht in diesem Jahr unter dem Thema „Aubruch“. „Ziel des Projekts ist es, anhand des Mottos, so viele Ideen, wie möglich zu sammeln“, erklärt Tobias Moosmann (37), Lichtdesign-Workshopleiter und technischer Leiter des poolbar-Festivals.

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„Frische Ideen“
Im beschaulichen Ebnit wird seit rund einer Woche von morgens bis abends hochkonzentriert gearbeitet. Rund die Hälfte der Workshopteilnehmer kommt in diesem Jahr überhaupt das erste Mal mit dem poolbar-Festival in Berührung. „Das ist von enormem Vorteil, weil man viele frische Ideen und wertvolle Anregungen erhält“, freut sich Moosmann. Architekturstudentin Meryl (21) ist für den poolbar-Generator eigens aus Wien angereist. „Das Projekt stellt natürlich Herausforderungen, weil man viele Ideen immer wieder über den Haufen schmeißen muss, zum Beispiel aus Kostengründen. Das Projekt finde ich sehr spannend, weil man von den unterschiedlichsten Menschen interessante Inputs bekommt“, betont sie.

Designer und Visualisierer Roland Reininger (37) von der Kreativagentur „Echtmacherei“ ist schon seit Beginn an fixer Teilnehmer des poolbar-Generators. In diesem Jahr leitet er den Workshop „Produktdesign“. „Es ist immer wieder aufregend zu sehen, wie sich einzelne Ideen zu einem einzigen, großen Projekt zusammenfügen.“Morgen, Dienstag, geht die Workshopreihe ins Finale. Einen Einblick in das Projekt bekommen Interessierte bei der Ergebnispräsentation in der „Frei“-Bar in Dornbirn. „In den kommenden Wochen geht es dann mit ausgewählten Teilnehmern an den Feinschliff“, verrät Moosmann.

(VN-tag) – Bericht erschien in den Vorarlberger Nachrichten – Tanja Güfel.

"Teil des Festivals werden"
Fotos: Architektur-Workshop
Fotos: Hier wird fleißig generiert

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„Teil des Festivals werden“

Wie entsteht die Architektur des Poolbar Festivals? Wann&Wo, die junge Zeitung hat sich mit Generator-Workshop-Teilnehmer Niklas Bahn unterhalten.

WANN & WO: Wie gefällt dir der Workshop, womit bist du momentan beschäftigt?
Niklas Bahn: Der Workshop ist absolut super. Wir haben uns alle zu einem wahnsinnig tollen Team entwickelt. Zur Zeit bin ich gemeinsam mit anderen, mit der Gestaltung des Außenbereichs beschäftigt. Jedoch hängen alle Tätigkeitsbereiche zusammen, sodass man sich, ohne dass man es merkt, auf einmal im Innenbereich oder bei den Visuals wiederfindet.

Fotos aus dem Architektur-Workshop

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Niklas ist mit Gestaltung des Außenbereichs beschäftigt. (Foto: Matthias Rhomberg)

WANN & WO: Welche Herausforderung besteht bei einer „Festival-Architektur“?
Niklas Bahn: Die Herausforderungen sind, wie auch bei anderen Formen der Architektur, neben dem kreativen Schaffensprozess auch die unterschiedlichen Interessen der verschiedenen Nutzergruppen unter einen Hut zu bringen. Seien das Behörde, Mitarbeiter, Nutzer etc., allen muss ein angenehmes Leben ermöglicht werden. Quasi eine möglichst kreative Mischung von Form und Funktion.

WANN & WO: Mit welchen Ideen konntest du dich einbringen?
Niklas Bahn: Wenn man so eng im Team arbeitet, kommt Input und Output von allen Seiten. Jede Idee wird gemeinsam soweit weiter entwickelt, bis alle zufrieden sind. Oft werden Ideen natürlich auch verworfen. Wir bringen uns alle gleichermaßen ein.

WANN & WO: Was bringt dir der Workshop?
Niklas Bahn: Vor allem Praxisbezug. Verschiedenste Konzepte in der Uni zu entwerfen und auszuarbeiten ist die eine Sache. Doch das eigens Geschaffene dann in Aktion zu sehen und beobachten zu können, wie die Installationen von wildfremden Menschen genutzt werden, ist etwas Unbezahlbares. Zudem konzentriert man sich beim Arbeitsprozess natürlich viel genauer auf bestimmte Aspekte der Nutzerfreundlichkeit. Obwohl es jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung ist, gibt es mir tausendmal mehr von so unglaublich kreativen Menschen umgeben zu sein, die einen weiter bringen als es die Uni je könnte.

