Poolbar Blog

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Magazin 4 öffnet sich der Jugend

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 Mitten im poolbar-Generator (c) Matthias Rhomberg.

 

 

Feldkircher Poolbar sorgt für das Zusammenrücken zweier Städte. Ein Bericht von Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten, 21. Dezember 2016.

Bregenz, Feldkirch – Nicht nur die Ausarbeitung der Bewerbung um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2024“ lässt Vorarlberger Städte näher zusammenrücken, nun konkretisiert sich auch eine Ansage von Jutta Dieing, der neuen Leiterin des Kulturamtes in Bregenz. Wenige Wochen nach ihrem Antritt im Oktober dieses Jahres verlieh sie dem Wunsch Ausdruck, das Magazin 4 in der Bergmannstraße, in dem jahrelang höchst niveauvolle Ausstellungen stattfanden, die zuletzt aber nur noch auf marginales Publikumsinteresse stießen, weiter öffnen zu wollen. Damit werde kein Schlussstrich hinter exklusiven Präsentationen von bildender Kunst gezogen, die Räumlichkeiten sollten aber auch anderweitig genützt werden. Im Zuge der Auseinandersetzung mit sinnvollen Möglichkeiten stieß man auf die Feldkircher Poolbar, deren Leiter Herwig Bauer dort einen Teil jener Workshops abhält, die unter dem Titel „Poolbar-Generator“ zusammengefasst sind. Angehende Architekten, Designer und Kreative aus anderen Bereichen, etwa auch den neuen Medien, werden dabei nicht nur die Gestaltung des Reichenfeld-Areals erarbeiten, sondern generelle Überlegungen zum Festival-Programm anstellen, das im Juli und August 2017 läuft.

Finanzielle Unterstützung

Bauer zeigt sich im Gespräch mit den VN höchst erfreut über die Zusammenarbeit. Die Landeshauptstadt unterstützt das Poolbar-Festival auch finanziell mit 20.000 Euro für die Workshops, dieselbe Summe steuert das Land Vorarlberg bei. Für das Programm kommen von der Stadt Feldkirch rund 55.000 Euro, vom Land 45.000 Euro und vom Bund 27.000 Euro. Der Aufwand ist damit freilich noch nicht gedeckt, die Poolbar-Macher brauchen private Sponsoren und setzen auch auf die Erlöse in der selbst organisierten Gastronomie. Jedenfalls hat sich das Kulturfestival, dessen Angebot von Musik, Filmen, Design und Medienprojekten reicht, bestens etabliert.

 

"Es geht uns auch darum, großartige Ideen
in ein überzeugendes Gesamtkonzept zu packen."
Herwig Bauer

 

Partizipation

Ein wesentlicher Aspekt ist die Einbeziehung junger Kräfte, die Möglichkeit zur Partizipation haben rund 40 Teilnehmer an Workshops, die vom 12. bis 23. Februar 2017 stattfinden. Bauer: „Robert Zanona und Michael Amann leiten den Architekturworkshop und sind auch in die Organisation involviert. Architektur ist die Klammer, die alle gestalterischen Elemente zusammenfasst. Michael Marte als Grafik-Workshopleiter ist für die Außenwirkung verantwortlich. Besonders stolz sind wir auf Boicut und Peter Phobia, die zu den renommiertesten österreichischen Street-Art-Künstlern mit internationaler Strahlkraft gehören.“ Ein weiterer „Poolbar-Generator“-Ort wird heuer übrigens das Kunsthaus Bregenz sein.

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Volksbank Sommerticket ...

... und der Sommer gehört dir.

3 Abende poolbar-Festival und 3 Tage Szene Openair nur mit einem Ticket? Ja, richtig gehört. Nur mit einem Ticket! Und zwar dem Volksbank Sommerticket. Da steht einem ausgelassenen Festival-Sommer in Vorarlberg nichts mehr im Weg.

Das Special-Ticket und weitere Informationen dazu gibt es bei allen Vorarlberger Volksbanken zu holen.

