Poolbar Blog

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Radio Slave bei poolbar mit Pratersauna0

Musik und Kultur von Nischen bis Pop jetzt auch in Wien und zwar vom 19. bis zum 23.Mai 2010. Mit dabei neben Namen wie Andrew Weatherall oder Crystal Fighters wird Radioslave das Publikum in Tanzstimmung versetzen:

Bei den Brit Awards 2002 hat Kylie Minogue ihren großen Auftritt. Ihre Hitsingle "Can't Get You Out Of My Head" kann längst jeder im Publikum mitsingen. Als sich der Song jedoch nach wenigen Takten als ein Mash-Up mit dem New Order-Klassiker "Blue Monday" entpuppt, ist die Überraschung groß. Gerade in den Clubs avanciert diese Version zu einer vielgespielten Hymne. Was indes kaum jemand weiß: der Kopf hinter "Can't Get Blue Monday Out Of My Head" ist der britische DJ und Produzent Matt Edwards alias Radio Slave.

Edwards ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits ein altgedienter Club-Veteran. Mitgespült von der Acid House-Welle, vergnügt sich der gebürtige Londoner ausgiebig auf Parties, bevor er 1992 seine erste Residency in der Milk Bar antritt. Kurz darauf legt er auch im neu eröffneten Ministry Of Sound Platten auf und gibt damit den Startschuss für seine Karriere. In den nächsten Jahren veröffentlicht er unter den Pseudonymen Matthew E, Rekid, Quiet Village, Sea Devils oder eben Radio Slave zahlreiche Remixe und eigene Tracks.

Stilistisch engt er sich nicht ein. House, Breaks, Techno, Electro, Soul und 80ies gehen in seinen unterschiedlichen Pseudonymen auf. Am bekanntesten sind seine Produktionen als Radio Slave, mit denen er an Veröffentlichungen von Headman oder The Glimmers anknüpft. Kein Wunder, dass zahlreiche Bastard Pop-Tracks wie die Dance-Versionen von White Stripes "Seven Nation Army" oder Nancy Sinatras "Bang Bang" aus seinen Studio stammen.

2006 gibt sich Radio Slave mit der Mix-Compilation "Creature Of The Night" beim belgischen Label Eskimo Recordings die Ehre. Seinem eklektizistischen Stil folgend, spielt er Tracks von DJ Hell, Green Velvet, Senor Coconut, Joe Smooth und Corey Hearts 80er Clubtrack "Sunglasses At Night". Eingestreut sind eigene Remixe und Produktionen.

Nach Freeform Five, Tiefschwarz und DJ Hell darf Edwards 2007 ebenfalls ein Set für die Sampler-Reihe "Misch Masch" anfertigen. Mit Trentemöller, Roman Flügel, Villalobos, Booka Shade und Deetron spickt er seinen Mix mit durchaus angesagten Produzentennamen.

Text von laut.de
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Shout Out Louds im Rockhouse Salzburg0

Southside, Roskilde, Frequency und Hurricane. Diese Band ist auf der Bühne zu Hause. Es gibt eigentlich nicht viel mehr zu sagen, als: „Die Shout Out Louds muss man einfach live hören.˜ Die schwedischen Indie-Rocker füllen ihre Tonträger mit Konzertflair und wo lässt sich das Gesamtkunstwerk dann am Besten vortragen, als auf der Bühne?

