Labors 2018

 

• Architektur •
(10.2. – 18.2., Bregenz) Gesamtheitlich für Innen & Außenbereich
Workshopleiter: Victor Dölle
Gastkritiker: Hugo Dworzak
Gastkritikerin: Christine Schwaiger (NDU St. Pölten)
Gastkritiker: Manuel Schwald (Lichttechnik, poolbar-Festival und Montforthaus Feldkirch)
Partner: vai Vorarlberger Architektur Institut

Das poolbar-Festival erfindet sich jährlich neu. Viele künstlerische Wege wurden schon eingeschlagen, das Ziel blieb stets dasselbe: Raum zu schaffen für die schönen Dinge des Lebens. Tagsüber badet man in der Sonne, nachts wird auf den Putz gehauen. Es wimmelt nur so von Menschen: Freunde treffen sich, Fremde lernen sich kennen (und manchmal lieben). Endlich ist wieder Sommer! Ein Gefühl wird wach, das man am liebsten greifen, umarmen und festhalten möchte. Die Architektur stellt sich dieser Herausforderung jedes Jahr auf's Neue. Was macht eigentlich das poolbar-Festival aus? Diese Ausgangsfrage stellte Workshopleiter Victor Dölle im Architektur-Labor des poolbar-Generators 2018 an die TeilnehmerInnen. Leidenschaftlich experimentierten und diskutierten sie, Ideen wurden verfolgt und verworfen, der gemeinsame Ansatz aber schnell gefunden: Es bleibt das Alte Hallenbad, das sowohl den Namen des Festivals, als auch seinen besonderen Charakter prägt. Dem Gebäude und seiner Geschichte trug man kreativ Rechnung, indem Themen generiert wurden, die maßgeblich die weitere Gestaltung beeinflussten: Sommer und Baden, Sonne und Wasser. Ein symbolisches Freibad als Herz der neu gestalteten Terrasse bildet den emotionalen Rahmen des Entwurfs: der Ort für den Sommer. Die verspielte Anordnung der Baukörper in Kombination mit großzügig auskragenden Dächern schaffen differenzierte Räume und Plätze für eine Vielzahl von Bedürfnissen. Je nach Lust und Laune entweder mitten ins Geschehen eintauchen oder einfach gemütlich auf dem Deck den Ausblick genießen - hier findet jeder seinen Platz. Die farblich abwechslungsreiche Gestaltung der temporären Holzkonstruktionen spiegelt das bunte Treiben auf dem Festival wider. Auch die Gestaltung des Innenraums nimmt Bezug auf den Ort in seiner ursprünglichen Funktion. Davon zeugen die Kacheln der Bar im Wohnzimmer, mittels des Beleuchtungskonzepts hält die Sonne wieder Einzug. Der Pool erhält ebenfalls seinen eigentlichen Inhalt zurück - gleichwohl nur formal mittels verspiegelten Wellenelementen an der Decke. Diese lenken die Aufmerksamkeit wiederum auf seine neue, so wichtige Funktion: ein Raum zum Tanzen und Glücklichsein. (Victor Dölle)

 

• Produktdesign •
(13.2. – 18.2., Bregenz) Gestaltung mit Rapid Prototyping
Workshopleiter: Sander Hofstee (Lektor Technik & Design, Kunstuni Linz)
Gastkritiker: Markus Schrittwieser (Leiter RP-Center 1zu1 Prototypen)
Gastkritikerin: Christine Schwaiger (NDU St. Pölten)
Partner: 1zu1 Prototypen

Zu meiner großen Freude wurde mir heuer zum zweiten Mal die Leitung des generator-Labors für Design anvertraut. Und auch dieses Jahr überraschte und beeindruckte die enorme Qualität des Outputs: Es war sehr interessant, mitzuerleben, wie Industrial-DesignerInnen, ArchitektInnen und Autodidaktinnen gemeinsam Lösungen suchten und fanden. 2018 startete für uns mit einer Exkursion zu 1Zu1 Prototypen, einem Kooperationspartner des poolbar-Festivals, mit dem wir bereits 2017 eng zusammengearbeitet hatten. Hier gewährte man uns einen tiefen Einblick in den Prozess des 3D-Druckens sowie die Möglichkeiten, die dieses Verfahren bietet. Anschließend erstellten die Labor-TeilnehmerInnen verschiedene Konzepte, die im Team unter den Gesichtspunkten Qualität des Designs, Innovation sowie Realisierung diskutiert und bewertet wurden. Die ausgewählten Ideen entwickelte man in detaillierten Skizzen, Mock-Ups und 3D-Modellen weiter. Nach zwei Tagen lagen die ersten 3D-gedruckten Designs vor. Erneut hinterfragten wir kritisch und testeten mit dem Ziel, die Designs zu optimieren. Nicht zuletzt die schnelle Umsetzung der 3D-Drucke ermöglichte es den TeilnehmerInnen, sich früh ganz konkret mit dem Wesentlichen der verschiedenen Objekte - Design und Funktionalität - auseinanderzusetzen. Ganz im Sinne des diesjährigen generator-Mottos „Die Suche nach der Essenz“ überarbeiteten wir die ersten Prototypen. Innerhalb von fünf Tagen gestalteten die TeilnehmerInnen zahlreiche Produkte für das 25-jährige Jubiläum des Festivals, beispielsweise Lampen, Tische und Fliesen. Am letzten Tag des poolbar-Generators trafen wir abermals eine Auswahl. Diese Kreationen wurden in der Folge produziert und getestet. Die fertigen Produkte können dann im Alten Hallenbad begutachtet und ausprobiert werden. (Sander Hofstee)


• Grafik •
(10.2. – 18.2., Bregenz) Visuelle Identität & Kampagne 
Workshopleiter: Michael Marte (Grafik poolbar-Festival)
Gastkritiker: Sigi Ramoser (saegenvier)
Partner: designforum vorarlberg

Bei der heurigen Grafik dreht sich alles um jene Stories, die im Laufe der letzten 25 Jahre geschehen sind – von Banalitäten bis zu Absurditäten. Wusstet ihr?

