Poolbar Blog

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Reale Kunst in der Öffentlichkeit

 

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Bei den poolbar-Generator Workshops im Bregenzer Magazin 4 wurden Architektur, Produktdesign, Visuals/New Media, Grafik, Street Art - und Public Art für das poolbar-Festival entwickelt.

Unter der Leitung von Manuel Gorkiewicz fanden die Inspirationen der sechs teilnehmenden Künstler_innen zum Thema „Zeit“ großteils ihren Weg in die Umsetzung. Interdisziplinär natürlich. Und ganz ehrlich.

Sechs Künstler_innen waren es, die eingeladen wurden, weil das, was sie in der Bewerbung vorlegten, dafür sprach, dass sie das können, was es braucht, um aus den Workshopeinheiten und Korrekturschleifen das zu entnehmen, was zur Entfaltung hilft. Johannes Felder, Lara Friesz, Lisa Großkopf, Natalie Kusche, Luca Mikitz und Richard Schwarz heißen die Talente. Eine erste Begegnung war der Anfang vieler ersten Male. Erster Austausch, erste Ideen, erster Abend, erstes Erwachen mit dem Wissen, dass man erst an der Oberfläche des Inspirationsgeistes angelangt war. So öffneten und eröffneten das Magazin4, diversee Mittagessen, Feierabend-Momente, Zugzeiten, Exkursionen, Ausstellungen und einfachste Impulstaten, wie der Einkauf von Käse, das Ihre an Impulsen. Nahmen Einfluss auf die Teilnehmer_innen und ihre Bilder von dem, was die Öffentlichkeit später als Auszug der vielen Denk- und Fühlmomente erhalten würde. Gaben ihnen Bilder, die, einmal in ihrer Lebendigkeit angekommen, aufblühen ließen. Begleitet von Gesprächen, Recherche und Diskussionen wurde von den Teilnehmer_innenn weitergearbeitet, wurden die Ideen zu Konzepten, welche in Form, Farbe und Realität fassen würden, was das Thema „Zeit” des poolbar-Generators 2017 so vorgibt. Die Konzepte wiederum wurden durch eine Mischung aus selbständiger Arbeit, Mithilfe anderer Workshopleiter und Input der poolbar-Verantwortenden zu fünf realen Projekten. Real im Sinne von ausgearbeitet, gründlich erarbeitet und fließend zur Verständlichkeit visualisiert, einfach in Vorbereitung auf die folgende Zusammenarbeit mit dem poolbar-Team. Auch das Drumherum, alles, was über den eigentlichen Akt der Schöpfung hinausgeht, erfordert Umsetzung. Denn es hängt an diesem und jenem Umstand, wenn es darum geht, Kunst im öffentlichen Raum zu installieren. Es geht um Genehmigungen, budgetäre Limits, hohe Sicherheitsauflagen, genaue Planung, Teamarbeit und viel Eigenengagement. (sb)

 

ALLE PROJEKTE . FOTOS

 

Die Public Art Projekte mit Beschreibungen der jeweiligen KünstlerInnen:

 

„im takt_los / am tropf

Sitzmöbel mit 'flüssigen' Eigenschaften“

Richard Schwaz

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Eine Reihe an Hockern – baugleich jenen des Festivals – ist entlang einer Linie zufällig auf der Grünfläche vor dem Monforthaus in Feldkirch verteilt. Im eingebauten Holzkörper befinden sich Lautsprecher, die Tropfgeräusche wiedergeben. Der 'Normalzustand' ist Gleichklang: Alle Tropfen erklingen synchron zentral gesteuert im Sekundentakt; doch jeder einzelne Tropfen kann aus dem Takt gebracht werden.

