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„Mit der vollen Kompanie“

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Voodoo Jürgens eröffnet am Freitag das Poolbar Festival – W&W sprach mit dem Wiener Barden im „Strizzi-Look“ und verlost 2×2 Tickets.

WANN & WO: Erfolgreiches Jahr für dich – inwiefern hat dich dein Erfolg verändert? Legst du schon divenhafte Star-Allüren an den Tag?

Voodoo Jürgens: In der Regel verändert sich das Umfeld mehr als man selbst. Auf einmal hat man ganz viele Freunde. Diva werde ich erst nach der nächsten Platte.

WANN & WO: Wie viel Wiener Schmäh steckt in einem Tullner? Und wann hat es sich für dich herauskristallisiert, dass du im Wiener Dialekt singen möchtest?

Voodoo Jürgens: Ich hab Wien immer als einen Ort wahrgenommen, wo Leute von überall herkommen. Dieses „Echter Wiener“-Ding geht mir immer ein bissl auf die Nerven. Die Stadt hat eine Aura. Wer lang dort ist, saugt sie auf. Die Idee, im Dialekt zu singen, hat man gleich mal, seine Form zu finden und sich damit wohl zu fühlen, ist da schon schwieriger. Ich hab bis 30 gebraucht, bis ich mir gedacht hab, so geht sich das aus.

WANN & WO: Wie lässt sich das Wiener Lied ins 21. Jahrhundert transportieren?

Voodoo Jürgens: Die Tragödien bleiben die gleichen, die musikalische Untermalung verändert sich mit der Zeit. Andererseits leben wir in einer Zeit, in der wir uns von allen musikalischen Epochen bedienen können. So kommt dann wieder etwas Neues raus.

WANN & WO: Du eröffnest ja das Poolbar Festival. Welche Verbindungen hast du zu Vorarlberg bzw. wie planst du, die Dialektbarriere zu überwinden?

Voodoo Jürgens: Ich hab ja schon mal in Vorarlberg gespielt. Ist also kein Neuland für mich. Der Text wird der Gleiche bleiben, ob Wien, Hamburg oder Vorarlberg. Ich hab bis jetzt immer das Gefühl gehabt, dass ich verstanden werde.

WANN & WO: „Bänkelsänger im Strizzi-Look“, „Austro-Pop-Hype der Stunde“, „Anti-Folk fürs Beisl“ – wie würdest du dich und deinen Stil selbst am ehesten charakterisieren?

Voodoo Jürgens: Mit dem Austro Pop-Begriff kann ich am wenigsten anfangen. Über so etwas mache ich mir aber eher keine Gedanken. Wenn jemand meine Arbeit so zusammenfasst, dass man sich ein Bild machen kann, ist das in Ordnung für mich.

WANN & WO: Du bist ja aktuell auf Tour unterwegs – wie reagieren die „Deitschn“ auf deinen Sound?

Voodoo Jürgens: Ich glaube, wenn man etwas rüber bringt mit Musik, und eine Stimmung erzeuget – dann fällt die Sprachbarriere ein bissl weg. In Deutschland ist es exotisch, was ich da mache und trotzdem kann man Wortfetzen verstehen

WANN & WO: Wie wirst du das Poolbar Festival eröffnen?

Voodoo Jürgens: Ich komm mit der vollen Kompanie, den Rest müsst ihr euch ansehen. Wir freuen uns!

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Hier wird man sehr gern nass

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Herwig Bauer hilft beim Aufbau des Fahrrad-Brunnens – VN/Hofmeister.

 

Feldkirch. (VN-mir) Eine bunte Wildblumenwiese, leises Vogelgezwitscher und vielfältige Events erwarten die Gäste im Feldkircher Reichenfeld-Areal. Die Poolbar möchte mehr als nur ein Musikfestival sein, neben kulturellen Veranstaltungen, können die Besucher auch Kunstinstallationen und Architektur hautnah erleben.