"25 Jahre Poolbar. Dabei wollten wir damals nur einen Glasblas-Workshop veranstalten, doch nachdem Pepe seine Gitarre geholt hat, kamen auch die Pixies und Jurassic 5 vorbei."

"25 Jahre Poolbar, zwanzig vermittelte Tiere und vier Parteien, die behaupteten Besitzer dieser Katze, sein. Da half nur noch ein DNA-Test."

"25 Jahre poolbar, das sind 2704 fleißige Bienen, 5408 helfende Hände und die ein oder andere Pfote."

Um ein wenig Gesellschaftskritik ging's dann auch, in Zeiten der Fakenews. Denn glauben wird man die Stories eher nicht, obwohl sie ja so in etwa, wirklich geschehen sind, und die Bilder sogar alle aus dem eigenen gescannten Archiv stammen. Ja, und zu guter Letzt: Einhörner, die gibt es wirklich, oder gab es zumindest mal beim poolbar-Festival. Und was kommt heuer wohl als nächstes? (Michael Marte)

 

• New Media / Visuals •
(13.2. – 18.2., Bregenz) Visuelle Spielräume auf Bühnen/Gelände
Workshopleiter: Simon EgleFelix GorbachHanno Mayer (Dozenten WDA Innsbruck) 
Gastkritiker: Manuel Schwald
Partner: WDA Innsbruck

Die Vorgaben waren anspruchsvoll: "Der diesjährige poolbar-Generator steht ganz im Zeichen der 25. Ausgabe des Festivals. Der Ansatz ist jedoch, keine zwanghaft pompöse Festivalgestaltung zu bieten, sondern mit reduziertem bzw. angemessen aufwändigem Design eine anspruchsvolle und kraftvolle Festivalgestaltung zu erreichen, die der Essenz des poolbar-Festivals dient und entspricht. Vor Ort folgt alles einem architektonischen Gesamtkonzept". Dieser Herausforderung stellten sich die Visual Artists, zum Großteil StudentInnen der Werbedesignakademie Innsbruck. Schon im Vorfeld hatten sich alle generator-TeilnehmerInnen mit der vorgegebenen Reduktion auf die Essenz des Festivals beschäftigt. So wird am Eingang ein Wasserfall auf die BesucherInnen herabstürzen, im Eingangsbereich des Alten Hallenbads wird außerdem eine Wasseroberfläche auf die Decke projiziert. Im Stiegenhaus kann man Wasserrutsche fahren, während im Konzertbereich runde Projektionsflächen die Luftblasenoptik aufnehmen. Doch im Zentrum steht die Essenz schlechthin: der Pool. Hier arbeiteten InnenarchitektInnen, ProduktdesignerInnen und Visual Artists gemeinsam an der Inszenierung. So ist die Decke mit einer Spiegelfolie ausgekleidet, die eine Wasserflächenoptik entstehen lässt. Kreisrunde Lampen, die ebenfalls mit Spiegelfolie bestückt sind, nehmen die runde Form der Luftblasen auf, und an den Seiten des Pools wird mit aufwändiger Projektionstechnik das Leben unter Wasser nach dem Prinzip „Fish follow Function“ realisiert. Für die BesucherInnen entsteht der Eindruck, dass sie in einem virtuellen Pool stehen. Zumal auch die Artists auf der Poolbühne in das Konzept miteinbezogen werden: Ihre meist vom DJ-Pult verdeckten Körper werden mit Badeutensilien transgendergerecht visualisiert. (Felix Gorbach)


• Public Art •
(13.2. – 18.2., Bregenz) Installationen/Skulptur im öffentlichen Raum
Workshopleiterin: Maria Anwander

Im generator-Labor Public Art konzentrierten sich Laura Farmwald, Elisa Lerchbaum und Franziska Sponring unter der Leitung von Maria Anwander auf das Thema Zeit. Ziel war es, den Begriff der Zeit skulptural in den öffentlichen Raum zu transferieren. Die Arbeit „TIMELESS MESS“ greift dafür das Zeitgefühl auf, das beim Besuch eines Festivals entsteht. Beim ausgelassenen Feiern, dem Zelebrieren von Musik und Gemeinschaft entsteht eine Art temporärer Ausnahmezustand: Ein Moment, in dem davor und danach vergessen werden. Ein Moment, der ewig dauern könnte - allein: Der Versuch bleibt zum Scheitern verurteilt. Schaut man vom Feldkircher Elisabethplatz in Richtung Reichenfeld, erblickt man das Wort „TIMELESS“ in orangen Lettern, angebracht am Geländer über der Ill. Die Illusion lässt das Wort als solches erkennen, ändert man jedoch die Perspektive und überquert die Ill-Brücke in Richtung Festivalgelände, verschwinden die Buchstaben „TI LE“. Übrig bleibt der Schriftzug „ME SS“, der auf dem Weg zum Alten Hallenbad immer dominanter wird. Die Bedeutung des Wortes kippt: Bevor man sich im euphorischen Getümmel des poolbar-Festivals verliert, wird noch einmal kurz an das Chaos erinnert, das man sogleich versuchen wird, hinter sich zu lassen. Für das Dach der nahe dem Alten Hallenbad gelegenen APCOA-Tiefgarage konzipierten Farmwald, Lerchbaum und Sponring eine weitere Skulptur mit dem Titel „LOADING…“. Sie ergänzt „TIMELESS MESS“ und widmet sich der Zeitwahrnehmung. Während auf dem Festivalgelände gefeiert wird, befinden sich in unmittelbarer Sichtweite Gefängnis und Gerichtsgebäude. Das „Loading“ Symbol, bekannt aus der digitalen Welt, steht für das Warten auf etwas, den Beginn von etwas oder einen Neustart. Es kann so als Verweis auf ein Gerichtsverfahren, die Haft, eine bevorstehende Entlassung oder einfach nur als Vorfreude auf das poolbar-Festival gelesen werden: Da sich der reale Hintergrund der Skulptur je nach Position des Betrachters bzw. der Betrachterin ändert, bleibt genügend Spielraum für die eigene Interpretation. (Maria Anwander)

