Poolbar Blog

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poolbar architektur 2009: poolbar lights0

Das poolbar-Festival (3.Juli bis 16.August 2009 in Feldkirch) beschränkt sich nicht auf ein anspruchs- und lustvolles Veranstaltungsprogramm, sondern präsentiert sich als gesamthaft zu verstehende kulturelle Kristallisation. Komprimiert auf ein Festival, gelebt im Alten Hallenbad im Reichenfeldpark. In Kooperation mit dem vai (Vorarlberger Architektur Institut) und der WKV (Wirtschaftskammer Vorarlberg) schrieb das poolbar-Festival deshalb erneut den poolbar architektur wettbewerb zur temporären Gestaltung des Alten Hallenbades aus.
Daniela Skodny (vai) und Marina Hämmerle, (Geschäftsführerin des vai) freuten sich über 26 eingereichte Projekte mit fast durchgehend hoher Qualität.

Die Jury, bestehend aus Daniel Zerlauth (WKV), Bernhard Marte (Marte.Marte Architekten), Marina Hämmerle (Geschäftsführung vai/vorarlberger architektur institut) sowie Herwig Bauer (Geschäftsführung poolbar-Festival GmbH), beratend unterstützt von je einem Vertreter des poolbar-Bauten-Teams und der KKF (Gebäudebetriebsgesellschaft) hat sich einstimmig für das Projekt „poolbar lights" von Linus Stolz (aus Deutschland) entschieden.

1. Preis: poolbar Lights (Linus Stolz, Deutschland)

Linus Stolz, 24-jähriger Industrial-Design-Student an der HSG Pforzheim (Deutschland), war schon nach der ersten Runde der erklärte Favorit der Jury; Die konzentrierte, reduzierte Gestaltung und der sorgsame Umgang mit der räumlichen und informativen Wirkung der Gestaltung entsprach dem Thema der Ausschreibung, „Freiraum schaffen", sehr gut:
Der räumliche Freiraum steht mit dem Alten Hallenbad ja zur Verfügung - es geht Stolz nun darum, die Räume nicht anzufüllen, sondern die Volumina möglichst voll zu nutzen bzw. imaginär zu erweitern: Diese Funktion übernehmen Vorhänge aus Industriefilz, die nicht etwa als Raumtrenner eingesetzt werden, sondern als Fake-Raum-Erweiterer: Ein Vorhang signalisiert gelernter Weise, dass sich dahinter ein Raum befindet...die Räumlichkeiten des Alten Hallenbades werden durch die Vorhänge also symbolisch „großgedacht".
Als Lichtquelle dienen dimmbare Strukturen aus konventionellen, nackten Glühbirnen, die sich den jeweiligen Räumen entsprechend anordnen: in der Konzerthalle formieren sie sich zu stilisierten, augenzwinkernd-feierlichen Lustern, auf der Terrasse zu pflanzlich anmutenden Lichtsprösslingen oder aber über dem ehemaligen pool zu dynamischen Wellenbewegungen.
Auch das Schaffen kulturellen, gesellschaftlichen Freiraums wird durch den Entwurf forciert: Die Oberflächen werden nicht mit Informationen/Texturen/Bildern überfrachtet, sondern dienen als Hintergrund für das kulturelle Leben, das den tatsächlichen Freiraum füllen soll;
darüber hinaus dienen die Oberflächen als Projektionsflächen für Besucher-Schatten oder aber als Leinwand für temporäre Visualisierungen.
Es entsteht ein schlichter, eleganter und dabei fast „kuscheliger" Raum, der seine Stärken final durch die poolbar-Festival-Belebung voll ausspielt: Er lässt Freiraum zu.