Eine klug umgesetzte architektonische Gestaltung des Areals, mit einem besonderen Lichtkonzept und Möblierung, kann von den Besuchern facettenreich genutzt werden. Im Rahmen von Workshops entwickelten Studenten gemeinsam mit den Workshop-Leitern Michael Amann und Robert Zanona eine allumfassende inhaltlich durchzogene Gestaltung. Unter dem Arbeitstitel „Zeit“ sind Pavillons und Überbauungen entstanden, die modularen Varianten lassen sich zu verschiedenen Konstruktionen zusammenstellen. Um unterschiedliche Lichtstimmungen zu ermöglichen, wurden im Innenbereich Deckeninstallationen mit programmierten Leuchtpixeln angebracht. Die Wände wurden mit einer speziellen Holzkonstruktion verkleidet.

 

Verschiedene Orte beeinflussen uns, sie bestimmen und strukturieren soziales Handeln. – Alex Mohr

Zeitlose Kunstprojekte


Alex Mohr, ehemaliger Vorkurs-Schüler der Kunstschule Liechtenstein und jetziger Student an der Akademie für bildende Künste in Wien, gestaltete den Eingangsbereich des Alten Hallenbads. „Bei diesem Projekt arbeitete ich mit verschiedenen Materialien und Techniken, wie zum Beispiel Videos, Abgüssen oder auch Tiefziehfolien. Das Verwischen, Verschmieren und Verzerren hilft mir dabei Grenzen zu erforschen, sowohl körperlich als auch gesellschaftlich. Verschiedene Orte beeinflussen uns, sie bestimmen und strukturieren soziales Handeln“, erklärt Alex Mohr.


Lara Friesz veranschaulicht in ihrem Kunstprojekt „Luftraum“ die Beziehung zwischen Raum und Hindurchgehen mithilfe einer Plastikfolie. Die temporäre Installation in der großen Halle im Obergeschoß zeigt auf wie in Bewegung versetzte Luft durch den kleinsten Luftzug in Bewegung gerät und verdrängt wird. Das Projekt „Das Fotostudio“ von Lisa Großkopf beschäftigt sich mit gängigen Geschlechterklischees. Beim Wasserwerk Hochwuhr oberhalb der Feldkircher Altstadt wurde ein „Fischtreppen-Theater“ aufgebaut. Mit Nylonschnüren angebrachte Kunststoffbälle bewegen sich zu den Strömungen des Wassers.

 

Vorarlberg schmecken


Den Organisatoren ist es nicht nur gelungen, internationale Musiktalente nach Feldkirch zu holen, sondern auch Kooperationen mit heimischen Unternehmen in die Wege zu leiten. Das Sunnahof-Team, das seit 2000 zur Lebenshilfe Vorarlberg gehört, wird gemeinsam mit Mitarbeitern des Gasthauses „Stern“ aus Bangs die Besucher mit kulinarischen Leckereien aus eigenen Bioprodukten verwöhnen. Besondere Eiskreationen werden von einer Eismanufaktur in Vorarlberg hergestellt. In Zusammenarbeit mit der Landesberufsschule Lochau wurde ein Vorarlberger Cocktail entwickelt, als Basis für dieses Getränk dient Vorarlberger Apfelsaft.

 

Fahrradpedale


Um den Besuchern den sorgsamen Umgang mit Wasser näher zu bringen, wurde ein Fahrrad-Brunnen entworfen. Wer bei diesem kräftig in die Pedale tritt, bringt das Wasser zum Sprudeln. Da sich die Organisatoren vorgenommen haben, das Fahrrad im Rahmen des Festivals in Ehren zu halten, wird den Besuchern sogar ein beleuchteter Bike-Abstellplatz geboten.

Der österreichische Musiker David Öllerer alias Voodoo Jürgens wird den Festivalsommer mit seinen schwarzhumorigen Texten im Wiener Dialekt eröffnen. Das Festival bereichern in den nächsten Wochen nicht nur Element of Crime oder Sohn, sondern auch die israelische Indie-Pop Gruppe Lola Marsh und die neuseeländische Elektropop-Band The Naked and Famous.