 

• Street Art •
(7.7. – 10.7., Feldkirch) Street Art als Teil der Architektur
Workshopleiter: Boicut & Peter Phobia
Partner: Red Bull

Nach dem großen Erfolg 2017 übernahmen Boicut und Peter Phobia auch zum 25. Jubiläum die Leitung des Street Art-Labors. Und erneut kamen die TeilnehmerInnen aus den unterschiedlichsten Bereichen der kreativen Szene. Ein wichtiger Punkt, denn für die Laborleiter ist es essentiell, auf die persönlichen Erfahrungen und technischen Fähigkeiten jedes Labormitglieds einzugehen, um die einzelnen Talente so bestmöglich unterstützen zu können. Der Arbeitsprozess ist in drei Bereiche aufgeteilt. Die TeilnehmerInnen starten mit ihrem persönlichen Konzept. Es folgt die Ausarbeitung der Skizzen sowie die gemeinsame Umsetzung des Motivs auf eine größere Wandfläche. Hierbei werden alle offenen Fragen bezüglich des Arbeitens im öffentlichen Raum beantwortet. Wie in der Street Art-Community üblich steht im Fokus des Prozesses der Austausch von Ideen sowie die Kollaboration bei der Umsetzung der Kunstwerke. Die TeilnehmerInnen müssen sich einerseits der Aufgabe stellen, ihre eigenen Konzepte zu visualisieren, andererseits aber auch der Problematik, eine ästhetische Lösung zu finden und einzelne Ideen zu einem eindrucksvollen Gesamtkunstwerk verschmelzen zu lassen. Das Ergebnis kann beim poolbar-Festival in der Red Bull Lounge bewundert werden. (eigen)

Workshopangebot 2016

Ziel ist es, sich gegenseitig zu inspirieren, voneinander zu lernen und schließlich – aufbauend auf Gestaltungstheorie und Konzeptentwicklung – eine spartenübergreifende, gute Gestaltung für das poolbar-Festival 2016 zu generieren. Beim poolbar-Generator folgt der Idee die Realisierung.

Keine Gebühr – beschränkte Teilnehmerzahl.
 Übernachtung vor Ort möglich.
Deadline für die Bewerbung war der 25.01.2016
= > Hier Bewerben <=

 

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ARCHITEKTUR
Temporäres Raumkonzept für Innen und Außen

Workshopleiter:
Massimo Nardiello (Designer, Bautenchef poolbar//festival, Winterthur), Michael Amann & Robert Zanona (Raumgestalter; Sub Auspiciis Absolventen poolbar//generator 2015, robertzanona.viewbook.com)

Gastkritiker/temporäre Mitwirkung:
Hugo Dvorzak (Studiengangsleitung Architektur an der Universität Liechtenstein, Lustenau, hugodworzak.at), Christine Schwaiger (Studiengangsleitung des Masterstudiums "Raum- und Informationsdesign" an der NDU, Wien, christineschwaiger.com)

Partner:
WKV, vai Vorarlberger Architektur Institut, NDU St. Pölten, Universität Liechtenstein

Termin: 5.2. – 16.2.2016. Plus Umsetzung vor Ort.

ECTS Anrechnung an der TU Wien:

TU StudentInnen, welche beim Workshop teilnehmen, bekommen eine Teilnahmebestätigung seitens des poolbar//festivals bekommen. Mit dieser Bestätigung können sie sich von Herrn Franz Karner (Institut für Raumgestaltung der TU Wien) ein Zeugnis für die LVA 256.048 Möbel- und Raumkonzepte im Umfang von 2 ECTS ausstellen lassen.

Kontakt: Institut für Raumgestaltung http://www.raumgestaltung.tuwien.ac.at: Franz Karner | franz.karner@tuwien.ac.at

Außerdem: ECTS-Anrechnung Universität Liechtenstein sowie NDU St. Pölten.


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LICHTDESIGN
Lichtgestaltung im Zusammenspiel mit der poolbar-Architektur

Workshopleiter:
Tobias Moosmann (Licht- und Bühnengestalter, technischer Leiter poolbar//festival, Winterthur, lightengineer.ch), Manuel Schwald (Licht- und Bühnengestalter, Feldkirch)

Gastkritiker/temporäre Mitwirkungin:
Miriam Prantl (Künstlerin, Dornbirn, miriamprantl.com)

Partner:
Zumtobel Lighting

Termin: 9. – 16.2.2016



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PRODUKTDESIGN
rapid Prototyping: Lasergesinterte Leuchtkörper für das poolbar//festival

Workshopleiter:
Roland Reininger, Jim van Hazendonk (Designer und Visualisierer, Dornbirn, echtmacherei.com)

Gastkritiker/temporäre Mitwirkung:
Markus Schrittwieser (Leiter RP-Center 1zu1 Prototypen, Dornbirn), Stefan Moritsch (Designer, Studiengangsleiter von "Design, Handwerk & materielle Kultur" an der NDU St. Pölten, Wien, bkm-format.com)

Partner:
1zu1 Prototypen

Termin: 9. – 16.2.2016



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STREET ART
Flächengestaltung als Teil der poolbar-Architektur

Workshopsprecherin: Delia Maxim

Termin: 9. – 16.2.2016. Plus Umsetzung vor Ort.



