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Auswärtsspiel mit den Pixies

„Haben aus Marilyn Manson gelernt“

poolbar-Festival engagiert Kultband Pixies für großes Konzert im Feldkircher Montforthaus.

 

Rocker Marilyn Manson lockte vor knapp fünf Jahren so viele Konzertbesucher nach Vorarlberg, dass sich die Poolbar-Macher damals dazu entschlossen, das Megakonzert in der Messehalle in Dornbirn steigen zu lassen. „Was gut war. Daraus haben wir gelernt“, schmunzelt Poolbar-Chef Herwig Bauer, als er gegenüber den VN den diesjährigen Headliner des Festivals bekannt gibt. Für das Sommerfestival haben die Organistoren niemand Geringeren als die Musikikonen Pixies aus Boston engagieren können.

2500 Besucher erwartet

Dass ein solches Kaliber auch entsprechende Rahmenbedingungen, beziehungsweise größere Konzerthallen verlangt, versteht sich von selbst, schließlich ist dies auch das einzige Konzert der Band, das in diesem Jahr in Österreich und der Schweiz veranstaltet wird. Aus diesem Grund geht das Poolbar-Organisationsteam heuer eher ungewöhnliche Wege, indem das Konzert nicht im Alten Hallenbad im Reichenfeld stattfindet, sondern ins Montforthaus Feldkirch verlegt wird. „Das Konzert würde den regulären Rahmen des Poolbar-Festivals sprengen. Das Montforthaus hat unbestuhlt eine Kapazität von 2500 Besuchern, ideal für die Pixies“, freut sich Bauer, der sich selbst als großen Fan der US-amerikanischen Band bezeichnet.

„Unfreiwillige Weltstars“

Die Songs der Kultband wurden schon von zahlreichen Bands, unter anderem von Placebo, erfolgreich gecovert. Spätestens seit der Schlussszene des David-Fincher-Klassikers „Fight Club“ mit dem Song „Where is My Mind“ genießen die Pixies den Status als „unfreiwillige Weltstars“. Sie prägten den Indie-Stil wie kaum eine andere Band. Radiohead, Nirvana, U2 und viele mehr gehören zu den größten Bewunderern der Pixies. Kurt Cobain hat sein eigenes Konzert in London sogar beendet, um die Pixies bei einem Auftritt in der Nähe nicht zu verpassen. Im August werden die Musiker um Frank Black ein umfassendes Repertoire aus allen Phasen zum Besten geben. „Diese Band verbindet Pop mit Underground wie kaum eine andere Band“, schwärmt Bauer.

Das Konzert soll laut Organisatoren Jung und Alt gleichermaßen ansprechen. „Das ist unser Prinzip, wir wollen verschiedene Generationen ansprechen. Aber alle, die in den 90er-Jahren aufgewachsen sind und sich mit Musik beschäftigt haben, werden sich bestimmt auf das Pixies-Konzert freuen“, ist sich der Eventexperte sicher.

Jahrelanger Poolbar-Erfolg

Der Poolbar-Chef weiß: Der jahrelange Erfolg des Festivals stellt sich nicht von allein ein. Dahinter stecken in erster Linie Ehrgeiz und vor allem auch Risikobereitschaft. „Wir hinterfragen uns jedes Jahr sehr kritisch und nehmen Kritik von außen auch ernst. Wir wollen dem Publikum eine gute musikalische Mischung bieten. Bei Band-Bookings versuchen wir daher jedes Jahr eine Nasenlänge voraus zu sein“, verrät Bauer.

Der Kartenvorverkauf laufe auch in diesem Jahr schon ausgezeichnet. Kein Wunder, sind die ersten bekannt gegebenen Künstler wie Voodoo Jürgens, Tyler The Creator, The Notwist, Jake Bugg, Architects oder The Naked and Famous schon vielversprechend. „Im letzten Jahr waren einige Konzerte schnell ausverkauft. Das führte dazu, dass sich heuer schon viele Konzertfans ihre Tickets gesichert haben. Hunderte Karten wurden schon verkauft“, freut sich Bauer. Demnächst wollen die Veranstalter weitere große Acts für das diesjährige Festival (7. Juli bis 15. August) bekannt geben. Man darf sich freuen.

Von Tanja Güfel, Vorarlberger Nachrichten, Bericht erschienen am 1. März 2017.

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Die ersten Headliner für 2017

Feldkirch (ab) Im Sommer geht das poolbar-Festival in die nächste Runde. Das Festival von Nischen bis Pop wartet mit großen Namen auf – die ersten Headliner sind fixiert: Voodoo Jürgens, Tyler The Creator, The Notwist, Jake Bugg, Architects. Und für The Naked and Famous wird das Festival extra um einen Tag verlängert. 

 

„Next Big Thing“ – Voodoo Jürgens

Wiener Dialekt und schwarzer Humor: Voodoo Jürgens alias David Öllerer, ehemals Friedhofsgärtner, erzählt von den Abgründen der österreichischen Gesellschaft. Der Wiener singt in der Sprache in der er denkt, träumt und spricht, ohne dabei auf den typischen Austropop-Hype-Zug aufzuspringen. Seine Single „Heite grob ma Tote aus“ war zurecht sowohl Nummer Eins der FM4 als auch der Austrian Indie Charts. Per Mundpropaganda schon länger als „Next Big Thing“ bekannt, wird der charismatische Sänger mit seiner Band und seinen poetischen Songs das poolbar-Festival eröffnen, supportet wird er dabei von Worried Man & Worried Boy.

