Alles neu im Jahr 2015: Die Wettbewerbe in den Bereichen Architektur, Kunst und Mode (poolbar/style) werden durch eine innovative Workshopreihe unter dem Titel poolbar/generator ersetzt.

Der poolbar/generator ist eine Workshopreihe im Vorfeld des poolbar-Festivals, bei der es nicht nur darum geht, in unterschiedlichen künstlerischen Disziplinen von den Besten zu lernen, sondern es geht auch darum, genreübergreifend an konkreten Projekten zu arbeiten, die spätestens im Sommer zum realen Teil des poolbar-Festivals werden.

Alle Infos zum poolbar/generator

Der Architektur Wettbewerb 2014

poolbar-Architektur 2014 in Wien und Vorarlberg

 

Der Wettbewerb ist abgeschlossen. Die Ergebnisse werden spätestens im poolbar-Magazin öffentlich kommuniziert (Ende Juni).

Inzwischen sind die Galleries online – das Voting für den jeweiligen Publikumspreis kann beginnen:

Voting für Wien

Voting für Feldkirch

 

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poolbar-Architektur-Wettbewerb FELDKIRCH 2014, Ausschreibung:

Internationaler, offener, anonymer einstufiger Wettbewerb zur Erlangung von baukünstlerischen Ideen für die TEMPORÄRE ARCHITEKTUR FÜR DAS POOLBAR-FESTIVAL in Feldkirch (4.7-17.8. 2014), Altes Hallenbad im Reichenfeld, 6800 Feldkirch.

 

Im Gegensatz zu früheren Jahren wird beim poolbar Architektur-Wettbewerb 2014 erstmals nicht ein ausgearbeitetes Konzept gesucht, sondern eine IDEE – und die beste Idee wird vom Gewinner(-Team) gemeinsam mit dem poolbar Team und Experten während eines Intensiv-Workshop-Tages im März zu einem Gesamtkonzept ausgearbeitet. Die Verantwortung für die Umsetzung des Konzeptes übernimmt in weiterer Folge das poolbar-Bauten-Team, das gemeinsam mit Lehrlingen und Professionisten aus der Vorarlberger Wirtschaft  - und (wenn gewünscht) mit dem poolbar Architektur-Wettbewerb-Sieger(-Team)  - dafür sorgt, dass am Eröffnungstag des poolbar-Festivals aus einer guten Idee eine hervorragende Architektur wird.

http://poolbar.at/system/asset/filename/18137/Poolbar_Architektur_Felkirch_Altes_Hallenbad_klein.jpg  http://poolbar.at/system/asset/filename/18136/Poolbar_Architektur_Felkirch_Altes_Hallenbad_beleuchtet_klein.jpg

 

Rahmenbedingungen & ergänzende Informationen/Unterlagen

Der Wettbewerb zur architektonischen Gestaltung des poolbar-Festivals 2014 wird von der poolbar Festival GmbH ausgeschrieben – alle Unterlagen (Pläne, Fotos, Infos zu früheren Projekten und Einreichungen) stehen unter http://poolbar.at/pages/wettbewerbe/architektur zum Download zur Verfügung. Weitere Pläne/Ansichten/Fotos  können nicht zur Verfügung gestellt werden. Die Wettbewerbsbedingungen gelten mit der Einreichung als akzeptiert.

Der Wettbewerb wird in Kooperation mit dem vai (Vorarlberger Architektur Institut), der Wirtschaftskammer für Vorarlberg (WKV) und weiteren Partnerunternehmen umgesetzt.

Interessenten können das Gebäude im Rahmen von anderen Veranstaltungen im Alten Hallenbad besichtigen. Termine siehe: (http://www.feldkirch.at/kkf/alteshallenbad).

Ein Besichtigungstermin mit Führung durch Vertreter des poolbar-Festivals wird am 7.2.2014, 17:00 Uhr, vor Ort stattfinden. Anmeldungen dazu bitte bis 2 Tage vorher an architektur@poolbar.at.

 

Gegenstand & Kontext des Wettbewerbs

Das poolbar-Festival findet seit 1994 jährlich ca. 7 Sommer-Wochen lang in Feldkirch statt. Es wird auch 2014 ca. 22.000 Gäste mit „Kulturellem von Pop bis Nischen“ konfrontieren – Architektur ist dabei einer der wichtigsten Headliner.

Austragungsort ist ein ehemaliges Hallenbad, erbaut 1963-1965 nach den Plänen des Schweizer Architekten Walter Bosshart. Das Veranstaltungsgebäude wurde von seiner Besitzerin, der Stadt Feldkirch, im Jahr 2000 zum öffentlich zugänglichen Kultur- und Veranstaltungsraum umfunktioniert und mit rudimentärer Infrastruktur ausgestattet: Sanitäre Anlagen, Belüftung, Künstlergarderoben mit Duschen, Wasseranschlüsse für Bars, Bühnenpodeste, Fluchtwegbeleuchtung, Fluchttreppen etc.

Bühnentechnische Anlagen (Ton, Licht), jede weitere Infrastruktur, Möblierung und gestalterische Maßnahmen (Ambiente) können bzw. müssen für den Zeitraum des Festivals vom Veranstalter eingebracht (und danach spurlos entfernt) werden.

Das Gebäude ist außerhalb der poolbar-Festivalzeiten ein nicht möblierter Stahlbetonbau mit Leuchtstoffröhren-Belichtung und steht für andere Veranstaltende zur Verfügung.

 

Inhalt des Wettbewerbs

Ziel ist es, eine kostengünstige temporäre Architektur für das poolbar-Festival 2014 zu schaffen, die für 7 Wochen ein Image prägt. Die Gestaltung soll in den einzelnen Bereichen je nach Funktion die erforderliche Stimmung schaffen und die Gäste einladen, möglichst früh zu kommen und spät zu gehen.

Gesucht ist ein herausragendes, innovatives Design, das funktionell ist und einen besonderen architektonischen bzw. künstlerischen Wert besitzt.

Dabei geht es v.a. um die atmosphärische und funktionale Gestaltung der Besucher_innenräume:

/  Wohnzimmer = Bar

/  pool = Veranstaltungsraum (aber: der direkte Bühnenbereich steht nicht zur Disposition).

/  Halle = Veranstaltungsraum bzw. Chill Area (aber: der direkte Bühnenbereich steht nicht zur Disposition)

/  poolbar style shop = Verkaufs- und Kommunikationsraum & Café

/  Terrasse, Wiese = kommunikativer Freiraum, Gastro

/  Erschließung

/  Optional: WCs, Umgebung, „Satelliten“ z.B. in der Feldkircher City oder in der Region

Gesucht ist eine schlüssige, möglichst (aber nicht zwangweise) alle BesucherInnen-Bereiche umfassende Gestaltungsidee unter Berücksichtigung von Licht, Material, Farbe, Form, Bedeutung für Volumina & Oberflächen.

Infrastruktur & Inventar & Mobiliar (Bars, Technikbereichverkleidungen, Kassahaus, Stehtische, gepolsterte Hocker etc.) sind grundsätzlich vorhanden. Sie können ebenfalls neu entworfen oder aber im Sinne der Budgetschonung  - evtl. nach Bearbeitung - weiter verwendet werden.

Speziell die gelben Hütten aus 2012 (als Terrassenbar, Terrassen-Grillstation, Brutkasten, Terrassen-DJ-Haus sowie im poolbar style-Café als Studio für Radio Proton und in der Halle als Zusatzbar) haben sich funktional bewährt.

Die Umsetzung der Idee soll so möglich sein, dass das Gebäude nach dem Abbau im Originalzustand  an den Vermieter übergeben werden kann (möglichst keine Schraubungen etc.).

http://poolbar.at/system/asset/filename/18141/poolbar_Architektur_HUETTE_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_2013_klein.jpg  http://poolbar.at/system/asset/filename/18138/Atmo_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_001_klein.jpg 

Prozedere, Kostenrahmen

Die Weiterentwicklung der Idee und ihre Anwendung auf alle Bereiche nach poolbar-Erfordernissen erfolgt in einem gemeinsamen Workshop mit den Gewinner_innen, dem poolbar Team sowie Experten. Danach kann die Tätigkeit der Gewinner_innen als abgeschlossen betrachtet werden, eine weitere Beteiligung (Consulting bis praktische Umsetzung) ist aber gerne gesehen.

Die Ausarbeitung detaillierter Pläne sowie deren bauliche Umsetzung erfolgt durch das Bautenteam bzw. die beteiligten Unternehmen.

Das für 2014 gesuchte Projekt muss deutlich weniger aufwändig sein als die Projekte der vergangenen 2 Jahre.

Die Material-Kosten für die poolbar Architektur dürfen  EUR 3.500. nicht überschreiten. Material-Sponsorings ergänzen das Budget – dessen Höhe ist jährlich unterschiedlich (zwischen 2.000.- und 20.000 Euro) und daher aktuell nicht seriös zu beziffern.

Das Team für den Auf- und Abbau wird zusätzlich seitens des Auslobers finanziert und gestellt.

 

Ansprüche

/  Innovation & gestalterische Klasse (Bitte um Berücksichtigung der bisherigen umgesetzten Entwürfe: Wir haben bewusst eine Chronik aller vergangenen poolbar-Architekturen zum Download bereitgestellt, damit nicht bereits da gewesene Ideen neu aufgekocht werden.)