WANN & WO: Was bedeutet Poolbar für dich?
Niklas Bahn: Poolbar ist für mich ein Fix-Termin. Als langjähriger Besucher ist es immer wieder spannend zu sehen, wie sich das Festival verändert. Jetzt ein Teil dieses Prozesses zu sein, verbindet noch viel mehr. Text: Wann&Wo, Joachim Mangard

http://poolbar.at/system/asset/filename/23486/poolbar_generator_16_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_016.jpg

Ideen gemeinsam aufzeichnen und entwickeln. (Foto: Matthias Rhomberg)

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Begeisterte Vögel – Aufruf

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Die Vögel
Musikalische Komödie nach Aristophanes von Gerold Amann auf der Ruine Jagdberg
Wiederaufnahme 2016

 

Die Spielgemeinde Jagdberg sucht Begeisterte die bei der Produktion mitmachen wollen: Wenn du dich gerne bewegst und aktiv bist, neugierig auf ungewohnte Bewegungen bist, bereit bist Neues zu lernen und gerne in einer Gruppe agierst, dann komme zum Bewegungstraining. Es ist keine Tanzvorerfahrung notwendig.

 

Ausprobieren 3 Abende in Schlins mit Ursula Sabatin
Die Teilnahme ist  G R A T I Sjeweils donnerstags, 19:30 bis 21:30 Uhr
25. Februar und 3. März  im Pfarrsaal Schlins, Kirchstraße
17. März  Kindergarten Schlins, Hauptstrasse 28

 

Das Tanz- und Bewegungstraining beinhaltet die Bereiche

  • Tanztechnik und Verfeinern der Körperwahrnehmung
  • Übungen für einen bewußten Umgang mit dem eigenen Körper
  • Stretching und Kräftigung
  • Arbeit an Präsenz in der Bewegung und in der Stille
  • Spielerische Entwicklung von Gruppensequenzen

Bitte bequeme Bewegungskleidung und Socken mitbringen

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BITTE anmelden!
office@tanzufer.at
T +43 (0) 5574 42167
Infos zum Projekt und Probenplan
www.burgspieljagdberg.at

ALLE INFOS ZUM DOWNLOADEN (*pdf)

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Das poolbar//festival 2016 mitgestalten

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Bilder: Von der Idee zur Umsetzung für das poolbar//festival (Fotos: Mathias Rhomberg, rhomberg.cc)

Feldkirch – Bewerbung für die Workshopreihe poolbar//generator ist offen.1994 hat das poolbar//festival als Workshopreihe begonnen und jetzt gibt es sie wieder. Mit dem poolbar//generator wurde ein Prinzip entwickelt, das eine gestalterische Verbindung zwischen den Veranstaltungen am Abend und den Workshops schafft.

Was im poolbar//generator als Idee entsteht, wird von den Workshop-Teilnehmern als Konzept verdichtet und für das poolbar//festival umgesetzt. Ziel der Workshopreihe ist sich gegenseitig zu inspirieren, voneinander zu lernen und schließlich – aufbauend auf Ideen und Konzeptentwicklung – eine gute Gestaltung für das poolbar//festival 2016 zu generieren.

Gestaltungs-Bereiche
Die Gestaltung umfasst dabei die Bereiche Architektur, Lichtdesign, Produktdesign, Street Art, Visuals, Grafikdesign und Kunst. All diese Bereiche verschmelzen miteinander und machen das poolbar//festival aus.

Workshops in Dornbirn
Die Workshopreihe findet vom 5. – 16. Februar 2016 im Sportheim Ebnit in Dornbirn statt. Mit Übernachtung vor Ort (nur wer möchte) für Teilnehmer und Workshopleiter, um noch intensiver in die Entwicklung eintauchen zu können. Die Leitung der einzelnen Workshops übernehmen kompetente Fachleute aus den poolbar-Reihen und externe Spezialisten – kritische Feedbackschleifen werden durch Gastkritiken anerkannter Experten eingebaut. Keine Gebühr – beschränkte Teilnehmerzahl.

