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Jobs, Jobs, Jobs,...

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Für das poolbar-Festival Feldkirch (07.07. –15.08. 2017) suchen wir noch tatkräfige Verstärkung für Gastropersonal, BademeisterInnen, Kassa/Garderobe und Jazzfrühstück. Generell wünschen wir uns offene und kulturell interessierte MitarbeiterInnen. Wir bieten eine abwechslungsreiche Arbeit, sowie einen Blick hinter die Kulissen eines großen Festivals mit familiären Charakter.

Am liebsten sind uns Idealisten, die für einen poolbar-Pass bzw. freie Eintritte mitarbeiten. Aber das kann und will sich nicht jede/r leisten, deshalb erhält natürlich jede/r seinen/ihren fairen Stundenlohn (Höhe je nach Qualifikation/Bereich), an der Bar natürlich auch das Trinkgeld.

Schicke am besten noch heute eine aussagekräftige Bewerbungen an
jobs@poolbar.at

Anbei noch eine genaue Beschreibung der verschiedenen Aufgabengebiete.

GASTRO: Bardamen und -herren kümmern sich darum, dass sich die Gäste beim poolbar-Festival wohl fühlen. Im direkten Kontakt mit den BesucherInnen sind sie freundlich und strahlen Kompetenz aus. Sie behalten auch in Stresssituationen stets den Überblick über die Bar (Ordnung, Jugendschutz, Sauberkeit, Diebstahlsprävention, ökonomisches Denken, etc.) und die Finanzen (Getränkepreise, Retourgeld, etc.). Außerdem arbeiten sie sowohl teamorientiert als auch eigenständig. Anforderungen: Bar- und/oder Gastronomieerfahren, engagiert, teamfähig, kommunikativ, flink, geschickt, verlässlich, genau, stressresistent.

BADEMEISTERINNEN: „BademeisterInnen" sorgen mitten im Geschehen für reibungsfreie Veranstaltungen und für Gäste, die sich wohl fühlen und gerne wiederkommen, und erleben dabei Konzerte live mit. Darunter fällt z.B. die Eintrittskontrolle. Anforderungen: teamfähig, umsichtig, engagiert, volljährig, verlässlich.

KASSA/Garderobe: Von liebenswerten Kassa-Damen und -Herren erhalten die Gäste ihre Eintrittsbändchen. Sie statten sie zudem mit Gehörschutz aus, lochen Punktekarten und behalten dabei den Überblick über die Gästeliste. Anforderungen: freundlich, vertrauter Umgang mit Zahlen erwünscht, genau, engagiert, volljährig, verlässlich.

JAZZFRÜHSTÜCK: Auch für das Brunchen am Sonntag muss gesorgt werden. Hier gilt es vorbereiten, anrichten und die Gäste mit frischem Essen verwöhnen.

BAUTEN: Das Bauten-Team kümmert sich um den Aufbau/Abbau der Festivalarchitektur im Innen- und Außenbereich. Die handwerklich begabten Damen und Herrn packen beim Aufbau (23.06. – 07.07) und Abbau (16.08. – 20.08) kräftig mit an. Anforderungen: teamfähig, umsichtig, engagiert, volljährig, verlässlich, handwerklich begabt, kräftig, geschickt, genau und stressresistent.

Die umfassende temporäre architektonische Gestaltung im Innen- und Außenbereich wird von kräftigen poolbar-BauarbeiterInnen auf- (23.06. – 07.07.) und wieder abgebaut (16.08. – 20.08.). Ein sicherer Umgang mit Bohrmaschinen und anderen Werkzeugen wird vorausgesetzt. Hauptsächlich wird mit dem Material Holz gearbeitet. Das poolbar-Bauten-Team findet rasche und individuelle Lösungen und behält auch in Stresssituationen und an heißen Sommerarbeitsagen einen kühlen Kopf. Eine gute Teamarbeit ist genauso wichtig wie eigenständiges Arbeiten. Gerne gesehen: ZimmererInnen, TischlerInnen, StaplerfahrerInnen, ElektrikerInnen.

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Die ersten Headliner für 2017

Feldkirch (ab) Im Sommer geht das poolbar-Festival in die nächste Runde. Das Festival von Nischen bis Pop wartet mit großen Namen auf – die ersten Headliner sind fixiert: Voodoo Jürgens, Tyler The Creator, The Notwist, Jake Bugg, Architects. Und für The Naked and Famous wird das Festival extra um einen Tag verlängert. 

 

„Next Big Thing“ – Voodoo Jürgens

Wiener Dialekt und schwarzer Humor: Voodoo Jürgens alias David Öllerer, ehemals Friedhofsgärtner, erzählt von den Abgründen der österreichischen Gesellschaft. Der Wiener singt in der Sprache in der er denkt, träumt und spricht, ohne dabei auf den typischen Austropop-Hype-Zug aufzuspringen. Seine Single „Heite grob ma Tote aus“ war zurecht sowohl Nummer Eins der FM4 als auch der Austrian Indie Charts. Per Mundpropaganda schon länger als „Next Big Thing“ bekannt, wird der charismatische Sänger mit seiner Band und seinen poetischen Songs das poolbar-Festival eröffnen, supportet wird er dabei von Worried Man & Worried Boy.

 

Kreationen vom „Creator“

Der Rapper mit der unglaublich tiefen Stimme – Tyler The Creator – hat die Aufmerksamkeit der Welt 2010 auf sich gezogen. Der Gründer von Odd Future verdankt seine Bekanntheit der rohen „DIY-Annäherung“ an das Musikgeschäft und seinen energetischen Live-Shows. „I don´t like being put in a box. I just make music, you know?“ Nach der poolbar-Show werden zu seinen 3 Millionen Facebook-Fans wohl einige dazukommen.

 




Wunderkind, Melancholie und Metalcore

Wenn jemand von Null auf Eins die UK-Charts stürmt, will das etwas heißen. Das britische Wunderkind Jake Bugg hat genau das geschafft. Inspiriert von Buddy Holly, Richie Valens, Bob Dylan, Donovan und Johnny Cash schiebt er alles Moderne auf die Seite und taucht in musikalische Zeiten ein, die seine gleichaltrigen Freunde nur vom Hörensagen kennen. Elektrorock und Indie-Musik zugleich verbinden mit ihrem steten Streben nach Neuem The Notwist - die Band um die Acher-Brüder nennt es „post-everything music“, erklärter Fan der Musiker ist z.B. Tom Yorke von Radiohead. Metalcore vom Feinsten bieten Architects. Die britische Band wird am 14. August ordentlich Energie ins alte Hallenbad bringen. Für The Naked und Famous wird das poolbar-Festival 2017 extra um einen Tag verlängert. Traditioneller Indie-Pop kombiniert mit modernen elektronischen Klängen machen das Quintett aus Neuseeland zu einer der aufregendsten Bands des Inselstaates.