2. Preis: Irritationen (Sarah Hoffmann, Fisch, Linz)

Sarah Hoffmann und Fisch schaffen Freiräume durch gezielt eingesetzte Verspiegelungen an den Oberflächen: Trennende Elemente werden durch verspiegelte Oberflächen eliminiert und durch die Verdoppelung des kulturellen Lebens ersetzt. Die Verspiegelung an der Fassade bewirkt das teilweise Auflösen des Gebäudes bzw. dessen Verschmelzung mit der Umgebung. Irritierende Erlebnisse haben auch die geplanten entmaterialisierten Plexiglasmöbel zur Folge: Der vorhandene Freiraum bleibt zumindest optisch uneingeschränkt erhalten - die Besucherinnen scheinen sitzend zu schweben.


3. Preis: poolstar (Christoph Leitner, Marion Gruber, Peter Egelseer / Wien)

Das Projekt poolstar greift den Gedanken des roten Teppichs auf: Die poolbar-BesucherInnen werden zu den Stars. Der rote Teppich wird nicht (nur) vor den KünstlerInnen ausgerollt, sondern zieht sich durch alle Gebäudeteile - es entsteht eine durchgängige Formensprache, die als verbindendes Element zwischen der Räumen fungiert und gleichzeitig ein Kompliment an die BesucherInnen darstellt; Wer will, lässt sich am Eingang im Stile von Brangelina in Cannes fotografieren und findet sich als Projektion oder Ausdruck an den Oberflächen im Gebäude wieder...dieser Interaktionsgedanke und auch die Vernetzung mit der Stadt über den roten Teppich überzeugten die Jury.

Anerkennungen

poolbar loves alice (Sissy Hobiger, Inge Pohl)
Lasst das Grobe leuchten! (Thomas Niederberger, Thomas Bechtold, Ferdinand Fritz
Im Sternenhimmel feiern (Megumi Komura, Guido Rumi)
POOLOOPO (Ivan Niedermair)
kEinwandfreiRaum (Florian Fend)


Die 3 erstgerreihten Projekte erhielten von der Wirtschaftskammer Vorarlberg Geldpreise in Höhe von insgesamt EUR 2.000.- und vom poolbar-Festival Sachpreise. 5 Anerkennungen wurden ebenfalls vergeben.
Dank der WKV wird bis zum Sommer das Sieger-Projekt vom Reißpapier in die Realität übertragen. In den kommenden Wochen werden zahlreiche Lehrlinge von Vorarlberger Unternehmen gemeinsam mit ihren Ausbildnern für die hochwertige Umsetzung des Siegerprojektes sorgen. Beste Werbung für jeden Lehrberuf: Im Sommer werden die engagierten Lehrlinge keine Gelegenheit auslassen, beim poolbar-Festival ihre Freundinnen und Freunde darauf aufmerksam zu machen, dass sie auf Objekten sitzen, die von ihnen selbst gefertigt wurden.
Am Freitag, dem 16.1., wurden im Alten Hallenbad im Reichenfeld alle Einreichungen präsentiert. Mit dem Auftritt der Band Alex Sutter & Friends konnte das Siegerprojekt ausgiebig gefeiert werden.
Ab 3.7. (bis 16.8.) kann das Ergebnis beim poolbar-Festival gesehen und genutzt werden. Mehr: www.poolbar.at

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Der Bericht zur poolbar architektur 20080

Gib uns Deinen Stuhl!

Der poolbar architektur wettbewerb 2008 brachte ein erfrischend anderes Siegerprojekt: Die poolbar architektur 2008 bezieht die Gäste ein und spielt mit Vereinheitlichung ganz anders als im 08/15-Sinn.