 

Kreationen vom „Creator“

Der Rapper mit der unglaublich tiefen Stimme – Tyler The Creator – hat die Aufmerksamkeit der Welt 2010 auf sich gezogen. Der Gründer von Odd Future verdankt seine Bekanntheit der rohen „DIY-Annäherung“ an das Musikgeschäft und seinen energetischen Live-Shows. „I don´t like being put in a box. I just make music, you know?“ Nach der poolbar-Show werden zu seinen 3 Millionen Facebook-Fans wohl einige dazukommen.

 




Wunderkind, Melancholie und Metalcore

Wenn jemand von Null auf Eins die UK-Charts stürmt, will das etwas heißen. Das britische Wunderkind Jake Bugg hat genau das geschafft. Inspiriert von Buddy Holly, Richie Valens, Bob Dylan, Donovan und Johnny Cash schiebt er alles Moderne auf die Seite und taucht in musikalische Zeiten ein, die seine gleichaltrigen Freunde nur vom Hörensagen kennen. Elektrorock und Indie-Musik zugleich verbinden mit ihrem steten Streben nach Neuem The Notwist - die Band um die Acher-Brüder nennt es „post-everything music“, erklärter Fan der Musiker ist z.B. Tom Yorke von Radiohead. Metalcore vom Feinsten bieten Architects. Die britische Band wird am 14. August ordentlich Energie ins alte Hallenbad bringen. Für The Naked und Famous wird das poolbar-Festival 2017 extra um einen Tag verlängert. Traditioneller Indie-Pop kombiniert mit modernen elektronischen Klängen machen das Quintett aus Neuseeland zu einer der aufregendsten Bands des Inselstaates.

 

 

poolbar-Generator 2017 in Bregenz mit Vortragsreihen & Parties


Bevor das poolbar-Festival den Sommer startet, will das Festival aber gestalterisch – wie jedes Jahr – bei Null anfangen und neu konzipiert werden. Seit drei Jahren wird das wieder in Workshops, dem poolbar-Generator, gemacht. Was hier an Ideen entsteht, wird bis zum Sommer im Festivalgelände rund um das alte Hallenbad im Reichenfeld mit jungen kreativen Köpfen aus den Bereichen Architektur, Produktdesign, Grafik, Visuals, Public- und Street Art umgesetzt. In die Arbeit des poolbar-Generators, der heuer in der Landeshauptstadt Bregenz angesiedelt ist, bringen sich namhafte Vertreter der deutschsprachigen Kunst-, Grafik- und Architekturszene als Workshopleiter und Gastkritiker ein. Diese Gelegenheit wird genützt, um diese Persönlichkeiten und ihre Arbeit in einer Vortragsreihe zu präsentieren – am 17. Februar um 18:00 zum Thema Kunst & Architektur im Kunsthaus Bregenz (mit Martin Mackowitz, Susanna Böhm, Manuel Gorkiewicz sowie Hubert Matt) und am 21. Februar um 19:00 im vorarlberg museum zum Thema Grafik & Design (Zeughaus, Kriso Leinfellner, Boicut & Peter Phobia sowie Stefan Moritsch).

 

Alles auf einen Blick:
Veranstaltungen zum poolbar-Generator, Bregenz

Freitag, 17.2., 18 Uhr: Kunsthaus Bregenz, Vortragsreihe zu Kunst & Architektur (mit Martin Mackowitz, Susanna Böhm, Manuel Gorkiewicz sowie Hubert Matt)
Samstag, 18.2., 21 Uhr: Lo-Life: poolbar generation / Party
Montag, 21.2., 19 Uhr: Vorarlberg Museum, Vortragsreihe zu Grafik & Design (Zeughaus, Kriso Leinfellner, Boicut & Peter Phobia sowie Stefan Moritsch
Dienstag, 22.2., 19 Uhr: Magazin 4: Abschlusspräsentation, Party
Alle Veranstaltungen mit freiem Eintritt.


Alles auf einen Blick:
poolbar-Festival 2017: 7.7. – 15.8., Alts Hallenbad, Feldkirch

Freitag, 7. Juli 2017 (Halle): Voodoo Jürgens
+ Support: Worried Man & Worried Boy

Dienstag, 11. Juli 2017 (Halle): Tyler, the Creator
Donnerstag, 20. Juli 2017 (Halle): Jake Bugg
Freitag, 21. Juli 2017 (Halle): The Notwist
Montag, 14. August 2017 (Halle): Architects
Dienstag, 15. August 2017 (Halle): The Naked And Famous


Nichts verpassen – Tickets sichern

Willkommen zurück am poolbar-Festival. Der Vorverkauf der Tickets startet bereits am Sonntag, 2. Februar 2016. Informationen zu den Vorverkaufsstellen sind auf poolbar.at unter Ticket&Service zu finden.

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“Wir wollen mehr in die Öffentlichkeit treten”

http://poolbar.at/system/asset/filename/25954/robert-zanona-und-michael_poolbar.jpg Robert Zanona und Michael Amann (c) poolbar Festival.

 

 

Workshopleiter Robert Zanona und Michael Amann sprechen im Interview mit den Vorarlberger Nachrichten über den Poolbar-Generator. Erschienen am 29. Dezember 2016.

 
Welche Beziehungen habt ihr zur Poolbar?

Zanona: 2015 waren wir selbst noch als Teilnehmer beim Poolbar-Generator in Dornbirn dabei. Wir waren danach intensiv mit der Ausarbeitung der temporären Architektur für den Außenbereich beschäftigt und haben bei der Umsetzung mitgewirkt. Die Zusammenarbeit mit dem Team war von Anfang an super – mit der Zeit wurden wir dann auch Teil des Teams und verantwortlich für den Bereich Architektur und Bauten. Bei der Workshopreihe 2016 übernahmen wir zusammen mit Massimo Nardiello die Workshopleitung im Bereich Architektur.   