/  Charme & Esprit & Gemütlichkeit für die einzelnen Bereiche – die Gäste sollen früh kommen und nicht mehr gehen wollen

/  Umsetzungsmöglichkeit der Idee mit geringem Aufwand und einfachen Mitteln

/  Nachhaltigkeit: Das poolbar-Festival ist ein „Green Event“ -  Idealerweise werden wenige Ressourcen verbraucht, und nach Festivalende entsteht wenig Müll. Vielmehr sollen z.B. geliehene Elemente retourniert werden können, andere Elemente sollen verkauft und einer neuen Verwendung zugeführt werden können. „Nachhaltigkeit“ bedeutet nicht unbedingt die Verwendung von Müll.

http://poolbar.at/system/asset/filename/18140/Aufbau_II_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_010_klein.jpg   http://poolbar.at/system/asset/filename/18139/Atmo_BY_MATTHIAS_RHOMBERG_001__5_klein.jpg

Jurypreise (gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg)

/  Erster Preis: Euro 1.500.- und 2 nicht übertragbare poolbar-Pässe

/  Zweiter Preis: Euro 300.-

/  Dritter Preis: Euro 200.-

/  weitere 5 Anerkennungen

/  Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit für alle 8 ProjekturheberInnen

/  Tickets für den poolbar-Festival-Eröffnungstag 2014 (2 x 2 Tickets pro ausgezeichnetem Team)

 

Publikumspreis

/  Online Voting auf www.poolbar.at

/  Ideeller Preis (kein Preisgeld)

/  Die Gewinner erhalten 2x2 Tickets für den poolbar-Festival-Eröffnungstag 2014

 

Termine 

/  Begehung Altes Hallenbad, Feldkirch (17 Uhr): 07.02.2014

/  Deadline für Einreichungen (Mitternacht): 23.02.2014

/  Beginn Online-Voting: 25.02.2014

/  Jurysitzung für poolbar Architektur Feldkirch: 25.02.2014

/  Workshop zur Konzeptausarbeitung mit GewinnerInnen (Feldkirch): 01.03.2014

/  Bekanntgabe der Juryentscheidungen, Presseinformation: 10.03.2014

/  Ende Online-Voting: 02.07.2014

/  poolbar-Festival Eröffnung Feldkirch: 04.07.2014

 

Teilnahmeberechtigung

Keinerlei Einschränkungen. Keine Anmeldung vorab erforderlich.  Wichtig sind gute, mit geringem personellem, materiellem und finanziellem Aufwand umsetzbare Ideen und deren Darstellung.

 

Partner

Hauptpartner:      

http://poolbar.at/system/asset/filename/18135/WKO_Vorarlberg_Logo_klein.jpg    http://poolbar.at/system/asset/filename/18134/vai_Logo_klein.jpg

Weitere Partner: http://poolbar.at/sponsors/15

 

Kontakt

Alle Rückfragen der Teilnehmenden sind  zur Wahrung der Anonymität  ausnahmslos per mail an die Wettbewerbsleitung  zu richten: architektur@poolbar.at

 

 

poolbar-Architektur-Wettbewerb WIEN 2014, Ausschreibung:

Internationaler, offener, anonymer einstufiger Wettbewerb zur Erlangung von baukünstlerischen Entwurfsideen für die ARCHITEKTONISCHE INTERVENTION FÜR DAS FESTIVAL POOLBAR MIT PRATERSAUNA (8.5.–10.5.2014), Waldsteingartenstraße 135, 1020 Wien.

http://poolbar.at/system/asset/filename/18147/poolbar_Architektur_Wien_2013_LisaHoeck_klein.jpg  http://poolbar.at/system/asset/filename/18144/poolbar_Architektur_Wien_2013_klein.jpg

Rahmenbedingungen & ergänzende Informationen/Unterlagen

2014 wird zum 3. Mal in Kooperation mit der Wirtschaftskammer Wien ein poolbar Architektur Wettbewerb für das Festival „poolbar mit pratersauna“ in Wien ausgeschrieben. 

Der Wettbewerb wird vom poolbar – Verein zur Förderung von Musik und Kultur von Nischen bis Pop  ausgeschrieben – die ausführliche Beschreibung sowie weiterführende Unterlagen (Pläne, Fotos etc.) stehen unter http://poolbar.at/pages/wettbewerbe/architektur zum Download zur Verfügung.  Die vorliegende Ausschreibung ist die rechtliche Grundlage für den Wettbewerb und gilt mit der Einreichung als akzeptiert. (Im Zweifelsfall ist als zusätzliche rechtliche Grundlage die Langfassung der Ausschreibung für den poolbar Architektur-Wettbewerb Feldkirch heranzuziehen).

Der Wettbewerb wird in Kooperation mit dem vai (Vorarlberger Architektur Institut) und der Wirtschaftskammer für Wien (WKW) umgesetzt.

Interessenten können das Gebäude im Rahmen von anderen Veranstaltungen der Pratersauna (www.pratersauna.tv) besichtigen.

Ein Besichtigungstermin mit Führung durch Vertreter der Pratersauna wird am 15.1.2014, 14:00 Uhr, vor Ort stattfinden. Anmeldungen dazu bitte bis 1 Woche vorher an architektur@poolbar.at.

Alle Rückfragen der Teilnehmenden sind - zur Wahrung der Anonymität - ausnahmslos per mail an die Wettbewerbsleitung zu richten: architektur@poolbar.at

 

Gegenstand & Kontext des Wettbewerbs

poolbar ist ein sommerliches Kultur- und Musikfestival von Pop bis Nischen, das seit 1994 jährlich in Feldkirch stattfindet. Seit 2010 existiert eine komprimierte Version des Feldkircher Festivals auch in Wien. Austragungsort dafür ist die Pratersauna.

2009 wurde die Pratersauna, ein leer stehendes Gebäude aus den 60er-Jahren, generalsaniert und zu einem Club mit Bar umgebaut. Es gibt zwei Terrassen, im Sommer wird an Wochenenden im Freien gegrillt und der Pool im Garten kann zum Schwimmen genutzt werden. Auf mehreren Floors im Innenraum wird zu den weltweit angesagtesten Musicacts – v.a. aus dem elektronischen Bereich – bis in die Morgenstunden getanzt, das Ganze findet in einem kunstsinnigen und kunstvoll gestalteten Ambiente statt. Die Kombination aus mehreren Clubfloors in einem umgenutzten charmanten Gebäude für Wassersport und Saunavergnügen mit Grünraum und pool stellt die ideale Location für die Wiener Variante des poolbar-Festivals dar.

Das Konzept des poolbar-Festivals in Feldkirch wird den geänderten räumlichen und kulturellen Bedingungen entsprechend adaptiert und auf neues Terrain transferiert.

 

Thema: „Feiern unter freiem Himmel“

Die Pratersauna plant die größte Outdoor- & Gartenumgestaltung seit ihrer Eröffnung 2009 mit baulicher Umsetzung Feb-April 2015 und feierlicher Eröffnung am 30.April 2015. Dies bedarf einer längerfristigen Vorplanung und eines neuen Open-Air Raumnutzungskonzeptes. Konkret geht es um die komplett neue Gestaltung der Innenhof-Terrasse, Poolabgrenzung & -zugänge, Verkehrswege Indoor über Terrasse zu Pool & Garten, Gartengestaltung, etc.

Gesucht ist eine Idee, die funktionell ist und die einen besonderen architektonischen bzw. künstlerischen Wert besitzt. Zur Eröffnung von poolbar mit pratersauna 2014 soll zumindest ein Modell bzw. ein Prototyp präsentiert werden können.

http://poolbar.at/system/asset/filename/18145/poolbar_Architektur_Wien_2013_F_Souly__4__klein.jpg  http://poolbar.at/system/asset/filename/18143/poolbar_Architektur_Wien_2013_F_Souly__6_klein.jpg

Planungsrichtlinien, Zielsetzung, Kostenrahmen

Kostenrahmen für die Ausführung: Materialbudget von ca. EUR 15.000,- (projektabhängig).

Generell sollen die Planungen so ausgerichtet sein, dass die wesentlichen Gewerke von potenziell kooperierenden Firmen übernommen werden können.

Mit dem Gewinn des Preisgeldes (einer der 3 Jurypreise + der Pratersaunapreis) wird auch die Adaptierung nach pratersauna-Erfordernissen und die Ausarbeitung detaillierter Pläne abgegolten, auf deren Basis die beteiligten Unternehmen das Projekt umsetzen können.

 

Auswahlmodus

Die Jury bewertet die optimale Mischung aus künstlerischem Ausdruck, Innovation, Ästhetik, Ökonomie und Funktionalität. Das Projekt, das mit dem Jurypreis ausgezeichnet wird, ist jedoch nicht zwangsläufig jenes Projekt, das auch zur Umsetzung gelangt. Umgesetzt wird nach Anforderungsanalyse zur bedarfsgerechten Umsetzung  - Details dazu werden individuell & direkt vereinbart - das Projekt, das der Betreiber der Pratersauna aus den 3 von der Jury erstgereihten Projekten auswählt (= Pratersaunapreis).

 

Jurypreise (gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien)

/   Der/die GewinnerIn erhält Euro 1.500,-

/   Der/die Zweitplatzierte Euro 300,-

/   Der/die Drittplatzierte erhält Euro 200,-

/   Weitere 5 Anerkennungspreise

/   Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit

/   Tickets für den poolbar mit pratersauna Eröffnungstag 2014

 

Pratersaunapreis (gestiftet von der Pratersauna)

/   Der/die GewinnerIn erhält Euro 300,- als Beitrag für die Produktion eines Prototypen

/   Das ausgezeichnete Projekt gelangt  - sofern realisierbar -  zur Umsetzung (zeitlicher Rahmen t.b.c.) oder dient im Fall von sich zwischenzeitlich ergebenden Raumkonzeptveränderungen als Inspirations-Grundlage (mit gemeinsamer Adaptierungs- und Umsetzungsplanung) 

 

Publikumspreis

/   Online-Voting auf www.poolbar.at

/   Für das Siegerteam: 10 Tickets für den poolbar mit pratersauna Eröffnungstag 2014

 

Termine 

/   Begehung Pratersauna, Wien (14 Uhr): 15.01.2014

/   Deadline für Einreichungen (Mitternacht): 23.02.2014

/   Beginn Online-Voting: 25.02.2014

/   Jurysitzung für poolbar Architektur Wien: 06.03.2014

/   Erste Besprechung mit GewinnerInnen (14 Uhr): 07.03.2014

/   Bekanntgabe der Juryentscheidungen, Presseinformation: 10.03.2014

/   Ende Online-Voting: 01.05.2014

/   Festival Eröffnung Wien: 08.05.2014

 

Teilnahmeberechtigung

Keinerlei Einschränkungen. Keine Anmeldung vorab erforderlich.  Wichtig sind gute, mit geringem personellem, materiellem und finanziellem Aufwand umsetzbare Ideen und deren Darstellung.

 

Partner

http://poolbar.at/system/asset/filename/18146/WKO_Wien_Logo_klein.jpg  http://poolbar.at/system/asset/filename/18134/vai_Logo_klein.jpg

Weitere Partner: http://poolbar.at/sponsors/15

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Downloads:

poolbar Architektur Wettbewerb WIEN (poolbar mit Pratersauna, Wien):

poolbar Architektur Wettbewerb FELDKIRCH (poolbar-Festival, Feldkirch):

Weitere Fragen bitte per Email an architektur@poolbar.at

Die Beurteilung durch Jury und Publikum erfolgt ausschließlich auf Basis einer online-Galerie (Beispiel 2013) - die hochgeladenene Dateien sollten also darauf ausgerichtet sein, dass sie als Grundlage für eine Urteilsfindung dienen können.