1. Preis: stuhlbar

„Innovation statt Materialschlacht" war eines der wesentlichen Kriterien der Ausschreibung, das sich Simone Harbert und Johannes Albert besonders zu Herzen genommen haben; Im Zentrum des Entwurfes steht eine einfache Idee, die mit einfachen Mitteln umgesetzt wird: Sie widmen die Gestaltung nicht einem „Motto" oder einer Geschichte, die - so wie öfters in den Gestaltungen der vergangenen Jahre - phantasievoll und üppig illustriert wird, sondern am Beginn steht die Einbeziehung der poolbar-Besucher und der Wunsch nach Nachhaltigkeit: Im Vorfeld werden Menschen aufgefordert, ausgediente Möbelstücke zur Verfügung zu stellen. „Das Sammelsurium an individuellen Stühlen verschmilzt durch Einfärben der Stuhlbeine im gleichen belebenden Magenta-Ton mit dem Boden. Auch bestehende Möbel und Bars der Vorjahre werden so in das neue Gestaltungskonzept integriert." Dieses Einfärben nimmt auch Bezug auf den „Kopflosen", eine Art Maskottchen und gleichzeitig Logo des poolbar-Festivals - das einzig über all die Jahre immer unverändert wiederkehrende Gestaltungselement des poolbar-Festivals. Auch das „heimliche Thema" des Jubiläumsfestivals, „08/15" (die Auseinandersetzung mit der Norm - siehe auch poolbar kunst wettbewerb) kann hier entdeckt werden: Das Einfärben höchst unterschiedlicher Elemente und persönlicher Beiträge ist als Normierung und Vereinheitlichung bzw. als verbindendes Element zu interpretieren. Ist es eine Warnung vor der Normierung oder ein Lob der Normierung?

Die Decken werden von abgehängten Stofflamellen ausgeblendet - dieser „Himmel" beeinträchtigt das Raumvolumen nicht, gliedert (wo sinnvoll und erwünscht) im Zusammenspiel mit variabler Lichtgestaltung die Räume, schafft aber gleichzeitig homogene Räume und verbessert die Akustik. Dieser völlig neue Gestaltungsansatz - ausgehend von einem Nachhaltigkeitsgedanken, einer Interaktion mit dem Publikum und der Reduktion auf einfachste Mittel in Kombination mit bestens durchdachten Gestaltungselementen, die einen funktionellen Mehrwert bieten, überzeugte die Jury vollends.

2. Preis: die antichromophoben

Auch Sabine Gubi (Innsbruck) und Stephanie Engstler (Bürs) setzen auf Interaktion: Besucher hinterlassen Spuren, können mitgestalten. Die Räume selber werden jeweils von anderen „antichromophoben" dominiert. Antichromophoben sind künstlich erschaffene, der Urwelt entstiegenen Fabeltiere. Märchenhaften Phantasiefiguren mit Bezug zur realen Welt. Bemerkenswert: die schöne grafische Umsetzung.

3. Preis: ein Satz heiße Ohren

Gugismus Grönland (Peter Griebel, Marc Ihle, Stefan Strappler, Michael Zopf, Innsbruck). Mit einem phantasievollen, rauchgeschwängerten Erzählstil wird zunächst der Einstieg in einen poolbar-Abend geschildert: die Möblierung der Stadt mit poolbar-beschrifteten Türen und dahinter liegenden Minioasen der Gemütlichkeit. Sehr schöne (und auch werbewirksame) Idee. Die Gruppe beeindruckte die Jury aber v.a. mit der Gestaltung des Wohnzimmers, das nicht mit einzelnen Möbelobjekten verstellt wird, sondern gestaltet eine fast organisch wuchernde Nutzobjektmasse, die sich an neuralgischen Punkten über die strenge Struktur des Alten Hallenbades legt. Sehr beeindruckend - leider aber wurde dieses Konzept nicht stringent auch in den anderen Räumen durchgezogen.

Anerkennung
...und wenn sie nicht gestorben sind...
Einreichende: Silvia Keckeis, Karoline Mühlburger (Röthis)
Für alle Bereiche werden wunderschöne Grafiken vorgeschlagen, die in jedem Raum in eine andere Märchenwelt entführen. „Überdimensionale Illustrationen, 3D Märchenwände und schwarze Luster unterstützen die märchenhafte Stimmung." Leider beschränkte sich der Gestaltungsvorschlag im Wesentlichen auf 2 Dimensionen.

