green poolbar

Beim poolbar-Festival wird nicht nur die kulturelle und gesellschaftliche Auseinandersetzung gesucht und mit Lebenslust und Freiraum verbunden. Zusätzlich soll die ökologische Verantwortung einer Veranstaltung dieser Größenordnung wahrgenommen werden. Das poolbar-Festival genießt speziell unter jungen Menschen in Vorarlberg einen außergewöhnlichen Status, was die poolbar Festival GmbH verstärkt als Auftrag versteht, wesentliche Aspekte von Gesundheit & Umwelt zu thematisieren und zumindest Optionen aufzuzeigen, wie jede_r Einzelne seinen_ihren Teil zu nachhaltigem Wirtschaften und gesunder Lebensweise beitragen kann.
A propos beitragen: Über Kritik, Andregungen und v.a. Ideen, wie wir noch ein bisschen besser & enkeltauglicher agieren können, freuen wir uns - bitte kontaktiert unseren Green Event Ansprechpartner, Christoph (ahoi@poolbar.at)

Basis-Maßnahmen / „Green-Event"-Gütesiegel

Das Österreichische Umweltzeichen ist Garant für geringe Umweltbelastungen der ausgezeichneten Produkte und Dienstleistungen, verbunden mit hoher Qualität. Zusätzlich werden, wo möglich und sinnvoll, auch Kriterien aus den anderen Säulen der Nachhaltigkeit (soziale und ökonomische Kriterien) in die Richtliniengestaltung miteinbezogen. In dieses System von Richtlinien fügt sich logisch die Umweltzeichenrichtlinie 62 „Green Meetings und Green Events" ein.
In dieser Richtlinie werden sowohl an das organisierende Unternehmen selbst, als auch an alle Aspekte einer Veranstaltung sowohl Umweltanforderungen als auch Anforderungen im sozialen Bereich gestellt. Veranstaltungen stehen oftmals stark im Fokus der Öffentlichkeit und sollen daher Verantwortung in allen Bereichen der Nachhaltigkeit übernehmen.

Hier hakte das poolbar-Festival ein: 2013 sollten die Qualitätssiegel von „ghörig Feschta" und v.a. „green event austria" erworben werden. Die dafür notwendigen Voraussetzungen (Mehrwegbecher, Müllvermeidung und -trennung, regionale Gastro-Produkte, regionale Kultur,...) werden großteils seit Jahren erfüllt.

Auch bei augenscheinlich heiklen Maßnahmen wird auf Ressourcenschonung gesetzt: Eine „jährlich neue Architektur" klingt nach Verschwendung - ein Paradebeispiel, das das Gegenteil bewiesen hat, war das Projekt 2012: Alles wurde aus gelben Schalungstafeln gebaut, die von der Fa. Kaufmann im Bregenzerwald für uns hergestellt wurden. Die Tafeln wurden genutzt und - bis auf die zugeschnittenen - nach dem Festival an das Bauunternehmen „Jäger" im Montafon weiter verkauft. Das poolbar-Festival stellte nur eine Episode im langen Nutzungsleben des Materials dar.

Das "green event" Siegel wurd dem poolbar//festival 2013 verliehen. 2014 wurden die Bestimmungen leider in einem Punkt verschärft, den wir nicht erfüllen konnten - alle bisherigen Parameter aber versuchen wir nach wie vor umzusetzen - auch ohne "green event"-Zertifizierung.
Das "ghörig-feschta"-Gütesiegel tragen wir nach wie vor.l

Darüber hinaus bemüht sich das poolbar-Festival, deutlich mehr zu tun als nur die selbst auferlegte „Pflicht" - wir wollen Vorreiter_innen sein, Signale setzen, animieren, inspirieren.
 