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Abgabe

Für die Teilnahme an Wettbewerben ist es notwendig, sich einmalig auf der poolbar-Homepage zu registrieren:

  1. gehe auf poolbar.at
  2. rechts oben müsste ein Menüpunkt "anmelden" zu finden sein, den bitte anklicken (außer Du bist schon regstriert - dann bitte rechts oben Deinen Usernamen anklicken)
  3. es erscheint ein Popup, wo Du im unteren Bereich Deine Anmeldedaten eingeben solltest. Kurzer Sicherheitscheck - go!
  4. den unteren grünen Button drücken und du solltest in ein paar Minuten eine automatisierte Mail erhalten
  5. in dieser Mail gibt es einen Frigabe-Link, den du bitte klickst (sonst könnte Dich ja jeder anmelden)
  6. wenn du dich nun auf der Homepage mit diesen Daten einloggst ist rechts oben ein schwarzes Feld mit Deinem Namen, klicke darauf
  7. nun bist du in deinem Profil, dort gibt es einen Reiter "Wettbewerbe" -  dort kannst du mitmachen, hier stehen alle nötigen Upload-Felder zur Verfügung

Bitte pro Sujet/Projekt, über das abgestimmt werden soll, ein eigenes Projekt anlegen!

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Kontakt

Alle Rückfragen der Teilnehmenden sind  zur Wahrung der Anonymität  ausnahmslos per mail an die Wettbewerbsleitung  zu richten: architektur@poolbar.at.

Architektur 2013: Die Siegerprojekte

poolbar Architektur 2013 in Wien und Vorarlberg


Dadaismus am Stammtisch
Aus 57 meist aufwändigen, gut durchdachten und gestalterisch anspruchsvollen Einreichungen zu den Wettbewerben um die temporäre architektonische Gestaltung der poolbar-Festivals in Wien und Feldkirch wurden von einer jeweils kompetent besetzten Jury zwei innovative Siegerprojekte ausgewählt. Die Publikumspreise sind noch zu vergeben.
Im sehr international besetzten Teilnehmerfeld - die Einreichungen kamen u.a. aus Frankreich, England, Deutschland, der Schweiz, Polen, Tschechien, Kroatien, Spanien, den Niederlanden und den USA - setzte sich in Feldkirch das Büro Hartmann&Dengler aus Berlin mit dem Projekt „dada poolbar" durch, während sich die Jury in Wien für das Projekt „pratersaunastammtisch" des in Wien lebenden französischen Architekten Florent Souly begeisterte.
Wesentliche Säule für das kulturelle Angebot des poolbar-Festivals - neben dem Programm, Kunstinstallationen, Grafik und der poolbar-eigenen Kleidungskollektion - ist die jährlich neue architektonische Ausgestaltung der Räumlichkeiten des alten Hallenbades in Feldkirch.
Für das 20.poolbar-Festival wurde für den im Rahmen des vom poolbar-Festival in Kooperation mit dem vai (vorarlberger architektur institut) ausgeschriebenen poolbar architektur Wettbewerbs das Thema „Einfache Architektur" gewählt. Nach dem durchschlagenden Erfolg der Premiere im Vorjahr wurde zum zweiten Mal auch für das Festival poolbar mit pratersauna in Wien ein Wettbewerb ausgeschrieben - hier war das Thema eine Neuinterpretation das klassischen und bewährten „Biergarten-Garnitur, auch bekannt als Heurigentisch und -Bank.
In den kommenden Wochen werden die Projekte in Kooperation mit den Wirtschaftskammern Wien und Vorarlberg und jeweils regionalen Unternehmen realisiert, um rechtzeitig für die Eröffnungen der Festivals fertig gestellt zu sein: poolbar mit pratersauna in Wien startet am 8.Mai, das poolbar-Festival in Feldkirch wird am 3.Juli eröffnet.

Hier können die eingereichten Projekte begutachtet und bewertet werden:

  • HIER poolbar Architektur Wettbewerb 2013 Vorarlberg (poolbar-Festival Feldkirch)
  • HIER poolbar Architektur Wettbewerb 2013 Wien (poolbar mit pratersauna, Wien)


Jury Wien
(35 Einreichungen)

  • Hennes Weiss (Pratersauna)
  • Herwig Bauer (poolbar-Festival)
  • Andreas Rumpfhuber (Expanded Design, Wien // entsendet vom vai (vorarlberger architektur institut))
  • Sylvia Kolenz (WKW / creative space)

http://poolbar.at/system/asset/filename/15324/jury_wien.jpg
Bild: Pratersaunabetreiber Hennes Weiss und poolbar Architektur-Wettbewerbs-Gewinner Florent Souly bei der Konkretisierung der Umsetzungsplanung

Jury Vorarlberg
(22 Einreichungen)

  • Herwig Bauer (poolbar-Festival)
  • Karin Mähr (vai - vorarlberger architektur institut)
  • Martin Hundertpfund (WKV)
  • Georg Bechter (Georg Bechter Architektur + Design / entsendet vom vai - vorarlberger architektur institut)

http://poolbar.at/system/asset/filename/15325/jury_vorarlberg.png
Bild: Die Jury bei der Arbeit im vai (vorarlberger architektur institut)


poolbar Architektur-Wettbewerb Wien: poolbar mit pratersauna

1. Preis (Preisgeld EUR 1.500.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien):
PRATERSAUNASTAMMTISCH (Florent Souly, Wien, Österreich)

Kreativität muss nicht spektakulär sein. Aber clever muss sie sein. Neues zu kreieren bedeutet auch nicht zwangsläufig, das Bestehende und Bewährte zu verwerfen. Im vorliegenden Fall trat der Gewinner, Florent Souly aus Wien, einen Schritt zurück, analysierte die klassische Heurigengarnitur und kam vermutlich zum Ergebnis, dass deren Siegeszug nicht ohne Grund erfolgte: Das Prinzip funktioniert. Daher stellt die klassische Heurigengarnitur die Basis seines Entwurfes dar, er verändert nur die Konstellation und optimiert das Möbelstück nach Lust und Laune: "Der Gedanke dieser Installation ist es, aus mehreren bearbeiteten und bündig miteinander verbundenen Biertischen EINEN gesamten zu bauen, der, völlig flexibel in seiner Form, als Symbol für das Miteinander steht. Realisiert wird er durch ein Anschrägen der Tischenden. Die Form des zusammengesetzten Gesamt-Tisches ist flexibel und dynamisch und kann sich dem Standort und Event je nach Bedarf anpassen. Räumliche Grenzen können jedes Mal neu interpretiert werden."
Auch wenn die Jury im Zuge das poolbar Architektur-Wettbewerbes für Wien mit zahlreichen wunderbaren Ideen voller Gestaltungsfreude, Stil und Engagement konfrontiert war: Die Entscheidung für den "Pratersaunastammtisch" war eindeutig, denn die alten Qualitäten sind ja bekannt, und die neuen Qualitäten sind sofort zu erfassen: Die Aneinanderreihung der Heurigentische und -Bänke impliziert eine starke soziale Komponente, und die Vorstellung, dass sich der Pratersauna-Club nach außen öffnet, indem eine endlos lange Heurigentischreihe aus dem Pratersaunagarten hinaus in den Prater mäandriert und verschiedenste Menschen an einen Tisch bringt, begeisterte die Jury. Die Möglichkeiten der Optimierung des Möbels wurden nur angedeutet: Ausnehmungen für eingelassene Aschenbecher, Pflanzen, Beleuchtungskörper. Das Potenzial ist hier aber längst nicht ausgeschöpft: Von der Bank mit Lederpolsterung über neue Oberflächendesigns bis hin zu systematischen Ausnehmungen zur Gewichtsreduktion der Holzplatten ist noch sehr viel möglich, das auch spielerisch - und teilweise auch von den Gästen! - umgesetzt werden kann. Eine weitere Empfehlung der Jury: Die Idee ist derart einfach und bestechend, dass sie möglicherweise in ähnlicher Form bereits irgendwo existiert; hier gilt es, sich rechtlich abzusichern. Aber selbst wenn Ähnliches bereits das Licht der Welt erblickt hat: Die Idee ist stark, kostengünstig und mit wenig Aufwand - dafür viel Spaß - umzusetzen. Keine Neuerfindung des Rades, sondern eine respektvolle Verbesserung des Biertisches.

http://poolbar.at/system/asset/filename/15326/pratersaunastammtisch.png                                Bilder: PRATERSAUNASTAMMTISCH (Florent Souly, Wien, Österreich)

geteilter 2. Preis (Preisgeld EUR 375.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien):
BIRABONK LIGÃ BONK BONKTISCH BIRATISCH (Atelier Kopfhoch: Anna-Sophia Fuchs, Nikola Freissmuth, Maximilian Keil, Sebastian Leutzendorff und Felix Müller-Hartburg / Wien, Österreich)

Das Projekt BIRABONK LIGÄBONK BONKTISCH BIRATISCH des Atelier Kopfhoch aus Wien wurde mit dem geteilten 2.Preis ausgezeichnet. (Das Preisgeld für den 2. Und den 3.Preis wurde addiert und durch 2 geteilt). Der Erläuterung der Einreichenden: "Je nach Stimmung ist sie Bank oder Liege. Je nach Bedarf groß oder klein dient sie einer Gruppe als Sitzfläche oder nur dir alleine. Gepolsterte Holzbretter werden mit einem witterungbeständigen Textil überzogen. Das Textil wird mit verschiedenen Farben, Mustern, Mottos oder auch Werbesujets bedruckt und sorgt somit nicht nur für Wetterschutz, sondern auch für Individualität und Vielfältigkeit in der Gestaltung.". Das simple Konstruktionsprinzip und die vielfältige Verwendbarkeit wurden gut dargestellt - offene Konstruktionsfragen der Jury durch exakte Details beantwortet.

geteilter 2. Preis (Preisgeld EUR 375.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien):
Wiener Werkbank (Julian Nocker / Wien, Österreich)

Die „andere Hälfte" des geteilten 2.Preises ging an die "Wiener Werkbank" von Julian Nocker, ebenfalls aus Wien. Das eingereichte, beeindruckende Video stellt dar, wie einfach und schnell mit handwerklichem Geschick die Wiener Werkbank hergestellt werden kann. "Bank und Tisch aus meinem Entwurf bestehen aus jeweils 3 separaten Teilen die ohne mechanische Verbindung zusammengebaut werden können. Dieses System ist von der Handhabung sehr simpel und ermöglicht verschiedene Kombinationen der Elemente.". Ein sehr simples Prinzip, das nicht versucht, Berge von Funktionen zu integrieren, sondern sich auf das Elementare konzentriert - dabei eine schlichte Eleganz ausstrahlt und durch eine schlaue Umsetzung besticht.