 
Wie lange beschäftigt ihr euch schon mit Architektur?

Amann: Wir studieren seit fünf Jahren an der Technischen Universität in Wien. Aufgrund des mangelnden Platzangebotes von Arbeitsräumen an der Uni haben wir uns sehr bald ein gemeinsames Atelier mit anderen Studienkollegen eingerichtet. Dabei haben wir die Erfahrung gemacht, dass der Austausch und die Zusammenarbeit mit jungen Kollegen ein wichtiger Aspekt für die Ausbildung ist und stetig neue Inspirationen mit sich bringt.

Zanona: Ob in verschiedenen Praktika in Architekturbüros oder als Mitarbeiter in einer Modellbauwerkstatt – uns war es immer wichtig, neben dem Studium praktische Erfahrungen zu sammeln. Derzeit erarbeiten wir kleinere Projekte in Wien und Vorarlberg und sind seit Oktober dieses Jahres mit Poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer mit der Organisation des Poolbar-Generators beschäftigt.

 


Die Architektur ist ein wesentlicher Bestandteil des Festivals. Jedes Jahr wird sie anders gestaltet. Wie entstehen die Ideen dafür?

Amann: Bis vor vier Jahren wurde für die temporäre Gestaltung jährlich ein Architekturwettbewerb ausgeschrieben. Der Umstieg auf die Workshopreihe mit den Bereichen Architektur, Grafik und Visuals, Produktdesign, Street Art und Public Art hatte den Hintergrund, ein gesamtheitliches Gestaltungskonzept in einer Zeitdauer von etwa zwei Wochen gemeinsam im Team zu erarbeiten. Im Vordergrund steht der spartenübergreifende Austausch unter jungen Kreativen.

 

 

Welches sind eure Workshop-Ziele?

Zanona: Das Ziel der Workshopreihe ist die Erarbeitung von Ideen und Konzepten für die temporäre Gestaltung des Poolbar-Festivals 2017. Die Aufgabenstellungen reichen von der Außen- und Innenraumgestaltung bis hin zu Möbeldesign. Es gilt eine atmosphärische und spannende Architektur zu entwerfen. Berücksichtigt werden müssen neben den infrastrukturellen Abläufen eines Festivalbetriebs auch die knappen Auf- und Abbauzeiten.

Amann: Nach den Workshops in Bregenz haben Teilnehmer etwa einen Monat Zeit, selbstständig oder in kleineren Gruppen die erarbeiteten Konzepte zu schärfen und zu konkretisieren. Im März werden in einem Nachbearbeitungsworkshop in Wien die konkreten Entwürfe ausgearbeitet und erste Prototypen erstellt.

 

 

Worauf legt ihr in diesem Jahr den Fokus?

Zanona: Im Fokus des Poolbar-Generators liegt die Intensivierung des Austausches unter den einzelnen Workshopbereichen, um ein harmonisches sowie nachhaltiges Gestaltungskonzept zu erarbeiten. Im kommenden Jahr wird das erste Mal der Workshop „Public Art“ unter der Leitung des Wiener Künstlers Manuel Gorkiewicz angeboten. Es sollen künstlerische Installationen und skulpturale Arbeiten am Festivalgelände und im öffentlichen Raum umgesetzt werden. Das Publikum besteht also nicht nur aus Festivalbesuchern, sondern auch aus der Lokalbevölkerung.   

 

 

Heuer findet der Poolbar-Generator in Bregenz statt.

Amann: Den Teilnehmern soll eine angenehme Arbeitsatmosphäre geboten werden – letztes Jahr haben wir uns für eine abgeschiedene Location in Ebnit entschieden. Dieses Jahr sind wir im urbaneren Bregenz, mit dem Ziel, mehr in die Öffentlichkeit zu treten. Zusätzlich wird eine öffentliche Vortragsreihe angeboten, am 17. Februar im KUB zum Thema Kunst & Architektur und am 21. Februar im Vorarlberg Museum zum Thema Grafik & Design.

 


Was könnt ihr von den vergangenen Workshops für den nächsten Poolbar-Generator mitnehmen?

Zanona: Die bewusste und ökonomische Wahl der eingesetzten Materialen hat sich bewährt und ist ein wesentlicher Bestandteil für die jährlich neue temporäre Architektur beim Festival. Die wichtigen Aspekte der Wiederverwendbarkeit und der Lagerung dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Da es wichtig ist, solche Aspekte schon beim Entwurf mitzudenken und das Team von Beginn an miteinzubeziehen, ist der Umstieg von den Wettbewerben hin zum gemeinsamen Erarbeiten in einer Workshopreihe sinnvoll und nachhaltig.

 
Zur Person

Michael Amann
Geboren: 21. April 1992 in Feldkirch
Ausbildung: Architekturstudent
Hobby: Musik

Robert Zanona
Geboren: 21. Dezember 1990 in Feldkirch
Ausbildung: Architekturstudent
Hobby: Fotografie

 

 

 

 

 

 

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Das große Finale.

Feldkirch – Über fast sieben Wochen (7.7. – 20.8.) hinweg wird das Alten Hallenbad in Feldkirch mit inter/nationalen Musikacts, Architektur, Aktivitäten, Kulinarik und Sommervibes belebt. Kulturelles von Nischen bis Pop nehmen Einzug und verwandeln das Festivalgelände während diesem Zeitraum in einen urbanen Hotspot, mitten in Vorarlberg. Nun steht das Finale vor der Tür – die letzte poolbar-Woche für 2016 ist angebrochen.