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Ein Club im Wohnzimmer

 

 

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Robert Zanona – VN, Dominik Heinzle

 

 

Feldkirch. (VN-doh) Eigentlich studiert Robert Zanona Architektur in Wien, doch seit Monaten dreht sich beim 26-Jährigen alles nur noch um das Poolbar Festival im Feldkircher Reichenfeld. Was 1994 als reine Workshopreihe begann, entwickelte sich zu einem der erfolgreichsten Popkulturfestivals in Österreich. Mit dem Poolbar-Generator kehren Festival-Chef Herwig Bauer und sein Team zu ihren Ursprüngen zurück. Der Reiz der Poolbar liegt nicht zuletzt in der alljährlich neu erfundenen Architektur und der detailreichen Gestaltung der Räumlichkeiten, die dem Festival seine besondere Atmosphäre verleihen. „2015 waren wir selbst noch als Teilnehmer beim Poolbar-Generator in Dornbirn dabei. Die Zusammenarbeit mit dem Team war von Anfang an super – mit der Zeit wurden wir dann auch Teil des Teams und verantwortlich für den Bereich Architektur und Bauten“, erklärt Zanona.

 

Wir haben viel Zeit investiert und freuen uns auf den Festival-Start. – Robert Zanona


Bei der Workshopreihe 2016 und 2017 übernahmen er und Michael Amann die Leitung im Bereich Architektur. Der Poolbar-Generator bietet jungen Talenten die Chance, das Festival im Alten Hallenbad in Feldkirch aktiv mitzugestalten. „Die Aufgabenstellungen reichen von der Außen- und Innenraumgestaltung bis hin zu Möbeldesign“, erklärt Zanona.

Im Fokus standen heuer die Bereiche Architektur, Grafik und Visuals, New Media, Street Art, Licht und Produktdesign und erstmals auch Public Art. Das gemeinsame Motto: die Zeit. Entstanden sind verschiedenste geometrische Elemente, die als Sitzgelegenheit oder Stehtische genutzt werden können. Für die Innengestaltung sei die Herausforderung, eine Wohnzimmeratmosphäre zu schaffen, die bei den Konzerten, aber auch einem Club gerecht wird und zum Tanzen einlädt. Dafür werden Deckenelemente sorgen, die durch eingebaute Leuchtmittel die passende Stimmung erzeugen.

 

Programm bis 15. August


Nach dem Workshop mit rund 40 Teilnehmern arbeitete der gebürtige Feldkircher gemeinsam mit Michael Amann das Konzept weiter aus, und seit rund zwei Wochen werden die Entwürfe im Alten Hallenbad in Feldkirch aufgebaut. „Das Festival in Feldkirch ist für uns etwas sehr Spezielles, weil es über einen so langen Zeitraum andauert. Dadurch können wir auch jedes Jahr mit großem Aufwand die Architektur neu erfinden“, freut sich Zanona.

 

„Festival genießen“


Noch wird am Aufbau im und um das Alte Hallenbad gearbeitet. Morgen, Freitag, wird zur Eröffnung des Poolbar-Festivals aber alles fertig sein, denn derzeit laufe alles noch nach Plan. Den Auftakt des diesjährigen Festivals macht mit Voodoo Jürgens ein Künstler, der mit pechschwarzem Wiener Humor in der Tradition des Austro-Pop punktet und im vergangenen Jahr die österreichische Musikszene ordentlich aufmischte. Dass das Festival auch dieses Jahr internationale Größen im Programm hat, beweist dann der Headliner des Samstags, Cat Power aus dem Süden der USA. Und auf diesen Auftritt freut sich Zanona besonders. Einen ganz großen Auftritt werden die Indie-Legenden Pixies am ersten August im Montforthaus in Feldkirch liefern.

Für den Architekturstudenten Robert Zanona ist am Freitag die größte Arbeit für das Festival vorbei. Aber auch während der sechs Wochen ist er im Alten Hallenbad tätig und kümmert sich tagsüber um die Haustechnik. Und am Abend bleibt dann Zeit, um die neu geschaffenen Möbel ausgiebig zu testen und die Konzerte zu genießen.

Zur Person
Robert Zanona
Leitet den Poolbar-Generator und setzt das Architektur-Konzept für das Festival um.
Geboren: 21. Dezember 1990
Ausbildung: Studium Architektur an der TU Wien
Wohnort: Feldkirch, Wien

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PARADOXer Boost

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Paradox ist ein halbjährlich erscheinendes Printmagazin, das sich voll und ganz der Musikszene in Österreich widmet. Das Magazin ist an vielen Auslagestellen – auch am poolbar-Festival – in Österreich gratis erhältlich. Doch um weite Wege oder den Ärger über vergriffene Magazine zu ersparen, bietet Paradox außerdem ein Jahresabo zu geringen Kosten an.