Anerkennung
pixelpoolEinreichende: Ralph Buechel, Steffen Blunk (Biel)
„Die Bar steht als Bar im Zentrum des Hauses und dient dem pool. Die Zirkulation ist freier, die Spezialräume umso definierter." Ein großartiger Ansatz, mit dem die Einreichenden Mut und Intelligenz bewiesen, nicht nur oberflächlich, sondern auch raumgestalterisch-funktional einzugreifen. Das entstehende Restwohnzimmer allerdings wirkte ein wenig beengend, und die Gestaltung insgesamt hätte eines weiteren Entwicklungsschrittes bedurft.

Anerkennung
I don‘t wanna grow up
Einreichende: Gerhard Girsch, Denise Schulderbacher (Wien)
„Unser Entwurf sieht vor das Gebäude roh zu belassen und mit räumlichen Installationen zu arbeiten." Hier wird gemacht, was im Zuge des Erwachsenwerdens verpönt ist und verlernt wird: es wir gespielt - sehr wohltuende Idee. Die Jury war jedoch nicht überzeugt, ob die Idee und deren effektive Umsetzung den Ansprüchen über 6 Wochen gerecht werden kann.

Anerkennung
poolbar Aufgeschäumt
Einreichende: Nicole Heinzle (Feldkirch), Ulrike Gabriel (Graz)
Schlichte, elegante Schönheit machen die Faszination des Projektes aus: Speziell die Fassadenprojektion mit der Struktur fünfeckigen Elementen, abgewandelt von den Formen aneinanderhängener Schaumblasen, ist ein Eyecatcher ohne Ablaufdatum. Das Grundprinzip hätte aber wohl variiert gehört, um zu bestehen.

Anerkennung
Die Poolbar, ist es Liebe?
Einreichende: Katharina Weistroffer, Richard Fulton (Zürich)
„In allen Räumen sind - wild durcheinandergewürfelt - Zeugen früherer Festivals vertreten. Bewährtes soll erhalten, Vergessenes wieder aufgegriffen und Verlorenes teilweise rekonstruiert werden. Alle Einrichtungsgegenstände werden komplett vergoldet und mit ihrem Jahrgang beschriftet." in schönes Konzept, das die Vergangeheit elegant zusammenfasst und ins Jetzt transformiert, ohne peinlich nostalgisch zu wirken. Die Idee bietet auch genügend Flexibilität, um sie den jeweiligen Raumfunktionen anzupassen. Nur: Das Siegerprojekt - im Ansatz nicht unähnlich - war überzeugender und vielschichtiger.

Mehr dazu: kompletter Jurybericht zum Wettbewerb 2008: Download

 

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So sieht die poolbar 2009 aus0

Am Freitag wird das Siegerprojekt des Architektur-Wettbewerbs präsentiert

Mit dem 8. Jänner endete die Einreichfrist des in Kooperation mit dem vai (vorarlberger architektur institut) und der Wirtschaftskammer Vorarlberg ausgeschriebenen poolbar-Architektur-Wettbewerbs. Diesen Mittwoch, den 14. Jänner, hat die Jury nun die Qual der Wahl: Aus ingesamt 26 Einreichungen wird das architektonische Gesicht des poolbar Festivals 2009 zum Thema „Freiraum schaffen" ausgesucht werden. Das Siegerprojekt und die weiteren Einreichungen werden am Freitag, dem 16. Jänner, im Alten Hallenbad in Feldkirch präsentiert und gefeiert werden - mit musikalischer Unterstützung von Alex Sutter & Friends.

Die Jury & die Entscheidung am Mittwoch

Zwischen 15 und 20 Uhr werden am 14. Jänner sechs Köpfe rauchen - Marina Hämmerle (Geschäftsführerin des vai), Bernhard Marte (marte.marte architekten), Flavia Hollburg (Holzbauzukunft/Vorarlberger Wirtschaftskammer) und Herwig Bauer (Geschäftsführer poolbar-Festival GmbH) wählen aus 28 Projekten das beste aus. Je ein Vetreter des poolbar-Bauten-Teams sowie der KKF als Gebäudebetreiberin stehen den vier Jurymitgliedern beratend (nicht stimmberechtigt) zur Seite.

