Festivalinfo
Platziert an der geografischen Schnittstelle zwischen Österreich, Deutschland, Liechtenstein und der Schweiz wird das Alte Hallenbad in Feldkirch jeden Sommer zu einem grenzüberschreitenden Hotspot, wenn das poolbar-Festival für fast sieben Wochen (Juli / August) seine Türen für 20.000 BesucherInnen, kulturelle Auseinandersetzungen und gleichzeitig Party-Spass öffnet.
Chronik
Gestartet 1994 als künstlerische Sommerakademie, entwickelte sich diese bald zu einem erfolgreichen Popkulturfestival und der Name poolbar zu einer Qualitäts-Marke, die aus dem Kunst-, Kultur- und Festivalgeschehen Österreichs und darüber hinaus nicht mehr wegzudenken ist. Die BesucherInnen aus dem In- und Ausland kommen, um Neues zu entdecken und gleichzeitig Weltstars in kleinem Rahmen hautnah zu erleben.
Besonderheiten & Mehrwert
Temporär & in persönlichem Rahmen: Die poolbar nutzt die außergewöhnlichen Räume in landschaftlicher Idylle einerseits temporär mit konzentriert anspruchsvollem Programm, setzt aber gleichzeitig in Abgrenzung zu groß angelegten Open Air-Festivals auf Gastfreundlichkeit, Kontinuität, Abwechslung und Menschlichkeit, was Publikum und KünstlerInnen als wohltuend erfahren. Um niemanden aus finanziellen Gründen von der Teilnahme auszugrenzen, ist der Eintritt zum "Wohnzimmer" täglich frei.
Geheimtipps & Superstars hautnah
Das poolbar-Festival garantiert Lebenslust, außergewöhnliche Programmvielfalt & spannende Entdeckungen; Die einzelnen Programmpunkte gehen quer durch diverse Kategorien, Genres und Bekanntheitsgrade.
Eine besondere Qualität des poolbar-Festivals liegt in seinen außergewöhnlichen Kombinationen: Internationales trifft auf Lokales, Stars, die im Sommer nur auf den größten europäischen Festivalbühnen zu sehen sind, treffen auf NachwuchskünstlerInnen, Indie-Rock trifft auf HipHop trifft auf Jazz, DJ trifft auf Poetry Slam, Film trifft auf Theater, Kunst trifft auf Kultur trifft auf Wissenschaft. Zentrale Elemente: Vielfalt, moderate Preispolitik, Förderung und Forum für die regionale Szene, Konfrontation mit Ungewöhnlichem.
Kunst als Teil eines Pop-Festivals
Kunst wird im poolbar-Kontext aus der Nische geholt und zum Teil des popkulturellen Ereignisses gemacht. KünstlerInnen werden - nach einer öffentlichen Ausschreibung in Kooperation mit der IG Bildende Kunst - eingeladen, Projekte im Rahmen des Festivals umzusetzen. Dabei stehen internationale Stars wie z.B. Peter Kogler neben Kunst-Rookies. Kooperationen mit dem Kunsthaus Bregenz, dem Kunstmuseum Liechtenstein und kleineren regionalen Kulturmotoren fordern das Publikum und fördern die Szene. Ergänzend: Der "brutkasten" ist ein schwarzer Kubus in der Wiese vor der Terrasse, ein "Raum für das Andere", eine räumlich manifestierte kulturelle Nische: Ein Raum für Projektionen, Experimente, Performances, Ausstellungen etc. in minimalem Rahmen.wird
Jährlich neu: Architektur
Das poolbar-Festival erfindet sich jährlich
neu. Eine besondere Herausforderung ist die intelligente und ästhetische temporäre Gestaltung der Räume, die wesentlich zum poolbar-Image des „must-have-seen" beiträgt und Architektur zu einem der Festival-Headliner macht. Der in Kooperation mit dem vai (Vorarlberger Architekturinstitut) und der WKV (Wirtschaftskammer Vorarlberg) jährlich ausgeschriebene Wettbewerbgarantiert Vielfalt, Offenheit und Qualität.
poolbar style
Der Reiz des Festivals liegt auch in seiner liebevollen, detailreichen Gestaltung. Seine mehrdimensionale Ausrichtung wurzelt in der Lebenswelt der BesucherInnen: Musik, Einrichtung, Kleidung, Grafik sind elementare Bestandteile von Lebensentwürfen. Entwürfe für das Festival-eigene poolbar-Modelabel werden per Wettbewerb ermittelt - 2008 gestalteten KünstlerInnen aus dem internationalen pool von Advanced Minority zum 15-Jahr-Jubiläum des Festivals eine 15teilige T-Shirt-Kunst-Kollektion. 2009 werden es 16 Stück sein, über 180 Gestaltungsideen sind eingereicht worden.