Auf jeden Fall gibt es auch Sonder-Preise fürs Eröffnen von Aktiv- oder Studentenkontos. Für nur 35 Euro ist das Volksbank Sommerticket dann erhältlich – fast geschenkt. Und Volksbank-Aktivkunden bekommen das limitierte Sommerticket schon um 75 Euro.

+++ Achtung: begrenzte Kartenanzahl +++

www.volksbank-vorarlberg.at

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Eine Wiese voller Blumen

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Die Wiese im Reichenfeld in Feldkirch, zwischen der Ill und dem Alten Hallenbad, wird in den nächsten Tagen umgepflügt und auf das Ausbringen von Blumensamen vorbereitet. Eine Vielzahl und Vielfalt an Blumen werden das Reichenfeld den Sommer über bis in den Herbst hinein bereichern.

Blumenwiesen bieten Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, darunter für selten gewordene Insekten wie Falter, Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen. Der Weg zum poolbar-Festival wird heuer durch die Blumenwiese geleitet. Die Besucher werden durch die Vielfalt der Pflanzen zum Entdecken eingeladen.

Prächtiges Gemeinschaftsprojekt
Die Blumenwiese ist ein weiteres Gemeinschaftsprojekt von AQUA Mühle in Kooperation mit dem Lisilishof (Meiningen) und dem poolbar-Festival. Die Blumenwiese von 2015 war nur ein kleiner Vorgeschmack. Bereits 2015 bewirtete AQUA Mühle die poolbar-Gäste mehrere Wochen lang in der poolbar-Kombüse.

AQUA Mühle im Einsatz
AQUA Mühle Vorarlberg bewirtschaftet seit 2012 eine landwirtschaftliche Fläche an der Grenze von Feldkirch zu Meiningen. Gärtner Michael Zehentner hat dort mit Blumen und Kräutern Fläche für Fläche auf einen biologischen Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern vorbereitet. Erntefrisch gelangen Salate, Gemüse und Kräuter in die Küche, in der sie u.a. für die Schulverpflegung des BG Feldkirch, der Landesberufsschule und der Feldkircher Volksschulen Oberau, Altenstadt, Nofels, Tisis und Levis verarbeitet werden.

Garten und Küche stellen Arbeits-, Praktikums- und Lehrausbildungsplätze zur Verfügung in denen unter fachkundiger Anleitung landwirtschaftliche Kreisläufe erlebt und dadurch sinnvolle und nachvollziehbare Bezüge hergestellt werden zwischen dem, wer wir sind, was wir brauchen und was wir tun.

AQUA Mühle Vorarlberg

 

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Graf Hugo bleibt

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Schon gehört? Das älteste Jugendhaus Vorarlbergs soll abgerissen werden. Das 1905 erbaute Graf Hugo in Feldkirch wurde von der Stadt an die Arbeiterkammer verkauft und wird bald der Einfahrt ihrer Tiefgarage weichen.

Im Herzen der Stadt gelegen ist das Graf Hugo seit mehr als 40 Jahren ein Ort für Feldkirchs Jugendliche: ein Café, zahlreiche Vereinsräume, Musikproberäume, politische und andere Gruppen, sowie ein Konzertraum finden darin Platz. Neben der vielseitigen Nutzung heute, ist das Graf Hugo auch ein geschichtsträchtiger Ort. Das Jahrhundertwendehaus war zunächst ein Waisenhaus und beherbergte dann die Landwirtschaftsschule, bis es 1973 erstmals als Jugendzentrum diente.

Als Ort der Begegnung, des Dialogs und des gegenseitigen Austausches ist das Graf Hugo für die Feldkircher Jugendlichen und die Feldkircher Musikszene unentbehrlich. Ein Abriss wäre fatal – für Feldkirch als offene, junge und kulturell ambitionierte Stadt – und für die Jugendlichen.

Deshalb ruft die Plattform Graf Hugo bleibt!, für den Erhalt, den Rückkauf und die Sanierung des Hauses auf. Hier kann die Petition zum Erhalt unterstützt werden (Petition unterschreiben). Auch alle Informationen zur Petition, die Geschichte des Hauses und die Argumente sind auf der "Graf Hugo bleibt"-Website zufinden.