Mit schmachtendem Blick wird auf die Woche geschaut, die gerade vorbei gezogen ist. Nneka lud all ihre Liebe, Wut und Leidenschaft ab. Talib Kweli hingegengen alternativen, feinen HipHop. Eine Hommage an die ehrlichen Riffs kam von Uncle Acid And The Deadbeats. Joris zeigte, wie das Herz-über-Kopf-Prinzip funktioniert, Nada Surf surften auf ihrem schwerelosem Indierock dahin und Mono erweiterten unser aller Musik-Horizont mit ihrem epischen Postrock aus Japan.

 

Review: Starke Vibes: Nneka x Miss Weirdy

Review: Orchestrales Feuerwerk – Mono

Fotos: Nneka

Fotos: Talib Kweli

Fotos: Uncle Acid And The Deadbeats

Fotos: Joris

Fotos: Nada Surf

Fotos: Mono



Die letzte Woche
Ja, jetzt ist sie angebrochen – die letzte Woche poolbar-Festival in diesem Jahr. Ausgerüstet mit Stift und Antwortzettel warten die ZockerInnen bis es Mittwoch wird und sie vor dem Konzertbesuch noch eine Runde Pop-Quiz spielen können. Fragen aus den Bereichen Musik, poolbar Festival Universum, Film und Lifestyle sind zu beantworten. Jede richtige Antwort bringt Punkte, und wer am Schluss die meisten hat, gewinnt und kann grandioses Zeug und poolbar Tickets als Trophäe einsacken. Spannendes Detail: Eine Song-Länge muss reichen, um die korrekte Antwort aufs Papier zu bringen – ein bisschen Druck hat noch nie geschadet. Einmal Pop-Quizzer, immer Pop-Quizzerin. Jodok und Juleah spielen nach dem Pop-Quizzen auf und leiten die musikalische, letzte Woche ein.

Am Donnerstag, 18.8. teilen sich Kytes und Walking on Cars den Headliner-Status. Die junge, aufstrebende Band Kytes verknüpft tanzbare Beats mit sauber-griffigen Gitarrenriffs und federleichten, elektronischen Klängen zu einem Hörerlebnis. Radiotauglich, wie die ganz Großen, sind sie allemal. Dies beweist ihre Single „Inner Cinema“. Und bevor der Druchbruch für Walking on Cars kam, mussten sie einige Geduldsprobe meistern. Alles geglückt und ihr Sound geht ins Ohr und ans Herz. Unbeirrt steigerten die Alternative RockerInnen stets ihr musikalisches Können und blieben doch verwurzelt in ihrer Heimat Irland.

Provokation? Natürlich!
Peaches ist eine Ikone in der feministischen Musikwelt, bei der sich alle Geister uneins sind. Peaches hat keine Scheu davor, das auszusprechen, was ihr gerade durch den Kopf schießt. In den letzten Jahren ist sie eher psychedelischer und künstlerischer unterwegs. Sie agiert als Performance-Künstlerin sehr körperbezogen und bietet schon seit einer kleinen Ewigkeit ein krasses Kontrastprogramm in einer Welt, in der sich so viele Songs um große Ärsche, große Titten oder große Schwänze dreht. Am Freitag, dem 19.8. steigt Peaches im Rahmen der Red Bull Music Academy Night auf die poolbar-Bühne. Ganz sicher mit dabei haben wir sie ihre expliziten Bühnenshow, deshalb gilt ausnahmsweise: Eintritt erst ab 18 Jahren.

Dann ist schon der 20.8. – das große Finale für 2016. Auf einmal waren sie da – wie das poolbar-Finale auch. Und das ohne irgendwelche Vorzeichen und großem Tamtam. Leyya. Melancholischer Indie-Synthpop. Die Indie-Charts haben sie bereits bis ganz nach oben erklommen, die großen und guten Festivals haben sie eingeladen. Supported durch Ankathie Koi, sorgen Leyya mit ihrem österreichischen TripHop für einen angemessenen Closing-Day.

Freibad Konzert mit Schellinski
Mit bösem Witz, hintergründigem Charme und lustvoll melancholisch nehmen Bernie Weber, Walter Schuler und Roman Lorenz die Zuhörenden an der Hand und mit auf eine weltmusikalische Reise durch alltägliche Situationen, wie sie jeder kennt: Große Liebe und hinterhältiger Betrug, Eifersucht und falsche Freunde, das Geld anderer Leute, Schaumrollen und Kopfweh und vieles mehr. Schellinski spielen Mundartlieder mit Herz und Seele – bei freiem Eintritt am Closing-Day auf der Brutkasten Bühne.

Momente miterleben – die Recap-Videos
Mit den Recap-Videos, die immer aktuell auf der poolbar-Facebook-Seite veröffentlicht werden, ist das erneute Erleben der besonderen Momente am poolbar-Festival einfach. Kurz und knackig wird die Stimmung am Konzertabend für die Ewigkeit mit Bewegtbild festgehalten. Unter der Kategorie Video sind diese zu finden. (sa)

Programmübersicht
• 17.8. Pop-Quiz
• 17.8. Jodok
• 17.8. Juleah
• 18.8. FHV Kurzfilmabend
• 18.8. Gipsy FM (hosted by Seewiesenfest)
• 18.8. Kytes + Walking on Cars
• 19.8. Red Bull Music Academy Night: Peaches + Support: B.Visible (Duzz Down San)
• 19.8. DJ Philipps
• 19.8. DJ Parade: Fresh Meat
• 20.8. Ankathie Koi + Leyya
• 20.8. poolbar Architektur Abverkauf
• 20.8. Freibad: Schellinski
• 20.8. Attila
• 20.8. DJ Parade: Struboskop
• jeden Samstag Freibad (Open Air Konzerte, 19:30 Uhr) im Brutkasten
• jeden Freitag & Samstag DJ Parade
• uvm.