Publicity, Medien & Sponsoring
Ästhetisch und inhaltlich hochwertige poolbar-Magazine (Gesamtauflage 155.000 Stück) erreichen durch die flächendeckende regionale, zielgruppengenaue Distribution mittels eines dichten Kooperationsnetzes oder des poolcars (s.Bild) eine hohe Durchdringung. Jährlich ca. 270 redaktionelle Medienberichte verankern das Festival in der öffentlichen Wahrnehmung. Langjährige Partnerschaften zeugen von zufriedenen Sponsoren und WerbepartnerInnen in einem stabilen Umfeld. Download Pressespiegel vom Vorjahr & weiterführende poolbar-Informationen
Bands 1994-heute (Programm für den kommenden Sommer wird regelmäßig HIER aktualisiert)
13&God
22 Pistepirkko
2Raumwohnung
!DelaDap
A Life, A Song, A Cigarette
Aavikko
Advanced Chemistry
Anajo
Anti-Flag
Art Brut
Attwenger
Austrofred
Bauchklang
Binder&Krieglstein
Black Lips
Blackmail
Blumfeld
Markovic Orkestar
Boundzound
Brand Nubian
Bubble Beatz
Bunny Lake
Buraka Som Sistema
Calexico
Client
Clueso
Coldcut
Chicks On Speed
Chikinki
Das Pop
Dälek
Denyo & The Denyos
Deichkind
Detroit Grand Pubahs
Death By Stereo
Delinquent Habits
dEUS
Die Sterne
Does it Offend You, Yeah?
Dropkick Murphys
Element of Crime
Fanfare Ciocarlia
Fear Factory
Fettes Brot
Final Fantasy
Firewater
Fiva
Florian Horwath
Frank Spilker.Gruppe
Friska Viljor
Fun Lovin´Criminals
Garish
Guru´s Jazzmatazz
Gus Gus
H.P.Zinker
Hattler
Heather Nova
House of Riddim
IAMX
I-Wolf
Iriepathie
Iron And Wine
Jeans Team
Jennifer Rostock
Jimi Tenor & Big Band
Jon Spencer Blues Explosion
K's Choice
Kamp
Kante
Kettcar
Keziah Jones
Kinderzimmer Prod.
Kosheen
Kreisky
Lambchop
Laokoongruppe
Les Babacools
Louie Austen
Madsen
Mardi Gras BB
Matt Boroff & The Mirrors
Mediengruppe
Telekommander
Melvins
Mia.
MiniTel Rose
Mo' Horizons
Modeselektor
Morcheeba
Mother Tongue
Motorpsycho
Nada Surf
Navel
Nemo
New Model Army
No Means No
Patrice
Portugal.The Man
Pothead
Puppetmastaz
Reverend Beatman
Roots Manuva
Russkaja
Saul Williams
Scott Matthew
Shout Out Louds
Slut
Soap&Skin
Sofa Surfers
Sportfreunde Stiller
Stereo Total
Such A Surge
Telepathe
Terranova / Lotterboys
Texta
The Go-Betweens
The Hidden Cameras
The Notwist
The Pipettes
The Rakes
The Robocop Kraus
The Seesaw
The Staggers
This Will Destroy You
Tocotronic
Tomahawk
Tomte
Trail of Dead
Trio Exklusiv
Trouble Over Tokyo
Urge Overkill
Villalog
Virginia Jetzt!
Zita Swoon
Zoot Woman
DJs 1994-1994-heute (Programm für den kommenden Sommer wird regelmäßig HIER aktualisiert)
Andy Smith
Anne Andersson
Assault
Aziz
Beware
Bob Sinclar
Brazilectro Live
Bujaka & Stoney
Cloud9
Coldcut
Console
Crazy Sonic
Dave Dee
Dub Club St. Gallen
Dynamo Productions
Eddie Piller
Ed Royal
Ed Rush
Electric Indigo
Grandmaster Flash
Euroranch
Fauna Flash
Fennesz
For God ConSoul
Frank Popp
Functionist
G.Rizo
Gex Botas
Godfather
Headman
Hometrainer
I-Wolf
John Megill
Jori Hulkkonen
Joyce Muniz
Junglistic Sistaz
Kruder&Dorfmeister
Lady "Miss" Kier
Masallah
MEN (Le Tigre DJs)
Metalycée
Mieze Medusa
Minus 8
Miss Kittin & The Hacker
Mo´Horizons
Modeselektor
Pandit G (ADF)
Parov Stelar
Rainer Trüby
Robert Soko
Roni Size & MC Jakes
Seelenluft
Seperator (H. Platzgumer)
Snitch Bros
Sofa Surfers
Soundsgood Intl.