Anerkennung: Be there or be SQUARE! (Evelyn Mayer, Kristina Zaunschirm / Wien, Österr.)
Die Originalbeschreibung klingt gut, die Idee ist auch bestechend einfach wie gut: "SQUARE ist eine Luft-Sitzgelegenheit aus gummierter Bio-Baumwolle für ca. 6-8 Personen. Einmal ausgepackt, ist das SQUARE binnen Minuten aufgeblasen und bereit für die Verwendung." Eine Heurigen-Garnitur allerdings ermöglicht auch komfortables Essen. Wenn aber der Teller auf der Sitzebene ist wie bei Square, ist das leider nicht möglich.

Anerkennung: Blackbox (Tomas Kozelsky / Frenstat pod Radhostem, Tschechien)
"Blackbox" ist gut durchdacht, und es steckt viel Arbeit in dem Projekt: "The main goal for the creation of this project was compactness. Blackbox combines all the features of the classic festival furniture into a collapsible set. In addition, it provides the users with a new contemporary aspect: a black compact case of dimensions 2600x850x800 which transforms its appearance when used. Blackbox has a transportation requirement of just two people, thanks to its ‘grab and roll' system". Dass für den Transport/das Verladen allerdings 2 Personen benötigt werden, ist ein nicht zu negierender Nachteil gegenüber dem "Klassiker".

Anerkennung: kurt (Oliver Hirsch / Graz, Österreich)
"Eine robuste und feiertaugliche Interpretation der klassischen Biergartengarnitur. Aus "readymade" Materialien, die in jedem Baumarkt erhältlich sind entsteht durch geschickte Modulbauweise entweder Bank, Tisch oder Bar." Eine schöne Idee, aus Holzplatten, Ziegeln und Zurrgurten Möbel zu machen. Aber user "clfrei" fragt auf www.poolbar.at nicht zu Unrecht: "sind Tisch und Bänke auch wieder platzsparend wegräumbar?". Außerdem scheinen Ziegel weder die hautfreundlichste noch die leichteste Lösung zu sein.

Anerkennung: Tschannis Tschardino (Dieta Drack / Wien, Österreich)
"Tschannis Tschardino" lässt alte Zeiten auferstehen: ein verklärter Blick auf jene Zeiten, als ein Jesolo-Trip noch einabenteuerlicher Traumurlaub war und das versenden von Postkarten Pflicht: "Tschannis Tschardino Biergartenset interpretiert den 50er Jahre Look neu und ist mit seinem schlichten, dennoch auffälligen Design aus leichten, robusten und wetterfesten Materialien das ideale Partymöbel. (...) Der surreale Cocktail aus Bierbank und Spaghetti- Stuhl wird bei jedem Besitzer einen bleibenden Eindruck hinterlassen. (...) Die Close-Up Optik der Biertischplatte ästhetisiert das Sehnsuchts-Sujet von Postkartenmotiven aus dieser Zeit." Der Spaghetti-Trick begeisterte v.a. Hennes Weiß, aber die Jury vermisste funktionale Verbesserungen bzw. eine substanzielle Idee.

Anerkennung: zig zag (Martin Sieckmann / Hamburg & Sven Neumann/Los Angeles, USA)
"the foldable ale-bench" besteht aus beschichtetem Karton - sehr leicht, wunderbar faltbar und platzsparend zu transportieren. Auch die Systematik der Anordnungsmöglichkeiten ist schlau und funktioniert. Wie lange aber beschichteter Karton, der immer wieder gefaltet wird, Wind und Wetter in einem gut frequentierten Biergarten wohl überlebt?

Publikumspreis : t.b.a.
Bis 7.Mai findet ein Online‐Voting statt. Alle Projekte sind hier zu finden und für den Publikumspreis zu beurteilen - jede Stimme zählt:
HIER poolbar Architektur Wettbewerb 2013 Wien (poolbar mit pratersauna, Wien)

 

poolbar Architektur-Wettbewerb Vorarlberg: poolbar-Festival, Feldkirch

1. Preis (Preisgeld EUR 3.000.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg)
dada poolbar (Büro Hartmann & Dengler: Max Dengler, Sönke Hartmann und Steven Born / Berlin, Deutschland)

Das Projekt "Dada poolbar" ist eine theatralische Inszenierung des Festivalgeländes unter Einbeziehung des Publikums. Der Titel „Dada" kommt aus der künstlerischen Bewegung des Dadaismus, bei der die durch gesellschaftliche Moral bestimmten künstlerischen Verfahren durch einfache, willkürliche, meist zufallsgesteuerte Aktionen in Bild und Wort ersetzt werden. Die Gestalter, Max Dengler, Sönke Hartmann und Steven Born aus Berlin, erklären: "In diesem Jahr werden die Gäste des poolbar‐Festivals selbst zum wichtigsten Act und das gesamte Gelände zu ihrer Bühne. In Schwarz und Weiß eröffnen sich neue Welten für die Besucher, die sie mit ihrer eigenen Kreativität bereichern und füllen können. (...) So wird der Besucher gleichzeitig zum Betrachter und Akteur der surrealen Szenen. Ob als gemalte Collage, Schattenspiel oder einfach als Inszenierung, das Festivalerlebnis wird durch die Besucher mitgestaltet. Das Konzept der „Dada Poolbar" ‐ Welt sind raumhaltige Wände, in die Öffnungen und Raumkapseln eingelassen werden, die zur spielerischen und spontanen Nutzung einladen und die notwendige Festivalinfrastruktur aufnehmen." Ganz dem poolbar‐Festival‐Claim "Kulturelles von Nischen bis Pop" entsprechend wird beim Projekt der Berliner also die große Oberfläche aus dem Hinterhalt der gebauten Nische bespielt. Eine elegante, disziplinierte Wahl der Gestaltungsmittel hält die verschiedenen Räume und Funktionen formal zusammen und bringt durch die Reduktion auf Schwarz und Weiß die Gäste und deren Tun in den Vordergrund. Ein Entwurf mit einem durchgängigen, überzeugenden Konzept, voll bepackt mit kleinen Ideen und der Möglichkeit einer flexiblen Nutzung.
Generell sind Projekte, die von der Mitwirkung des Publikums leben, mit Vorsicht zu beurteilen: Die Gäste kommen, um sich zu amüsieren, um abzuschalten, nicht um zu "arbeiten". Die Inszenierung „dada poolbar" durch die Besucher funktioniert jedoch automatisch, da z.B.: schon der Bierbecher auf dem Projektionstisch zu einer Veränderung der Raumgestaltung wird.

http://poolbar.at/system/asset/filename/15327/dada_vlbg1.jpg        Bilder: dada poolbar (Hartmann&Dengler: Max Dengler, Sönke Hartmann und Steven Born / Berlin, Deutschland)

2. Preis (Preisgeld EUR 500.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg):
Wellentanz (David Willner / Berlin, Deutschland)

Auch der 2.Preis geht nach Berlin: David Willner überzeugte mit einer poetischen Idee, die klug in eine zeitgemäße Formensprache übersetzt wurde. Sie grenzt sich klar von der Ästhetik des Alten Hallenbades ab und lässt damit behutsam und mit Respekt den Charme der stilvollen, original 60er‐Jahre‐Beton‐Architektur wirken. " Die Idee des Entwurfs knüpft an die ursprüngliche Nutzung des alten Hallenbades an. (...) Blaue Dreiecke bilden eine dreidimensionale Wellenarchitektur, die ausgehend vom Schwimmbecken, das gesamte Gebäude und den Außenraum durchzieht. Die Welle nimmt, genau wie die Besucher des poolbar‐Festivals, das Gebäude für sich ein. Sie durchfließt es und schafft neue Verbindungen zwischen den Räumen." Die Idee hat die Jury begeistert ‐ und das Prinzip der Dreiecke birgt ein riesiges Potenzial, das jedoch leider nicht zu Ende gedacht bzw. nicht konsequent weiter entwickelt wurde; etwas zu zaghaft werden die Räumlichkeiten erobert ‐ und in den meisten Fällen beschränkt sich die Installation auf eine symbolische, ästhetische Funktion, obwohl die Struktur ‐ wie im pool dezent angedeutet ‐ sich auch zum Möbel entwickeln hätte können.

3. Preis (Preisgeld EUR 250.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg):
Among the Northern Lights (Studio Icono: Alejandro Cejudo und Francisco Gómez + Vicente Menchero / Madrid, Spanien)

Der dritte Preis geht nach Madrid: Alejandro Cejudo, Francisco Gómez und Vicente Menchero schufen mit ihrem Projekt "Among the Northern Lights" ein Raumgestaltungssystem, das eine enorme Palette an Farb‐ und Lichtspielen zulässt, dabei aber immer einem einheitlichen Konzept folgt, daher sehr stimmig wirkt und sich für alle Räume anpassen lässt, ohne den Faden zu verlieren. Die Madrilenen vom Studio Icono beschreiben es so: "The idea is to create a party suitable for anyone with different kind of areas, where the color and lights are protagonists. These areas are designed following an easy pattern of constructions using recycled materials such as cardboard or waterproof chipboard panel, depending on their exposure. As a result the appearance will bring dynamism and a vast variety of shapes to all the different rooms. All the rooms are different playing under the same rules." Die Begeisterung der Jury war groß, doch es wurden Bedenken hinsichtlich des Aufwandes und der zeitlich rückwärts gewandten Farb‐ und Formensprache, die dem vorwärts orientierten Festival nicht ganz entspricht, geäußert. "So let's have some fun among the northern lights": Garantiert! Aber das Gewinnerprojekt "dada poolbar" geht darüber hinaus gedanklich (und räumlich) tiefer.