Adam Olenius. Wer so einen smoothen Namen hat, der muss etwas daraus machen. Hat der junge Schwede auch. Er ist Sänger der Shout Out Louds und besitzt eine Stimme, die ebenso sanft, schön und prägnant wie sein Name ist. Im neuen Album „Work˜ (VÖ Februar 2010) ist viel davon zu hören. Die musikalische Hingabe des Sängers zieht sich durch die gesamte Band. Die fünf Schweden haben sich während ihres Kunststudiums kennen gelernt und zogen aus (der Uni), um die Bühnen der Welt zu erobern.
Für ihr neuestes Werk haben sich die Schweden zunächst ein halbes Jahr Auszeit genommen und in alle Himmelsrichtungen verteilt. Dann ging es ab nach Seattle. Gemäß des Albumtitels schufteten sie dort konsequent an neuen Songs. Sie hatten einen neuen Produzenten, Phil Ek, aber nahmen sich ihre schwedischen Wurzeln mit ins amerikanische Studio. Der extrem bühnentaugliche Sound ist erdig und kompakt. Schwitzen, hüpfen, tanzen und zwischendurch ein Bier zum Ausgleich trinken. Ein paar Waldgeister haben sich auch in den Songs versteckt und versprechen auch ein paar ruhige, meditative Minuten.

Am 1. April sind die Schweden nun also im Rockhouse Salzburg zu Gast. Der einzige Haken an der Sache - das Konzert ist bereits ausverkauft. Was lernen wir daraus? Karten immer bereits im Vorverkauf sichern und das gilt auch fürs poolbar-Festival.

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Schlachthofbronx auf Deutschlandtour0

Ende letzten Jahres ist nach vielen spannenden Tracks das Album "Schlachthofbronx" erschienen und damit drehen die Jungs nun ihre Runden. Derzeit durch das ganze Nachberland (mit einem Abstecher nach Graz) und verbreiten ihren Sound auch in den letzen Ecken Deutschlands - bevor sie am 10. Juli beim poolbar-Festival ein Stelldichein geben.

Tourplan Deutschland:
10. Apr 2010 20:00 - Discoriot, Ostbahnhof, Bielefeld
16. Apr 2010 20:00 - musikkantine, Augsburg
17. Apr 2010 20:00 - Hetten, Hohenpeißenberg
23. Apr 2010 20:00 - Nachtsalon, Marburg
24. Apr 2010 22:00 - Wagenhallen, Stuttgart
14. Mai 2010 20:00 - Springfestival, Graz
22. Mai 2010 23:00 - Neidclub, Fulda
23. Mai 2010 23:00 - Hypie Hypie, Rote Sonne, München
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poolbar-Kunststücke: Die Siegerprojekte sind gekürt!0

„Hack Attack“, „Ruf an!“ und „eingespielt“ – so lauten die Titel der Projekte, die den gemeinsam vom poolbar-Festival und der IG Bildende Kunst ausgeschriebenen Kunstwettbewerb zum Thema „Das Gegenteil einer sachdienlichen Information“ bei der öffentlichen Jurysitzung am 8. März im Kunsthaus Bregenz für sich entschieden haben.

 

Die Jury (der kurzfristig für die erkrankte Kirsten Helfrich eingesprungene Bildhauer Roland Adlassnigg von der IG Bildende Kunst, Winfried Nussbaummüller vom Kunsthaus Bregenz und Herwig Bauer vom poolbar-Festvial) freute sich über die fruchtbare Diskussion, zu der das äußerst engagierte Publikum durch kritische Wortmeldungen wesentlich beitrug.

 

Die drei Siegerprojekte im Detail

 

„Hack Attack“, eingereicht von Tobias Maximilian Schnell, will das Gegenteil einer sachdienlichen Information durch Transformation erreichen und wird dies an der für das poolbar-Publikum wohl wichtigsten Informationsquelle – www.poolbar.at – demonstrieren. „Hack Attack“ wird die Startseite der poolbar-Homepage in Braille-Schrift übersetzen. Die sachdienlichen Informationen sind dann nur mehr fühlend zu erkennen – doch Displays von Rechner oder iPhone verhindern dies.

 

„Ruf an!“, eingereicht von Gerald Zahn und Anita Land, erreicht das Gegenteil der sachdienlichen Information durch eine Kontextverschiebung: Einzelne Zahlen der nächtens im TV gezeigten Erotik-Werbespots werden aus ihrem Umfeld genommen und zu einer einzigen, endlos langen Telefonnummer addiert. Es entsteht eine Toninstallation, die im öffentlichen Raum ihre Wirkung entfaltet. Und die ist vieles, aber sicher nicht mehr sachdienlich.

