Poolbar Blog

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poolbar-kunst: eingespielt0

Eines der diesjährigen Kunstprojekte (mehr Infos hier) nennt sich "eingespielt", stammt von Ingrid Pröller und wurde soeben umgesetzt. Sie nimmt dabei Bezug auf die ursprüngliche Funktion des Sportbaus von Walter Bosshart, dessen Gebäude in erster Linie für Schwimm und Leibesübungen konzipiert war. Und so sieht das jetzt aus, im und um das Alte Hallenbad:

Ingrid Pröller: eingespieltIngrid Pröller: eingespieltIngrid Pröller: eingespieltIngrid Pröller: eingespieltIngrid Pröller: eingespielt

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poolbar dementiert Angriff0

Es ist nicht alles so wie es scheint. Die Website des poolbar-Festivals ist nicht kaputt. Sie ist nicht tot. Sie lebt. Mehr denn je. Es waren auch keine digitalen Wühlmuse, die ihren Weg durch die Serverschluchten suchten. Es ist Kunst. Diese kann manchmal weh tun, zerstören. Aber auch aufbauen, umbauen, transformieren. Diese HACK ATTACK ist nicht mehr und nicht weniger als ein Siegerprojekt des diesjhrigen poolbar Kunstwettbewerbes und Antwort auf die Frage, wie Das Gegenteil einer sachdienlichen Transformation aussehen könnte.

http://poolbar.at/system/asset/filename/2619/hack_attack__screenshot.jpg


Mehr Infos unter poolbar.at oder tobiasmaximilian.cc.

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Ingrid Pröller bei poolbar und Lisi Hämmerle0

Von Ingrid Pröller ist eines der Kunstprojekte, die dieses Jahr im Rahmen des poolbar-Festivals umgesetzt werden. "Eingespielt" nennt sich ihr Projekt und verweist auf die ursprüngliche Funktion des Sportbaus von Walter Bosshart, dessen Gebäude in erster Linie für Schwimm und Leibesübungen konzipiert war. Das Hallenbad in der ersten Etage und die großflächige Turnhalle in der zweiten Etage, sowie ein nahegelegener kleiner Fußballplatz dienten als Sport- und Spielraum für Jugendliche. Mittels farbiger Klebebänder werden Fragmente von Spielfeldmarkierungen (Schwimmen, Völkerball, Basketball, Volleyball, Handball, Badminton, Fußball) gleichsam wie Erinnerungsspuren über die zur Verfügung gestellten „sachdienlichen Architekturen und Spielstätten" gezogen. (Mehr Infos zum Projekt und zum Kunstwettbewerb HIER)

Zeitgleich - nämlich ab heute und bis 14. August - ist Ingrid Pröllers Austellung "In den Wald hinein" in der Galerie Lisi Hämmerle in Bregenz zu sehen. „Ingrid Pröller bedient sich einer im Detail „gegenständlichen" Malerei, um einen Zugang zur Sprache der Natur zu finden und diese zu vermitteln - und zugleich einer „nahsichtigen Anschauung" etwa im Sinne einer Aussage Paul Cézannes, nach welcher er die Notwendigkeit betonte, z.B. nicht mehr das Weizenfeld (das er malt) selbst zu sehen, sondern diesem so nahe zu sein, dass er sich darin verliere - ohne Rückhalt."

Galerie Lisi Hämmerle - Anton- Schneider-Straße 4a - 6900 Bregenz-Austria
Öffnungszeiten: Mi - Fr 14 bis 18 Uhr, Sa 10 bis 12 + 14 bis 16 Uhr
Mobil: +43 663 52 88 239 - galerielisihaemmerle@tele2.at - galerie-lisihaemmerle.at

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Ingrid Pröller auf servusTV0

Neben "Hack Attack" von Tobias Maximilian Schnell und "Ruf an!" von Gerald Zahn und Anita Land gewann auch "Eingespielt" von Ingrid Pröller beim poolbar Kunstwettbewerb. (Mehr Infos hier)

"Österreich - Eine Berührung der Wirklichkeit (2/2)" ist eine Dokumenataion, in der junge KünstlerInnen aus Österreich Einblick in ihre Kunstproduktion geben - zu sehen bei der HangART-7-Ausstellung in Salzburg. Sie bietet Einblicke in das Schaffen zweier in Wien lebender KünstlerInnen. Der kärntnerische Künstler Kevin A. Rausch überzeugt durch seine düsteren, inneren Landschaftsbilder. Bei der Öberösterreicherin Ingrid Pröller sind Landschaft und Figur die wesentlichen Motive. Dynamisch, offen und sportlich nähert sie sich Phänomenen der Jugendkultur und Adoleszenz.