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VISUALS

Produktion von Visuals Content im Zusammenspiel mit der poolbar-Architektur und den Bühnen

Workshopleiter:
Stefan Kainbacher, Neon Golden (Visual Arts Kollektiv, Wien, neongolden.net)

Gastkritiker/temporäre Mitwirkung:
Simon Egle (Fotograf, Gestalter, Rankweil, simonegle.com)

Partner: WDA Innsbruck

Termin: 9. – 16.2.2016



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GRAFIKDESIGN

Visuelle Identität und Kampagne für das poolbar//festival

Workshopleiter:
Michael Marte (Grafikdesigner des poolbar//festivals / Wien / michaelmarte.com)

Gastkritiker/temporäre Mitwirkung:
Alexander Rufenach (Designmanager, Hochschullehrer / Dornbirn / rufenach.net)

Partner: FHV

Termin: 9. – 16.2.2016

 



 

Begehungen des Alten Hallenbades in Feldkirch:
5.2., 10 Uhr (anschließend Start des Architektur-Workshops in Dornbirn-Ebnit)
 9.2., 10 Uhr (anschließend Start der anderen Workshops in Dornbirn-Ebnit)

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Fotos: So wird generiert

Video: Einblicke in den poolbar//generator 2015

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Die Workshops

Die Workshopleiter

Ort und Übernachtung

Timeline

Die generator-Partner

 

Workshopangebot 2017

• Architektur •
(12.2. – 22.2.) Gesamtheitlich für Innen & Außenbereich
Workshopleiter: Robert Zanona & Michael Amann
Gastkritiker: 
Hugo Dworzak (Architekt) 
Susanna Boehm (Designierte Ausstattungschefin der Bregenzer Festspiele) 
Martin Mackowitz (Architekt) 
Tobias Moosmann (Technische Leitung poolbar-Festival) 
Manuel Schwald (Lichttechnik, poolbar-Festival und Montforthaus Feldkirch)


• Produktdesign •
(16.2. – 22.2.) Gestaltung mit Rapid Prototyping
WorkshopleiterInnen: Sander Hofstee (Lektor Technik & Design, Kunstuni Linz)
Gastkritiker: 
Roland Reininger (Produktdesigner)
Markus Schrittwieser (Leiter RP-Center 1zu1 Prototypen)
Hans Stefan Moritsch (Produktdesigner, Dozent an der NDU St. Pölten 
Partner: 1zu1 Prototypen


• Grafik / New Media / Visuals •
(16.2. – 22.2.) Visuelle Identität & Kampagne & Visuelle Spielräume auf Bühnen/Gelände
Workshopleiter: Michael Marte (Grafik poolbar-Festival) 
Farbenfratzen (Visual Artists) 
Gastkritiker: 
Kriso Leinfellner (Professor für Informationsdesign an der NDU St. Pölten)
Tina Frank (FHV, ufg linz, t.b.c.)
Tobias Moosmann (Technische Leitung poolbar-Festival) 
Manuel Schwald (Lichttechnik, poolbar-Festival und Montforthaus Feldkirch)


• Public Art •
(16.2. – 22.2.) Installationen/Skulptur beim Festival und im öffentlichen Raum
Workshopleiter: Manuel Gorkiewicz
Gastkritiker: Thomas Trummer (Direktor KUB)


• Street Art •
(21.2. – 22.2.) Street Art als Teil der Architektur
Workshopleiter:
Boicut & Peter Phobia

Workshopangebot 2015

Der großteil der Workshops hat im Februar 2015 in Dornbirn stattgefunden - aber einen haben wir noch!

 

Mode (Modekollektion für das poolbar-Festival bzw. für eine poolbar-Fashion Show / Upcycling) :

  • Workshopleitung:  Pia Waller  
  • Partner: Carla Textil, Urban Foxxes

Inhalt:  Aus gebrauchter Kleidung von Carla Textil wir hippe Mode. Es wird genäht, gepimpt – und am Ende des Workshops sollen die Teilnehmenden neue Lieblingsstücke  nach Hause nehmen können. Sie dann aber im Sommer wieder nach Feldkirch zu bringen, denn dort werden sie im Rahmen einer Modeschau am 7.August präsentiert. Der Workshop inkludiert auch einige Designtheorie Inputs (Designtechniken und Fertigung, Modeillustration) sowie  eine Führung durch Carla Textil und natürlich die inhaltliche Abstimmung mit dem Grafik- und v.a. dem Musikworkshop.

Mitzubringen: Wenn möglich eine Nähmaschine.

Workshoport: der neue URBAN FOXXES Shop am Mühletorplatz 3 in Feldkirch

Workshopzeiten: 30.7. bis 5.8.2015
Do, 30.7.: 10-18
FR 31.7., 13-18
SA 1.8., 10-14
DI, 4.4., 10-18
MI, 5.8., 10-18

Mitwirkung bei der Modeschau am 7.August  (in welcher Funktion auch immer) ist fixer Teil des Workshops:

TeilnehmerInnenqualifikation: Die TeilnehmerInnen sollten Grund-Nähkenntnisse haben und am konzeptuellen Designprozess interessiert sein.