Anerkennung: Wasservorhang (Israel Hurtado Cola / London, England + Francisco Espí Ruano / Leipzig, Deutschland)
Knapp an den "Top 3" vorbei geschrammt ist der Wasservorhang von Israel Hurtado Cola (London) und Francisco Espí Ruano (Leipzig). "Wasservorhang aims to create a new atmosphere in which limits and scale become excitingly uncertain." Die Wände werden durch transluzente Doppelstegplatten verkleidet und dadurch räumliche Begrenzungen aufgehoben bzw. verwischt. "a watery atmosphere wrapping up the old concrete interior, somehow regaining the original building's use"
Ein Konzept, das sich in allen Bereichen anwenden lässt und nicht nur auf die Räumlichkeiten, sondern tagesspezifisch auch auf die Situationen und Erfordernisse flexibel reagieren kann, da Stimmungen nur mit Licht und Projektionen gesteuert werden. Der Aufwand für das Projekt schien der Jury in Relation zum Effekt jedoch zu groß.

Anerkennung: 20 Jahre einfach anders (Christian Hämmerle, Andreas Manzl / Innsbruck, Österreich)
Das Projekt "20 Jahre einfach anders" von Christian Hämmerle und Andreas Manzl aus Innsbruck bietet v.a. für den Außenraum sehr schöne raumbildende Möglichkeiten an. " 'Kultur von Pop bis Nischen' und das alles in einem einzigen Festival. Diesem Konzept folgend bespielen wir die Poolbar an Stelle vieler einzelner Möbel und Elemente mit drei durchgängigen Möbeln welche ihrerseits alle funktionellen Anforderungen integrieren. Diese drei Möbel schaffen gleichzeitig atmosphärische Räume und sind einmalige Gestaltungselemente mit hohem Wiedererkennungswert. (...) Die bewusst spontane und improvisierte Formgebung unterstreicht den temporären Charakter des Festivals." Im Innenbereich sind die raumbildenden Möglichkeiten natürlich durch die Enge begrenzt, dementsprechend verliert der Entwurf an (Überzeugungs)Kraft, auch wenn im Wohnzimmer das hochgezogene DJ‐Pult oder die bis an die Decke geführte Planung reizvoll sind. Die Installation von "Glühbirnendecken" als Lösung für das Wohnzimmer und das style Café hält die Jury nicht für angebracht, da diese Idee im pool bereits seit Jahren umgesetzt wird.

Anerkennung: über"flüssig (Hubert Stephan / Feldkirch, Österreich)
Das Projekt "über"flüssig des Feldkirchers Hubert Stephan begeistert zunächst mit einer überwältigenden Installation im Außenraum: Mit abgehängten Stoffen wird ein mächtiges Volumen geschaffen, das über den BesucherInnen ständig in Bewegung ist ‐ ein symbolisierter, tiefer pool ‐ nur eben nicht am Boden, sondern über den Köpfen. "Mit unserem Konzept "über"flüssig kehrt das Wasser "trocken" in die Poolbar zurück! (...) Das Wasser wird durch maritimfarbige Stoffbahnen imitiert. Die typischen Reflexionen der Sonnenstrahlen im bzw. auf dem Wasser werden durch Streifen aus Aluminium und transparenter Kunststofffolie erzeugt." Die Projektidee beschränkt sich jedoch auf die Deckengestaltung ‐ alles darunter ist nicht beurteilbar.

Anerkennung: 5,6KM (Tomas Kozelsky / Frenstat pod Radhostem, Tschechien)
Tomas Kozelsky aus Tschechien reduziert sich mit seinem Projekt "5,6KM" auf 2 Materialien: "We believe the best solutions are the simplest ones, therefore we created 5.6KM, a flexible system for temporary spatial interventions made out of two simple materials: drainage pipes and plywood." Eine derartige Idee wäre völlig neu für das poolbar‐Festival und alleine daher höchst erfreulich. Ob die in rauen Mengen eingesetzten Drainageröhren jedoch eine angenehme Atmosphäre erzeugen können, wurde von der Jury in Zweifel gezogen ‐ auch wenn die wunderschöne Darstellung Dynamik, Eleganz und Spektakel suggeriert. Die Platzierung der Wohnzimmerbar im Zentrum des Raumes: eine tolle Vorstellung. Auch sonst enthält das Projekt zahlreiche interessante räumliche Interventionen, die Potenzial haben.

Anerkennung: REMix (Lukas Brotzke, Michael Marte und Johannes Lerch / Lustenau, Österreich)
Generell wünschen wir uns für das poolbar‐Festival neue Ideen, neue Konzepte, vermeiden Wiederholungen. Aber es ist kein Geheimnis, dass die Popkultur ‐ nicht nur auf Musik bezogen ‐ ihre Kraft aus Neuinterpretationen und neuen Kombinationen bezieht. Das hat nichts mit Ideenlosigkeit zu tun, sondern ist ein funktionierendes Prinzip, das die Basis für viele Jahrtausende kultureller Entwicklungen darstellt...warum also nicht auch bei der poolbar‐Architektur? Das Projekt "Remix" von Lukas Brotzke, Michael Marte und Johannes Lerch aus Lustenau mixt die Elemente der poolbar‐Architektur 2002 (Bierkisten) mit jenen der poolbar‐Architektur 2012 (Schaltafeln). Wunderschöne Darstellungen, tolle 1‐1‐Modelle. Aber dennoch entsteht aus dem Remix nicht so viel Neues, wie sich die Jury das gewünscht hätte.

Publikumspreis : t.b.a.
Bis 2. Juli findet ein Online‐Voting statt. Alle Projekte sind hier zu finden und für den Publikumspreis zu beurteilen - jede Stimme zählt:
HIER poolbar Architektur Wettbewerb 2013 Vorarlberg (poolbar-Festival Feldkirch)

Architektur 2013: Die Ausschreibung

poolbar Architekturwettbewerbe 2013 für Feldkirch und Wien

Erneut werden zwei Architektur-Wettbewerbe für die Festivals ausgeschrieben

Das poolbar-Festival in Feldkirch lädt alljährlich kreative Köpfe dazu ein, dem Alten Hallenbad in Feldkirch - Austragungsort des gut 6 Wochen dauernden Festivals für „Kulturelles von Nischen bis Pop" - anhand baukünstlerischen Entwurfskonzepten zu einer ausdruckstarken, Atmosphäre schaffenden und kostengünstigen temporären Architektur zu verhelfen. Jetzt ist es wieder soweit. Das Thema 2013 für die feldkircher Ausgabe lautet „Einfache Architektur" - wobei „einfach" nicht zwangsläufig „reduktionistisch" interpretiert werden soll. Vielmehr geht es um „Einmaligkeit", aber auch um einen angemessenen Aufwand.

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"Pratersaurus" von Lisa Höck – Architektur poolbar mit pratersauna 2012

Seit 2010 wird das poolbar-Festival auch im Osten Österreichs - in der Pratersauna in Wien - in einer komprimierten Form im Mai ausgetragen. Nach dem durchschlagenden Erfolg bei der diesjährigen Premiere des poolbar Architektur-Wettbewerbes für Wien sucht die Festivalleitung nun erneut für „poolbar mit pratersauna" Entwürfe und Ideen für eine temporäre Architektur, die im Idealfall nicht nur die Festivaltage prägt, sondern darüber hinaus fester Bestandteil des Clubinventars wird - gesucht ist ganz konkret eine zeitgemäße Neuinterpretation der klassischen „Biergartengarnitur" - mit allen bekannten Qualitäten, aber inklusive Leichtigkeit, neuer Ästhetik, Transportfähigkeit, Wetterschutz und Belichtung

Die Wettbewerbe sind offen und international - niemand ist von der Teilnahme ausgeschlossen.

Die zwei Siegerprojekte 2012 waren „Pratersaurus" von Lisa Höck von der Angewandten/Wien für poolbar mit pratersauna und „Gimme Shelter!" des reset Studios aus Berlin für das poolbar-Festival in Feldkirch. Sie setzten sich mit herausragenden Ideen gegen insgesamt 65 weitere konkurrierende Projekteinreichungen durch.

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Ein Beitrag im Kurier zur kreativen poolbar-Architektur

Die beiden Ausschreibungen sind eine Kooperation des poolbar-Festivals mit dem vai (Vorarlberger Architektur Institut), unterstützt von den Wirtschaftskammern Vorarlberg und Wien sowie jeweils regionalen Unternehmen aus der Branche.

Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von knapp EUR 6.000,– ausgeschüttet.

Rahmenbedingungen, Preise, Jury & Deadlines

Ziel beider Architektur-Wettbewerbe ist es, eine kostengünstige temporäre Architektur zu schaffen, die imageprägend und funktionell ist. Gäste sollen dazu animiert werden, möglichst früh zu kommen und spät zu gehen. Gesucht wird jeweils ein herausragendes, innovatives Design, das einen architektonischen bzw. künstlerischen Mehrwert besitzt.

Eine Fachjury (bestehend aus Vertretern des poolbar-Festivals sowie Experten aus Architektur und Bauwirtschaft) entscheidet über das jeweilige Siegerprojekt. Zusätzlich findet für beide Wettbewerbe jeweils ein Online-Publikumsvoting statt: Ab dem 03.03.2012 kann die Öffentlichkeit ihre Stimme für die online begutachtbaren Projekte abgeben. Das Voting endet am Vortag der jeweiligen Festivaleröffnungstage.

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"Gimme Shelter!" von Philipp Strohm und Florian Thein – Architektur Feldkirch 2012

Dazu gleich der Hinweis auf die Festival-Termine

  • poolbar mit pratersauna in Wien findet vom 8.–11. Mai 2013 statt.
  • Das poolbar-Festival in Feldkirch startet am 3. Juli und endet nach gut 6 Wochen am 14. August 2013.

Die Einreichung erfolgt ausschließlich per Upload auf poolbar.at. Die Einreichfrist für beide Wettbewerbe endet am 26.02.2013. Alle Informationen, Unterlagen und Pläne stehen zum Download in der rechten Spalte bereit!