Hinter "Graf Hugo bleibt!" stehen Feldkircherinnen und Feldkircher, denen dieses Haus, seine Geschichte und der Freiraum der Jugendlichen am Herzen liegt.

PETITION UNTERSTÜTZEN

 

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Poolbar X-Mas

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Besprechungsmarathon im FREI, danach köstliches, mediteranes Buffet für das poolbar-Organisationsteam im Spielboden Dornbirn und anschließend festliche Sause mit großem poolbar-Kreis in der wunderbaren Anziehbar. Toll wars – dankeschön.
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Belohnung von Neutrik

Zahlreiche Acts konnten nicht nur mit Glücksgefühlen und Eindrücken vom poolbar//festivals 2015 nach Hause gehen, sondern auch mit speziell angefertigten Connectors von Neutrik – als Belohnung sozusagen.

Gallery: Übergaben der Neutrik-Goodies

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Freude auf beiden Seiten: Matthias Shneebly überreicht die customized Connectors von Neutrik an den unglaublich taltentierten Musiker William Fitzsimmons.

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Visionen für die Zukunft

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Studierende entwickeln temporäre Erscheinungsbilder für das poolbar//festival 2016.

22 StudentInnen haben im Zuge der Lehrveranstaltung „Interdisziplinäre Medienproduktion“ an der Fachhochschule Vorarlberg temporäre Erscheinungsbilder für das poolbar//festival 2016 kreiert. Diese können am Dienstag, den 21.Juli als auch am Freitag, den 7.August ab jeweils 19.30 Uhr im Brutkasten bestaunt werden.

Ziel der Lehrveranstaltung war es, das Festival zu positionieren, den Markenkern herauszuarbeiten und in einem Erscheinungsbild crossmedial sichtbar zu machen. Entstanden sind elf eigenständige Konzepte, die aufzeigen, wie die Studierenden das poolbar//festival sehen. Konkret umgesetzt wurden: Entwürfe für Plakate, Anzeigen, Editorials, Motion Brandings, Funkspots und andere Medien – manche davon krass und fordernd, andere ernst und nachdenklich, vereinzelt auch humorvoll oder ironisch; aber alle mit einer klaren Idee, einem Identitäts-stiftenden Konzept und einem systematischen Gestaltungsprinzip aus einem Guss. Betreut wurden die Teams von Prof. (FH) Alexander Rufenach.

GALLERY: ERSCHEINUNGSBILDER FÜR 2016


Alle Arbeiten und Konzepte können unter fhv.at/poolbar2016 abgerufen werden. Die extended Version gibt’s beim poolbar//festival zu sehen: DI 21.Juli & FR 07.August 19.30 Uhr Brutkasten

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Starke Architektur, mit Integra gebaut

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Integra Vorarlberg beschäftigt und betreut durchschnittlich 550 langzeitarbeitslose Menschen und 16 TeilnehmerInnen in der Jugendwerkstatt.

Integra bringt diese Menschen in Arbeit und Lohn und erweitert das Selbsthilfepotenzial. Um beruflich und persönlich wieder Fuß fassen zu können, bietet Integra Beschäftigung und stabilisiert durch Unterstützung und Bildung. Im Jahre 2014 waren aufgrund der befristeten Verweildauer insgesamt 450 Teilnehmer/innen beschäftigt, davon 125 in Jugendprogrammen.
82 Schlüsselkräfte für die Trainings, Anleitung und Betreuung sind bei Integra in einer festen Anstellung.

Integra berät, qualifiziert und bildet aus, betreut, beschäftigt und vermittelt. Durch innovative Bildungskonzepte und arbeitsmarktpolitische Projekte leistet Integra einen Beitrag zum Erhalt und Ausbau der individuellen Qualifikationen. Das poolbar//festival kooperierte heuer sehr eng mit integra in der Umsetzung der poolbar-Architektur.