Dazu ist vor Ort ein lokales WLAN-Netz eingerichtet, über das eine Website zur Steuerung der Tropfen abgerufen werden kann. Per Smartphone kann so die Dauer zwischen zwei Tropfen je Hocker

geändert werden – als Abweichung plus/minus vom Sekundentakt. Durch die so versetzte Wiedergabe der Tropfgeräusche entstehen Rhythmen. Geschehen längere Zeit keine Taktänderungen, pendeln sich die Tropfen wieder auf den Sekundentakt ein – bis wieder Rhythmen per Zufall erzeugt werden.

 Zu finden am Montfortplatz in Feldkirch

 

„Das Fotostudio“

Lisa Großkopf

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Mit dem Projekt „Das Fotostudio“ möchte Lisa Großkopf gängige Geschlechterklischees hinterfragen und durchkreuzen. Dazu hat sie das Schaufenster der Wexelstube in ein vermeintliches Fotostudio verwandeln. Die Auslage soll durch die Gestaltung an ein herkömmliches Fotostudio erinnern, aber ungewöhnliche Bilder zeigen. So sind in diesem Schaufenster zum Beispiel weibliche Bodybuilderinnen, Männer in weiblich konnotierten Posen oder Regenbogenfamilien zu sehen.

Zu sehen in der Wexelstube in Feldkirch.

www.wexelstube.at

 

„Momos Schaukel“

Luca Mikitz & Lisa Großkopf

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Im Feldkircher Reichenfeld, quasi als Teil der poolbar-Architektur im Außenraum, soll zu Ehren von Momo (Michael Ende‘s gleichnamige Erzählung) ein Denkmal in Form einer Schaukel errichtet werden. Konzipiert als eine Schaukel für Erwachsene: die Maße der Sitzfläche sind größer als die von herkömmlichen Schaukeln und die etwas höhere Hängung soll speziell Erwachsene Menschen zum Schaukeln einladen. Die Schaukel soll neben dem konsumorientierten, hektischen Alltag einen Ort des Müßiggangs schaffen.

Das Projekt gelangte - vorerst - aufgrund behördlicher Vorschriften leider nicht zu Umsetzung.

 

 „LuftRaum“

Lara Friesz

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Mit der temporären Installation in der großen Halle im Obergeschoss des Alten Hallenbades in Feldkirch veranschaulichte Lara Friesz die Beziehung zwischen Raum und Hindurchgehenden

Anhand einer Plastikfolie, die beim kleinsten Luftzug in Bewegung gerät und so die verdrängte, in Bewegung versetzte Luft sichtbar macht. Der oder die Hindurchschreitende macht die Erfahrung “Körper” zu sein und mit seiner oder ihrer Bewegung jedes Mal wieder neuen Raum zu erschaffen.

Die Installation war während des poolbar-Festivals im Alten Hallenbad zu sehen.

 

 

„Fischtreppentheater“

Luca Mikitz

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Vor dem Fenster der Fischtreppe beim Wasserwerk Hochwuhr (Illschlucht oberhalb der Feldkircher Altstadt) wurde ein Teppich ausgelegt , welcher auf diesen speziellen Ort aufmerksam macht und zum Hinsetzen einlädt. Hinter dem Fenster wurden 5–7 Kunststoffbälle unterschiedlicher Größe und Dichte mit Nylonschnüren befestigt, welche die verschiedenen Strömungen innerhalb des Beckens annehmen und sich in eigenen Rhythmen bewegen.

 

Zu sehen beim Kraftwerk Hochwuhr in Feldkirch.

 

 

 

 

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Kunst Projekt – Alex Mohr

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Die Kunstschule Liechtenstein taucht ins poolbar-Festival ab und nutzt diese sommerliche Plattform voller Ideen und kreativer Menschen, um auf den gestalterischen Vorkurs hinzuweisen, der in einem einjährigen Vollzeitunterricht oder neu auch berufsbegleitend in vier Semestern, jeweils Freitag und Samstag, absolviert werden kann.