Präsentation & Party am Freitag

Die eingereichten Projekte - allen voran das Siegerprojekt - werden am 16. Jänner im Alten Hallenbad der Öffentlichkeit präsentiert. Ab 19.30 Uhr stehen die Türen allen Neugierigen und Partywilligen offen, natürlich bei freiem Eintritt. Die prämierten Einreichungen werden ab 20 Uhr durch den Juryvorsitzenden vorgestellt, der oder die GewinnerIn(nen) dürfen im Anschluss den Gewinn in Form eines Schecks entgegen nehmen und sich dann gebührend und ausdauernd feiern lassen: Alex Sutter & Friends sorgen für den richtigen Sound, das Drink & Snack-Buffet stärkt die PartylöwInnen.

Advanced Minority poolbar Style Wettbewerb

Während die Entscheidung über das architektonische Kleid des poolbar-Festivals nun bald gefällt sein wird, können noch bis zum 20. Jänner Ideen für die Mode des Festivalpublikums eingereicht werden, denn erst dann endet die Einreichfrist für den Advanced Minority poolbar Style Contest. Gesucht werden außergewöhnliche Designs für T-Shirts und Taschen, teilnehmen darf jede/r mit frischen Ideen. Alle Infos finden sich auf www.poolbar.at und www.advancedminority.com.

Jobs

Das poolbar-Team sucht Verstärkung für den Sommer. Wer engagiert ist, gerne unter Menschen arbeitet, Teamgeist und eine rasche Auffassungsgabe mitbringt, kann sich ab sofort bewerben, und zwar unter job@poolbar.at . Genaue Infos zu den verschiedenen Jobprofilen gibt's HIER.

Termine

Das 16. poolbar-Festvial findet vom 3. Juli bis zum 16. August 2009 im Alten Hallenbad in Feldkirch statt. Die Einreichfrist für den Advanced Minority poolbar Style Contest endet am 20. Jänner 2009.

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advanced minority & poolbar style contest: jetzt einreichen!1

Die Hintergründe


poolbar-Festival
Das poolbar-Festival bietet jeden Sommer für fast sieben Wochen „Musik & Kultur von Nischen bis Pop". Begonnen hatte es 1994 als Reihe künstlerischer Workshops.
Diese wurden im Laufe der Jahre durch andere künstlerische Umtriebe ersetzt, daher spielt gute Gestaltung beim poolbar-Festival nach wie vor eine tragende Rolle: Anspruchsvolles Veranstaltungsprogramm, außerordentliche Grafik, prägnante Architektur (siehe poolbar architektur wettbewerb) und - erfrischende Mode.
„poolbar" hat sich inzwischen auch als kleines Modelabel etabliert: zunächst wurde stilvolle, gebrauchte Mode aus den 60ern und 70ern („poolbar-Klamotten") mit den jeweils jahresaktuellen poolbar-Sujets bedruckt oder bestickt.
Seit 2004 werden DesignerInnen eingeladen, Taschenmodelle zu entwerfen, die in Kleinserien produziert und beim poolbar-Festival, aber auch über ein Netzwerk von Kooperationspartnern, verkauft werden.
 

advanced minority
Advanced Minority ist eine internationale „artist driven brand" mit Basis in Wien und Barcelona. Im Mittelpunkt des Labels steht ein Künstlerkollektiv von mehr als 150 KünstlerInnen - u.a. aus den Sparten Malerei, Fotografie, Tattoo-Art und Illustration. Sie werden regelmäßig eingeladen, Ihre außergewöhnliche Kunst für streng limitierte T-Shirt-Editionen zu adaptieren oder im advanced minority artspace in Wien auszustellen. Mehr: www.advancedminority.com

Zum 15-jährigen Jubiläum des poolbar-Festivals produzierten 2008 verschiedene KünstlerInnen aus dem Pool von Advanced Minority 15 verschiedene T-Shirts in limitierter Auflage, deren Design sich jeweils auf eines der 15 poolbar-Jahre bezogen.
Erhältlich waren die edlen Stücke in ganz Österreich in ausgesuchten Shops - natürlich auch und zuallererst im AM-Store in der Wiener Zollergasse, während des poolbar-Festivals im poolbar style shop im Alten Hallenbad und permanent im Webshop, solange der Vorrat reichte...und er reichte bei einigen Shirts nicht lange.

