FR 03 07

Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.

Bud, Wohnzimmer, 19:00 Uhr
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DJ

 
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Golden Reef, Halle, 20:30 Uhr
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Konzert

Ländle-Profis als Art-Brut-Support: „Vorarlbergs beste Band" nämlich, geht es nach dem Ländle-Contest, den die vier Egger 2008 gewonnen haben. Sieben Jahre gemeinsames Spiel, 2007 erschien bereits ihr zweites Album, und eine Tour durch Londons Clubs sorgte noch dazu für den richtigen Glamour. Creedence Clearwater Revival, Oasis, Johnny Cash und die Beatles kondensieren in Songs aus dem Leben, zum Feiern, zum Nachdenken im feinen Gewand des bewährten Rock'n'Roll.

Mehr unter www.goldenreef.at und www.myspace.com/goldenreef.

Eintritt EUR 15,00 (VVK, zzgl. VVK-Gebühren) / EUR 16,00 (Abendkassa). Der Preis inkludiert das gesamte Programm dieses Abends

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Art Brut, Halle, 21:30 Uhr
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Art Brut - Alcoholics Unanimous
 
Art Brut - Direct Hit
 
Art Brut - Good Weekend
 
Art Brut - My Little Brother
Konzert

Und alles begann mit Art Brut

Den Namen einer kunsttheoretischen Anschauung abgekupfert, das Gefühl von Bang Bang Rock'n'Roll und eine Handvoll plakativer Texte: Was da den Auftakt zum diesjährigen poolbar-Festival macht, biedert sich nicht an und lässt sich auch nicht schleifen. Im Gegenteil: Da wird gedrängelt, gezogen, gefesselt und gewütet - und das mit ordentlich Strom in der Gitarre.

Eine Erstband für das diesjährige poolbar-Festival, welche davon abrät, CD's in Einkaufszentren zu kaufen, lässt sicher sein, dass es sich um keinen Fehlgriff handelt. Gräbt man tiefer an dieser Abmahnung vorbei und versucht herauszufinden, was hinter dem Mysterium Art Brut steckt, stößt man früher oder später auf eine von Jean Dubuffet benannte Kunstform. Dass diese nur ansatzweise mit der gleichnamigen Band zu tun hat, erzählen Songs wie „Nag Nag Nag Nag" oder „Emily Kane".

Egozentrisch echt

„Emily Kane" war die erste Single-Auskopplung des ersten Albums von Art Brut, welche im Mai 2005 an die Öffentlichkeit getragen wurde. Der Song verpasste die Top 40 der UK-Charts nur knapp um zwei Plätze und führte zu einer ironischen Erklärung seitens Eddie Argos', dem Sänger von Art Brut: Emily Kane sei eine Jugendliebe von ihm gewesen. Dass es nun mit der Single und den Top Vierzig nicht klappen wollte, sei ganz in Ordnung. Mit Emily habe es schließlich auch nie geklappt. Und solche Geschichten weiß der Egozentriker mit seinen Texten noch einige zu erzählen. Fast alle sind so ehrlich, dass sie eben schon als Art Brut bezeichnet werden können. Als autodidaktische Kunstwerke, welche abseits vom etablierten Kunstbetrieb geschaffen wurden und eine immense Authentizität vorzuweisen haben.

Mal mit Schnauz, mal androgyn

Für anglophile RezipientInnen störrischer Musik sind Art Brut also schon lange keine Unbekannten mehr. Zusammen mit neuzeitlichen Rockbands wie Bloc Party, Kaiser Chiefs und Maximo Park rumpelten Art Brut schon über so manche Festivalbühne. Auch der bereits erwähnte Sänger der Band - Eddie Argos - machte während dieser Zeit von sich reden. Auf Titelseiten verschiedener Musikmagazine zeigt er sich einmal geschminkt und lasziv dreinblickend, ein andermal mit Schnauz und ernster Mine. Dieses paradoxe Auftreten spiegelt sich auch in seinen Texten wider: „It's not irony/And it's not rock and roll/I'm just talking/To the kids." Doch nicht nur über die Vergangenheit von Art Brut kann man schwärmen: Eine glamouröse Zukunft scheint der Band mit dem neuen Album eigentlich fast sicher.