PS:

Zusätzlicher Besichtigungstermin bei der Pratersauna/Wien:  23.1.2013, 16 Uhr (Anmeldung bei Interesse bitte bis 2 Tage vorher an architektur@poolbar.at)

Zusätzlicher Besichtigungstermin bim Alten Hallenbad/Feldkirch:  5.2.2013, 16:30 Uhr (Anmeldung bei Interesse bitte bis 2 Tage vorher an architektur@poolbar.at)

Architektur 2012: Die Siegerprojekte

poolbar Architektur in Wien und Vorarlberg: 2 innovative Siegerprojekte in Holz

 Aus 68 meist beeindruckenden Einreichungen zu den Wettbewerben um die temporäre architektonische Gestaltung der poolbar-Festivals in Wien und Feldkirch wurden von einer jeweils kompetent besetzten Jury zwei innovative Siegerprojekte ausgewählt. Die Jury hat sich bereits entschieden - der Publikumspreis ist noch zu vergeben. Die eingereichten Projekte sind hier zu sehen:

poolbar Architektur Wettbewerb 2012 OST (poolbar mit Pratersauna)

poolbar Architektur Wettbewerb 2012 WEST (poolbar-Festival Feldkirch)


Die zwei völlig konträren Siegerentwürfe zeigen beinahe prototypisch die Bandbreite an Möglichkeiten der Gestaltung mit Holz: In Feldkirch agiert das Berliner Büro reset mit industriell gefertigten Schalungstafeln und generiert eine introvertierte, aber kommunikationsfördernde Raum-im-Raum-Situation. In Wien stellt Lisa Höck (die angewandte, Wien) eine luftige, multifunktionale und futuristische Skulptur aus naturbelassenen Fichtenholzlatten und -Balken in die Wiese.
Die Umsetzung der beiden imageprägenden Blickfänge wird nun in Kooperation mit den Wirtschaftskammern Wien und Vorarlberg, der Vorarlberger Holzbau_Zukunft sowie Holzbau Austria und mit Unterstützung von proHolz Austria, Bertsch und anderen Partnern, die noch gesucht werden, in Angriff genommen. Eine zentrale Rolle spielen dabei führende Vorarlberger und Wiener Unternehmen und deren Lehrlinge.

Wesentliches Erkennungsmerkmal für das poolbar-Festival - neben dem Programm, Kunstinstallationen, Grafik und Produktgestaltung - ist die jährlich neue architektonische Ausgestaltung der Räumlichkeiten des alten Hallenbades in Feldkirch.
Für das 19. poolbar-Festival (6. Juli bis 19. August) wurde für den im Rahmen des vom poolbar-Festival in Kooperation mit der Tortenwerkstatt Innsbruck und dem vai (vorarlberger architektur institut) ausgeschriebenen poolbar architektur Wettbewerbs das Thema „1:Holz" gewählt.

Erstmals wurde auch für das Festival poolbar mit pratersauna in Wien ein Wettbewerb ausgeschrieben.
Um möglichst viele Jungdesigner und -Architekten zu aktivieren und an allen relevanten Ausbildungsstätten für die Teilnahme am poolbar architektur Wettbewerb zu werben, wurde im Vorfeld durch ganz Österreich eine Campus-Tour mit Live-Band („Times New Roman") absolviert - mit durchschlagendem Erfolg:
68 Einreichungen, meist auf sehr hohem Niveau, bedeuten einen absoluten Teilnehmerrekord.
Die Projekte, die den jeweils ersten Platz erreicht haben, wurden quasi zum ersten „Headliner" des jeweiligen poolbar-Line-Ups für Feldkirch und Wien gekürt. Zu sehen ist „Pratersaurus" in Wien ab 10. Mai bei poolbar mit pratersauna (10. bis 12. Mai) und „Gimme Shelter!" ab 6. Juli in Feldkirch beim poolbar-Festival (6. Juli bis 19. August).

Jury Wien

  • Martin Mackowitz, Nik Skorpik (Tortenwerkstatt; tortenwerkstatt.net)
  • Herwig Bauer (poolbar-Festival, poolbar.at)
  • Hennes Weiss (Pratersauna, pratersauna.tv)
  • Robert Böhm (Wirtschaftskammer Wien, Landesinnungsmeister Holzbau Wien; Holzbau Austria; holzbauaustria.at) / Hannes Böhm (Zimmerermeister)
  • Wolfgang Fiel, tat ort (freier Architekt, tat-ort.net; entsendet vom vai - vorarlberger architektur institut)

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Jury Vorarlberg

  • Martin Mackowitz, Nik Skorpik (Tortenwerkstatt; tortenwerkstatt.net)
  • Herwig Bauer (poolbar-Festival, poolbar.at)
  • Eva Diem, Madame Mohr (freie Architektin, madamemohr.com; entsendet vom vai - vorarlberger architekturinstitut)
  • Hugo Dworzak (freier Architekt, hugodworzak.at, entsendet vom vai - vorarlberger architektur institut)

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poolbar Architektur-Wettbewerb OST: poolbar mit pratersauna

1. Preis (Preisgeld EUR 1.500.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien):
Pratersaurus / 60X8 (Lisa Höck, Wien, Österreich)

Kurzbeschreibung der Einreichenden: Abstraktion der Freiform durch ein System orthogonaler Stäbe, das vielfältige Sichtbeziehungen und Schattensituationen hervorruft.
Jurymeinung: Lisa Höck, Studentin an der Angewandten in Wien, hat mit ihrem Siegerprojekt die große Freiheit der nur vagen Definition des Raumprogrammes in der Ausschreibung souverän genutzt, um eine multifunktionale Skulptur zu schaffen, die - wenn sie so oder zumindest so ähnlich tatsächlich umgesetzt werden kann - nicht nur dem Festival poolbar mit pratersauna ein prägendes Image verleiht, sondern sicherlich einen kleinen Architekturtourismus in Richtung Pratersauna initiieren wird.
Egal, ob das Konstrukt als Muschel oder als Saurierskelett gesehen wird: Lisa Höck orientiert sich am Bestand, setzt aber in völlig neuer Formensprache ein eigenständiges, großzügiges Zeichen, das den Raum gestaltet, teilt und zugleich verbindet. Zonen werden geschaffen, Einheiten gebildet – räumliche Qualität entsteht.
Die Konstruktion ist simpel, aber sehr effektiv. Die Qualitäten von Holz kommen in einer innovativen Anwendung, deren Basis der Computer als Entwurfswerkzeug ist, optimal zur Geltung. Während sich andere in kleinteiliger Möbel- und Detailgestaltung verzettelten, setzte Lisa Höck ein starkes, prägnantes Zeichen – das zusätzlich zu den vielen Interpretationsmöglichkeiten zur Form des Objektes auch eine multiple Nutzung (Gastronomie, Sitzgelegenheiten) ermöglicht.
Als Spielwiese für nächtliche Lichtinszenierungen mit bizarren Schatten- und Tiefeneffekten ist 60x8 auch eine Art Illusionsmaschine.

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2. Preis (Preisgeld EUR 500.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien):
Eckbank Ost (Chris Precht, Wien, Österreich)

Kurzbeschreibung der Einreichenden: Der Projektvorschlag Eckbank OST orientiert sich an dem Vorschlag Eckbank West für die poolbar und tritt mit diesem über die Themen 'Musik und Rhythmus als Momentaufnahme' in Verbindung. Inspiriert durch gestapelte Baumstämme sollte das außergewöhnliche Holzmöbel die Interaktion der Besucher untereinander fördern.
Jurymeinung: Die Inspiration durch einen Holzstapel wurde sehr poetisch umgesetzt und beeindruckend schön dargestellt. Warum aus den Stämmen jedoch 3eckige Elemente werden, erschloss sich der Jury nicht. Die Anordnung der Elemente in der Wiese entspricht der formalen Vorgabe: die modulare Strenge wirkt allerdings als gestalterisches Korsett. Dies etwas lockerer zu interpretieren wäre befruchtend.

3. Preis (Preisgeld EUR 250.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien):
Cyclic Timberscape (Philipp Reinsberg, Luis Muñiz, Sergio Gonzalez , Wien, Österreich)

Kurzbeschreibung der Einreichenden: A playground for day and night, a sculpture that is used as an architectonical space.
Jurymeinung: Ein ambitioniertes Projekt, das aber in dieser Form weder den funktionalen Anforderungen entspricht noch realisierbar wäre. Dennoch ist der Ansatz mutig und spannend und verdient einen Preis – auch weil gezeigt wird, dass Holz auch morphologisch anspruchsvoll und vielfältig eingesetzt werden kann.

Anerkennung: BLOCK (Jakob Braun, Hanno Mayregger, Pascal Tenczhert /Wien, Österreich)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Freistehender Würfelblock mit multifunktionaler Fassade
Jurymeinung: Ergänzend meint das Team: „Wandel ist ein zentrales Thema in der Waldsteingartenstraße 135. So muss auch ein Konzept für den Außenbereich der Pratersauna fähig sein, auf die sich dynamisch ändernden Anforderungen reagieren zu können.“ Recht hat es. Aber das modulare System zwängt ein – und die vorgeschlagene Verwendung von Plexiglas als innere Hülle widerspricht der Simplizität und Durchgängigkeit des gestalterischen Ansatzes.

Anerkennung: Holz zam! (Josef Johannes Rössler mit Christoph Ebner und Jörg Frank , Graz, Österreich)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Ein Band aus Holzbrettern schlängelt sich durch das Areal der Pratersauna und gibt verschiedenen Plätzen eine neue Funktion, es entspringt aus dem vor Ort bestehenden Baum, als Symbol für den Ursprung des Themas Holz.
Jurymeinung: Eine schöne, poetische Idee. Das Konzept wirkt jedoch eher wie eine grafische Applikation und lässt die raumbildenden Qualitäten anderer Projekte vermissen.
Als gelungenen Ansatz sehen wir jedoch die Einbeziehung von Innenraum und Pool oder die Erhebung des Bandes zur Bühne.

Anerkennung: meiBAM (Christian Zotz, Wien, Österreich)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Wir bestehen auf Baumbestand.
Jurymeinung: Die rohe und beinahe lapidar anmutende Kraft des bildhauerischen Ansatzes verliert leider an Signifikanz, wo zusätzliche Elemente wie Brett oder „Gabel“ bei der Thekenkonstruktion die radikale Reduktion auf das Grundelement des baumstammes verwässern. In Summe ein brutales Projekt, das speziell in einer Wiese sicherlich funktionieren kann.

Anerkennung: sauna wave (Johan Tali, Wien, Österreich)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Poolbar for the underwater party people riding the wave.
Jurymeinung: Eine spektakulär luftige und innovative Verwendung der klassischen Holzlattung – die konstruktive Machbarkeit des Entwurfes konnte aus den Unterlagen jedoch nicht herausgelesen werden.