Zielgruppe der Teilnehmer
Die spannendsten, erfrischendsten und überraschendsten Ideen im Kreativbereich stammen oftmals von jenen Menschen, die Ihre Ausbildung noch genießen oder bereits abgeschlossen haben, aber noch nicht im Kreis der Professionals etabliert sind. Diese – meist jungen – Kreativen haben zwar bereits das nötige Rüstzeug, sind aber weder von der Alltagsroutine glattgeschliffen noch von Sachzwängen desillusioniert – sie sprühen vor Elan, Optimismus und Schaffensdrang. Genau diese Kreative sind beim poolbar//generator am richtigen Platz.

Die Mitwirkenden der Workshops haben nicht nur die Möglichkeit das „Festival für Kulturelles von Nischen bis Pop“ zu formen, sondern profitieren vom Erproben der praktischen Umsetzung eines Projektes. Dabei können sie wertvolle Erfahrungen sammeln und Netzwerkkontakte aus den verschiedenen Feldern knüpfen.


>>> Bewerbungen (Deadline: 25.01.2016): ahoi@poolbar.at <<<


poolbar//generator Partner
Der poolbar//generator wurde in gemeinschaftlicher Unterstützung der Kulturabteilungen des Landes Vorarlberg sowie der Städte Dornbirn und Feldkirch ins Leben gerufen und wird unterstützt von Neutrik und der Wirtschaftskammer Vorarlberg. Weitere Partner sind unter anderen das vai Vorarlberger Architektur Institut, der Kunstraum Dornbirn, die Universität Liechtenstein, die Werbe- und Design-Akademie Innsbruck oder die New Design University St. Pölten.


Alle Informationen zum poolbar//generator und der Bewerbung

Genaue Auflistung der Termine und Orte

Die Workshopleiter
Alle Partner des poolbar//generators
Info-Folder (*PDF) poolbar//generator

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Visuals überstrahlen alles

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Großes Thema beim poolbar//generator waren der Umgang und die Gestaltung mit Licht – speziell die Potenziale wechselseitiger Wirkungen zwischen Projektionen und Architektur wurden bis in den letzten Winkel ausgelotet. „Visual Art“ als Begriff dafür greift zu kurz – kommt der Sache aber am nächsten.

GALLERY: strahlende Visuals am poolbar//festival

Workshop-Leiter Simon Egle unterrichtet an der WDA in Innsbruck und brachte auch einige StudentInnen mit nach Dornbirn, um eine Woche lang mit Gleichgesinnten technische und künstlerische Herausforderungen anzunehmen. Nach dem Konzept ist vor der Umsetzung – und so wurde die Zeit zwischen dem poolbar//generator und dem poolbar//festival genutzt, um jenseits des Arlbergs auch weiterhin die Köpfe rauchen zu lassen.

Das tat auch Co-Workshopleiter Tobi Moosmann, der in einem wahren Kraftakt eine großflächige Fassadenprojektion des Alten Hallenbads konzipierte und auch umgesetzt hat. Der Schweizer Lichtdesigner ist nicht nur der heurige technische Leiter des poolbar//festivals, sondern auch „Master of Light“ des gesamten Gebäudes und dessen Umgebung. Als Lichtdesigner, Multimedia-Techniker und Show-Programmierer konnte er seine ganze berufliche Erfahrung einbringen und die vielen unterschiedlichen Bereiche durch ausgeklügelte Lichtgestaltung zu einem stimmigen Ganzen zusammenführen. (hb)

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Die Arbeiten des poolbar//generator-Visual-Teams werden heuer (mit kräftiger Unterstützung durch Zumtobel Lighting) im Wortsinn alles überstrahlen.

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Workshop & Modeschau mit Live-Band – poolbar// generator

Eine Mode-Ereignis der besonderen Art – präsentiert von poolbar//festival & carla//Caritas Vorarlberg. 

Die Kooperation von poolbar//festival und carla, dem Social Business der Caritas, geht bereits in die zweite Runde. Lag letztes Jahr der Schwerpunkt bei Möbeln und Beleuchtung, zeigt carla heuer, dass Secondhand Mode nicht von gestern ist. Bei der Fashion Show am 7. August 2015 präsentieren die carla Models auf dem poolbar Laufsteg hippe und trendy gebrauchte Mode (Eintritt frei!).