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Eine wortgewandte Woche

Eine wortgewandte Woche

Feldkirch – Nur das Allerbeste gab es in Woche Nummer zwei am poolbar-Festival zu hören, zu fühlen und zu sehen. Das haben The Very Best bewiesen – sie heißen wirklich so. Die Show alleine reichte The Very Best nicht aus. Vor dem Auftritt lieferten sie eine Acoustic Session ab, während der Show ließen sie sich singend auf den Schultern des poolbar-Teams durchs Publikum tragen und nach dem offiziellen Teil im pool wurde das Konzert spontan mitten im Wohnzimmer einfach fortgesetzt – alles sehr nahbar und ehrlich. Und dann ist schon wieder was passiert: Travis brachte Freude mit und füllte die große Halle komplett. Gedankengänge in frühere Travis-Zeiten blieben nicht aus. Dann war schon Samstag. Der hatte es in sich. Faber, Panda Lux und Mavi Phoenix bereiteten alles für OK Kid vor. Den Abend abgerundet hat Richard Judge und sonntags wurden Freundschaften gepflegt, gefrühstückt und gelauscht beim Jazzbrunch und der Liechtensteiniade.

HipHop-Week
Am Dienstag (19.07.) läuten Jurassic 5 bei ausverkauften Haus – ja schon wieder sold out – die Woche Nummer drei ein. Grammy-Gewinner DJ Burt Blackarach reist mit Jurassic 5 an und bespielt krasserweise das Wohnzimmer. Eine poolbar-Woche voller HipHop, starken Stimmen und Worte bahnt sich an.

Quantic (live) trifft den Nerv, regt an, reizt und wird am 20.07. in Feldkirch überraschen. Der faszinierende Sound, angereichert mit Cumbia & Latin Soul, tropischen Reggae-Klängen und Dub-Einflüssen, wird lange nachhallen.

Dan Mangan, ambitionierter kanadischer Singer/Songwriter, beehrt das poolbar Festival am 21.07. und hat sozialkritische Songs mit dabei, die zum Schmunzeln anregen und oft in Melancholie eingewickelt sind. So vertont er großartige Bildwelten.

Romano ist etwas ganz Besonderes. Er ist skurril, obwohl man das über den Schlager-Elektro-Rapper nicht sagen sollte. Weil er dafür gleichzeitig zu ehrlich und zu nahe am Leben ist und man dem Künstler aus Köpenick ebenso Unrecht tut wie ihm gerecht wird. Am 22.07. können seine blonden Zöpfe in Real betrachtet werden.

Und dann kommt Chefket am 23.07., ein Wortgiganten der Rap- und HipHop-Szene in Deutschland. Mit einer Autobatterie, einem Mikro und einem Verstärker fand seine Sprache zur Musik und den Anfang seiner künstlerischen Karriere an der Straßenecke. An seinem Tag am poolbar-Festival unterstützt ihn die Ländle HipHop-Szene.

Als ob das geplant gewesen wäre. Diese wortgewandten Woche endet am 24.07. mit dem frühen Jazzbrunch schon am Nachmittag mit Rap, DJing, Breakdance und Graffiti und dem späten Wettkampf der DichterInnen: Poetry Slam. Dort treffen Wortgewalten auf FreisprecherInnen, und Komik trifft Tränen, vor Lachen oder weil es nichts zu lachen gibt. Augenzwinkern willkommen, versteht sich. Moderiert wird der Poetry Slam wie gewohnt von Markus Köhle & Mieze Medusa. Ein paar geladene Gäste und Stars in der Slam-Szene bringen sie auch mit.

Neben den namenhaften Headlinern spielen zahlreiche, nicht weniger feine, Bands und DJs auf. Ein Blick ins ausführliche Programm lohnt sich, weil viele Acts bei freiem Eintritt besucht werden können und das Rahmenprogramm im alten Hallenbad Starkes bietet.

Keine nackten Menschen
Das poolbar Festival hat sich zu einem Modelabel gemausert. Da steckt aber kein ernster Karl, keine punkige Vivienne und kein exzentrischer Jean-Paul dahinter, sondern junge DesignerInnen aus der poolbar Crew und deren Netzwerk.
Die Sujets der heurigen Kollektion wurden beim poolbar Generator entwickelt, dann verfeinert und ausgearbeitet.
Da ist zum einen das Bandshirt mit dem frischen poolbar Logo auf der Brust und allen Live-Bands am Rücken. Zum anderen ein Meer voller aufgehender Sonnen, so als wäre man in Japan. Weiters Pullover und Hemden mit poolbar Badges. Graue Shirts, blaue Shirts und sogar ganz viele bunte Exemplare. Zum reduzierten, flachen poolbar Design gesellt sich ein besonderes Sujet: Die poolbar Sonne in der tristen Wüste, mit Haien, die aus den Löchern springen und aufbrechen – gestaltet vom Label Tsukini aus Dornbirn. In deren Siebdruckwerkstatt wird die komplette Style-Kollektion von Hand gedruckt.