V.a. jugendliche Männer und Frauen übernahmen die Vorfertigung der architektonischen Elemente wie z.B. das Nähen der Stoffbahnen für die Lichtdecke im Pool, das Zusammenbauen der Dreiecke für das Wohnzimmer und der Holzwürfel oder die Holzkonstruktionsvorbereitungen für die Terrasse – und auch bei der Montage vor Ort spielen die integra-Teams eine große Rolle.

„Holz ist meine Leidenschaft, und ich finde es cool, dass ich durch das poolbar-Projekt viele neue Bearbeitungsmöglichkeiten kennenlerne.“ – David

„Mir macht es Spaß, dass ich etwas aus Holz basteln kann, um anderen Menschen eine Freude damit zu machen!“ – Vicky

GALLERY Integra fertigt poolbar//architektur

 

 

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Nachhaltiges und gesundes Holz

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Holz ist neben der Wasserkraft die wichtigste erneuerbare Ressource in Vorarlberg. Jedes Jahr wachsen auf den knapp 100.000 ha Wald (37% Wald in Vorarlberg) 610.000 Vorratsfestmeter (Vfm) Holz nach. Oder anders gesagt: In Vorarlberg wächst pro Minute ein Kubikmeter Holz nach, in 2 Stunden ein ganzes Einfamilienhaus, in 2 Tagen über 30 Einfamilienhäuser.
 
Es wird klimawirksames CO2 gespeichert und Sauerstoff produziert (Grundprinzip Photosynthese). CO2 neutral lässt sich das Holz in Wärme und Energie umwandeln. Als Baustoff findet eine längerfristige CO2-Speicherung statt. Die durchschnittliche Nutzung im Jahr liegt derzeit bei etwa 440.000 Vorratsfestmeter.
 
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Holz wirkt auch beruhigend: in Holzumgebung schlägt ein Herz pro Minute 6 Mal weniger, der Wohlfühlfaktor ist sofort spürbar. Die Bäume für die Produktion der poolbar-Architektur - Kassahaus, Terrassenbar, Brutkastenbühne – stammen von Vorarlberger Waldbesitzer/innen und wurden bei der Sägerei Fritsche in Bürserberg zu Konstruktionsvollholz verarbeitet.
 
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DANKE ALLEN UNTERSTÜTZERN.

Allpaletty
Amann Alois gmbH & CoKG
aqua mühle eG Frastanz
BauWelt Pümpel
Bertschenergy
Blumen KopF
Contrik
FritscHe - Sägewerk und Leimholzwerk
Hilti
Hilti & Jehle
Integra Vorarlberg
Lot Holzbau
Martin Holzbau
Mayr-Melnhof Kaufmann Reuthe
Mündle - Sägewerk
Typico
Vai - Vorarlberger Architekturinstitut Vorarlberg Holz
Vorarlberger Holzbau_kunst
Wirtschaftskammer Vorarlberg
Wirtschaftskammer Vorarlberg – Holzindustrie
Würth
Zumtobel Lightning

Holz-Architektur als Alleskönnerin

Gallery // Poolbar-Architektur 2015

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Holz-Architektur als Alleskönnerin

Jahrelang bescherte uns der poolbar-Architektur-Wettbewerb eine immer wieder neue und oft verblüffende Raumgestaltung im und um das Alte Hallenbad. Aber die eingereichten Ideen schienen sich immer mehr in abgewandelter Form zu wiederholen.

Ob ihrer Einzigartigkeit und Klasse klare Siegfavoriten wurden rarer, gleichzeitig wurde immer mehr mit der Üppigkeitskeule geschwungen. 2014 wurde die Notbremse gezogen, ein spartanisches, aber nicht minder innovatives Konzept kam in Teamarbeit zur Umsetzung und bereitete den Weg für einen völlig neuen Zugang, der 2015 im Rahmen des poolbar//generators konsequent verfolgt wurde: Die poolbar-Architektur wurde nicht mehr in isolierten Teams ersonnen und via Upload serviert, sondern mehr als 60 Leute ließen eine Woche lang in Dornbirn die Köpfe rauchen, debattierten über das Generalthema „Parallelwelten“ und vor allem: VisualistInnen, IllustratorInnen, MusikerInnen, GrafikerInnen, ArchitektInnen und KünstlerInnen zogen an einem Strang und betrachteten das poolbar//festival als Gesamtes.