 

 

poolbar-Generator 2017 in Bregenz mit Vortragsreihen & Parties


Bevor das poolbar-Festival den Sommer startet, will das Festival aber gestalterisch – wie jedes Jahr – bei Null anfangen und neu konzipiert werden. Seit drei Jahren wird das wieder in Workshops, dem poolbar-Generator, gemacht. Was hier an Ideen entsteht, wird bis zum Sommer im Festivalgelände rund um das alte Hallenbad im Reichenfeld mit jungen kreativen Köpfen aus den Bereichen Architektur, Produktdesign, Grafik, Visuals, Public- und Street Art umgesetzt. In die Arbeit des poolbar-Generators, der heuer in der Landeshauptstadt Bregenz angesiedelt ist, bringen sich namhafte Vertreter der deutschsprachigen Kunst-, Grafik- und Architekturszene als Workshopleiter und Gastkritiker ein. Diese Gelegenheit wird genützt, um diese Persönlichkeiten und ihre Arbeit in einer Vortragsreihe zu präsentieren – am 17. Februar um 18:00 zum Thema Kunst & Architektur im Kunsthaus Bregenz (mit Martin Mackowitz, Susanna Böhm, Manuel Gorkiewicz sowie Hubert Matt) und am 21. Februar um 19:00 im vorarlberg museum zum Thema Grafik & Design (Zeughaus, Kriso Leinfellner, Boicut & Peter Phobia sowie Stefan Moritsch).

 

Alles auf einen Blick:
Veranstaltungen zum poolbar-Generator, Bregenz

Freitag, 17.2., 18 Uhr: Kunsthaus Bregenz, Vortragsreihe zu Kunst & Architektur (mit Martin Mackowitz, Susanna Böhm, Manuel Gorkiewicz sowie Hubert Matt)
Samstag, 18.2., 21 Uhr: Lo-Life: poolbar generation / Party
Montag, 21.2., 19 Uhr: Vorarlberg Museum, Vortragsreihe zu Grafik & Design (Zeughaus, Kriso Leinfellner, Boicut & Peter Phobia sowie Stefan Moritsch
Dienstag, 22.2., 19 Uhr: Magazin 4: Abschlusspräsentation, Party
Alle Veranstaltungen mit freiem Eintritt.


Alles auf einen Blick:
poolbar-Festival 2017: 7.7. – 15.8., Alts Hallenbad, Feldkirch

Freitag, 7. Juli 2017 (Halle): Voodoo Jürgens
+ Support: Worried Man & Worried Boy

Dienstag, 11. Juli 2017 (Halle): Tyler, the Creator
Donnerstag, 20. Juli 2017 (Halle): Jake Bugg
Freitag, 21. Juli 2017 (Halle): The Notwist
Montag, 14. August 2017 (Halle): Architects
Dienstag, 15. August 2017 (Halle): The Naked And Famous


Nichts verpassen – Tickets sichern

Willkommen zurück am poolbar-Festival. Der Vorverkauf der Tickets startet bereits am Sonntag, 2. Februar 2016. Informationen zu den Vorverkaufsstellen sind auf poolbar.at unter Ticket&Service zu finden.

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Earlybird Tickets und Gutscheine

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Wie üblich gibt´s zu Weihnachten Earlybird Tickets (limitiert) für das poolbar Festival 2017. Schnell bei NTRY Ticketing​ oder beim Musikladen Kartenbüro & Eventagentur zugreifen! Gutscheine gibt´s im poolbar-Shop sowie im Musikladen (Götzis).
 
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Besucherrekord und überraschende Höhepunkte.

Der Rückblick 2016

Kaum zu glauben 45 Tage poolbar-Festival sind vorüber. Ja – richtig gelesen. Vom 7.7. bis zum 20.8.2016 bot das alte Hallenbad in Feldkirch Entfaltungsfreiraum für das Festival mit Mehrwert. Über den ganzen Zeitraum hinweg wurde das Gebäude und dessen Umgebung von inter/nationalen Musikacts und Künstlern bespielt. Zeit um rückzublicken.

Konzert Höhepunkte
Das poolbar-Festival versteht sich als Konzept-Festival. Neben den Konzerten, die im Mittelpunkt stehen, ist das Programm mit unterschiedlichsten Veranstaltungs-Formaten bestückt. Da kommt eine ordentliche Anzahl mit satter Vielfalt zusammen. Die Geschäftsführer Heike Kaufmann und Herwig Bauer zeigen sich äußerst zufrieden mit der Bilanz.
Das heurige Programm lief so gut wie noch nie. Die stetige Entwicklung habe sich ausgezahlt. „In unserer 23-jährigen Geschichte hatten wir in dieser Saison die meisten ausverkauften Konzerte in der großen Halle. Da im Vorverkauf teils so ein starker Andrang war mussten Kartenkontingente – auch für spezielle Formate, wie den erst zum zweiten mal statt gefundenen Tagebuch Slam, hochverlegt werden.

Neuer Besucher-Rekord
Neben den erwartungsgemäß starken Konzerten der Großen Acts, wie Bilderbuch, Dispatch, Jurassic 5, Travis, Nneka und Walking On Cars – allesamt ausverkauft in der Halle – streicht Bauer Quantic, The Very Best, Lola Marsh und Dan Mangan in seinem Programmheft als Highlight an. Drei Acts, die eigentlich Support waren, jedoch Headlinerstatus verdienen würden seien Koenig, White Miles und Kytes, hält er fest. Ca. 25.000 BesucherInn wurden gezählt – ein neuer Rekord! Trotz erhöhtem Besucherandrang konnten Polizei, Sicherheitskräfte sowie Sanitäter nichts außergewöhnliches feststellen.

Wow-Effekt am Festivalgelände
Doch für ein gelungenes poolbar-Festival zählen nicht nur Ticketverkäufe, sondern eher auch die persönliche Resonanz des Publikums aus Vorarlberg und den Nachbarländern. Und diese sei überwältigend gewesen und lasse alle vergangenen Strapazen vergessen und motivieren gewaltig, so die Veranstalter. Oft konnte man staunende Gesichter am Festivalgelände entdecken, denn 2016 hat sich das Architektur- und Gestaltungsteam selbst übertroffen. Schon von der Illbrücke her eröffnete sich mit dem Weg, der sich durch die extra angelegte Blumenwiese schlängelte, der Blick auf das Gelände. Dort standen verschiedene neu angelegte Holzkonstrukionen, die die Vorarlberger Holzbaukunst hochleben ließen. Und bekam sogar einen eigenen Namen: „poolbar-Village“. Besonders an den lauen Sommernächten lud der Außenbereich zum Verweilen ein. Davon gab es einige, glücklicherweise.