Kleidung wiederbeleben
Etwas ganz Wertvolles für das poolbar Festival ist die Nachhaltigkeit. Das Caritas Vorarlberg-Projekt Carla liefert stylische Second Hand Kleider, die mit den poolbar Designs gebrandet werden, und ermöglicht so jedem Kleidungsstück ein zweites Leben. Für das komplette Outfit fehlt jetzt nur noch ein lässiges Cap mit poolbar Logo aus der Tsukini-Stickwerkstatt. Und ein handgemachter Beutel von Nadelwerk aus Innsbruck. Dann steht einem stylischen Festivalbesuch nichts mehr im Wege und vor allem: Die poolbar Mode ist ziemlich alltagstauglich.

Programmübersicht

• 7.7. Bilderbuch
8.7. Dispatch
9.7. Molotov
• 13.7. Ortiz
• 13.7. Fuseboxx Inc.
• 14.7. The Very Best + Support: Socke23
• 15.7. Travis + Support: Schmieds Puls (Solo)  
• 16.7. Freibad: Faber
• 16.7. OK Kid + Support: Panda Lux + Support: Mavi Phoenix  
• 16.7. DJ Parade: Richard Judge
• 17.7. Jazzfrühstück und Liechtensteiniade
• 19.7. Jurassic 5 + Support: The Lytics • ausverkauft
• 19.7. DJ Burt Blackarach
• 20.7. Pop-Quiz
• 20.7. Quantic (live) + Support: Erika Fatna  
• 21.7. Dan Mangan + Support: MoreEats
• 22.7. FHV Kurzfilmabend
• 22.7. Romano + Support: Appletree  
• 22.7. DJ Parade: TTT free
• 23.7. Freibad: Ländle.HipHop
• 23.7. Chefket + Support: Ländle.HipHop 2016 • ab 17 Uhr!
• 23.07.  DJ Parade: Groove Fellaz
• 24.7. Jazzfrühstück: Duo "Miatíi" (Mia Luz & Matias Collantes) & Zirkus-Werkstatt (by Zack & Poing) & Hochprima Yoga
• 24.7. Poetry Slam (Inspirationspartner: Julius Meinl)  
• 28.7. Steaming Satellites
• 29.7. Truckfighters + White Miles
• 4.8. Lola Marsh + AVEC
• 5.8. Iyeoka
• 7.8. Tagebuch Slam
• 8.8. Nneka
• 10.8. Talib Kweli
• 11.8. Uncle Acid And The Deadbeats
• 12.8. Joris  
• 13.8. Nada Surf
• 14.8. Mono
• 18.8. Kytes + Walking on Cars
• 19.8. Peaches
• 20.8. Ankathie Koi + Leyya
• jeden Sonntag Jazzbrunch • ab 11 Uhr
• jeden Samstag Freibad (Open Air Konzerte, 19:30 Uhr) im Brutkasten
• jeden Freitag & Samstag DJ Parade
uvm.

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Drangsal abgesagt

ACHTUNG: Leider eine Absage von Drangsal (13. Juli) ...

Der bestätigte Termin musste im Nachhinein verschoben werden – wir haben mit Hochdruck an einem Ersatztermin gearbeitet, doch leider ließ sich keiner mehr finden. Wir hoffen dennoch diesen Act spätestens nächstes Jahr bei uns begrüßen zu können.

Bereits gekaufte Karten können an den jeweiligen Vorverkaufsstellen umgetauscht werden.

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Es ist wieder soweit: bestätigte Acts.

Feldkirch – Zu den bereits veröffentlichten Headlinern schwappen weitere hinzu. Das poolbar-Festival 2016 wird immer klarer und zeigt auf wohin es gehen soll: In einen Sommer voller Kulturelles von Nischen bis Pop.

Drangsal, Travis, Ländle.HipHop 2016: Chefket, Steaming Satellites, Lola Marsh, Iyeoka, Nneka, Talib Kweli, Uncle Acid And The Deadbeats, Joris sind die neu bestätigten Headliner. Richtig viele sind das. Und die Anheizer dürfen natürlich auch nicht fehlen. Ohne Support-Bands ist alles nicht so toll. The Lytics, MoreEats, White Miles und AVEC sind neu im Programm.


Blues und Soul und und und…

Max Gruber ist Drangsal. Das erste Album des 22-Jährigen, ist eine dichte Aneinanderreihung von schnellen, aufgeregten Popsongs. Manch einer bekommt dabei Atemnot und spricht sogar von einem Popwunder.

Die Melodien von Travis machen alles bunter. Seit einem viertel Jahrhundert spielen Fran Healy, Gitarrist Andy Dunlop, Bassist Dougie Payne und Drummer Neil Primrose nun schon zusammen und berreichern die Welt mit ihrem sonnigen Britrock. "Everything At Once", das brandneue Studioalbum der Schotten, kommt am 29. April in die Läden und verschmilzt mit den großartigen Werken der Vergangenheit.

 




Der Sprachbotschafter

Ja, mit Worten umgehen kann der Herr Chefket ziemlich gut. Deswegen ist Şevket Dirican – so heißt er mit bürgerlichem Namen – sogar schon als Sprachbotschafter des Goethe-Instituts durch die Weltgeschichte gereist. Der Sohn türkischer Zuwanderer probiert sich auch als Poetry Slammer aus, textet, singt und rappt mit viel Blues und Soul.

Im Indie-Rock verwurzelt bandeln die Steaming Satellites gekonnt mit Blues, Funk und Soul an, erlauben sich beherzt Pop-Ausflüge und schicken ihre Stücke ganz stark aber auch behutsam los. Die Salzburger stehen definitiv für die Musik der Stunde.