Dieses Abo hat es in sich, denn von jedem bestellten Abo geht ein Euro an den Paradox boost. Es hat Mehrwert. Paradox boost ist ein Förderprogramm für talentierte und engagierte Musiker und Musikerinnen, die ihren nächsten Traum Wirklichkeit werden lassen wollen. Sei es eine Album- oder Video-Produktion oder eine Tournee –Paradox boost sorgt für ein wenig mehr Kleingeld in der Bandkassa. Wer den boost bekommt, das entscheiden die Fans via Onlinevoting.

 

Es gilt: Je mehr Abos verkauft werden, umso höher ist der boost.

 

Du willst ein Paradox Abo abschließen, um Paradox zweimal jährlich nach Hause geliefert zu bekommen und gleichzeitig die heimische Musikszene unterstützen?

 

Du machst Musik, planst ein Projekt und brauchst einen kleinen boost für die Umsetzung? Ab zur Bewerbung für Paradox boost.

 

Du willst mitentscheiden, wer den boost bekommt? Das Onlinevoting zum ersten PARADOX boost startet im April 2017.

 

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FORWARD Festival Vorarlberg

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FORWARD Festival für Kreativität, Design und Kommunikation
Spin Off im designforum Vorarlberg – Freitag 21.4.2017


Unsere Freunde vom designforum Vorarlberg ermöglichen mit internationalen Größen aus den Bereichen Kreativität, Design und Kommunikation Einblick in deren Schaffen. Von Snask (Stockholm) über Droga5 (New York und London) bis zu Florian Kaps, dem Retter des Polaroid aus Wien, Jakob Tripolt (Vorarlberger Gestalter, der die Plattform Design Made in Austria gegründet hat) usw. Es wird drei Live-Vorträge sowie einen Live-Stream direkt vom Festival in Wien geben.
Anmeldung unter: vorarlberg@designforum.at. Eintritt frei.

 

Timetable
 
13.30 Doors Open
 
14.00 Lars Harmsen & Julia Kahl - Slanted Publishers (Videostream, EN)
(unabhängiger Verlag, Deutschland) www.slanted.de
 
14.35 Florian Kaps – SUPERSENSE (Live, DE)
(Home Of Analog Delicacies, Store Wien) the.supersense.com/
 
15.30 Birgit Vollmeier & Yudi Warsosumarto – Peach (Live, DE)
(Kommunikationsagentur, Wien) www.peach.at
 
16.15 Pascal Duplex – FREITAG (Videostream, EN)
(Freitag Taschen, Zürich) www.freitag.ch
 
17.00 Eike König – Hort (Videostream, EN)
(Multidisziplinäres Designstudio "Hort" Berlin) www.hort.org.uk
 
17.45 Jakop Tripolt – Design made in Austria (Live, DE)
(Onlineplattform Design made in Austria) www.designmadeinaustria.com
 
18.30 Friedrich Liechtenstein (Videostream, EN)
(Medienphänomen)
 
19.15 Felix Richter - Droga5 (Videostream, EN)
(Werbeagentur New York, London) www.droga5.com
 
20.00 Erik Kokkum & Frederik Ost - Snask (Videostream, EN)
(Stockholmer Kreativagentur) www.snask.com
 
Danach: DJ Lineup (Socke23 und Berti Basement)

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Magazin 4 öffnet sich der Jugend

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 Mitten im poolbar-Generator (c) Matthias Rhomberg.

 

 

Feldkircher Poolbar sorgt für das Zusammenrücken zweier Städte. Ein Bericht von Christa Dietrich, Vorarlberger Nachrichten, 21. Dezember 2016.