 

„eingespielt“, eingereicht von Ingrid Pröller, nimmt direkt Bezug auf die poolbar-Architektur, die Quelle des Themas. Mittels farbiger Klebebänder verweist „eingespielt“ auf die ursprüngliche Funktion des Alten Hallenbads, dem Werk Walter Bossharts, der das Gebäude in erster Linie für Schwimm- und Leibesübungen entwarf. Fragmente von Spielfeldmarkierungen werden zu Erinnerungsspuren, die sich auf der diesjährigen poolbar-Architektur niederlassen – es entstehen bewusste Raum- und Bedeutungsirritationen.

 

Alle zugelassenen Einreichungen sind online in der poolbar-Kunst-Galerie zu sehen.

 

Sag uns, was du anziehend findest

 

Während die Siegertreppchen in Sachen Architektur und Kunst bereits bestiegen wurden, bleibt es beim poolbar Style noch eine Weile spannend, denn der Publikumspreis für T-Shirts und Taschen ist noch zu vergeben.

 

Jede/r hat bis zum 22. Mai online die Gelegenheit, insgesamt zehn Punkte an das oder die jeweiligen Lieblingsdesigns zu vergeben. Wer eine/n bestimmte/n DesignerIn noch wirkungsvoller unterstützen möchte, reist am besten nach Wien zur poolbar mit pratersauna: Vor Ort zählen die vergebeben Punkte 10-fach.

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poolbar-Line-up: Teil 12

Vom 19. bis 23. Mai und vom 2. Juli bis zum 22. August 2010 ist die erste Adresse für prächtigen Sound in seiner ganzen Vielfalt das poolbar-Festival. Zuerst eine Woche in Wien, dann acht Wochen in Feldkirch. Die ersten Headliner sorgen für große Aufregung, der Kartenvorverkauf ist schon in vollem Gange – es gilt, sich Tickets zu sichern für die folgenden Leckerbissen:

 

Die Goldenen Zitronen (Festival-Opener am 2. Juli), Ebony Bones (3. Juli), Broken Social Scene (4. Juli), Juliette Lewis (8. Juli), Felix Da Housecat (9. Juli), Flogging Molly (13. Juli), Hidden Cameras (16. Juli), Eristoff Tracks: Moonbootica (17. Juli), Archive (21. Juli), Nada Surf (24. Juli), Skero (Texta, 29. Juli), Die Vamummtn (29. Juli), FM4 Tribe Vibes, u.a. mit Dorian Concept (30. Juli), das FM4-Fest, u.a. mit Ja, Panik! (31. Juli), You Say Party! We say Die! (7. August), Wir sind Helden (10. August) und Portugal. The Man (21. August).

 

Wer regelmäßig hier vorbeisurft, ist immer auf dem Laufenden.

 

Nur das Feinste für Auge und Ohr wird auch in Wien geboten, und zwar bei poolbar mit pratersauna vom 19. bis zum 23. Mai. Am 20. Mai wird Radio Slave (Eristoff Tracks) die Tanzwut schüren, am 21. Mai lässt die katalanisch-amerikanisch-britische Ausnahmeerscheinung Crystal Fighters das Herz schneller schlagen. Weitere Headliner folgen in Kürze, und dazu gibt’s erhellende Einblicke ins poolbar-Programm: entspanntes Abhängen am Pool, Ausstellungen, Lesungen, poetische und künstlerische Inszenierungen, Visuals, Film, Mode, Grafik und Architektur.

 

Auch im Westen steppt der Bär: Als Teil einer Sause des Landjäger-Magazins (www.landjaeger.at) am 21. Mai im Conrad Sohm in Dornbirn zeigt das poolbar-Programm, was es 2010 so alles kann, und auch der poolbar style präsentiert sich von seiner besten Seite. Selten ist Information so Party.

 

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