Teilnahmegebühr: keine

 

Anmeldungen: per mail an generator@poolbar.at

 

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Folgende Workshops wurden im Februar 2015 angeboten:

 

Architektur (temporäre poolbar Architektur für 2015).

  • Workshopleitung:  Massimo Nardiello  
  • Workshoppatronanz: Eva Diem (Architektur)
  • Lichtkompetenz: Tobias Moosmann
  • Controlling: Lisa Ugrinovich / vai Vorarlberger Architektur Institut
  • Partner: vai Vorarlberger Architektur Institut , WKV, Zumtobel u.v.a.

Inhalt: Während  in den vergangenen Jahren über den poolbar Architektur-Wettbewerb die besten Ideen für eine temporäre künstlerische Gestaltung des Alten Hallenbades und seiner Umgebung gesucht wurden, soll 2015 erstmals im Rahmen eines Intensivworkshops gemeinschaftlich ein anspruchsvolles Projekt entwickelt werden.  Ziel ist es, eine kostengünstige temporäre Architektur für das poolbar-Festival 2015 zu schaffen, die für 7 Wochen ein Image prägt. Die Gestaltung soll in den einzelnen Bereichen je nach Funktion die erforderliche Stimmung schaffen und die Gäste einladen, möglichst früh zu kommen und spät zu gehen. Gesucht ist ein herausragendes, innovatives Design, das funktionell ist und einen besonderen architektonischen bzw. künstlerischen Wert besitzt.

Der Workshop zur poolbar Architektur tangiert auch andere Workshops: Die Teilnehmenden aus den Bereichen Grafik, Visuals und Kunst werden sich gegenseitig inspirieren und koordinieren. Am Ende der Workshopwoche soll ein ausgereiftes Konzept präsentiert werden können, das möglichst ohne weitere Änderungen bis zum Sommer umgesetzt werden kann. Die Verantwortung für diese bauliche Umsetzung übernimmt das poolbar-Bauten-Team unter der Leitung von Massimo Nardiello, (wenn gewünscht) unterstützt von Workshopteilnehmenden.  Bis zum Eröffnungstag des Festivals ist aus einer guten Idee eine hervorragende Architektur geworden.

Mitzubringen: Wenn möglich Computer mit entsprechenden Programmen.

Workshoport: Jazzseminar Dornbirn

Workshopzeiten: Montag - Samstag (9.-14.2.2015), 10:00 - 17:00 (mit Pausen, Option auf "Nachtsessions");  Optional Mitwirkung bei der Umsetzung (ab 26.6.2015).

TeilnehmerInnenqualifikation: gestalterisches & räumliches Gespür / Kompetenz;

  

  

 

Visual Art (Visuals / Mapping / Lichtinstallationen für das poolbar-Festival & evtl. den öffentlichen Raum):

  • Workshopleitung:  Simon Egle 
  • Workshoppatronanz: Eva Diem & Massimo Nardiello & Tobias Moosmann
  • Partner: WDA Innsbruck

Inhalt: In enger Abstimmung mit dem poolbar Architektur Workshop werden Oberflächen des Alten Hallenbades per Mapping bespielt – es wird nicht nur die technische Mapping-Umsetzung entwickelt, sondern auch Content / bewegte Visuals.

Visuelle Kreativität in Farben, Formen und Bewegung. So könnte man die Arbeit eines Visual-Künstlers bezeichnen. „Malen mit Licht“ oder „digitales Graffiti“, jede Bezeichnung hat die Kunstrichtung verdient, denn neben der vielen Technik muss man sich mit anderen Künsten verbinden. Sei es eine Projektion auf eine Architektur oder eine Bühnengestaltung für andere Künstler oder Musiker.

Als VJ greift man auf Film, Fotografie, Grafik, Musik und Architektur zurück und verbindet alles zu einem Gesamtwerk. Es wird zusammenwürfelt, geknetet, umgerührt und zu einem einzigen Kunstwerk verarbeitet,  welches in analoger und digitaler Form gebacken wird.

Durch Mapping wird jegliche Projektion an die Architektur und besser gesagt, an Raum und Zeit angepasst, damit ein verschmelzen mit einer neuen 3-Dimonsionale Welt in Kraft tritt. Als Betrachter ist man gleichermaßen ein Teil des Kunstwerks und kann zwischen Licht und Schatten bestimmen, neue Formen kreieren oder nur in der Dimension zwischen Schein und Sein spazieren gehen.

Was wird beim Workshop gemacht: Konzept für eine Installation/Projektion/ein Mapping beim poolbar-Festival / kleines Projekt als Beispiel wird bereits im Workshop umgesetzt / Filmclips für Visuals werden gedreht. Was wird vermittelt: Arena Resolume, Umgang mit Beamer, Mapping

Hier ein Making of zu einem WDA Visual Projekt 2014: https://vimeo.com/114248189

Mitzubringen:  rechenstarker PC oder MAC mit Adobe CC (tw. auch vor Ort verfügbar, also nicht zwingend mitzubringen)

Workshoport: Jazzseminar Dornbirn

Workshopzeiten: Montag - Samstag (9.-14.2.2015), 10:00 - 17:00 (mit Pausen, aber auch Option auf "Nachtsessions");  Optional Mitwirkung bei der Umsetzung (ab 1.7.2015).