Und auch das poolbar-Team hatte in dieser Woche Gelegenheit, Wünsche und Erfahrungen einzubringen. Völlig neue Ansätze entstanden, die poolbar-Architektur wurde zum Verbindungsglied für alle Gestaltungsworkshops. Die Architektur ist die künstlerische Disziplin, die auch elementare Funktionen zu erfüllen hat, dementsprechend ist sie mit Zwängen konfrontiert – hier sind Sachlichkeit und Intelligenz gefordert.

Platz für Ideen
Gleichzeitig bietet die Architektur gestalterische Freiräume – hier haben viele Ideen Platz: Die Grafik des Festivals verzahnt sich mit der Raumgestaltung, die Street Art erkämpft sich ihre Nischen, die Visuals überstrahlen alles – in Summe entsteht ein Abenteuerpark guter Gestaltung. Die Thematik der Parallelwelt aber zieht sich wie ein roter Faden durch das Festival, durch die Räumlichkeiten. Mit einer simplen Grafik brachte es die poolbar-Architektur Gruppe des poolbar//generators zum Ausdruck:

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Sie versuchten sich im Übergang vom weich und rund (die Welle im Pool) zur geometrischen, harten Außenwelt auf der Terrasse.

"poolbar – das ist mehr als nur Musik.
Längst Fixpunkt für Kulturfreunde abseits des Mainstreams, räumt das Festival aber nicht nur der Musik entsprechenden Platz ein, sondern sucht auch immer wieder eine architektonische Herausforderung, für deren Umsetzung seit Anbeginn auf das handwerkliche Geschick unseres Vorarlberger Berufsnachwuchses vertraut wird." – Mag. Herbert Motter, Pressesprecher Wirtschaftskammer Vorarlberg.

 „Wir wollten durch unsere Unterstützung in der Öffentlichkeit Lust auf Holzbau vermittel, und zwar mit einem Holzbau-Projekt, das überraschend anders und originell ist, aber alle Anforderungen erfüllt und nachhaltig konzipiert ist. Die poolbar-Architektur ist all das – und sie ist begeisternd und mitreißend.“ – Herbert Brunner, Obmann der Vorarlberger Holzbau_Kunst.

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Darüber hinaus stand die Gestaltung von Infrastruktur-Einheiten im Außenraum zur Disposition: Kassahaus-Überdachung, Terrassenbar-Überdachung, neuer Brutkasten. Gesucht war eine leicht auf- und abzubauende Konstruktion für alle drei Aufgaben, die im Idealfall flexibel ist und jährlich eine neue Form annehmen kann.

Voll reingehängt
Dieser Herausforderung stellten sich die poolbar//generator-Teilnehmer Robert Zanona und Michael Amann auch weit über die poolbar//generator-Woche hinaus und entwickelten in enger Absprache mit Experten aus dem Vorarlberger Holzbau – allen voran Bernhard Amann (Holzbau Amann, Götzis) – ein spektakuläres Konzept, das alle Erwartungen übertroffen hat. Voll reingehängt

Die Umsetzung erfolgte mit großer Unterstützung der Vorarlberger Holzbau_Kunst, das Holz (via Vorarlberg Holz) stammt aus heimischen Wäldern und wurde beim Sägewerk Fritsche in Bürserberg zu Konstruktionsvollholz verarbeitet. Bei Integra wiederum wurde das Holz so auf- und vorbereitet, dass der Zusammenbau vor Ort mit Beschlägen von Würth und auf Holzfundamenten (!) von MM Kaufmann (Reuthe) rasch erfolgen kann. Ein spektakuläres Stück Vorarlberger Holzbaukunst ist entstanden. (hb)

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