Bregenz, Feldkirch – Nicht nur die Ausarbeitung der Bewerbung um den Titel „Europäische Kulturhauptstadt 2024“ lässt Vorarlberger Städte näher zusammenrücken, nun konkretisiert sich auch eine Ansage von Jutta Dieing, der neuen Leiterin des Kulturamtes in Bregenz. Wenige Wochen nach ihrem Antritt im Oktober dieses Jahres verlieh sie dem Wunsch Ausdruck, das Magazin 4 in der Bergmannstraße, in dem jahrelang höchst niveauvolle Ausstellungen stattfanden, die zuletzt aber nur noch auf marginales Publikumsinteresse stießen, weiter öffnen zu wollen. Damit werde kein Schlussstrich hinter exklusiven Präsentationen von bildender Kunst gezogen, die Räumlichkeiten sollten aber auch anderweitig genützt werden. Im Zuge der Auseinandersetzung mit sinnvollen Möglichkeiten stieß man auf die Feldkircher Poolbar, deren Leiter Herwig Bauer dort einen Teil jener Workshops abhält, die unter dem Titel „Poolbar-Generator“ zusammengefasst sind. Angehende Architekten, Designer und Kreative aus anderen Bereichen, etwa auch den neuen Medien, werden dabei nicht nur die Gestaltung des Reichenfeld-Areals erarbeiten, sondern generelle Überlegungen zum Festival-Programm anstellen, das im Juli und August 2017 läuft.

Finanzielle Unterstützung

Bauer zeigt sich im Gespräch mit den VN höchst erfreut über die Zusammenarbeit. Die Landeshauptstadt unterstützt das Poolbar-Festival auch finanziell mit 20.000 Euro für die Workshops, dieselbe Summe steuert das Land Vorarlberg bei. Für das Programm kommen von der Stadt Feldkirch rund 55.000 Euro, vom Land 45.000 Euro und vom Bund 27.000 Euro. Der Aufwand ist damit freilich noch nicht gedeckt, die Poolbar-Macher brauchen private Sponsoren und setzen auch auf die Erlöse in der selbst organisierten Gastronomie. Jedenfalls hat sich das Kulturfestival, dessen Angebot von Musik, Filmen, Design und Medienprojekten reicht, bestens etabliert.

 

"Es geht uns auch darum, großartige Ideen
in ein überzeugendes Gesamtkonzept zu packen."
Herwig Bauer

 

Partizipation

Ein wesentlicher Aspekt ist die Einbeziehung junger Kräfte, die Möglichkeit zur Partizipation haben rund 40 Teilnehmer an Workshops, die vom 12. bis 23. Februar 2017 stattfinden. Bauer: „Robert Zanona und Michael Amann leiten den Architekturworkshop und sind auch in die Organisation involviert. Architektur ist die Klammer, die alle gestalterischen Elemente zusammenfasst. Michael Marte als Grafik-Workshopleiter ist für die Außenwirkung verantwortlich. Besonders stolz sind wir auf Boicut und Peter Phobia, die zu den renommiertesten österreichischen Street-Art-Künstlern mit internationaler Strahlkraft gehören.“ Ein weiterer „Poolbar-Generator“-Ort wird heuer übrigens das Kunsthaus Bregenz sein.

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Volksbank Sommerticket ...

... und der Sommer gehört dir.

3 Abende poolbar-Festival und 3 Tage Szene Openair nur mit einem Ticket? Ja, richtig gehört. Nur mit einem Ticket! Und zwar dem Volksbank Sommerticket. Da steht einem ausgelassenen Festival-Sommer in Vorarlberg nichts mehr im Weg.

Das Special-Ticket und weitere Informationen dazu gibt es bei allen Vorarlberger Volksbanken zu holen.

Auf jeden Fall gibt es auch Sonder-Preise fürs Eröffnen von Aktiv- oder Studentenkontos. Für nur 35 Euro ist das Volksbank Sommerticket dann erhältlich – fast geschenkt. Und Volksbank-Aktivkunden bekommen das limitierte Sommerticket schon um 75 Euro.

+++ Achtung: begrenzte Kartenanzahl +++

www.volksbank-vorarlberg.at

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Eine Wiese voller Blumen

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Die Wiese im Reichenfeld in Feldkirch, zwischen der Ill und dem Alten Hallenbad, wird in den nächsten Tagen umgepflügt und auf das Ausbringen von Blumensamen vorbereitet. Eine Vielzahl und Vielfalt an Blumen werden das Reichenfeld den Sommer über bis in den Herbst hinein bereichern.