Die fein konzipierte Architektur im Außenbereich wurde im Innenbereich weitergeführt. In diesem Jahr trug die ganze Gestaltung – Architektur, Grafik, Produktdesign, Visuals, Street Art und Style – das Überthema „Aufbruch“ und wurde zu Jahresbeginn bei der Workshopreihe „poolbar-Generator“ entwickelt. Über 50 kreative Köpfe generierten gemeinsam ein schlüssiges Konzept. Ein Experiment, das sich bewährt hat und 2017 auch wieder Platz findet oder besser gesagt Ursprung für die ganze Gestaltung sein wird. Jedes Jahr erfindet sich das poolbar-Festival neu, doch die Werte bleiben gleich.

Tag der Integration
Besonders hervorgehoben hat sich der Gsis welcome Integrationstag. Er begann mit einem Fußball Turnier, zu dem neben poolbar-Team, poolbar-Gästen und Kulturbetriebskollegen – u.a. die Wiener Symphoniker – auch zahlreiche Teams von Flüchtlingen zwischen Hohenweiler und Feldkirch angetreten waren. Nach vielen sportlichen und emotionalen Höhepunkten bei spannenden Elfmeterduellen wurde der Tag mit dem Kontaktchor und einer Tanzgruppe – in beiden Fällen zusammengesetzt aus Asylwerbern und Einheimischen – bei euphorischer Stimmung fortgesetzt, ehe zwei eigens für den Anlass von Flüchtlingen gestaltete Kurzfilme, im bis zum letzten Platz besetzten pool, für eine Nachdenkpause sorgten.
Die Zahlen sprechen für sich und machen alle Statistik-Liebhaber wuschig.

Programm:
1 Lesung
1 Liechtensteiniade
1 Fußball-Turnier
1 Integrationstag
1 Kleidertausch Happening (Kleiderzirkus)
2 Public Viewings
2 Slams (Poetry Slam und Tagebuchslam)
2 Kooperationsveranstaltungen: Feschmarkt und Craft Feld
3 Präsentationen/Galas
4 Tage poolTanz
6 Popquiz-Abende
6 Zirkusworkshops für Jung und Alt + Hochprima Yoga (beim Jazzbrunch)
6 Jazzbrunches
8 Filmvorführungen (von kleinen im Burtkasten bis zum Open Air Kino)
40 DJ Sets
61 Konzerte (Support-Acts, Headliner und Mini Open Airs im Brutkasten)

Allgemein (Zahlen sind als Richtwert zu sehen.):
20m3 heimisches Fichtenholz wurden verbaut
Über 50 Mitwirkende beim poolbar-Generator
130 Mitarbeiter. Alle fair entlohnt, kein Ehrenamt
25.000 BesucherInnen
47.000 Durstlöscher gingen über die Theke (Bier, Limo, Säfte und Mixgetränke uvm.)
860.000 Euro Budget. (incl. poolbar-Generator). Davon 81% Eigenleistung durch Gastro, Sponsoren und Eintritte

Was kommt als nächstes?
Das poolbar-Festival ist am 2. September wieder in Dornbirn zu Gast. Im Zuge des Urbikuss-Stadtfestes sorgt ein Bar-Container aus dem „poolbar-Village“ mitten auf dem Marktplatz für kühle Drinks. Direkt neben der Hauptbühne mit Fuzzman & The Singing Rebels. Dornbirn agiert seit Anbeginn des poolbar-Generators als Partner und unterstützt diesen. Mit der Vernetzung am Urbikuss kommt das Generierte nach Dornbirn. Zudem wird am Platz zwischen Inatura und Kunstraum eine kleine poolbar-Lounge eingerichtet. Mit poolcar, poolbar-Festival-Möbeln, Street Art, Sound von DJ Shneeblinksi sowie kühlen Drinks.

Ahoi 2017
Der nächsten Saison gehen die Veranstalter mit viel Motivation entgegen. Dankbar schauen sie auf das gesamte poolbar-Team, Mitwirkende, PartnerInnen, Musikacts und auf die treuen BesucherInnen. Sie alle machen das poolbar-Festival zu dem was es ist.

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Ankathie Koi schließt die Jagdsaison

Ankathie Koi erinnert an die 80er Jahre – beschwingt, leicht, großartig und doch eigen. Irgendwie ein Kunstprojekt und geht doch runter wie warmes Öl. Sie mag es laut und exzessiv. Tanzen ist ihre Leidenschaft. Auf ihrem Solodebut ist die Fijuka-Hälfte mit Pop, Disco und Sound, der zum Tanzen verführt, zu hören. Während das Zweiergespann Fijuka Pause macht, gönnt sie sich ihren eigenen Sound. Seit 2013 tüftelt sie bereits an ihrem eigenen Sound, der vermutlich auch gut zum Soundtrack von »Footlose« passen würde.

Schön und hässlich zugleich
Ankathie Koi – so nennt sich Kathi Winklbauer aus Burghausen als Musikerin. Ein Künstlername, der von von den Koi-Fischen inspiriert ist, die sie selbst schön und hässlich zugleich findet. Passend zu ihrem Vornamen, wie sie selbst findet, und zusätzlich zu ihren tiefsten oberbayrischen Wurzeln noch mehr Exotik in das Künstler-Pseudonym bringt. Musik machen ist ihre Bestimmung und ihr Leben, der Haarspray und das Outfit runden alles ab.

Popotronisch auf Jagdsaison
Ihr Song »Kate it’s hunting season« läuft bei vielen europäischen Radiostationen auf und ab. Auf FM4 rückte er sogar auf Platz drei. Im Video dazu wird in einer Backstein-Fabrikhalle getanzt und der Film »Flashdance« wird zum Leben erweckt. Die Choreografie dazu stammte von Ihtak Iok. Ihren Sound sieht Annkathie Koi weniger elektronisch und ist mehr darauf konzentriert Popmusik, Klassik und Jazz mit einfließen zu lassen. Musik zum Tanzen findet sie gut und lässt sich auch mal gerne fallen – auch hin und her. Kurzum sie möchte sich nicht für etwas entscheiden, sondern lieber für alle möglichen Einflüsse offen sein. Popotronisch ist ihr lieber als nur die Elektroschiene bedienen zu können.