 

Für das poolbar-Festival 2008 kooperieren poolbar und advanced minority erneut und schreiben den 3. advanced minority poolbar style contest aus:


Gesucht: T-Shirt-Designs

Gesucht werden außergewöhnliche Designs für die poolbar-T-Shirts 2009. Die Begriffe „poolbar", „poolbar-Festival" oder „www.poolbar.at" können / sollen Teil des Sujets jedes Modells sein, um den Bezug zum Festival herzustellen.
Templates/Vorlagen stehen auf www.advancedminority.com  zur Verfügung:
Template Ladies
Template Men

Technische Rahmenbedingungen:
Maximal 3 Farben / Besticken/ Beflocken etc. ebenfalls möglich. Durchgehende Prints auf Vorder- und Rückseite sind denkbar. (Gesucht werden nur Printdesigns, keine Schnitte).

Gesucht: Taschen-Designs

Gesucht werden weiters außergewöhnliche Designs für die poolbar-Taschen 2009.
In diesem Fall werden nicht nur die Prints für die Taschenoberflächen gesucht, sondern auch innovative & praktische Schnitte für praktische Umhängetaschen.

Technische Rahmenbedingungen:
Die Produktion soll nicht zu aufwändig sein, damit der Preis für die Taschen für alle Festivalbesucherinnen erschwinglich gehalten werden kann.


Der Wettbewerbsmodus, die Jury

Phase 1: Einreichung: Einreichung von Ideendarstellungen per e-mail an style@poolbar.at bis 20.Jänner 2009
Phase 2: Juryentscheidung, Produktion: Die Jury, bestehend aus VertreterInnen von Advanced Minority und des poolbar-Festivals sowie evtl. Experten aus der freien Modeszene, wählt die Siegerprojekte aus . AM & das poolbar-Festival veranlassen nach einer allfälligen Weiterentwicklung und Produktion von Prototypen - sofern machbar - die Produktion in Serie.


Zu gewinnen: Publicity, Chancen, Preise

Eine goldene Nase gibt es nicht zu gewinnen, aber viel Publicity:

  • Allen GewinnerInnen werden Beiträge in den Medien des poolbar-Festivals ( poolbar BigMag, poolbar MiniMag, auf www.poolbar.at, in Presseaussendungen, im Newsletter,...) und von Advanced Minority etc. etc. gewidmet.
  • Den Gewinnerprodukten (und deren UrheberInnen) wird ein Leporello (Auflage ca. 10.000 Stück) zu Werbezwecken gewidmet
  • Die Gewinnerprojekte werden im Rahmen eines „Artwalks" im Vorprogramm eines Konzertes beim poolbar-Festival präsentiert. Die TeilnehmerInnen sind eingeladen, an der Inszenierung in leitender Funktion mitzuwirken.
  • Den Gewinnerinnen stehen je 4 poolbar-Tickets für den Abend des „Artwalks" zur Verfügung
  • Die GewinnerInnen sind außerdem berechtigt, beim Artwalk neben dem prämierten Entwurf n.V. auch weitere eigene Kreationen zu zeigen.
  • Die GewinnerInnen erhalten die Möglichkeit, neben den poolbar-Produkten eigene Entwürfe und Kollektionen bei der der ArtDesign-Messe in Feldkirch zu präsentieren und zu verkaufen (Herbst 2009)
  • Alle KünstlerInnen, deren Sujets ausgesucht werden, werden in den AM-Künstlerpool aufgenommen (www.advancedminority.com) und erhalten eine (nicht übertragbare) poolbar-Punktekarte sowie 5 T-Shirts oder Taschen der eigenen Kollektion.
  • Die GewinnerInnen erhalten vom poolbar-Festival Sachpreise von Festival-Partnern
  • Mit o.a. Leistungen vom AM bzw. poolbar gelten die Rechte für die Publikationen und für die limitierte Reproduktion (incl. Entwicklungskosten, s.u.) als abgegolten.