Egal ob Malen, Zeichnen, Comic, Bildhauerei, Plastisches Gestalten, Keramik, Fotografie, Video, Illustration, Visuelle Kommunikation, Szenografie, Kunstgeschichte – das Schuljahr und die vermittelten Grundkompetenzen sind genauso bunt und vielseitig wie die beruflichen Wege, welche die Teilnehmer_innen danach beschreiten.

Alex Mohr, ehemaliger Vorkurs-Schüler und jetziger Student an der Akademie für bildende Künste in Wien, vertritt die Kunstschule Liechtenstein beim heurigen poolbar-Festival. Er gestaltet den Eingangsbereich zum Pool und zeigt so eine der unendlichen Möglichkeiten, einen nicht ganz unkomplizierten Raum kreativ zu bespielen.

„Das poolbar-Festival war immer wichtig – ein Ort, der mich stark beeinflusst hat und dies immer noch tut. Generell machen Orte etwas mit uns, sie bestimmen und strukturieren soziales Handeln. Mit verschiedenen Materialien und Techniken wie Video, Tiefziehfolien und Abgüssen wende ich mich Fragen von Körperlichkeit und Körpergrenzen zu. Wo beginnt und endet ein Ort/Körper, wo außen und innen und was spielt sich an den Peripherien ab? Das Verwischen, Verschmieren und Verzerren von Grenzen, sowohl körperlich als auch gesellschaftlich, erforsche ich in meiner Arbeit.“ – Alex Mohr. (eigen/sa)

Auf der Facebook-Seite der Kunstschule Liechtenstein gibt es Einblicke in den Schaffensprozess. Künstler Alex Mohr zeigt die Fortschritte seiner Arbeit in Bewegtbild und Foto.

 

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Facts:
Kunstschule Liechtenstein
Churerstrasse 60
9490 Nendeln
+423 375 0505
kunstschule.li
info@kunstschule.li
alexmohr.at

 

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Aufbrechende Kunst

Maria-Flavia Pascu spricht übere ihre Kunst beim poolbar-Festival 2016.

 

 

Beim diesjährigen poolbar-Festival entstehen unter der Leitung des Medienkünstlers Stefan Kainbacher von NEON GOLDEN großformatige Projektionen zum Thema Aufbruch/Ausbruch. Konzeptionell startet dieser Aufbruch mit dem Ausbruch aus den gewohnten Festivalgrenzen und bezieht daher auch markante umliegende Orte mit ein. Dazu gehören die weithin sichtbare Felswand über dem Alten Hallenbad und eine Baumreihe im Reichenfeld, welche das Festivalgelände geografisch begrenzen. Weiters befindet sich auf der anderen Seite das Landesgericht, ein Ort, an welchem täglich Entscheidungen über Grenzüberschreitungen getroffen werden. Die Projektionen auf dem Landesgericht sind auch für alle passierenden VerkehrsteilnehmerInnen gut sichtbar.

Inhaltlich wurden beim poolbar Generator Visuals Workshop mit den TeilnehmerInnen Anna Lerchbaumer und Philipp Hartmann grafische Strukturen, die sich thematisch mit dem Thema Grenzen und deren Aufbruch beschäftigen, erarbeitet. Daneben steuert die rumänische Gastkünstlerin Maria-Flavia Pascu eine Arbeit zum Festival bei. Stefan Kainbacher bricht im Rahmen seiner Werkreihe „Systems“ aus dem gewohnten System aus und gestaltet eine neue ortsspezifische Arbeit.

An dieser Stelle möchten wir uns herzlich bei allen unterstützenden PartnerInnen bedanken, welche dieses Projekt ermöglicht haben. Besonders hervorzuheben ist hier die Firma PANI, die uns großzügigerweise die Projektoren zur Verfügung stellt, sowie das Landesgericht Feldkirch und die Bundesimmobiliengesellschaft, ohne welche die Bespielung des Landesgerichtes nicht möglich gewesen wäre.