 

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Glitter, Glanz und Glamour
Annkathie Koi ist ein großer David-Bowie-Fan. Es kann mit Glitter nicht heftig genug sein. Sie macht Musik seit sie denken kann. Gemeinsam mit der Bassistin und Sängerin Judith Filimónova ist sie bereits 2011 in einem Wiener Proberaum untergetaucht und Fijuka war geboren. Nach dem Kauf einer echten Heimorgel aus den 70ern, inklusive den lustigsten, einprogrammierten Beats der Welt, definierte sich der Fujika-Sound zu eingängigen Tanzhymnen. Ihr Song »Behave (From Now On)« wurde vor allem bei FM4 rauf und runter gespielt.


Die Macht der Songs
Nach dem ersten Trubel rund um die Band Fujika schrieb Ankathi Koi gleich weiter und verarbeitete eine schwierige Beziehungsphase. Sie selbst glaubt an die Macht der Songs und bleibt romantisch. Ihre Solo-EP »Sticky Fins« entsteht »wie im Rausch« – Schwermut zum Tanzen. Produziert wurden die Tracks von Bartellow (Pollyester, Columbus) und Cpt. Yossarian (LaBrassBanda, Pollyester) mit denen sie schon immer zusammenarbeiten wollte. Live gesellt sich mittlerweile Powernerd Paddy hinzu, der mit seinen glitzernden Synthbässen für Laune sorgt.

Ankathie Koi Facebook

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Das große Finale.

Feldkirch – Über fast sieben Wochen (7.7. – 20.8.) hinweg wird das Alten Hallenbad in Feldkirch mit inter/nationalen Musikacts, Architektur, Aktivitäten, Kulinarik und Sommervibes belebt. Kulturelles von Nischen bis Pop nehmen Einzug und verwandeln das Festivalgelände während diesem Zeitraum in einen urbanen Hotspot, mitten in Vorarlberg. Nun steht das Finale vor der Tür – die letzte poolbar-Woche für 2016 ist angebrochen.

Mit schmachtendem Blick wird auf die Woche geschaut, die gerade vorbei gezogen ist. Nneka lud all ihre Liebe, Wut und Leidenschaft ab. Talib Kweli hingegengen alternativen, feinen HipHop. Eine Hommage an die ehrlichen Riffs kam von Uncle Acid And The Deadbeats. Joris zeigte, wie das Herz-über-Kopf-Prinzip funktioniert, Nada Surf surften auf ihrem schwerelosem Indierock dahin und Mono erweiterten unser aller Musik-Horizont mit ihrem epischen Postrock aus Japan.

 

Review: Starke Vibes: Nneka x Miss Weirdy

Review: Orchestrales Feuerwerk – Mono

Fotos: Nneka

Fotos: Talib Kweli

Fotos: Uncle Acid And The Deadbeats

Fotos: Joris

Fotos: Nada Surf

Fotos: Mono



Die letzte Woche
Ja, jetzt ist sie angebrochen – die letzte Woche poolbar-Festival in diesem Jahr. Ausgerüstet mit Stift und Antwortzettel warten die ZockerInnen bis es Mittwoch wird und sie vor dem Konzertbesuch noch eine Runde Pop-Quiz spielen können. Fragen aus den Bereichen Musik, poolbar Festival Universum, Film und Lifestyle sind zu beantworten. Jede richtige Antwort bringt Punkte, und wer am Schluss die meisten hat, gewinnt und kann grandioses Zeug und poolbar Tickets als Trophäe einsacken. Spannendes Detail: Eine Song-Länge muss reichen, um die korrekte Antwort aufs Papier zu bringen – ein bisschen Druck hat noch nie geschadet. Einmal Pop-Quizzer, immer Pop-Quizzerin. Jodok und Juleah spielen nach dem Pop-Quizzen auf und leiten die musikalische, letzte Woche ein.

Am Donnerstag, 18.8. teilen sich Kytes und Walking on Cars den Headliner-Status. Die junge, aufstrebende Band Kytes verknüpft tanzbare Beats mit sauber-griffigen Gitarrenriffs und federleichten, elektronischen Klängen zu einem Hörerlebnis. Radiotauglich, wie die ganz Großen, sind sie allemal. Dies beweist ihre Single „Inner Cinema“. Und bevor der Druchbruch für Walking on Cars kam, mussten sie einige Geduldsprobe meistern. Alles geglückt und ihr Sound geht ins Ohr und ans Herz. Unbeirrt steigerten die Alternative RockerInnen stets ihr musikalisches Können und blieben doch verwurzelt in ihrer Heimat Irland.

Provokation? Natürlich!
Peaches ist eine Ikone in der feministischen Musikwelt, bei der sich alle Geister uneins sind. Peaches hat keine Scheu davor, das auszusprechen, was ihr gerade durch den Kopf schießt. In den letzten Jahren ist sie eher psychedelischer und künstlerischer unterwegs. Sie agiert als Performance-Künstlerin sehr körperbezogen und bietet schon seit einer kleinen Ewigkeit ein krasses Kontrastprogramm in einer Welt, in der sich so viele Songs um große Ärsche, große Titten oder große Schwänze dreht. Am Freitag, dem 19.8. steigt Peaches im Rahmen der Red Bull Music Academy Night auf die poolbar-Bühne. Ganz sicher mit dabei haben wir sie ihre expliziten Bühnenshow, deshalb gilt ausnahmsweise: Eintritt erst ab 18 Jahren.

Dann ist schon der 20.8. – das große Finale für 2016. Auf einmal waren sie da – wie das poolbar-Finale auch. Und das ohne irgendwelche Vorzeichen und großem Tamtam. Leyya. Melancholischer Indie-Synthpop. Die Indie-Charts haben sie bereits bis ganz nach oben erklommen, die großen und guten Festivals haben sie eingeladen. Supported durch Ankathie Koi, sorgen Leyya mit ihrem österreichischen TripHop für einen angemessenen Closing-Day.

Freibad Konzert mit Schellinski
Mit bösem Witz, hintergründigem Charme und lustvoll melancholisch nehmen Bernie Weber, Walter Schuler und Roman Lorenz die Zuhörenden an der Hand und mit auf eine weltmusikalische Reise durch alltägliche Situationen, wie sie jeder kennt: Große Liebe und hinterhältiger Betrug, Eifersucht und falsche Freunde, das Geld anderer Leute, Schaumrollen und Kopfweh und vieles mehr. Schellinski spielen Mundartlieder mit Herz und Seele – bei freiem Eintritt am Closing-Day auf der Brutkasten Bühne.