Davor aber – am Donnerstag, 30.7. – startet der für heuer letzte poolbar//generator Workshop: Unter Anleitung von Pia Waller werden die TeilnehmerInnen beim Upcycling-Mode-Workshop im Rahmen des poolbar//generators  carla Mode einer ganz besonderen Metamorphose unterziehen: Sie werden aus Bestehendem Neues mit ihrer persönlichen Note machen. Auch diese Kreationen werden – ergänzt durch Mode von Pia Waller – auf dem Laufsteg zu bewundern sein. Der Workshop findet in den neuen Räumlichkeiten der Designerin Kassandra Hipp, „Urban Foxxes“, in Feldkirch statt – Anmeldungen (per mail an generator@poolbar.at) sind noch möglich, die Teilnahme ist kostenlos.

12_poolbar_style2015_libesel_kleid_white (Libesel Dress white / Foto by Simon Egle)

Aber nicht nur die Workshopergebnisse werden am 7. August auf der poolbar-Bühne zu sehen sein: poolbar-gebrandete gebrauchte, stilvolle Klamotten, die hier ihre zweite Chance erhalten, werden ebenfalls präsentiert (und im poolbar-Style Café erhältlich sein).
Auch die reguläre poolbar-Style-Kollektion wird in Szene gesetzt werden: T-Shirts, Hoodies und Co mit Prints, die im poolbar//generator entwickelt worden sind. Poolbar zum Anziehen // Style 2015

GALLERY: Poolbar zum Anziehen // Style 2015

Die Musik zur Show kommt von einer Live-Band um Brendan Adams und Martin Grabher gemeinsam mit Teilnehmenden des poolbar//generator Musikworkshops. … . Ein fulminanter, bunter Abend ist zu erwarten.

poolbar//festival
Das poolbar//festival zeigt noch bis 15.August in einem alten Hallenbad in Feldkirch samt umliegendem Park  für ca. 20.000 Gäste „Kulturelles von Nischen bis Pop“, unter anderem mit KünstlerInnen wie Patrice, Charlie Winston, Kele (Bloc Party).Plus Architektur, Grafik, Design, Visuals, Kunst & Mode.
carla
carla qualifiziert und vermittelt arbeitssuchende Menschen für und in den ersten Arbeitsmarkt. carla ist der soziale Partner in Vorarlberg im Bereich Sammlung und Verkauf von gut erhaltenen Secondhand Waren und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Mehr über carla und die Angebote unter: www.carla-vorarlberg.at

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Fabelhafte poolbar Street Art

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poolbar//festival Street Art 2015: Zwischen zwei Welten, Parallelwelten, Wesen aus der griechischen Mythologie, Fabelwesen und Fabelhaftes.

Das Alte Hallenbad bietet viele Möglichkeiten, aber nicht gerade ein Überangebot an verfügbarem Raum. Daher müssen manche Funktionen während dem poolbar//festival ausgelagert werden – wie das Kassahaus, Garderobe und Lager. Auch Bars und Bühnen finden im idyllischen Außenraum ihren Platz.


Diese wichtigen Elemente im Außenbereich sollen nicht nur Sinn machen, sondern auch hübsch aussehen und zum Denken anregen. Deshalb haben talentierte Street-Artists während dem diesjährigen poolbar//generator einiges konzipiert.


Umgesetzt wurde die Kunst später von drei Street-Artists aus der Generator-Gruppe in der Jahnhalle in Feldkirch. In klassischer Street Art Manier wurden per Graffiti und Collage Oberflächen gestaltet. Und während dem poolbar//festival werden die Künstler noch weiter an den Werken feilen.


Die zu sehenden Arbeiten stammen von Judith Eiter-Abdouni, Edlia Maxim und Francois Ferst. Halte die Augen während deines Festival-Besuches offen. An jeder Ecke könnte ein bisschen Kunst schlummern.