TeilnehmerInnenqualifikation: Grundkenntnisse in den Bereichen Film, Fotografie und Grafik,  Gefühl für Raum und Musik, Teamfähigkeit, gestalterisches Talent, künstlerischer Mut

  

 

Kunst /Street Art (Oberflächengestaltungen / Graffiti / Street Art):

  • Workshopleitung:  Isolation Camp  
  • Workshoppatronanz: Eva Diem & Massimo Nardiello

Inhalt: Das Alte Hallenbad bietet viele Möglichkeiten, aber nicht gerade ein Überangebot an verfügbarem Raum. Daher müssen manche Funktionen ausgelagert werden (Kassahaus & Garderobe, Lager etc.). Außerdem erfordert die Nutzung des idyllischen Außenraumes ebenfalls Räumlichkeiten wie Bars, Außenbühnen etc. 

Im Rahmen des Architektur-Workshops wird die sinnvollste Anordnung und zusammenfassende Gestaltung entwickelt, im Rahmen des Kunst/Street Art Workshops werden die Oberflächen gestaltet: In klassischer Street Art Manier, per Graffiti, per Collage – whatever: Unter Anleitung kreativer Köpfe wird  ein Konzept entwickelt, das vor Beginn und evtl. auch als Teil der Veranstaltung während des poolbar-Festivals umgesetzt wird.

Mitzubringen:  Lieblingsausdrucksmittel

Workshoport: Jazzseminar Dornbirn

Workshopzeiten: Donnerstag-Samstag (9.-14.2.2015), 10:00 - 17:00 (mit Pausen, aber auch Option auf "Nachtsessions"); Mitwirkung bei der Umsetzung (voraussichtlich 9. - 12.7.2015) ist fixer Bestandteil des Workshops

TeilnehmerInnenqualifikation: gestalterisches Gespür / Kompetenz

 

 

 

Grafik / Kampagne (grafische Linie für das poolbar-Festival 2015 ):

  • Workshopleitung:  Christof Nardin
  • Workshoppatronanz: Kaleido
  • Partner: WIFI/WDA Dornbirn

Inhalt: Die poolbar-Grafik hat dem eigentlichen Festival immer schon die Lotte hoch gelegt. „poolbar-Grafik“ bedeutet nicht nur „Gut gestaltete, innovative  Kommunikation der Festival-Headliner“. Das auch – aber es geht genauso darum, einen Mehrwert zu schaffen, mehr zu kommunizieren als das Offensichtliche. Im Grafik-Workshop wird eine Idee entwickelt und ausgearbeitet, sodass am Ende des Workshops ein Konzept steht, auf dessen Basis das Büro Kaleido sämtliche Kommunikationsmittel des poolbar-Festivals generiert.

Mitzubringen: Wenn möglich Computer mit Adobe CS oder CC.

Workshoport: Jazzseminar Dornbirn

Workshopzeiten: Montag - Samstag (9.-14.2.2015), 10:00 - 17:00 (mit Pausen, Option auf "Nachtsessions");  

TeilnehmerInnenqualifikation: gestalterisches Gespür / Kompetenz; idealerweise Erfahrung im Umgang mit Adobe CS oder CC

       

     

 

Grafik / Mode (Sujets für die Modekollektion, Siebdruck, Fotoshooting)

  • Workshopleitung:  Kaleido 
  • Workshoppatronanz: Christof Nardin

Inhalt: Die Marke "poolbar" hat sich in den letzten Jahren auch als Modelabel etabliert: Zunächst wurde stilvolle, gebrauchte Mode aus den 1960ern und 1970ern mit den jeweils jahresaktuellen poolbar-Sujets bedruckt oder bestickt. Seit 2004 werden DesignerInnen eingeladen, Taschenmodelle zu entwerfen, die in Kleinserien produziert und beim poolbar-Festival, aber auch über ein Netzwerk von KooperationspartnerInnen, verkauft werden. Seit einigen Jahren werden jährlich neue poolbar-Kollektionen produziert, deren Sujets teilweise über den poolbar-Style-Wettbewerb ermittelt wurden. Nun werden all diese Sujets im Rahmen des Workshops entwickelt: gesucht werden außergewöhnliche Designs für die poolbar-T-Shirts und Hoodies und Kleider. Ein Bezug des Motivs  zum poolbar-Festival ist gern gesehen, aber nicht zwingende Voraussetzung. Am letzten Tag werden die Sujets in der Siebdruckwerkstatt selbst gedruckt – quasi als Testlauf für die nachfolgende Serienproduktion.

Mitzubringen: Wenn möglich Computer mit Adobe CS oder CC.

Workshoport: Jazzseminar Dornbirn

Workshopzeiten: Montag - Samstag (9.-14.2.2015), 10:00 - 17:00 (mit Pausen, aber auch Option auf "Nachtsessions"); Optional Mitwirkung bei Fotoshooting im April und bei der Modeschau im Sommer;

TeilnehmerInnenqualifikation: gestalterisches Gespür / Kompetenz; idealerweise Erfahrung im Umgang mit Adobe CS oder CC

 

     

 

Musik (Sound zur Fashion Show):

  • Workshopleitung:  Brendan Adams, Martin Grabher
  • Workshoppatronanz: Rolf Aberer
  • Partner: Neutrik

Inhalt:  Im Sommer wird es im Rahmen des poolbar-Festivals eine Modeschau geben, bei der Carla-Mode, poolbar/generator-Upcycling-Mode, poolbar style (künstlerisch bedruckte Shirts, Hoodies etc.) und poolbar-gebrandete Second-Hand-Fashion präsentiert werden. Während des poolbar/generator finden Musiker zusammen, die Musik und Sounds für die Modeschau beim poolbar-Festival entwickeln.