Die besondere Stimme der schönen Yael Shoshana Cohen, die Penelope Cruz’s Schwester sein könnte, wird sublimiert durch die eleganten Arrangements des Multiinstrumentalisten Gil Landau.  Das sind Lola Marsh aus Tel-Aviv, einer der vielversprechendsten Newcomer 2016. Und den beiden Songs „Sirens“ und „You’re Mine“ muss man einfach verfallen.

 




Fett-funkigen Big Beat

Die Musik von Iyeoka beswingt wie alter Motown-Soul, pulsiert in fett-funkigen Big Beats und atmet die melodiöse Hymnik Westafrikas. Alle wollen sie hören, alle wollen sie sehen. Nicht nur auf YouTube, wo die Songs der 37-jährigen Sängerin millionenfach angeklickt werden.

Trotz der streckenweise schweren Kost, die Nneka in ihren Texten durchkaut, ist sie in erster Linie Unterhaltungskünstlerin. Ihr Platten und Auftritte sind ebenso vielschichtig wie vielseitig. Wie ernst und komplex die Themen auch sein mögen, Nneka verpackt sie zumeist in einem unterhaltsamen, aber nie beliebigen Mantel aus Hip Hop und Dub, Reggae und Soul.

Bigger in every way. Kritikers Liebling und wandelndes Rap-Gewissen Talib Kweli legt keine Pause ein. Kanye West, The Roots und Madlib sind nur einige der Namen, mit denen der Rapper arbeitet.

Uncle Acid & the Deadbeats ist eine englische Doom-Metal- und Psychedelic-Rock-Band aus Cambridge. Die Gruppe spielt eine Mischung aus Doom Metal und Psychedelic Rock der 1970er-Jahre, wobei die Gitarrenriffs an Black Sabbath erinnern.

Joris sieht sich als Geschichtenerzähler, die Musik ist seine Stimme. Sie übermittelt seine Geschichten, die er selbst erlebt hat oder ihn inspirieren. Das alles hört sich sehr nach Hoffnung an, ausdrucksstark und behutsam. Seine Füße am Boden, der Kopf in den Wolken – Joris vereint die größten Kontraste in einer Person.

 



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ZUM PROGRAMM / Infos und Tickets.

07.07. – 20.08.2016, Altes Hallenbad Feldkirch

07.07.: Bilderbuch
08.07.: Dispatch
09.07.: Molotov
13.7. Drangsal
14.07.: The Very Best
15.7. Travis
19.07.: Jurassic 5 + Support: The Lytics
21.07.: Dan Mangan + Support: MoreEats
22.07.: Romano
23.7. Ländle.HipHop 2016: Chefket + Supports
28.7. Steaming Satellites + Support
29.07.: Truckfighters
4.8. Lola Marsh + Support: AVEC
5.8. Iyeoka + Support
8.8. Nneka + Support
10.8. Talib Kweli + Support
11.8. Uncle Acid And The D

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Die erste, große poolbar-Welle

Feldkirch – Mit einem kräftigem Plansch startet alles. Doch an der Rutsche stehen schon die Newcomer, kleine und große Stars, Lieblingsbands und die versteckten Talente Schlange. Sie alle haben etwas gemeinsam. Sie tauchen bald ganz tief ins poolbar-Festival ein und nehmen alle Besucher mit.

Die erste, große poolbar-Welle ist da. Sie besteht aus Molotov, The Very Best, Jurassic 5, Truckfighters, Dispatch, Dan Mangan und Romano.

Molotov bringen ihren kultigen Crossover-Sound aus Mexico mit. Insbesondere die Stücke „Gimme tha Power“ und  „Puto“ sind in Europa bestens bekannt. The Very Best verbinden traditionelle Musik aus Malawi und zarte DJ-Beats. Jurassic 5 lässt alle Herzen der 90ies-Hip-Hop Girls und Boys höher Schlagen. Die Truckfighters spielen doomigen Stoner Rock – beeinflusst von Queens of the Stone Age, Soundgarden und Tool.

Dispatch laden mit ihrer Guten-Laune-Musik zum Verweilen ein. Da steckt Akustik, Rock, Reaggae und sogar etwas Folk drinnen. Singer-Songwriter Dan Mangan zählt mit seinem Gitarren-Sound als absoluter Geheim-Tipp. Und zu guter letzt: Wer ist dieser Romano? Mit seinen langen geflochtenen Zöpfen sieht er aus wie der blonde Snoop Dogg. Alles was man jetzt denkt ist knapp daneben, aber irgendwie doch nicht falsch.

Neuentdeckungen aus der Geheimtipp-Sektion

Ja, das poolbar-Festival steht für Kulturelles von Nische bis Pop und auch für sommerlichen „Badespaß“. Da es jedes Jahr im alten Hallenbad in Feldkirch stattfindet. Die ersten Acts geben einen Einblick, wie der musikalische Part des poolbar-Festivals 2016 aussehen wird. „Das Programmteam hat intensiv recherchiert und diskutiert – das Ergebnis ist ein Programm, das neben großen, bekannten Namen auch viele Neuentdeckungen bietet. Die lösen oft noch mehr Begeisterung beim Publikum aus – und bescheren uns ein ausverkauftes Haus“, erzählt poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer im Gespräch.

„Unser Anspruch liegt nicht im „Größer, Teurer, Plakativer“, um sich von anderen Musikfestivals abgrenzen zu müssen. Wir übernehmen auch gerne die Geheimtipp-Sektion – Hallo, Dan Mangan!“, ergänzt poolbar-Geschäftsführerin Heike Kaufmann. Das Programm im Überblick. Es wird ständig aktualisiert – Augen offen halten.