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Begeisterte Vögel – Aufruf

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Die Vögel
Musikalische Komödie nach Aristophanes von Gerold Amann auf der Ruine Jagdberg
Wiederaufnahme 2016

 

Die Spielgemeinde Jagdberg sucht Begeisterte die bei der Produktion mitmachen wollen: Wenn du dich gerne bewegst und aktiv bist, neugierig auf ungewohnte Bewegungen bist, bereit bist Neues zu lernen und gerne in einer Gruppe agierst, dann komme zum Bewegungstraining. Es ist keine Tanzvorerfahrung notwendig.

 

Ausprobieren 3 Abende in Schlins mit Ursula Sabatin
Die Teilnahme ist  G R A T I Sjeweils donnerstags, 19:30 bis 21:30 Uhr
25. Februar und 3. März  im Pfarrsaal Schlins, Kirchstraße
17. März  Kindergarten Schlins, Hauptstrasse 28

 

Das Tanz- und Bewegungstraining beinhaltet die Bereiche

  • Tanztechnik und Verfeinern der Körperwahrnehmung
  • Übungen für einen bewußten Umgang mit dem eigenen Körper
  • Stretching und Kräftigung
  • Arbeit an Präsenz in der Bewegung und in der Stille
  • Spielerische Entwicklung von Gruppensequenzen

Bitte bequeme Bewegungskleidung und Socken mitbringen

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BITTE anmelden!
office@tanzufer.at
T +43 (0) 5574 42167
Infos zum Projekt und Probenplan
www.burgspieljagdberg.at

ALLE INFOS ZUM DOWNLOADEN (*pdf)

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Architektur und Kunst Verkauf

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Wenns am schönsten ist sollte man aufhören – zumindest für dieses Jahr. Das poolbar//festival geht am Samstag, dem 15. August 2015 für heuer zu Ende. Bis dahin kann noch auf den eigens für das poolbar//festival angefertigten Liegestühlen Platz genommen und die Street Art Gemälde betrachtet werden.

Doch wer nicht genug davon bekommen hat, kann sich ein Stück poolbar mit nach Hause nehmen. Diese Elemente waren ein Teil des ganzen Großen. Die Liegestühle standen auf der Terrasse und im Wohnzimmer. Sie luden zum gemütlichen Verweilen ein und sind zudem noch sehr bequem und stylisch. Die Street Art Bilder sind aus dem poolbar//generator entstanden. Talentierte Street-Artists haben ihre Ideen umgesetzt und öffnen mit den Kunstwerken den Weg zur Parallelwelt Poolbar.

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PREISE & TERMIN
Die Liegestühle sind für 35.– Euro (die Einsitzer) und 50.– (die Zweisitzer) zu haben. Die Street Art Bilder nach preislicher Vereinbarung.

Die Stücke können in der GALLERY (< klick) begutachtet werden.  Reservierungen & Fragen sind  per E-Mail an ahoi@poolbar.at möglich.

Verkauf/Abholung am Montag, dem 17. August von 12:00 – 13:00 Uhr beim Alten Hallenbad. Oder nach individueller Vereinbarung.

Ein Stück poolbar//festival für Zuhause.

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Visionen für die Zukunft

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Studierende entwickeln temporäre Erscheinungsbilder für das poolbar//festival 2016.

22 StudentInnen haben im Zuge der Lehrveranstaltung „Interdisziplinäre Medienproduktion“ an der Fachhochschule Vorarlberg temporäre Erscheinungsbilder für das poolbar//festival 2016 kreiert. Diese können am Dienstag, den 21.Juli als auch am Freitag, den 7.August ab jeweils 19.30 Uhr im Brutkasten bestaunt werden.