Mitzubringen: wenn möglich das eigeneInstrument

Workshoport: Jazzseminar Dornbirn

Workshopzeiten: Montag - Mittwoch (9.-11.2.2015), 10:00 - 17:00 (mit Pausen, aber auch Option auf "Nachtsessions"); Optional Mitwirkung bei Fotoshooting im April; Mitwirkung bei der Modeschau (als MusikerIn) ist fixer Teil des Workshops:

TeilnehmerInnenqualifikation: musikalisches Gespür / Kompetenz;

 

 

 

 

 

 

 

2014

Heutzutage eine Band zu betreiben erfordert mehr Arbeit als die bloße Bedienung eines Instruments. In einem schwerdurchschaubaren ökonomischen Umfeld zu agieren bedarf Fachwissens auf den verschiedensten Feldern: von Eigenpromotion, inhaltlichen und visuellen Konzepte bis zur Firmengründung und Buchhaltung. Eine Band zu führen verlangt vielfache Arbeitsteilung und nachhaltige Planung.

Im Rahmen des poolbar/generators möchte die Band SOFA SURFERS mit den Teilnehmer_innen in den wichtigsten Wirkungsbereichen der Musikwirtschaft kreative Konzepte entwickeln und in dieser Woche zu einem für alle inspirierenden Ergebnis in den verschiedenen Teilbereichen führen.

Jede Workshop-Gruppe wird von einem Mitglied der Sofa Surfers oder einem externen Experten geführt, das  Sofa Surfers-Kollektiv wird alle Phasen der Workshops begleiten.

Die Workshopteilnehmer suchen sich einen Workshop aus, den Sie besuchen, können aber (und sollen) auch an den anderen Workshops mitwirken und evtl. Beiträge zum Programmangebot im TiK (Pechakucha-Vortrag, Konzert, Jam, DJ-Set, Visuals, Film - whatever!) leisten.

 

Workshops:

 

  • 1. Musikproduktion

Die Sofa Surfers stellen einen neuen exklusiven Track zur weiteren kreativen Bearbeitung zur Verfügung.
Dazu bilden sich  3 Gruppen, die je nach musikalischem  Ansatz (elektronisch, mit Instrumenten)den Song bearbeiten oder uminterpretieren.  Theoretisches und Praktisches Know-How aus dem Workshop werden verknüpft. 

Technische Grundlagen: Markus Kienzl, Wolfgang Frisch und Wolfgang Schlögl versuchen im Workshop die Studioarbeit der Sofa Surfers zu erklären und mit den Teilnehmern anhand eines gemeinsamen musikalischen Projekts  grundlegende technische Aspekte zu behandeln.
Aufnahme und Mixdown: Anhand eines Projektsongs werden Grundlagen zur Aufnahme von Instrumenten und Tipps zum Mixdown aus der Perspektive der Sofa Surfers als Autodidakten vermittelt.
Arrangement und Ästhetik: An praktischen Beispielen werden verschiedene Methoden und Ansätze beleuchtet und im Rahmen einer Produktion angewandt.

Rockclub, Theater und Kino: Sofa Surfers haben sich Kernkompetenzen in verschiedenen Szenen erworben. Es werden Gegensätze und Gemeinsamkeiten bei Medienmusiken und Popproduktionen herausgearbeitet.

Bass und Gitarre: Markus Kienzl und Wolfgang Frisch erzählen über die Einbindung von Gitarre und Bass in eine digitale Produktion und geben Einblicke in ihre Arbeit.

weitere allgemeine Inhalte

Urheberrecht: Das Urheberrecht ist seit seiner Einführung  rund um 1900  zahlreichen Veränderungen unterworfen. Derzeit steht sie im Lichte der illegalen Downloads und Streamings zur Diskussion. Wir versuchen reale Problemfelder für Gegenwart und Zukunft des Copyrights in einen Kontext zu stellen.

Management, Promoagentur, Booker und Co: Hier werden verschiedene  begleitende Berufsfelder und deren Wechselwirkungen mit Musikschaffenden vorgestellt.

Merchandise: Diskussion: „Was bringt Merch für eine Band?“. Beispiele und Erfahrungsberichte
Merchentwicklung, Logodesign und  Produktion mit künstlerischen Betreuern aus dem poolbar Umfeld

Past, Future and Present: Sub- und Popkultur im Wandel der Zeit:Als Kulturtechnik ist die Popkultur relativ jung. Verknüpft mit den Polen Jugend- und Subkultur, Mainstream und Avantgarde  entstand ein Ausdrucksfeld für ästhetische Ausdrucksmittel und sozialpolitische Agenden. Mit der technologischen Entwicklungsgeschichte schon immer eng verknüpft,  verändert sich ihr Wirkungsradius im Spannungsfeld all dieser genannten Faktoren. In verschiedenen Schwerpunktdiskussionen werden verschiedene Aspekte von Populärkultur beleuchtet und im Kontext von Musikproduktionen der Teilnehmer, von den Sofa Surfers und anhand von ausgesuchten Beispielen die theoretischen und historischen Grundlagen des „Musik Produzierens“ herausgearbeitet.

Versuch einer kurzen Geschichte des Pop: von Robert Johnston bis Justin Bieber – Rebellion und Pop – (noch immer ein zusammengehörendes Begriffspaar?)

Produktionsästhetiken: Zukunfts- oder Retrowahn (im Zeitalter der Kopie)

Workshopleiter:Wolfgang Schlögl, Markus Kienzl und Wolfgang Frisch

Ort: Jazzseminar Dornbirn

Workshopzeiten voraussichtlich DI-FR, 16:00 - 21:00 Uhr, plus 2 Studiotage SA und SO.