* Österreich - Eine Berührung der Wirklichkeit (2/2)
* Dienstag | 23.03.10 | 21:45 Uhr
* Dokumentation, AT 2010
* Resolution:HD
* auf servustv.com

Eine kleine Vorschau gibt es hier.

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poolbar-Kunststücke: Die Siegerprojekte sind gekürt!0

„Hack Attack“, „Ruf an!“ und „eingespielt“ – so lauten die Titel der Projekte, die den gemeinsam vom poolbar-Festival und der IG Bildende Kunst ausgeschriebenen Kunstwettbewerb zum Thema „Das Gegenteil einer sachdienlichen Information“ bei der öffentlichen Jurysitzung am 8. März im Kunsthaus Bregenz für sich entschieden haben.

 

Die Jury (der kurzfristig für die erkrankte Kirsten Helfrich eingesprungene Bildhauer Roland Adlassnigg von der IG Bildende Kunst, Winfried Nussbaummüller vom Kunsthaus Bregenz und Herwig Bauer vom poolbar-Festvial) freute sich über die fruchtbare Diskussion, zu der das äußerst engagierte Publikum durch kritische Wortmeldungen wesentlich beitrug.

 

Die drei Siegerprojekte im Detail

 

„Hack Attack“, eingereicht von Tobias Maximilian Schnell, will das Gegenteil einer sachdienlichen Information durch Transformation erreichen und wird dies an der für das poolbar-Publikum wohl wichtigsten Informationsquelle – www.poolbar.at – demonstrieren. „Hack Attack“ wird die Startseite der poolbar-Homepage in Braille-Schrift übersetzen. Die sachdienlichen Informationen sind dann nur mehr fühlend zu erkennen – doch Displays von Rechner oder iPhone verhindern dies.

 

„Ruf an!“, eingereicht von Gerald Zahn und Anita Land, erreicht das Gegenteil der sachdienlichen Information durch eine Kontextverschiebung: Einzelne Zahlen der nächtens im TV gezeigten Erotik-Werbespots werden aus ihrem Umfeld genommen und zu einer einzigen, endlos langen Telefonnummer addiert. Es entsteht eine Toninstallation, die im öffentlichen Raum ihre Wirkung entfaltet. Und die ist vieles, aber sicher nicht mehr sachdienlich.

 

„eingespielt“, eingereicht von Ingrid Pröller, nimmt direkt Bezug auf die poolbar-Architektur, die Quelle des Themas. Mittels farbiger Klebebänder verweist „eingespielt“ auf die ursprüngliche Funktion des Alten Hallenbads, dem Werk Walter Bossharts, der das Gebäude in erster Linie für Schwimm- und Leibesübungen entwarf. Fragmente von Spielfeldmarkierungen werden zu Erinnerungsspuren, die sich auf der diesjährigen poolbar-Architektur niederlassen – es entstehen bewusste Raum- und Bedeutungsirritationen.

 

Alle zugelassenen Einreichungen sind online in der poolbar-Kunst-Galerie zu sehen.

 

Sag uns, was du anziehend findest

 

Während die Siegertreppchen in Sachen Architektur und Kunst bereits bestiegen wurden, bleibt es beim poolbar Style noch eine Weile spannend, denn der Publikumspreis für T-Shirts und Taschen ist noch zu vergeben.

 

Jede/r hat bis zum 22. Mai online die Gelegenheit, insgesamt zehn Punkte an das oder die jeweiligen Lieblingsdesigns zu vergeben. Wer eine/n bestimmte/n DesignerIn noch wirkungsvoller unterstützen möchte, reist am besten nach Wien zur poolbar mit pratersauna: Vor Ort zählen die vergebeben Punkte 10-fach.

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