Ziel der Lehrveranstaltung war es, das Festival zu positionieren, den Markenkern herauszuarbeiten und in einem Erscheinungsbild crossmedial sichtbar zu machen. Entstanden sind elf eigenständige Konzepte, die aufzeigen, wie die Studierenden das poolbar//festival sehen. Konkret umgesetzt wurden: Entwürfe für Plakate, Anzeigen, Editorials, Motion Brandings, Funkspots und andere Medien – manche davon krass und fordernd, andere ernst und nachdenklich, vereinzelt auch humorvoll oder ironisch; aber alle mit einer klaren Idee, einem Identitäts-stiftenden Konzept und einem systematischen Gestaltungsprinzip aus einem Guss. Betreut wurden die Teams von Prof. (FH) Alexander Rufenach.

GALLERY: ERSCHEINUNGSBILDER FÜR 2016


Alle Arbeiten und Konzepte können unter fhv.at/poolbar2016 abgerufen werden. Die extended Version gibt’s beim poolbar//festival zu sehen: DI 21.Juli & FR 07.August 19.30 Uhr Brutkasten

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Willkommen in der poolbar-Parallelwelt

In den letzten 21 Jahren hat sich im Mikrokosmos des allsommerlichen poolbar//festivals im Alten Hallenbad in Feldkirch eine Art Paralleluniversum entwickelt, in dem irgendwie eigene Gesetzlichkeiten gelten. Land of the Free. Poolbar Population. Trieb und Frieden. Dada.

– Großartige Grafik- und Architekturkonzepte eröffneten euch, geschätztes Publikum, immer wieder neue Zugänge und Wege in poolbar-Parallelwelten. Und Meta & Fose, die heurigen ProtagonistInnen unserer Grafiklinie, stehen für genau das, was das poolbar//festival seit Anbeginn so besonders macht: Metamorphosen des äußerlichen und inhaltlichen Erscheinungsbilds, Eintauchen in Fantasiewelten, Spielen mit Stereotypen auf allen Ebenen, Erschließen neuer Horizonte, Liebe zum kleinsten Detail, Träume, Verspieltheit – Musik und Kultur von Nischen bis Pop.

Dieses unser aller Herzblut-Projekt „poolbar//festival“ brachte uns Anfang des Jahres in eine andere Parallelwelt, nämlich in die Prunksäle der Wiener Hofburg, wo uns von ganz offizieller Staats(oberhaupts)seite das Außergewöhnliche am poolbar-Paralleluniversum attestiert wurde:

„Wirklichen Modellcharakter hat die Selbstverständlichkeit, mit der unterschiedlichste Genres nebeneinander existieren können. In einer Kunstwelt, bei der man gemeinhin behauptet, dass es ohnehin alles schon gegeben hätte, steckt in dieser Interaktion eine gigantische Chance: Die Chance, dass durch den Austausch und die Vermischung Neues entsteht, von dem alle beteiligten Szenen profitieren können.

Dem Mutigen, sagt man, gehöre die Welt. Der Mut des poolbar-Teams ist tatsächlich belohnt worden: mit einem funktionierenden, lebendigen Festival, mit Freundschaften und Kooperationen über Ländergrenzen hinweg und mit einem Beitrag zur kulturellen Entwicklung der eigenen Region. Nicht zuletzt gebührt dem Konzept eine offizielle Anerkennung: mit dem Österreichischen Kunstpreis für Kulturinitiativen 2014.“

In diesem Sinne: Danke an alle, die mit uns immer wieder in poolbar-Parallelwelten eintauchen! Bussi an das fabelhafte poolbar-Team, Blumen allen poolbar-PartnerInnen, Verbeugung unserem treuen Publikum!
(Heike Kaufmann / Herwig Bauer)

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Fabelhafte poolbar Street Art

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poolbar//festival Street Art 2015: Zwischen zwei Welten, Parallelwelten, Wesen aus der griechischen Mythologie, Fabelwesen und Fabelhaftes.

Das Alte Hallenbad bietet viele Möglichkeiten, aber nicht gerade ein Überangebot an verfügbarem Raum. Daher müssen manche Funktionen während dem poolbar//festival ausgelagert werden – wie das Kassahaus, Garderobe und Lager. Auch Bars und Bühnen finden im idyllischen Außenraum ihren Platz.