Rahmenbedingungen

Mit der Einreichung der Unterlagen erklären sich die BewerberInnen explizit mit den Bedingungen des poolbar style contests einverstanden.
Teilnahmeberechtigt sind Einzelpersonen und Gruppen (wobei Gruppen wie Einzelpersonen behandelt werden). Mit der Einreichung verpflichten sich die TeilnehmerInnen, im Falle einer Prämierung die Produkte im Bedarfsfall derart weiter zu entwickeln/aufzubereiten, dass eine Serienproduktion möglich ist.
Weiters erklären sich die TeilnehmerInnen bereit, die Rechte für die Publikation und limitierte Reproduktion (max. 200 Stück/Entwurf) und den Verkauf der prämierten Objekte für die o.a. Gegenleistungen der poolbar Festival GmbH zu überlassen. Damit ist auch die Weiterentwicklung der Einreichungen zur Serienreife abgegolten. Über den Bedarf eines Jahres hinausgehende Rechte müssen den TeilnehmerInnen gesondert abgegolten werden.
Für sämtliche Einreichungen, speziell für die Prototypen, übernimmt die poolbar Festival GmbH keinerlei Haftung. Sie werden u.U. während des Festivals ausgestellt, können aber auch während des Festivals im Organisationsbüro abgeholt werden. Die Kosten für eine allfällige Rücksendung der Einreichung trägt zur Gänze der/die Einreicher/in.
Alle Rechte bleiben bei den UrheberInnen, ausgenommen die Publikationsrechte aller Einreichungen sowie die Reproduktionsrechte für die prämierten Einreichungen im o.a. Rahmen. Nähere Informationen & FAQ: www.poolbar.at bzw. www.advancedminority.com  


Einreichunterlagen Phase 1

  • Darstellung der Entwürfe (T-Shirts: Templates als Vorlage verwenden / Taschen: Bitte Vorschläge für Schnitt und/oder Druck // pro Entwurf max. eine A4-Seite, gerne (wenn gewünscht) ergänzt mit theoretischen Überlegungen und Darstellung der den Entwürfen zugrunde liegenden Gedankengänge/Ansätze als PDF an style@poolbar.at
  • Name, Adresse, Telefonnummer, mail-Kontakt der Bewerberin/des Bewerbers

Weiterentwicklung in Phase 2

  • Taschen: Prototyp(en) 1:1
    ausführlicher Beschreibungstext (max. 2.000 Zeichen) sowie eine Kurzfassung (max. 500 Zeichen) jeweils als .rtf oder .doc (kein PDF!)
  • 2 aussagekräftige und repräsentative JPEG-Bilder (Auflösung mindestens je 1.200 Pixel für die größere Seitenlänge / entspricht ca. 800 KB im JPEG-Format) für die honorarfreie Publikation auf poolbar-Medien, Stylepalast-Medien sowie in Printmedien.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, aber hilfreich, denn wer sich per mail an style@poolbar.at anmeldet, erhält im Bedarfsfall aktuelle Informationen zum poolbar style award (Änderungen, FAQ etc.).

 

Die offizielle Ausschreibung steht HIER zum Download bereit.

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Heute: Abgabe poolbar architektur Wettbewerb0

Die Adresse:
Vorarlberger Architektur Institut
Realschulstrasse 6|7
6850 Dornbirn
info@v-a-i.at
T +43 5572 51169
F +43 5572 51169 9548

In der Jury:

Marina Hämmerle (vai (vorarlberger architektur institut))
Stefan marte (marte.marte architekten / Obmann des vai (vorarlberger architektur institut))
Herwig Bauer (GF poolbar-Festival)
Andi Scalet (tbc. / Vorarlberger Wirtschaftskammer)

Berater:
Günter Buschta (poolbar-Bauten-Team)
N.N. (Bauamt Feldkirch)

Wir freuen uns auf großartige Ideen & kluge Konzepte. Danke!

 

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