T.Raumschmiere
Troublemakers
Tschamba Fii
Vadim
Vikter Duplaix
Waxolutionists
Yoshihiro Sawasaki
Zombie Nation u.v.a.
Visualisten
Pfadfinderei
Maria de la Barrera
Montage Sauvage
4yourEye
Luma Launisch
MotionLab u.v.a.
..was andere sagen...
Cool am pool - das geht dieses Jahr wieder leicht. Zumindest wenn man sich zum Coolsein in die Feldkircher poolbar verfügt. Dort wieder wieder über die beiden Sommermonate Juli und August ein Kulturprogramm gegen die Hundstage geboten (...) Das Musikprogramm ist dieses Jahr wieder erlesen und breit gestreut. Im Alten Hallenbad der Stadt werden aber nicht nur Konzerte veranstaltet, sondern die Programmverantwortlichen bieten auch eine Filmschiene, die obligatorische DJ-Line mit dem sonntäglichen „Klangfrühstück" sowie Modeschauen. (Karl Fluch, Der Standard, 3.7.2008)
Als Mischung der Themen Club, Grafik, Architektur, Gastronomie, Musikfestival, Kunst, Tages- sowie Abendprogramm funktioniert man jährlich im Juli/August für 6 Wochen das einstige Nasszentrum der Stadt in eine kulturelle Schaltzentrale um, der eine gute Portion Eleganz und Eigenwilligkeit nicht abzusprechen ist. poolbar heisst das Ganze und bedeutet für die MacherInnen: Gesamtkunstwerk. (Uwe Viehmann, Chefredakteur „Spex" 07/08, 2004)
Was haben wir schon geschwärmt von dieser Veranstaltung! (...) ein international renommiertes Festival der Subkulturen, das man getrost das spannendste Popfest zwischen Wien und Zürich nennen darf.
Dass man in deutschen Großstädten neidisch auf Feldkirch blickt, freut wache Sponsoren wie die Wirtschaftskammer Vorarlberg, die schreibt: „Das Konzept des gesamten Festivals überzeugte uns durch seine Vielseitigkeit, durch seine kulturelle Offenheit und die hohe Akzeptanz, die es bei einem anspruchsvollen jungen Publikum ebenso wie bei unkonventionellen Kreativen findet. (Marcel Elsener, „St. Galler Tagblatt", Schweiz. 6.8.2004)
Mit dem poolbar-Festival zeigt sich Feldkirch nicht nur als westlichster Hotspot in Sachen popkulturellem Treiben. Vor allem die architektonischen und raumgestalterischen Maßnahmen im dortigen ehemaligen Hallenbad bescheren dem sympathisch programmierten Festival einen Mehrwert, der es nicht zwingend nötig macht, nach dem letzten verklungenen Live-Ton die Location schlagartig zu verlassen. Zwar geht es dort immer noch in erster Linie um die Musik. Aber dennoch außerordentlich erfrischend ist es, wenn heutzutage noch eine Spur weiter als an die reine Konzertlogisitk gedacht wird. Vorarlberg! Shake your booty! (Der Standard, 14.7.2006)
1994 als ambitionierte Sommerakademie ins Leben gerufen, hat sich das poolbar-Festival in den letzten 15 Jahren zu einem Höhepunkt im ostschweizerischen und westösterreichischen Kulturjahr abseits der Partyzelte entwickelt - und also zu einem der besten Gründe, nicht in die Sommerferien zu fahren. Passend zum Jubiläumsmotto „15 jahre Pop und Nischen" freut sich poolbar-Gründer und Co.Geschäftsführer Herwig Bauer besonders, dass gerade die weniger bekannten Bands die Erwartungen übertroffen haben; ein Beweis dafür, dass sich das Festival einen Ruf als Qualitätsgaranten erarbeitet hat. (Rafael Zeier, St. Galler Tagblatt, 12.8.08)
Redet man von der poolbar, dann redet man nicht nur über Popmusik sondern auch über Filme, Literatur, Architektur und Grafik und Herzblut. Die poolbar ist in dem ganzen, langsam müde machenden Wust an Festivals und Feten ein Fremdling, der auf Neues in der Popkultur setzt und auf der Suche nach der Kunst im Pop wacker vorwärts schreitet. (Johannes Stieger, Die Wochenzeitung, CH, 7.Juli 2005)
Die poolbar ist als spartenübergreifendes Popkulturfestival in Österreich ziemlich konkurrenzlos.
(Profil, 1.8.2005)
Das Leitbild: Was sie ist, die poolbar
Die poolbar ist ein lokales Kulturfestival mit überregionalen Bezügen: Vorgefundene Strukturen Publikum, landschaftliche, gesellschafts- und kulturpolitische Rahmenbedingungen finden dabei konzeptuelle Berücksichtigung. Aber schon allein die Vielfalt des geographischen Hintergrundes aller Mitwirkenden (Publikum, Künstler, Mitarbeiter) bewirkt die Anbindung an regionsübergreifende bzw. regionsunabhängige Entwicklungen und Diskurse.