Momente miterleben – die Recap-Videos
Mit den Recap-Videos, die immer aktuell auf der poolbar-Facebook-Seite veröffentlicht werden, ist das erneute Erleben der besonderen Momente am poolbar-Festival einfach. Kurz und knackig wird die Stimmung am Konzertabend für die Ewigkeit mit Bewegtbild festgehalten. Unter der Kategorie Video sind diese zu finden. (sa)

Programmübersicht
• 17.8. Pop-Quiz
• 17.8. Jodok
• 17.8. Juleah
• 18.8. FHV Kurzfilmabend
• 18.8. Gipsy FM (hosted by Seewiesenfest)
• 18.8. Kytes + Walking on Cars
• 19.8. Red Bull Music Academy Night: Peaches + Support: B.Visible (Duzz Down San)
• 19.8. DJ Philipps
• 19.8. DJ Parade: Fresh Meat
• 20.8. Ankathie Koi + Leyya
• 20.8. poolbar Architektur Abverkauf
• 20.8. Freibad: Schellinski
• 20.8. Attila
• 20.8. DJ Parade: Struboskop
• jeden Samstag Freibad (Open Air Konzerte, 19:30 Uhr) im Brutkasten
• jeden Freitag & Samstag DJ Parade
• uvm.

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Orchestrales Feuerwerk • Mono

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Japanische Klänge, die überraschen. Mono ist eine vierköpfige Band aus Japan, die sich mit ihren epischen Live-Pervormances einen Namen gemacht haben. Takaaakira Goto (Gitarre), Tamaki (Bass), Yasunori Takada (Schlagzeug) und der ominöse Yoda (Gitarre) setzen im Jahr 2000 fort, was man bereits von Bands wie Sonic Youth oder Mogwai kennt.

Post-Rock vom Feinsten
Sie nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise voller Höhen und melancholischen Tiefen. Mono sind Meister der emotionalen Manipulation und zeigen auf eine gefühlvolle, harmonisch Weise wie anmutig eine Live-Performance sein kann. Dabei kommen sie (meist) ganz ohne Gesang aus und setzen mit langwierigen Gitarrenwänden neue Maßstäbe.

Was unscheinbar und fast schon klein beginnt, endet in einem orchestralen Feuerwerk mit klanglich vielschichtigen Tönen. Bisher haben Mono alle sechs Alben während ihrer Live-Auftritte aufgenommen – alleine deswegen, um die Kraft des Moments besser festhalten zu können. Ihr neues Album For my parents entstand hingegen im Studio und wurde mit neuem Producer und dem Wordless Music Orchestra aufgenommen.



Mono nimmt Bezug auf ihre Kultur und greift die japanischen Mythen und Legenden auf. Mehrere Stücke auf ihrem Album Walking Cloud and Deep Red Sky, Flag Fluttered and the Sun Shined wurden vom Schicksal von Sadako Sasaki inspiriert, die laut einer alten japanischen Legende glaubte, sich durch das Falten von tausend Papierkranichen einen Wunsch von den Göttern erfüllen lassen zu können. Das neue Album hingegen ist unter anderem auch von Dantes Göttlicher Komödie inspiriert und verspricht eine Reise vom Inferno mit einem Abstecher zum Fegefeuer und gelangt anschließend in das Paradies. Es wird diesen Herbst erscheinen.

Orchestrales Feuerwerk
Mono arbeiten mit bis zu 30 Musikern. Kenner würden die letzten beiden Alben als Meisterwerke bezeichnen. Wobei The Last Dawn träumerische, entspannende Elemente enthält und Rays of Darkness laut und düster daherkommt. Bei Letzterem kam auch zum ersten Mal Gesang zum Einsatz. Die Band spielt mit Licht und Schatten, baut gekonnt dramatische Elemente ein, die auch ungewöhnliche Töne enthalten. So gibt es einen Song, bei dem die Herztöne einer ungeborenen Tochter eines guten Freundes der Band mit eingeflossen sind. (lh).

 

Mono facebook

Mono online

 

x leuchtend herz x

 

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Hallo Nneka, Talib Kweli, ...

... Uncle Acid And The Deadbeats, Joris, Nada Surf und Mono.

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Feldkirch – Das poolbar-Festival ist ein ganz besonderes Musikfestival. Es zieht sich nämlich über einige Wochen hinweg (7.7. – 20.8.) und bietet fast täglich Programm, dass kultureller und vielseitiger nicht sein könnte. Jede Woche steckt voller Überraschungen, die es zu entdecken gibt. Die vergangene Woche war mit Lola Marsh, AVEC, Iyeoka, dem Gsis Welcome Integrationstag und dem Tagebuch Slam mit starken, weiblichen Stimmen und Internationalität bestückt. Der Gsis Welcome Integrationstag lud zum gemeinsamen Kennenlernen ein und brachte die Menschen einander näher.

Momente miterleben – die Recap-Videos

ALLE VIDEOS

Und weiter geht es mit …
… Liebe, Wut und Leidenschaft von Nneka. Sie ist die Ausnahme und macht ihr Ding. Die Wahl-Hamburgerin, die eigentlich aus Nigeria stammt, lässt sich in keine Schublade pressen. Ihre Musik umhüllt sie mit einem amüsanten und doch kalkulierten Mantel aus HipHop, Dub, Reggae und Soul. Mit zornigen Nuancen und warmherziger Wildheit berührt sie Kopf und Herz.

… alternativem, feinen HipHop von Talib Kweli. Keine HipHop-Liste der besten Rapper kommt ohne ihn aus. Talib Kweli, bekannt für seine anspruchsvollen und sozialkritischen Texte, verirrt sich als Vertreter des Conscious Rap gerne in poetischen Tiefen.

… einer Hommage an die ehrlichen Riffs von Uncle Acid And The Deadbeats. Stell dir vor, die Urbesetzung der Alice Cooper Band jammt in einer Zelle mit Black Sabbath und The Stooges - wegen Mord verurteilt - und das, was passiert, wird als Musik vertont. Gut, nun erhältst du eine Vorstellung vom jüngsten Album von Uncle Acid & The Deadbeats. So in etwa beginnt die Selbstbeschreibung der englischen Doom-Metal und Psychedelic Rock Band.

… Herz und Kopf von Joris. Er ist der Widerspruch in Person: „Wenn ich nicht Musik mache, mache ich Musik“, sagt der deutsche Singer/Songwriter über sich. Die Füße am Boden und den Kopf in den Wolken: Joris vereint die größten Kontraste in sich und sieht sich selbst als Geschichtenerzähler mit rauer und authentischer Stimme.

… schwerelosem Indierock von Nada Surf. Sie sind ein Bilderbuchklassiker des Indiehimmels. Indierock - schwerelos in der Umsetzung und doch bedeutungsschwer in Inhalt und Melancholie. Letztere steht im Mittelpunkt. Schließt man die Augen, so hat man das Gefühl mit dem Cast von O.C. California Malibu entlangzudonnern.