Workshopleitung: Isolation Camp

Fotos: STREET ART 2015 ANSCHAUEN

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Geburt von Meta & Fose

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Jährlich gibt es beim poolbar//festival in Feldkirch Kulturelles von Nische bis Pop. Doch das vielseitige poolbar-Paket beinhaltet nicht nur feinsten Sound, sondern deckt auch Architektur, Grafik, Kunst, Mode und Visuals ab. Sie sind eigenständige Komponenten des poolbar//festivals und sollen künstlerisch und gesellschaftlich relevante Aussagen tätigen. Erstmals wurden alle diese Themen im interdisziplinären Workshopformat „poolbar//generator“ erarbeitet. generatorinfo

poolbar als Parallelwelt

„Unsere diesjährige Themenvorgabe war die „Parallelwelt“, weil wir das poolbar//festival als einen Ort der Freiheit sehen, in den man im Sommer eintauchen kann. Freiheit auf allen Ebenen – auf und vor den Bühnen, gesellschaftlich und künstlerisch“, so poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer. Diese Vorgabe nahmen alle Gestaltungs-Bereiche auf und formten an der neuen Parallelwelt. Normalerweise heißt es: „Viele Köche verderben den Brei.“ – doch beim poolbar//generator war das ganz anders. Architektur, Grafik und Visuals wurden von allen Beteiligten geschickt miteinander verknüpft und somit ein stimmiges Erscheinungsbild für das poolbar//festival 2015 geschaffen.

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Mystisches Konzept

Was ist eine Parallelwelt? Wie kann sie aussehen? Was passiert darin? Ist sie gar eine Welt zwischen zwei Welten? Beständig oder unbeständig? Diese Fragen standen im Raum. Das Team Grafik hat sich im Verlauf auf das Thema Transformation (Verwandlung = Metamorphose) konzentriert. In Researchs kamen die Mitwirkenden Schritt für Schritt den Metamorphosen in der griechischen Mythologie näher.

Wilde Metamorphose der Götter

Es ist unglaublich wie wild und aus welchen Gründen in der griechischen Mythologie transformiert wurde. Liebe, Trieb, Oberflächlichkeit und Macht waren die Hauptmotive dafür. Göttervater Zeus – ein Gigolo in der Midlifecrisis – verwandelte sich am liebsten in Tiere, um seine Angebeteten zu verführen. Aphrodite, die Göttin der Liebe und Sinnbild für Schönheit, ist aus einem abgetrennten Penis entstanden. Weil Medusa im Tempel der Athene mit dessen Gatten rumgemacht hat, wurde sie mit einem Fluch bestraft. Mit ekeligen Schlangen am Kopf versteinert Medusa, mit ihrem Blick, jede Person. Die jungfräuliche Bergnymphe Daphne wurde von einem Stalker belästigt. Sie sah keinen anderen Ausweg mehr und verwandelte sich zu einem Lorbeerstrauch, damit sie ihm entkommen konnte. Sirenen waren Mischwesen aus sexy Frau und Fisch. Mit betörendem Gesang lockten sie vorbeifahrende Seefahrer an, nur um sie zu töten. Der Minotaurus war ein Bastard von Zeus. Weil er mit seinem Stierkopf nicht sehr ansehlich ist, wurde er von seiner Familie verstossen und in ein Labyrinth gesperrt.

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Bildkonzept voller Symbolik – Bildsprache und Schrift

Beschäftigt hat sich die Grafik auch mit Trans*, Drag, Gender und Queer Studies. Die Symbolik und Charakter-Eigenschaften von Zeus, Aphrodite, Medusa, Daphne, Sirene und Minotaurus wurden zusammengewürfelt und zwei neue Götter daraus kreiert: Meta und Fose.

Die schrillen Neu-Götter Meta und Fose werden von den beiden Dragqueens Dutzi Ijsenhower und Mara Gheddon verkörpert. Sie tragen die griechische Mythologie von damals ins Jetzt und präsentieren das poolbar//festival 2015.

Neben dem detailreichen Bildkonzept entstand während des Workshops auch das Logo und eine Schrift für die Festivalmedien.

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TeilnehmerInnen poolbar//generator Grafik-Workshop: Simone Angerer, Sarah Bernardi, Michael Marte, Bernd Pegritz, Sabrina Stadelmann, Lea Sorgo, Andreas Wagner

Grafik Workshop and Creative Direction: Christof Nardin

Workshop-Patronanz: Silvia Keckeis, Karoline Mühlburger (kaleido.cc)
Meta: Dutzi Ijsenhower (Bernd Eischeid), Fose: Mara Gheddon (Andreas Riegler), Foto: Daniel Gottschling, Styling-Assistenz: Andy Reiter

Grafische Umsetzung: Kaleido—Büro für Gestaltung

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(Text: Simone Angerer, klunkar.com)

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