 

  • 2. Tanz & Performance (contemporary dance)

     

     

Mani Obeya leitet einen Bewegungs- und Tanzworkshop. Die erarbeitete Performance soll  in andere Workshopgruppen (Video) einfließen und eine Aufführung im Rahmen des Festivals ist angedacht: als eigene Performance oder / und als Teil der Sofa-Surfers Bühnenshow.

"I'm going to teach a Dance and Performance workshop. We will start with a Yoga based warm up that leads us to organic but dynamic movement that we will build into choreographed sequences so there is a small body of work at the end of the week. Incorporated in the Performance is the filming of some of what we make in different scenarios that Timo will use in the video he will be making. i don't think we'll have much time to do any singing but i might do some voice work as part of what we do anyway."

Workshopleiter: Mani Obeya

Ort: Jazzseminar Dornbirn

Workshopzeiten voraussichtlich Mo-Do/FR, 16:00 - 21:00 Uhr, plus 1-2 Studiotage SA und SO.

 

  • 3.  Text

Der von den Sofa Surfers erstellte neue Track/Song wird im Textworkshop unter der Leitung der Schriftstellerin Erika Kronabitter (und unter der Patronanz der Sofa Surfers) als Grundlage für eine kreative Textbearbeitung bzw. Uminterpretation herangezogen.

Workshopleiterin: Erika Kronabitter

Ort: Jazzseminar Dornbirn

Workshopzeiten voraussichtlich DI-FR, 16:00 - 21:00 Uhr

 

  • 4.  Video & Visuals

Timo Novotny leitet einen Videoworkshop, wo natürlich auch Ergebnisse anderer Workshopgruppen (wie die Tanzgruppe) einfließen können. Auch Live-Visuals werden thematisiert und sollen beim sommerlichen Live-Konzert der Sofa Surfers im Rahmen des poolbar-Festivals eingebaut werden.

Timo Novotny entwickelt seit ihrer Gründung die visuellen Aspekte der Sofa Surfers und führte mittlerweile bei 2 langen Dokumentationen Regie (Life in Loops 2005, Trains of thoughts 2012).
In dem Workshop erzählt er über seinen ästhetischen und inhaltlichen Zugang zu seiner Arbeit, präsentiert einen Querschnitt seiner Arbeiten und gibt einen Überblick über verschiedene technische Möglichkeiten der visuellen Darstellung im Popkontext.

Es sollen mit den Teilnehmern (und weiteren visual artists?) visuelle Konzepte entwickelt und  für das poolbar-Festival 2014 verwirklicht werden.

Livevisuals: historische Beispiele, eigene Konzepte, technische Ansätze

Popvideos: eine kurze Geschichte der Popvideos; das goldene Zeitalter, Internet, Pop versus Avantgarde

Der poolbar-Festival-Dokumentarist Bernhard Samson (Filmemacher, Autodidakt) wird gemeinsam mit Timo Novotny den ganzen Workshop als ein Making of Filmteam begleiten. Auch hier werden als Workshopgruppe  alle relevanten technischen und kreativen  Basics vermittelt werden.

Workshop DAY1: Tuesday:

Preproduction. Was ist das?

Von der Recherche bis zur Förderung.

Vor den Dreharbeiten. Was für Kameras gibt es - Welche Produktionmöglichkeiten gibt es.

Organisation, Casting, Teasererstellung und so weiter.

Workshop DAY2: Wednesday:

Shooting: Gedreht wird was Mani´s Worshopgruppe vorebreitet hat. Mit den Kameras

Eis mk2 5D und Objektiven & Stativen. Nach dem Dreh wird das Material umgerechnet,

in OFFLINE Material.

Workshop DAY3: Thursday:

Erklärung von FCP 7.0 - Offline Editing und Online Editing. Ziel ist es den Studenten

Material zu überlassen, dass sie in Ruhe bearbeiten können und ihr eigenes Musikvideo

kreieren und dieses gemeinsam in ein HD umzuwandeln…

Workshop - Break

Nach diesem Tag wird der Workshop unterbrochen, der weitere Austausch findet online statt. Das Video wird dann - je nach Wunsch der TeilnehmerInnen  entweder in Einzelstunden in Wien fertig gemacht oder Timo Novotny kommt 2-3 Tage vor dem Sofa Surfers Konzert im Sommer, um den Workshop in weiteren 1-2 Tagen fertig zu machen. Das heisst, Austausch von dem was vorhanden und einzeln gearbeitet wurde,  - das Material wird also mit dem HD Material verbunden und das Video kann zeitgerecht zum Konzert erstellt werden.

Workshopleiter: Timo Novotny

Ort: WDA / WIFI Dornbirn

Workshopzeiten voraussichtlich DI-DO, 10:00 - 19:00 Uhr  + 1-2 Tage im Sommer

 

  • 5.  Architektur / Set Design

- Gestaltung eines Bühnenbildes für die Sofa Surfers im Rahmen des Poolbar Festivals
- Vernetzung unterschiedlicher Genres (Grafik, Bühnenbild, Visuals, Film und Musik)
- Große Wirkung mit einfachen Ideen und begrenzten Mitteln
- Modellbau/Prototypenbau in unterschiedlichen Maßstäben
- Entwicklung anspruchsvoller Raumsituationen
- experimentelle Materialanwendung
- Bezug/Verbindung zu Material/Handwerk
- Integration eines Beleuchtungskonzeptes
- Berücksichtigung Bühnentechnik
- Umsetzung/Realisierung während des Workshops bzw. im Sommer 2014

 

Workshopleiter: Markus Innauer, Sven Matt

Ort: vai vorarlberger architektur institut Dornbirn

Workshopzeiten voraussichtlich DI-FR, 16:00 - 21:00 Uhr