… japanischen Post-Rock von Mono. Die Instrumentalrocker sind Meister der emotionalen Manipulation und zeigen auf eine gefühlvolle, harmonische Weise, wie großartig eine Live-Performance sein kann. Dabei kommen sie ganz ohne Gesang aus und setzen mit langwierigen Gitarrenwänden neue Maßstäbe in einer eigenen fantastischen Fantasiewelt.

 

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Grenzen und deren Aufbruch sichtbar machen
Unter dem Motto Aufbruch steht das ganze poolbar-Festival. Konzeptionell startet dieser Aufbruch visuell mit dem Ausbruch aus den gewohnten Festivalgrenzen und bezieht daher auch markante umliegende Orte mit ein. Dazu gehören die weithin sichtbare Felswand über dem Alten Hallenbad und eine Baumreihe im Reichenfeld, welche das Festivalgelände geografisch begrenzen. Diese werden mit großformatigen Projektionen bespielt. Weiters befindet sich auf der anderen Seite das Landesgericht, ein Ort, an welchem täglich Entscheidungen über Grenzüberschreitungen getroffen werden. Die Projektionen auf dem Landesgericht sind auch für alle passierenden VerkehrsteilnehmerInnen gut sichtbar.

GALLERY: die poolbar-Visuals

Grafische Strukturen visualisieren
Inhaltlich wurden beim poolbar Generator Visuals Workshop unter der Leitung des Medienkünstlers Stefan Kainbacher von NEON GOLDEN mit den TeilnehmerInnen Anna Lerchbaumer und Philipp Hartmann grafische Strukturen, die sich thematisch mit dem Thema Grenzen und deren Aufbruch beschäftigen, erarbeitet. Daneben steuert die rumänische Gastkünstlerin Maria-Flavia Pascu eine Arbeit zum Festival bei.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an alle unterstützenden PartnerInnen, welche dieses Projekt ermöglichen und den Aufbruch sichtbar machen lassen. Besonders hervorzuheben ist hier die Firma PANI, die großzügigerweise die Projektoren zur Verfügung stellt, sowie das Landesgericht Feldkirch und die Bundesimmobiliengesellschaft, ohne welche die Bespielung des Landesgerichtes nicht möglich wäre.

 

Programmübersicht

• 8.8. poolTanz  
• 8.8. Nneka + Support: Miss Weirdy  
• 10.8. Pop-Quiz
• 10.8. Talib Kweli + Support: DJ Slime  
• 11.8. Wohnzimmer: Die Discoschnallen
• 11.8. Uncle Acid And The Deadbeats + Support: Stator  
• 12.8. Kürzestfilm Festspiele • Landjäger Magazin
• 12.8. Wohnzimmer: Stuart Freeman free
• 12.8. Joris + Support: Jo Stöckholzer  
• 12.8. DJ Parade: Manifest
• 13.8. Freibad: Prinz Grizzley
• 13.8. Wonzimmer: Stuart Freeman
• 13.8. Nada Surf + Support: gab & gal  
• 13.8. DJ Parade: Shellboy & Shneeblinski
• 14.8. Jazzfrühstück mit Ess - Grabher - Morre
• 14.8. Wohnzimmer: Shellboy & Shneeblinki
• 14.8. Mono + Support: Kid Ikarus  
• 18.8. Kytes + Walking on Cars
• 19.8. Peaches
• 20.8. Ankathie Koi + Leyya
• jeden Sonntag Jazzbrunch • ab 11 Uhr
• jeden Samstag Freibad (Open Air Konzerte, 19:30 Uhr) im Brutkasten
• jeden Freitag & Samstag DJ Parade
• uvm.

 

Fotos (c) Matthias Rhomberg und Matthias Dietrich

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Rock und Funk soweit die Ohren hören.

FeldkirchWahnsinnig wortgewandt war die Woche Nummer drei des poolbar-Festivals in Feldkirch, Vorarlberg. Eingeleitet wurde diese von Jurassic 5 und ihrem realen Old School Sound. Unzählige HipHop Fans aus Nah und Fern reisten zu diesem speziellen Abend an, der vollgepackt war mit verrückten DJ-Live-Sets von Cut Chemist und DJ Nu-Mark sowie Grammy-Gewinner Burt Blackarach, und feierten die Urgesteine bei ausverkaufter Halle.
Dann folgten zwei Abende mit tropischem Rhythmus und starken Stimmen. Will Holland alias Quantic (live) betrat die Bühne gemeinsam mit Musikern, die ihr Handwerk eindeutig verstanden und führte den Aufbruch in kanglich karibische Welten an – ein Aufbruch mit Gute-Laune Reggae-Beats, kolumbianischen Klängen und rassigen Rhythmen. Dan Mangan gelang es mit leisen Tönen und starker Stimme, das was er alles zu sagen hat auch zu erzählen.

Romano und seine beiden blonden Zöpfe verteilten jede Menge Klapse an die Fans. Wortgigant Chefket reiste an und hinterließ – supportet von der Ländle HipHop Szene – mit einem Augenzwinkern ein Stück vertonte Zeitgeschichte. Zum krönenden Abschluss einer wirklich wortreichen Woche trafen am Poetry Slam Wortgewalten auf FreisprecherInnen und slammten ihre schönsten, tiefgründigsten und lustigsten Texte zum Guten. Ende Rückblick.

Recap-Videos
Jurassic 5: https://www.youtube.com/watch?v=cxKTXt5-jzA
Dan Mangan: https://www.youtube.com/watch?v=lO6_1msm8o8
Romano: https://www.youtube.com/watch?v=Ixbq87PgHKs

Anfang Vorschau.
Am Dienstag, dem 27.7. stehen Emily, Saint Einstein und Montague – alle drei Acts sind talentierte Locals, die die Welt ein bisschen erobern wollen – bei der v:tunes:night auf der Bühne. Gitarre, Bass, Schlagzeug, Keyboards und etwas Synthesizer – eine gute Ausgangslage, um die eigene Lyrik, Gedanken und was eben schon immer mal gesagt werden musste, einzupacken. Das machen die Herrschaften von Steaming Satellites mit Erfolg seit über zehn Jahren und am 28.7. am poolbar-Festival.

Alter Schwede, sind die gut. Okay, die sprachliche Ummantelung war schlecht bis grottig, aber hat sich halt angeboten bei den Schweden, die gemeinsam fröhlich vor sich hin rockmusizieren. Die Truckfighters machen exzellenten doomigen Stonerrock. Und wenn am 29.7. 5.000 Besucher am poolbar-Festival auftauchen und diesen Stonerrock hören wollen, gibt es die Schweden nackig zu sehen – haben sie versprochen, gewettet, oder so. Vorprogramm: White Miles und Igel vs. Shark.