Die letzte Warnung

Gerade rechtzeitig zum Auftakt der diesjährigen Festivalsaison erscheint das neue Album von Art Brut. Alleine der Titel „Art Brut vs. Satan" lässt Böses erahnen. Ebenso die Ankündigung auf der offiziellen Homepage der Band: „It is the greatest mystery of all because no human being will ever solve it. It is the highest suspense because no man can bear it. It is the greatest fear because it is the ancient fear of the unknown. It is a warning foretold for thousands of years. It is our final warning. It is Art Brut vs. Satan." Große Worte, mit denen die Mannen und Frauen von Art Brut um sich werfen. Ein Quäntchen Wahrheit wird an dieser Prophezeiung wohl dran sein, haben Art Brut ihre Versprechen bis jetzt doch immer gehalten. Der Teufel wird sicher sein Fett weg kriegen und Art Brut die poolbar-Halle bereits zum Auftakt des Festivals zum Kochen bringen.

(Mario Pavlik)



Mehr unter www.artbrut.org.uk und www.myspace.com/artbrut.

Eintritt EUR 15,00 (VVK, zzgl. VVK-Gebühren) / EUR 16,00 (Abendkassa). Der Preis inkludiert das gesamte Programm dieses Abends

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Circus Collective, Pool, 23:00 Uhr
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DJ
Elektronische Tanzmusik als gemeinsamen Nenner, die Tatsache sich im beschaulichen Vorarlberg schon früh getroffen zu haben und Freundschaft - so haben sich die vier Circus Collective-DJs gefunden. Ansonsten sind sie ganz unterschiedliche Typen. Vier verschiedene Herangehensweisen an elektronische Musik, vier verschiedene individuelle Styles. Das ergibt ein Spektrum von minimal-flüsternden Electro-Sounds bis hin zum hammerharten Wildstyle-Clash - vereint in einer Clubnacht. Circus Collective Clubs sind kein puristischer Bullshit, sondern verkörpern eine "anything-goes-as-long-as-it-rocks"-Haltung!!

Über die ersten 5 Jahre hat sich das Circus Collective zu einem Netzwerk entwickelt, dem neben den vier DJs/Produzenten auch ein Graphic Designer, Visual-Artisten und ein Photograph angehören - beheimatet in Berlin, Wien und der Basis in Dornbirn. Dadurch wird die Manege beim Circus Collective Club stets mit neuen Ideen und Einflüssen versorgt.

Seit der Gründung 2004 gab es zahlreiche Clubnächte im legendären Conrad Sohm in Dornbirn, auf dem Poolbar-Festival und in Locations im benachbarten Ausland und in Wien. Zur Erweiterung des eigenen musikalischen Horizonts und zur Bereicherung der heimischen „Club-Szene" holen sich sich meist internationale oder nationale, etablierte oder junge, talentierte DJs/Acts/Bands als Headliner für ihre Circus
Collective Clubs.

*Circus Collective Club und Solo-DJ Venues (Auszug):* Conrad Sohm, Dornbirn (AT); Haselburg, Bozen (IT); Roxy, Ulm (DE); Flex, Wien (AT); Club Bundolo, Helsinki (FI); Poolbar Feldkirch (AT); Melt, Rio de Janeiro (BRA); Ampere (Muffatwerk), München (DE); Stratos (Rohstofflager), Zürich (CH), u.v.m.

*Booking und Support History (Auszug):* Deichkind, Vienna Scientists, Leeroy Thornhill (The Prodigy), Patrick Pulsinger, DJ Rasgunyado, Tiefschwarz, Rui Murka, Trüby Trio, Makossa, Uffie, Turntablerocker, Dynamo Productions, Metro Area, u.v.m.

 
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Frittenbude, Pool, 23:30 Uhr
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Frittenbude - Electrofikkkke
 
Frittenbude - Pandabär
Konzert
Elektropunk, schlau, stylisch und anstrengend. Eine Liveband, die etwas zu sagen hat. Frittenbude macht Musik für die Gehirne und Tanzapparaturen der HörerInnen; mit einer ordentlichen Portion Aggression, Anarchie und Selbstzerstörung rappt und punkt man sich über Techno und Elektro‐Bounce.



Und hier noch einmal in Verbindung mit den fabelhaften Jungs von Kettcar:



Mehr gibt's unter www.myspace.com/frittenbude.

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Frittenbude schenkt dir ein Shirt / Bromundt 06.05.09
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