Blumenwiesen bieten Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, darunter für selten gewordene Insekten wie Falter, Schmetterlinge, Hummeln und Wildbienen. Der Weg zum poolbar-Festival wird heuer durch die Blumenwiese geleitet. Die Besucher werden durch die Vielfalt der Pflanzen zum Entdecken eingeladen.

Prächtiges Gemeinschaftsprojekt
Die Blumenwiese ist ein weiteres Gemeinschaftsprojekt von AQUA Mühle in Kooperation mit dem Lisilishof (Meiningen) und dem poolbar-Festival. Die Blumenwiese von 2015 war nur ein kleiner Vorgeschmack. Bereits 2015 bewirtete AQUA Mühle die poolbar-Gäste mehrere Wochen lang in der poolbar-Kombüse.

AQUA Mühle im Einsatz
AQUA Mühle Vorarlberg bewirtschaftet seit 2012 eine landwirtschaftliche Fläche an der Grenze von Feldkirch zu Meiningen. Gärtner Michael Zehentner hat dort mit Blumen und Kräutern Fläche für Fläche auf einen biologischen Anbau von Gemüse, Obst und Kräutern vorbereitet. Erntefrisch gelangen Salate, Gemüse und Kräuter in die Küche, in der sie u.a. für die Schulverpflegung des BG Feldkirch, der Landesberufsschule und der Feldkircher Volksschulen Oberau, Altenstadt, Nofels, Tisis und Levis verarbeitet werden.

Garten und Küche stellen Arbeits-, Praktikums- und Lehrausbildungsplätze zur Verfügung in denen unter fachkundiger Anleitung landwirtschaftliche Kreisläufe erlebt und dadurch sinnvolle und nachvollziehbare Bezüge hergestellt werden zwischen dem, wer wir sind, was wir brauchen und was wir tun.

AQUA Mühle Vorarlberg

 

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Graf Hugo bleibt

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Schon gehört? Das älteste Jugendhaus Vorarlbergs soll abgerissen werden. Das 1905 erbaute Graf Hugo in Feldkirch wurde von der Stadt an die Arbeiterkammer verkauft und wird bald der Einfahrt ihrer Tiefgarage weichen.

Im Herzen der Stadt gelegen ist das Graf Hugo seit mehr als 40 Jahren ein Ort für Feldkirchs Jugendliche: ein Café, zahlreiche Vereinsräume, Musikproberäume, politische und andere Gruppen, sowie ein Konzertraum finden darin Platz. Neben der vielseitigen Nutzung heute, ist das Graf Hugo auch ein geschichtsträchtiger Ort. Das Jahrhundertwendehaus war zunächst ein Waisenhaus und beherbergte dann die Landwirtschaftsschule, bis es 1973 erstmals als Jugendzentrum diente.

Als Ort der Begegnung, des Dialogs und des gegenseitigen Austausches ist das Graf Hugo für die Feldkircher Jugendlichen und die Feldkircher Musikszene unentbehrlich. Ein Abriss wäre fatal – für Feldkirch als offene, junge und kulturell ambitionierte Stadt – und für die Jugendlichen.

Deshalb ruft die Plattform Graf Hugo bleibt!, für den Erhalt, den Rückkauf und die Sanierung des Hauses auf. Hier kann die Petition zum Erhalt unterstützt werden (Petition unterschreiben). Auch alle Informationen zur Petition, die Geschichte des Hauses und die Argumente sind auf der "Graf Hugo bleibt"-Website zufinden.

Hinter "Graf Hugo bleibt!" stehen Feldkircherinnen und Feldkircher, denen dieses Haus, seine Geschichte und der Freiraum der Jugendlichen am Herzen liegt.

PETITION UNTERSTÜTZEN

 

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Poolbar X-Mas

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Besprechungsmarathon im FREI, danach köstliches, mediteranes Buffet für das poolbar-Organisationsteam im Spielboden Dornbirn und anschließend festliche Sause mit großem poolbar-Kreis in der wunderbaren Anziehbar. Toll wars – dankeschön.
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