Wie der Name es verspricht, kreiert die Band den ultimativen Keks aus edelherben Rhythmen, würzigen Grooves, umhüllt von knusprigen Melodien und sahnig-cremigen Stimmen, sowie eine zart-knackende Schicht Brown-Sugar, garniert mit frisch-minzigen Bläserriffs. Von Os & the Sexual Chocolates ist die Rede und die Süßigkeiten werden sie am 30.7. im Pool verteilen – der Eintritt ist frei!

Ganz gemütlich klingt die Woche Nummer vier am 31.7. mit dem Jazzbrunch im Grünen, dem Kleiderzirkus Kleidertausch-Happening und der Lesung, bei freiem Eintritt, mit Bildern und Musik von Kommando Elefant aus dem Großen Kommando Elefant Lesebuch aus.

Neben den namenhaften Headlinern spielen zahlreiche, nicht weniger feine, Bands und DJs auf. Ein Blick ins ausführliche Programm lohnt sich, weil viele Acts bei freiem Eintritt besucht werden können und das Rahmenprogramm im alten Hallenbad Starkes bietet.

Aufbruch in die 3D-Welt
Letztes Jahr haben sie als Teilnehmer am poolbar-Generator mitgewirkt und poolbar 3D-Schmuck als Modeapplikation entworfen, heuer übernahmen sie gleich selber die Leitung des Produktdesign-Workshops in enger Kooperation mit Markus Schrittwieser, Leiter des Rapid Prototyping Centers des Sponsors und Produzenten „1zu1 Prototypen“. Die Rede ist von den Designern Roland Maria Reininger und Jim van Hazendonk von der Echtmacherei.

Ziel war das Entwickeln von lasergesinterten (3D-gedruckten) Lampenschirmen für das poolbar-Festival. Um nicht teuren Bauraum der 3D-Drucker zu verschwenden und passend zum Konzept „Aufbruch“ wurde die Barlampe als zweidimensionale Fläche gestaltet, gedruckt und erst dann zu Volumen (Lampenschirm) verformt. Dem Konzept „Aufbruch“ gerecht, kann in das Erscheinungsbild der Lampen mittels Ausbrechen von Teilen eingegriffen werden – erst dann wird mehr und mehr die darunter liegende Schicht mit Texten zum Thema sichtbar. Damit brechen diese innovativen Lampenschirme mit gängigen Konventionen und sind ausschließlich mittels 3D-Druck realisierbar.

Faszinierendes Projekt
Ein zweiter Lampentyp, der zum Teil der poolbar Architektur werden wird, ist die Spirallampe. Auch sie entwickelt sich erst aus einer Fläche zum faszinierenden dreidimensionalen Objekt, das schöne Schattenmuster generiert und in dieser Form ebenfalls nur mit der Technologie des Rapid Prototyping entstehen kann.

Projektbetreuer Markus Schrittwieser von 1zu1 dazu: „Die diesjährige Zusammenarbeit mit dem Produktdesign-Team des poolbar Festivals war wieder faszinierend, weil wir das Projekt von den ersten Ideen bis zur Serienreife begleitet haben. Interessant zu beobachten war, dass nach jeden angreifbaren Musterteilen komplett neue kreative Lösungen gefunden wurden, um in Kombination von designerischen Gesichtspunkten und technischen Optimierungen komplett neue Möglichkeitenzu erschaffen. So konnten gemeinsam Ergebnisse entwickelt werden, die in dieser Art und auch von der Wirtschaftlichkeit bisher ziemlich einzigartig sind!“

Programmübersicht

• 27.7. Pop-Quiz
• 27.7. v:tunes:night: Emily
• 27.7. v:tunes:night: Saint Einstein
• 27.7. v:tunes:night: Montague
• 28.7. Kürzestfilm Festspiele • Landjäger Magazin
• 28.7. Steaming Satellites + Support: Alvanite  
• 29.7. FHV Kurzfilmabend
• 29.7. Truckfighters + Support: White Miles + Support: Igel vs. Shark  
• 29.7. DJ Parade: Forestpeople
• 30.7. Freibad: Eloui
• 30.7. Os & the Sexual Chocolates
• 30.7. DJ Parade: Tanzmarathon: Tour de Danse
• 31.7. Jazzfrühstück: Sarah Lesch & Zirkus-Werkstatt (by Zack & Poing) & Hochprima Yoga
• 31.7. Kleiderzirkus: Kleidertausch-Happening mit Live-Musik, Modeakrobatik & Kulinarik
• 31.7. Kommando Elefant liest aus dem Großen Kommando Elefant Lesebuch (Lesung mit Bildern und Musik)
• 4.8. Lola Marsh + AVEC
• 5.8. Iyeoka
• 7.8. Tagebuch Slam
• 8.8. Nneka
• 10.8. Talib Kweli
• 11.8. Uncle Acid And The Deadbeats
• 12.8. Joris  
• 13.8. Nada Surf
• 14.8. Mono
• 18.8. Kytes + Walking on Cars
• 19.8. Peaches
• 20.8. Ankathie Koi + Leyya
• jeden Sonntag Jazzbrunch • ab 11 Uhr
• jeden Samstag Freibad (Open Air Konzerte, 19:30 Uhr) im Brutkasten
• jeden Freitag & Samstag DJ Parade
uvm.

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Ziemlich sommerlich und ziemlich grandios.

http://poolbar.at/system/asset/filename/24089/Molotov_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_028_web.jpg

 

Feldkirch – Ein Festival-Opening voller Sexiness, Glitzer, Herz und mexikanischen Cochones. Vor ausverkaufter Halle läuteten Bilderbuch am 07.07. den Aufbruch ins poolbar-Festival 2016 ein. Dispatch (ebenso ausverkauft) und Molotov machten das Eröffnungswochenende noch heißer und noch grandioser. Das Reichenfeld-Areal verwandelte sich an diesem ersten poolbar-Wochenende in einen urbanen Park. Feschm`markt, Open Air Kino und Jazzbrunch lockten zahlreiche Besucher, trotz tropischer Hitze, ins Grün zum Verweilen mit Familie und Freunden. Beim „Ottakringer Kistlsingen“ konnten alle Musikbegeisterten selbst auf der Brutkasten-Bühne stehen und zeigen was sie zu bieten haben. Mit dem Freibad-Konzert verwöhnten KIN ihre Zuhörer und die DJ Parade ließ alle tanzen.