Anerkennung: Unter Spannung (Siim Tuksam, Bika Rebek, Wien, Österreich)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Die Pratersauna steht unter Spannung!
Jurymeinung: Die Inspiration ist nachvollziehbar und überzeugend umgesetzt für das Möbel: „Inspiriert von der Österreichischen Tradition des Holzbiegens wie bei Thonet und den Möbelideen von Kiesler schlagen wir eine zeitgenössische Variante vor. Lass uns Spannung in die Sauna bringen!“. Die ausschließliche Verwendung dieses Möbelstücks kann den zusätzlichen Anforderungen der Aufgabenstellung nicht gerecht werden.

Publikumspreis: "Tetries" von the gameboys (Alexander Brunder & Marvin Mitterwallner / EUR 250.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Wien)

Alle Projekte und das Voting sind hier zu finden:
poolbar Architektur Wettbewerb 2012 OST (poolbar mit Pratersauna)



poolbar Architektur-Wettbewerb WEST poolbar-Festival, Feldkirch

1. Preis (Preisgeld EUR 3.000.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg)
Gimme Shelter! (reset, Philipp Strohm und Florian Thein, Berlin, Deutschland)

Kurzbeschreibung der Einreichenden: Urhütten, gelbe Schaltafeln mit Höhlenmalereien und Lagerfeuer aus Glühbirnen.
Jurymeinung: Das Projekt der AArliner (reset-studio.de) hat Humor, es hat räumliche Qualität, es ist nicht eitel und lädt zur weiteren Bearbeitung durch das Publikum ein. Es ist „irgendwie Punk“ – und diese etwas rotzige Haltung entspricht dem poolbar-Festival. Das reduktionistische Zitieren der klassischen Vorarlberger „Hüsle“-Form (dass in diesem Zusammenhang vom Einreichenden von Urhütten und Höhlenmalereien geschrieben wird, ist pikant) kann einerseits als humorvolle Kritik gelesen werden, gleichwohl aber auch als kecke Verneigung vor dem „Üblichen“: immerhin bereichert die Intervention das Festival um ein räumliches Erlebnis: der Innenraum bietet die bereits im Festival Sub-Titel enthaltenen Nischen („poolbar-Festival – Musik und Kultur von Nischen bis Pop“), hier wird Intimität und Raum für Zwiegespräche geboten, aber hier kann auch die Post abgehen. Der Raum im Raum ist jedenfalls höchst attraktiv und will von neugierigen BesucherInnen erobert werden. Aber auch für die Menschen außerhalb der „Hüsle“ bietet die Installation praktische Qualitäten. Und die cleveren Öffnungen werden zu interessanten - gewollten und zufälligen - menschlichen Begegnungen führen.
Dass „Holzbau in Vorarlberg“ nicht immer die klassischen Erscheinungsformen annehmen muss und auch auf Industrieprodukte zurückgreifen kann, ist ein zusätzliches, starkes Statement.
Anregungen der Jury: Durch das „weiche“ Verlegen der Schalungsplatten am Boden könnte ein zusätzliches Erlebnis generiert werden. An der Behaglichkeit/Gemütlichkeit (Akustik, evtl. Haptik) des Raumes sollte noch gefeilt werden, um nicht nur als spannende Installation, sondern auch als gastronomische Architektur zu funktionieren, die zum längeren Verweilen der Gäste im Alten Hallenbad einlädt.

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2. Preis (Preisgeld EUR 500.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg):
leaf the city (Christian Hammerl, Thomas Niederberger und Elias Walch, Innsbruck, Österreich)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Verlass die Stadt, der Sommer wartet schon auf dich.
Jurymeinung: Haarscharf am ersten Preis vorbei geschrammt – ein wunderschönes Projekt mit perfekter Darstellung der verschiedensten, gestalterisch hochklassigen Ideen. Innenraum, Außenraum, städtischer Raum – alles vielfältig und doch aus einem Guss. Wunderbare Umsetzung, stimmiges und durchgängiges Konzept. Als aber die Jury vor der Entscheidung stand, „leaf the city“ oder „gimme shelter!“ zu küren, kam es zu einer lange dauernden Grundsatzdiskussion, deren Conclusio war: Das poolbar-Festival steht zwar für gute Gestaltung, will aber ZUSÄTZLICH auch Impulse setzen, frech sein, Neues wagen. Diesen Anspruch erfüllte das souveräne Siegerprojekt besser.

3. Preis (Preisgeld EUR 250.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg):
Rimini (Simona Obholzer, Benjamin Obholzer / Wien, Österreich)

Kurzbeschreibung der Einreichenden: Rimini ist Sommer, Sonne und gute Laune, damit dem nichts im Wege steht operiert Rimini mit den nötigen Mitteln, wie Schirm, Liege, Sonnendeck und Hausbank.
Jurymeinung: Die Jury war amüsiert vom humorvollen, lockeren Zugang und den unzähligen netten Ideen – dass die Darstellung sehr unbekümmert (man könnte sagen: kindlich/kindisch) daher kam, war kein Kritikpunkt, sondern ein Pluspunkt: die Darstellung korrelierte mit der Frische und Unbekümmertheit der Ideen. Der Sehnsuchtsraum und das Deck über den Containern (samt riesiger Treppe) wären räumlich sehr effektive und bereichernde Maßnahmen. Leider war die Fortsetzung des Konzeptes im Innenraum weit weniger stimmig.

Anerkennung: Colosseum (Lars Aebersold, Adligenswil / Leo Kleine, Zürich / Schweiz)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: colosseum will eine authentische Einrichtung, in Form von Holzstapelungen, schaffen, die nach dem Festival vollumfänglich wiederverwertbar ist.
Jurymeinung: Überzeugende Brutalität der Reduktion. „colosseum will den Baustoff Holz nicht nur als Mittel zum Zweck betrachten, sondern als Material wirken lassen“ – das gelingt! Der Nachhaltigkeitsgedanke ist ein zusätzlicher Pluspunkt, „Authentizität und Natürlichkeit“, „viel Charakter“ und „starker Ausdruck“ sind alles Eigenheiten, die das poolbar-Festival gerne und dankend für sich in Anspruch nehmen würde - jedoch bleiben die räumlich-gestalterischen Möglichkeiten durch die Enge der formalen Vorgaben eingeschränkt.

Anerkennung: folded space (Julia Pendl und Christian Schwarzinger// Graz, Österreich)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Die Raumschleife als Generator für differenzierte Raum-, Licht- und Funktionssequenzen, erweitert durch ein flexibles Möblierungssystem.
Jurymeinung: Die Verbindung von Innen und Außen, aber auch die Verbindung der verschiedenen Räume kann durch die Schleife wunderbar inszeniert werden. Und die Schleife selber kann mit zahlreichen weiteren Funktionen aufgeladen werden und beherbergt auch das stimmungsgenerierende Lichtkonzept. Ein umfassendes, stimmiges Projekt.

Anerkennung: Hinterm Holz (Magdalena Dona, Elisabeth Eder, Simon Pranter, Daniel Schürr, Florian Waldmayer, Wien, Österreich)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Und plötzlich liegt da etwas Holz vor dem Haus.
Jurymeinung: Sehr poetisches Ankommen entlang des Holzstapels mit seinen wunderbaren Nischen. Leider reißt das viel versprechende Konzept mit Betreten des Innenraumes völlig ab.

Anerkennung: MITTERNACHTSSONNE (Max Dengler, Berlin, Deutschland)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Unter der Sonne werden wir die Nächte feiern.
Jurymeinung: Ein großartiges Projekt für die Halle – eine wahre Raummaschine, die zahlreiche Nutzungsmöglichkeiten und Raumerlebnisse generiert. Oben und Unten, Innen und Außen treten in Kontakt, der Raum kann erobert und erfasst werden. Für eine Halle jedoch scheint das Konzept nicht geschaffen – das Konzept ist im Rahmen einer Freiluftarena besser geeignet. Die Nischen an der Fassade sind kuschelige Plätzchen.
Aber das Raum-im-Raum-Konzept des Siegerprojektes ist stimmiger.
Dennoch: Ein famoses Projekt, dem nicht viel zum Sieger gefehlt hat.

Anerkennung: Treibgut (Rainer Stadlbauer, Thomas Spindelberger und Paul Rakosa / www.apparath.at, Wien, Österreich)
Kurzbeschreibung der Einreichenden: Treibgut bildet die Initialzündung für die Erfahrung neuer Lebensräume
Jurymeinung: Eine spektakuläre Fassade, ein Blickfang sondergleichen, Imageprägung at it's best.
Das Konzept erweist sich jedoch leider als ungeeignet für den Innenraum. Das Mobiliar ist offensichtlich unbequem, die Unschärfen in den Darstellungen scheinen schmerzverzerrte (nasenblutende?) Gesichter zu vertuschen.

Publikumspreis : t.b.a. (EUR 250.-, gestiftet von der Wirtschaftskammer Vorarlberg)
Bis 5. Juli findet ein Online-Voting statt. Alle Projekte und das Voting sind hier zu finden:
poolbar Architektur Wettbewerb 2012 WEST (poolbar-Festival Feldkirch)

 

Wir bedanken uns sehr herzlich bei allen Einreichenden und gratulieren den GewinnerInnen und den Ausgezeichneten!

Architektur 2012: Die Ausschreibung

poolbar Architektur Wettbewerb 2012: Zwei Mal!

poolbar ist ein sommerliches Kultur- und Musikfestival von Pop bis Nischen, das seit 1994 jährlich in Feldkirch stattfindet. Seit 2010 existiert eine komprimierte Version des Feldkircher Festivals auch in Wien. Dieses Jahr werden zwei von einander unabhängige Architektur Wettbewerbe für beide Veranstaltungsorte (Pratersauna Wien und Altes Hallenbad Feldkirch) ausgeschrieben.

Der Poolbar Architektur Wettbewerb wird dieses Jahr neu organisiert.
Die Einreichfrist endet am 26. Februar und die 1:1 Umsetzungen werden im Mai 2012 (Pratersauna Wien) und im Juni 2012 (Altes Hallenbad Feldkirch) statt finden. Bei den zwei von einander unabhängigen Wettbewerben handelt es sich um Festivalarchitektur aus Holz.