08.07. | Dispatch

 


09.07. | Molotov


14.07. | The Very Best

 
19.07. | Jurassic 5


21.07. | Dan Mangan

 
22.07. | Romano


29.07. | Truckfighters

(Text: Simone Angerer, klunkar.com)

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Begeisterte Vögel – Aufruf

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Die Vögel
Musikalische Komödie nach Aristophanes von Gerold Amann auf der Ruine Jagdberg
Wiederaufnahme 2016

 

Die Spielgemeinde Jagdberg sucht Begeisterte die bei der Produktion mitmachen wollen: Wenn du dich gerne bewegst und aktiv bist, neugierig auf ungewohnte Bewegungen bist, bereit bist Neues zu lernen und gerne in einer Gruppe agierst, dann komme zum Bewegungstraining. Es ist keine Tanzvorerfahrung notwendig.

 

Ausprobieren 3 Abende in Schlins mit Ursula Sabatin
Die Teilnahme ist  G R A T I Sjeweils donnerstags, 19:30 bis 21:30 Uhr
25. Februar und 3. März  im Pfarrsaal Schlins, Kirchstraße
17. März  Kindergarten Schlins, Hauptstrasse 28

 

Das Tanz- und Bewegungstraining beinhaltet die Bereiche

  • Tanztechnik und Verfeinern der Körperwahrnehmung
  • Übungen für einen bewußten Umgang mit dem eigenen Körper
  • Stretching und Kräftigung
  • Arbeit an Präsenz in der Bewegung und in der Stille
  • Spielerische Entwicklung von Gruppensequenzen

Bitte bequeme Bewegungskleidung und Socken mitbringen

http://poolbar.at/system/asset/filename/23474/vogel.png

 

BITTE anmelden!
office@tanzufer.at
T +43 (0) 5574 42167
Infos zum Projekt und Probenplan
www.burgspieljagdberg.at

ALLE INFOS ZUM DOWNLOADEN (*pdf)

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„Aufbruch“ in eine neue Runde

http://poolbar.at/system/asset/filename/23447/VN_Artikel_Generator_IMG_6999_2.jpg

„Das Konzept des Projekts hat sich sehr gut bewährt.“

Feldkirch – VN-tag – Der Poolbar-Generator geht unter dem Motto „Aufbruch“ in eine neue Runde. Als reine Workshopreihe ging das Poolbar-Festival im Jahr 1994 zum ersten Mal über die Bühne. Mit dem Projekt „Poolbar-Generator“ kehren die Poolbar-Macher wieder zu ihren Ursprüngen zurück.

Ziel der bereits dritten Auflage der Workshopreihe ist es, dass junge Talente sich gegenseitig inspirieren, voneinander lernen und schließlich – aufbauend auf Idee und Konzeptentwicklung – eine Gestaltung für das Poolbar-Festival 2016 zu erarbeiten. Diese umfasst auch in diesem Jahr die Bereiche Architektur, Lichtdesign, Produktdesign, Street Art, Visuals, Grafikdesign und Kunst.

In Zusammenarbeit vor allem mit Dornbirner und Feldkircher Kulturschaffenden, externen Fachleuten und Vorarlberger Institutionen sorgt ein professionelles Umfeld für eine bestmögliche Unterstützung. „Das Konzept hat sich sehr gut bewährt. Der Poolbar-Generator 2015 hat uns eines der besten Festivals beschwert. Trotzdem versuchen wir, das Projekt ständig weiterzuentwickeln“, betont einer der Poolbar-Geschäftsführer Herwig Bauer.

Kostenlose Teilnahme
Der Poolbar-Generator wird in diesem Jahr unter dem Titel „Aufbruch“ stehen. „Das beinhaltet einerseits die Flüchtlingsproblematik, andererseits den permanenten geistigen und gestalterischen Aufbruch, dem sich das Poolbar-Festival verpflichtet fühlt“, erklärt Bauer. Im vergangenen Jahr ist die Workshopreihe im Jazzseminar Dornbirn über die Bühne gegangen.

Beim Poolbar-Generator 2016 werden sich die Kreativschaffenden im Sportheim Ebnit einfinden. Dort erwartet die Teilnehmer eine großartige Landschaft samt Ausblick, sie haben darüber hinaus auch die Möglichkeit, dort zu übernachten. „Davon erhoffen wir uns nicht nur mehr Spaß, sondern auch mehr Intensität bei der Auseinandersetzung mit den verschiedenen Themen“, erklärt Bauer, der auf eine weitere Neuerung aufmerksam macht: „Die Teilnahme am Poolbar-Generator ist kostenlos. Die Workshopteilnehmer haben nämlich nicht nur die Möglichkeit, etwas zu lernen, sie leisten vor allem einen wertvollen Beitrag für das nächste Poolbar-Festival.“

Krönender Abschluss
Die Workshops finden vom 5. bis 16. Februar 2016 statt. Den krönenden Abschluss der Projektreihe findet am 2. September im Rahmen des Dornbirner Stadtfestes „Urbikuss“ statt. Dort präsentieren die Teilnehmer auf der Poolbar-Generator-Bühne am Marktplatz samt Open-Air-Konzert ihre Ergebnisse.

Dieser Artikel ist am 28. Dezember in den Vorarlberger Nachrichten erschienen.

 

Alle Informationen und Workshops
Hier Bewerben (Deadline 25. Jänner 2016)

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