Bilderbuch Neuigkeiten

»Habt ihr noch Energie? Und wollt ihr mehr?« – Bilderbuch sind krass, cool und perfekt eingespielt. Mit Glitzer, großartigem Licht und goldigem Proletensound ging es hoch hinauf. Die gekonnte Arroganz beflügelte die Festivalbesucher und riss sie mit. Frontmann Maurice plauderte sogar noch den Titel des nächsten Albums aus: Magic Life soll es heißen und Luxusbegehren abdecken.

Bilderbuch deluxe
Fotos: Bilderbuch

Dispatch verfallen


Von neuen bis zu Langzeit-Fans, die alle Songs lautstark mitsingen konnten und natürlich auch jene, die ganz verblüfft am 08.07. im Publikum standen und sich fragten, warum diese Band an ihrem Radar bisher vorbeigegangen war. Alle kamen auf ihre Kosten. Verliebt in Feldkirch hätten Dispatch gerne noch länger bleiben wollen, sagten sie.

Dispatch verfallen
Fotos: Dispatch

Molotov – solide und voller Kraft


Frontmann Tito Fuentes wirkte in seiner Erscheinung wie ein Matador, der sich der Menge stellt und Vollgas gibt. Was er am 09.07. auch tat. Und das nicht zu kurz. Es wurde laut und zwar so richtig. Mexiko hat eine gewaltige Stimme und hat einiges zu sagen.

Solide und voller Kraft
Fotos: Molotov

Besuch im „poolbar-Village“

Als wäre man in einem neu aufgebauten Dorf mitten in Feldkirch. So kam es den Festival-Besuchern am Außengelände des poolbar-Festivals vor. Dort stehen nämlich die Holzmodule und bilden neuen Raum und neue Blickwinkel auf und rund um das alte Hallenbad in Feldkirch. Die schlau durchdachten Holzkonstruktionen bringen die notwendige Infrastruktur unter und sehen zudem noch gut und einladend aus. Gemütliche Sitzplätze, Bar und Kulinarik sowie Platz für Kunst gibt es da. Die Street-Art-Künstler Boicut und Peter Phobia gestalteten eine großflächige Wand in Kooperation mit Absolut Vodka – superfancy im Miami-Vice-Style. Der 22-jährige Künstler Moheb Karem aus dem Irak (Bagdad) nimmt alle Besucher mit seiner Ausstellung im Holztunnel zum Aufbruch mit.

Aufbruch in Woche Zwei

Die musikalische Palette des poolbar-Festivals wird am 14.07. mit afrikanischen Klängen gemixt mit elektronischen Beats reicher. The Very Best kombinieren zarte DJ-Beats mit traditioneller Musik aus Malawi. Endlich wird auch der afrikanische Kontinent popmusikalisch besser greifbar.

Travis beglücken die Menschheit schon seit den 90ern mit sonnigem Britpop und melodischem Indie-Sound. Das Geheimnis der Band liegt gewiss darin, dass sie schon damals keiner Strömung folgen wollten, sondern einfach nur gute Songs machen, die auch Jahrzehnte später noch gerne gehört werden. Am 15.07. kann man sich am poolbar-Festival selbst davon überzeugen. Schmieds Puls (Solo) supportet Travis mit ihrer virtuosen wandelbaren Stimme.

Gewohnt guter Sound trifft bei OK Kid auf kritische Haltungen zum alltäglichen Wahnsinn. Sie kommen am 16.07. mit friedlichen Absichten und wollen uns den Spiegel vorhalten über sinnlose Ungerechtigkeiten. Mitbringen werden sie gleich zwei Support-Bands: Panda Lux und Mavi Phoenix.

Freibad, DJ Parade und Liechtensteiniade

Mit seiner ersten EP „Alles Gute“ spielt Faber – der laut Die Zeit „vielversprechendste Newcomer der Schweizer Popszene“ – im Freibad auf und wünscht uns gleichzeitig nur das Beste und zum Teufel. Die DJ Parade bespielen – wie immer bei freiem Eintritt – My Generation vs. Your Generation und Richard Judge, der als Geheimtipp zählt. Naja, geheim ist es eigentlich nicht, dass er großartig ist – spätestens seit seinem Megahit "Show me Love" gemeinsam mit Robin Schulz. Kultur am Sonntag: Bei der Liechtensteiniade und dem Jazzbrunch kann die Kultur gelebt werden.
 
Neben den namhaften Headlinern spielen zahlreiche, nicht weniger feine, Bands und DJs auf. Ein Blick ins ausführliche Programm lohnt sich, weil viele Acts bei freiem Eintritt besucht werden können und das Rahmenprogramm im alten Hallenbad, im Reichenfeld um im Pförtnerhaus in Feldkirch starkes bietet. Ganz neu ist die Craft Bier Convention „CraftFeld“. Das Brauwerk, die Kreativbrauerei Wiens, bringt die spannendsten Biere und Köpfe der österreichischen Kleinbrauer-Szene nach Vorarlberg und lädt zum Degustieren, Plaudern, Staunen und Genießen ins Pförtnerhaus ein. (sa)

Programmübersicht

• 7.7. Bilderbuch
• 8.7. Dispatch
• 9.7. Molotov
• 13.7. Pop-Quiz
• 13.7. Ortiz
• 13.7. Fuseboxx Inc.
• 14.7. – 17.07. CraftFeld Craft Bier Convention
• 14.7. Eine Präsentation zur Ausstellung „Übrig.“ des Jüdischen Museums Hohenems
• 14.7. The Very Best + Support: Socke23
• 14.7. Kürzestfilm Festspiele • Landjäger Magazin
• 15.7. Travis + Support: Schmieds Puls (Solo)  
• 15.7. DJ Parade: My Generation vs. Your Generation
• 16.7. Freibad: Faber
• 16.7. OK Kid + Support: Panda Lux + Support: Mavi Phoenix  
• 16.7. DJ Parade: Richard Judge
• 17.7. Jazzbrunch und Liechtensteiniade
• 19.7. Jurassic 5 + The Lytics
• 20.7. Quantic (live)
• 21.7. Dan Mangan + MoreEats
• 22.7. Romano  
• 23.7. Ländle.HipHop 2016: Chefket
• 24.7. Poetry Slam
• 28.7. Steaming Satellites
• 29.7. Truckfighters + White Miles
• 4.8. Lola Marsh + AVEC
• 5.8. Iyeoka
• 7.8. Tagebuch Slam
• 8.8. Nneka
• 10.8. Talib Kweli
• 11.8. Uncle Acid And The Deadbeats
• 12.8. Joris  
• 13.8. Nada Surf
• 14.8. Mono
• 18.8. Kytes + Walking on Cars
• 19.8. Peaches
• 20.8. Ankathie Koi + Leyya
• jeden Sonntag Jazzbrunch
• jeden Samstag Freibad im Brutkasten
• jeden Samstag DJ Parade
uvm.

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