ZWEI OFFENE WETTBEWERBE

Das Poolbar-Festival schreibt die "poolbar Architektur Wettbewerbe" zur temporären Gestaltung der Pratersauna (Wien) und des Alten Hallenbades (Feldkirch) aus. Als Baumaterial soll primär Holz eingesetzt werden. Bei der Planung sollen Machbarkeit und Umsetzung berücksichtigt werden.

Internationale, offene, anonyme einstufige Wettbewerbe zur Erlangung von baukünstlerischen Entwurfskonzepten für die Pratersauna Wien & das poolbar Festival Feldkirch.

Die poolbar Architektur Wettbewerbe werden in Zusammenarbeit mit folgenden Partnern umgesetzt:

  • vai (vorarlberger architektur institut)
  • WKV (Wirtschaftskammer Vorarlberg)
  • Holzbau Austria
  • pro Holz Austria
  • Red Bull Brandwagen
  • Vorarlberger Holzbau Zukunft
  • WKW Wirtschaftskammer Wien (t.b.c.)
  • Tortenwerkstatt Innsbruck (tortenwerkstatt.net)

wettbewerb 1
„poolbar mit pratersauna #3":ARCHITEKTONISCHE INTERVENTION FÜR DAS FESTIVAL

Eine kostengünstige temporäre Architektur die nicht nur für die vier Festival-Tage ein Image prägt , sondern im Idealfall über mehrere Jahre zum fixen Inventar des Clubs wird. Gesucht ist eine Idee, die funktionell ist und die einen besonderen architektonischen bzw. künstlerischen Wert besitzt. Dabei geht es v.a. um die atmosphärische und funktionale Gestaltung des Gartenbereiches - die bauliche Intervention kann sich auf die Gestaltung außergewöhnlicher Holz-Möbel für den Outdoor-Bereich beschränken oder aber einige Schritte weiter gehen und (zusätzlich oder alternativ) die Gestaltung einer Outdoor-Bar samt überdachtem Publikumsbereich umfassen.

Besichtigungsmöglichkeit voraussichlich am 14.12.2011. 14 Uhr, vor Ort (Anmeldung erbeten an architektur@poolbar.at)

wettbewerb 2
„poolbar - Festival #19":TEMPORÄRE ARCHITEKTUR FÜR DAS POOLBAR-FESTIVAL

Die poolbar ist ein sommerliches Kultur- und Musikfestival, das seit 1994 jährlich in Feldkirch stattfindet. Es wird auch 2012 ca. 20.000 Gäste mit „Musik und Kultur von Pop bis Nischen" konfrontieren - Architektur ist dabei einer der wichtigsten Headliner.

Austragungsort ist ein ehemaliges Hallenbad, erbaut 1963-1965 nach den Plänen des Schweizer Architekten Walter Bosshart. Das Veranstaltungsgebäude wurde von seiner Besitzerin, der Stadt Feldkirch, im Jahr 2000 zum Raum für Jugend und Kultur umfunktioniert und mit rudimentärer Infrastruktur für ein Veranstaltungszentrum ausgestattet.

Besichtigungsmöglichkeit voraussichlich am 22.12.2011. 14 Uhr, vor Ort (Anmeldung erbeten an architektur@poolbar.at) 


HOLZ
Bei den Wettbewerben soll primär Holz als Baumaterial eingesetzt werden.
Ein vielfältiger Baustoff! Welcher Holzwerkstoff verwendet wird bleibt offen und innovativen Holzanwendungen soll nichts im Wege stehen. Für Sekundärkonstruktionen oder Verbindungshilfen können auch andere Materialien verwendet werden.


1:1 CAMPS
Gerade im Bereich Architektur ist der Schritt von der Planung zur 1:1 Umsetzung sehr wichtig. Eine gute Bauleitung ist beim Bau essentiell. Wir wollen mit den 1:1 Camps die Zusammenarbeit der Planer_innen und Handwerker_innen fördern, Partizipation und Wissensaustausch erzielen.

Nachdem sowohl für poolbar mit pratersauna und das poolbar-Festival ein Siegerprojekt ausgesucht worden ist, werden die Planungen von den Gewinner_innen in Absprache mit dem poolbar-Festival verfeinert und in Zusammenarbeit mit der Tortenwerkstatt und den beteiligten Unternehmen 1:1 umgesetzt. Jeweils eine Woche vor der geplanten Fertigstellung beginnt das 1:1 Camp.

Das Camp besteht aus

  • Bauleitung (Gewinner-Team)
  • Zimmerei-Lehrlinge
  • Poolbar-Bautrupp


CAMPUS TOUR
Um die Wettbewerbe gut zu kommunizieren, ist eine Werbetour mit dem poolcar (poolbar-Holz-Mobil) geplant.

  • Angewandte Wien
  • TU Wien
  • TU Graz
  • TU Innsbruck
  • Kunstuni Linz
  • FH Salzburg
  • NDU St. Pölten
  • FH Johaneum Graz
  • FH Dornbirn
  • Universität Liechtenstein
  • ETH Zürich

Alle Termine brandaktuell auf einszuholz.at und facebook.com/poolbarArchitektur


EINREICHUNG: OFFENER WETTBEWERB/JEDE_R KANN MITMACHEN

Egal welche Studienrichtung, welches Semester, welches Büro, welche Nationalität, wichtig sind gute Ideen und Konzepte sowie die Umsetzbarkeit und die planerische Darstellung.


ABGABE

Für die Teilnahme an Wettbewerben ist es notwendig, sich einmalig auf der poolbar-Homepage zu registrieren:

  1. gehe auf poolbar.at
  2. rechts oben müsste ein Menüpunkt "anmelden" zu finden sein, den bitte anklicken (außer Du bist schon regstriert - dann bitte rechts oben Deinen Usernamen anklicken)
  3. es erscheint ein Popup, wo Du im unteren Bereich Deine Anmeldedaten eingeben solltest. Kurzer Sicherheitscheck - go!
  4. den unteren grünen Button drücken und du solltest in ein paar Minuten eine automatisierte Mail erhalten
  5. in dieser Mail gibt es einen Frigabe-Link, den du bitte klickst (sonst könnte Dich ja jeder anmelden)
  6. wenn du dich nun auf der Homepage mit diesen Daten einloggst ist rechts oben ein schwarzes Feld mit Deinem Namen, klicke darauf
  7. nun bist du in deinem Profil, dort gibt es einen Reiter "Wettbewerbe" -  dort kannst du mitmachen, hier stehen alle nötigen Upload-Felder zur Verfügung

Bitte pro Sujet/Projekt, über das abgestimmt werden soll, ein eigenes Projekt anlegen!

Deadline für Einreichungen ist der 26. Februar 2012.

Wenn der Upload eines Projekts innerhalb der Einreichungsphase bis 26.02.2012 stattgefunden hat und die Dateien den Bedingungen entsprechen, ist das Projekt für den Wettbewerb registriert und zugelassen (Alle Einreichungen bleiben selbstverständlich  geistiges  Eigentum der Einreichenden).


JURY

Die Jury besteht aus ausgewählten Fachpersonen. Sie entscheidet über die Gewinnerpositionen und behält sich das Recht vor, bei nicht zufriedenstellenden Einreichungen, keinen Gewinner zu küren.

Wann die Jurysitzung stattfindet und wie sie besetzt ist wird nach Ende der Einreichfrist hier bekannt gegeben.

Die Jurysitzung ist nicht öffentlich, es gibt jedoch ein Feedbackprotokoll.

Termine
14.12.2011. 14 Uhr, vor Ort: Begehung Pratersauna
22.12.2011. 14 Uhr, vor Ort: Begehung Pratersauna
26.02.2012 Deadline für Einreichungen West+Ost
01.03.2012 Beginn Online-Votings West+Ost
09.05.2012 Ende Online-Voting Ost
05.07.2012 Ende Online-Voting West

Jurypreise OST
GewinnerIn Euro 1.500,–
Drittplatzierte Euro 250,–
Zweitplatzierte Euro 500,–
Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit
Tickets für den poolbar mit Pratersauna Eröffnungstag 2012

Jurypreise WEST
GewinnerIn Euro 3.000,–
Drittplatzierte Euro 250,–
Zweitplatzierte Euro 500,–
Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit
Tickets für den poolbar-Festival-Eröffnungstag 2012


PUBLIKUMSPREIS
aus Onlinevoting auf poolbar.at (Präsentation wird dann in etwa SO aussehen
GewinnerIn WEST und OST jeweils Euro 250,-
Publikationen, Öffentlichkeitsarbeit
5 Tickets für poolbar mit Pratersauna 2012 / 5 Tickets für den poolbar-Festival-Eröffnungstag 2012


KONTAKT

Online:
einszuholz.at
architektur@poolbar.at

Offline:
Martin Mackowitz 0650 7774227
Nikolaus Skorpik 0660 7604706

Architektur 2011: Die Siegerprojekte

Das Licht hat gewonnen

Der poolbar architektur Wettbewerb 2011 führte zu einem überraschenden Ergebnis: Die Jury unter dem Vorsitz von Jesco Hutter (Baumschlager Hutter Partners), Verena Rauch (columbosnext architektur), Thomas Kresser (Zumtobel Ausbildungszentrum), Marina Hämmerle (vai - Vorarlberger Architektur Institut) und Herwig Bauer (poolbar-Festival), entschied nach eingehenden Beratungen in einer auf zwei Tagen anberaumten Sitzung, aus dem Kreis der 23 Einreichungen für 2011 keinen Gewinner zu küren.
Nach intensiver Analyse der Projekte, ausführlichen Diskussionen und Abwägung der Möglichkeiten war klar: Die Siegerprojekte der vergangenen poolbar-Jahre waren deutlich überzeugender. Einzelne Ansätze stellten sich zwar sehr wohl als spannend dar, aber keines der Projekte vermochte die Jury in seiner Ganzheit zu überzeugen – als einer der Gründe wurde die schwierige Themenvorgabe vermutet. In Anbetracht des hohen Qualitätsanspruchs an die poolbar architektur wurde beschlossen, in Übereinstimmung mit den Regelungen in den Ausschreibungsunterlagen von der Vergabe der Jurypreise abzusehen. Als Anerkennung für die Bemühungen der Einreichenden wurden ihnen stattdessen Freikarten für das poolbar-Festival im Gegenwert des Preisgeldes zur Verfügung gestellt. Das Publikumsvoting findet wie geplant online auf www.poolbar.at statt.