Unser Kulturbegriff
Wir vertreten einen weitreichenden Kulturbegriff. Dieser umfasst die Produktion und Rezeption von künstlerischen Objekten sowie die Inszenierung von zu Lebensstil verdichteten Elementen des Alltags. (Es gibt nur eine hypothetische Trennlinie zwischen Hoch- und Popkultur.) Jedes Moment des Alltäglichen enthält kulturelles Potential. Maßgeblich für die tatsächliche Abgrenzung vom bloßen Alltagsphänomen ist aber die Qualität des kulturellen Gegenstandes.
Qualitätsbestimmend sind Dichte, Intensität und Elaboriertheit der Kriterien, die in diskursiven Praxen verhandelt werden. Unser Kulturverständnis setzt daher den Austausch und die Reflexion möglichst vieler im Team Engagierten (und externen Ideengebern) voraus, damit von jeweils gemeinsamen kulturellen Spangen gesprochen werden kann, in denen sich die Mitwirkenden bewegen. Diese sind nicht statisch, und wer teilnehmen will, bringt lediglich die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit.
Die Umsetzung
Die poolbar erfährt generell einen hohen Publikumszuspruch. Sie wird als kultureller Hotspot, aber auch und vor allem als geselliger Treffpunkt und Ort der Unterhaltung wahrgenommen. Das Publikum mit Ungewohntem zu konfrontieren ist der sich notwendig ergebende Anspruch für eine Kulturinitiative. Um diese große Chance zu nützen, müssen entsprechende Strategien angewandt werden, um die Personen in diesem speziellen Setting auch zu erreichen:
- Wir verfolgen daher eine Programmpolitik, die möglichst vielen Personen erlaubt, an der Veranstaltung teilzunehmen (Eintrittspreise), in einzelne künstlerische Darbietungen hineinzuschnuppern und je nach Gefallen zwischen verschiedenen Angeboten zu wählen (Programmumfang, -vielfalt).
- Wir bieten spezifische Veranstaltungen für spezialisierte Publikumsgruppen, die gleichzeitig für alle Interessierten offen bleiben.
- Wir holen das Publikum ab, wo es sich befindet. Das Angebot wurzelt möglichst oft in der Lebenswelt der Gäste. Musik, Architektur, Kleidung und Grafik sind elementare Bestandteile unserer Lebensentwürfe. Die poolbar ist ein Gesamtkunstwerk.
- Wir intervenieren durch Kontextverschiebungen in alltägliche Handlungsweisen, um "Normales" zu hinterfragen.
- Unsere Foren sind an die Eigenheiten einer popkulturellen Veranstaltung angepasst.
- Interessierte können Projektideen innerhalb des Festivals realisieren.
Nicht nur die örtliche Komponente der verschiedenartigen Lebensumstände wirkt auf den Charakter des Festivals: Die Planung und Umsetzung erfolgt durch ein Netzwerk von Personen, die sich in diversen Lebensbereichen innerhalb unterschiedlicher Kontexte bewegen und in Eigenverantwortung zuvor aufeinander abgestimmte Bereiche organisieren. Diese besonderen Umstände erfordern definierte Organisationsstrukturen und klare Prinzipien der Entscheidungsfindung. Informationsweitergabe an Personen und Institutionen mittels neuer Medien ermöglicht breiten Austausch und fundierte Beratung. Inhalte, Prozesse und Strukturen werden kritisch diskutiert und gegebenenfalls optimiert. Entscheidungen werden dann von jenen getroffen, die sie auch verantworten.
Ein PDF mit Konzept und bildkichen Impressionen steht HIER zum Download bereit. Die Printversion gibt´s HIER
Allgemeine Informationen (das ausführliche Konzept zum kommenden Festival sowie vom Vorjahr: Presse- und Anzeigenspiegel, poolbar-Trailer, poolbar-Clip und poolbar-Film, PDFs von Flyer, Plakat, poolbar-BigMag und poolbar-MiniMag,...) finden sich HIER
In zwei Saetzen
Das poolbar-Festival im "Alten Hallenbad" ist ein jährlich im Sommer stattfindendes Festival für Musik und Kultur von Nischen bis Pop. Es dauert sechs Wochen lang (Juli und August) und lockt insgesamt ca. 20.000 BesucherInnen ins jährlich neu gestaltete Ambiente des Alten Hallenbades in Feldkirch. In Teamarbeit wird unerhörtes Programm mit Schwerpunkt Musik in gediegenes Ambiente von guter Einrichtung, feiner Grafik und überschwänglicher Unterhaltung eingebettet.