Stadtgarten Reichenfeld
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Bilder: Hochbeet mit poolbar-eigenem Gemüse 2012 / Vegane Küche beim poolbar-Festival 2012: Kollektives Kochen

Frühere und tw. aktuelle Mitwirkende des poolbar-Festivals haben gemeinsam mit Freunden den Verein „Stadtgarten Feldkirch" gegründet. Die Nutzung eines unbebauten Landstreifens im Reichenfeld (der Bereich zwischen Cafe Stella - entlang des Weges zum Alten Hallenbad bis zum Sportplatz) soll nach permakulturellen und biologischdynamischen Richtlinien erfolgen: ein gemeinschaftlich organisierter Stadtgarten entsteht.
Die recht sonnigen Bereiche im Reichenfeld sind bereits früher „beackert" worden: bereits die Jesuiten-Patres nutzten das Reichenfeld zur Zeit des damals renommierten Gymnasiums Stella Matutina als schuleigenen Gemüsegarten für die Verpflegung der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrpersonals - hier ein Blick aus dem Jahr 1965 über die Kohlköpfe hinweg auf das Alte Hallenbad:

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Die Motivation der Proponenten des Trägervereins „Stadtgarten Feldkirch - Reichenfeld" (welche auch bei gartenunser.org mitwirken):
„Unsere Gartentat möchte ihren Beitrag für jene Welt leisten, in welcher sich die Menschen einer Region wieder in naturnaher und Ressourcen schonender Weise selbst versorgen können. Dass unsere Nahrungsmittel nicht mehr in dem Maße ins Land gebracht werden müssen, hätte nicht nur einen positiven Effekt auf die Transportkosten und die günstigere CO2 Bilanz. Durch die Wiederherstellung des persönlichen Bezuges zu seinem Essen gewinnt der Mensch wieder Vertrauen in das was auf seinem Teller liegt. Ebenso stärkt es die Verbundenheit zum Land das er bewohnt, das ihn ernährt und dem er schlussendlich sein Leben zu verdanken hat." (gartenunser.org)

Die Stadt Feldkirch - die sich immerhin als die energieffizienteste Stadt Österreichs bezeichnet - setzt mit der Unterstützung dieser Aktivitäten durch die Bereitstellung des Grundstückes und die entsprechende Nutzungsgenehmigung ein wichtiges Zeichen. 
 
 
Das Projekt ist kein eigentliches poolbar-Projekt, sondern wird vom Verein Stadtgarten Feldkirch getragen - das poolbar-Festival half aber mit, das Projekt auf Schiene zu bringen. In den kommenden Jahren sollen Gemüse, Kräuter und Obst aus dem Stadtgarten beim poolbar-Festival verkocht und verkauft werden.
 
Regionales & Bio-Produkte beim poolbar-Festival
Zwar sollen (und aus finanzieller Sicht: müssen) im gastronomischen Bereich nach wie vor die „großen Marken" angeboten werden, doch soll parallel dazu eine „Regional- und Bio-poolbar-Schiene" etabliert werden, die als omnipräsente Alternative möglichst oft in Anspruch genommen oder aber zumindest als Gedankenanstoß permanent wahrgenommen werden soll. Ins Sortiment aufgenommen werden u.a. folgende Produkte aus regionaler und/oder ökologisch korrekter Produktion:
  • Gemüse
  • Obst- und Gemüsesäfte
  • Wein
  • Bier
  • Käse
  • Wurst
  • Fleisch / Fleischprodukte
  • Brot & Gebäck
  • Knabbereien
  • u.v.a.
Als Partner im Bio-Bereich konnten wir den Vetterhof aus Lustenau, den Lisilishof aus Meiningen und BIO VORARLBERG gewinnen. Bewusste und verantwortungsvolle Ernährung im Kontext von „Coolness" ist ungewöhnlich und entfaltet daher eine besonders starke Wirkung - umso größere Aufmerksamkeit wird daher dieser Aspekt des poolbar-Festivals bei den erwarteten 20.000 Besucher_innen und den Nutzer_innen der poolbar-Medien erfahren.


Hausgemachte Kuchen
Das poolbar-Team ist groß - bei den Mitarbeiter_innen und in den Familien im Hintergrund liegt viel kulinarisches Talent und Wissen verborgen, das genutzt werden soll. Wir bieten in der poolbar-Gastronomie hausgemachte Kuchen und Gebäck.


Bio- Jazzfrühstücke
Jazzfrühstücke mit Bio-Schwerpunkt & Picknickkorb & Kinderbetreuung
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