Diese wichtigen Elemente im Außenbereich sollen nicht nur Sinn machen, sondern auch hübsch aussehen und zum Denken anregen. Deshalb haben talentierte Street-Artists während dem diesjährigen poolbar//generator einiges konzipiert.


Umgesetzt wurde die Kunst später von drei Street-Artists aus der Generator-Gruppe in der Jahnhalle in Feldkirch. In klassischer Street Art Manier wurden per Graffiti und Collage Oberflächen gestaltet. Und während dem poolbar//festival werden die Künstler noch weiter an den Werken feilen.


Die zu sehenden Arbeiten stammen von Judith Eiter-Abdouni, Edlia Maxim und Francois Ferst. Halte die Augen während deines Festival-Besuches offen. An jeder Ecke könnte ein bisschen Kunst schlummern.

Workshopleitung: Isolation Camp

Fotos: STREET ART 2015 ANSCHAUEN

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e-Tickets voller Literatur

Mit jedem gekauften e-Ticket für eine poolbar-Veranstaltung gibt es heuer wieder eine Portion Poesie dazu.

Die elektronisch übermittelten e-Tickets sind mit Texten und Gedichten bestückt und bieten literarische Freude zum Ausdrucken. Die Wortkunst steht 2015 unter dem Motto "Parallelwelt". Die kurze, zeichenbeschränkte Literatur soll Parallelwelten thematisieren. Welche Welten auch immer relevant sind – die Autoren haben Worte dafür gefunden.

Das poolbar//festival lädt in Kooperation mit Literatur Vorarlberg ein sich in parallele (Pseudo)Realitäten zu denken, literarisch Welten zu verbinden oder auch schriftstellerisch darzustellen, welche Welten sich besser nie begegnen. Somit wird an Grafik, Architektur, Visuals und Kunst des poolbar//festivals 2015 angeknüpft.

Gallery: ALLE TEXTE UND GEDICHTE 2015
Ticket-Literatur vergangener Jahre

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Inspirationspartner der poolbar-Ticketliteratur ist Julius Meinl Kaffee.

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Kollektives Warten/Erwarten

Beim gemeinsamen mind the gap-ArtDesign-Kunstwettbewerb im Rahmen des poolbar-Festivals - in Kooperation von ArtDesign Feldkirch und poolbar ausgerichtet - gab es in diesem Jahr zwei Siegerprojekte. Eines der beiden, Warten/Erwarten, ist seit kurzem in der Auslage des Shops M3 Fashion & Shoes in der Feldkircher Altstadt zu sehen.

 

Beim mind the gap-Wettbewerb wurden künstlerische Interventionen und Projekte zum Thema "Schnittstelle" gesucht, als die spannendsten Ideen dazu haben sich Warten/Erwarten und urban kid hervorgetan.

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Im M3 Fashion&Shoes ist Warten/Erwarten von Klemens Frick seit gestern zu sehen. Der Schaufensterbetrachter_innen können nun vor dem Ladebildschirm in aller Ruhe warten, zum Beispiel auf das bald startende poolbar-Festival oder die Messe ArtDesign Feldkirch. Mit der dazugehörigen Postkarte lässt es sich natürlich auch gut mobil warten.

Warten/Erwarten: Ein Lade/Bitte-warten-Icon – sonst bekannt vom Computerbildschirm – lässt den_die Betrachter_in irritiert und eben wartend zurück. Eine irritierende Schnittstelle zwischen analogen und digitalen Realitäten, zwischen Aktivität und Passivität, die darüber hinaus jeder noch mit eigener Bedeutung aufladen wird.

Klemens Frick, geboren in Rankweil, studiert derzeit Kunstpädagogik an der Universität für angewandte Kunst in Wien.

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Die Umsetzung von Warten/Erwarten wird außer im M3 Fashion & Shoes auch direkt am poolbar-Festival im Alten Hallenbad erfolgen.

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