SA 01 08

Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.

Masallah & Maria De La Barrera, Pool, 00:00 Uhr
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DJ

Ehemalig von FM4 als Newcomer-Empfehlung angepriesen ist der St. Pöltner spätestens seit seinem poolbar-Besuch 2008 auch in Vorarlberg ein Begriff. Mit Jamie Lidell oder Gonzales teilte Masallah - der sich selbst gern als Gewürzmischung bezeichnet - bereits die Bühne. „Elektroknarzend, technoverliebt, manchmal auch etwas dreckig und vor allem sehr tanzbar" ergänzt er sein Potpourri durch die feine Schärfe der semi-mexikanischen Sängerin Maria De La Barrera. Masallah mag die musikalische Unkonvention, nützt Utensilien wie Spielzeuglichtschwerter als Synthesizer, ist Träger eines mysteriösen Wunderkoffers. Die äußerst fantastischen Kubus-Visuals im "frameroom" von vocalist und vj Maria de la Barrera werden auch heuer wieder den Pool erhellen. Sie arbeitet mit dieser installation 7 performance seit 2007. Licht, Visuals, Installation, Vocals sind ihr Ding. Gemeinsam mit dem Sound von masallah ein einzigartiges Erlebnis und zwingend tanzbar.




Mehr unter www.myspace.com/mymasallah.

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Popquiz, Wohnzimmer, 19:30 Uhr
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Popquiz

 
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DJ Anderson, Wohnzimmer, 20:30 Uhr
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DJ

 
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a life, a song, a cigarette, Halle, 20:30 Uhr
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A Life, A Song, A Cigarette - Marie
 
A Life, A Song, A Cigarette - Near
 
A Life, A Song, A Cigarette - My Fresh Kill...
Konzert

Bekannt geworden mit ihrem Debütalbum „Fresh Kills Landfill" (2007) wurde der sechsköpfigen Wiener Band schnell der Ruf zuteil, Österreichs Antwort auf Bright Eyes zu sein. Selbstverständlich ist dies als Kompliment im höchsten Sinne aufzufassen, wobei die Parallelen nicht unbedingt von reiner Eigenständigkeit zeugen. Umso erfreulicher ist es, dass das österreichische Indiefolk-Sextett auf seinem zweiten, im November 2008 erschienenen Werk „Black Air" einige Schritte vorwärts gemacht und sich deutlich von den alten Vergleichen abgehoben hat.

(Eva Zimmermann)






Mehr zu hören unter www.myspace.com/alifeasongacigarette
Eintritt EUR 17,00 (VVK, zzgl. VVK-Gebühren) / EUR 18,00 (Abendkassa). Der Preis inkludiert das gesamte Programm dieses Abends

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This Will Destroy You, Halle, 21:30 Uhr
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This Will Destroy You - I Believe In Your V...
Konzert

Aus Texas kommt mehr als Wüstenrock. Wüst und rau zwar, aber doch weniger erdig und in ätherische Sphären entschwebend: Instrumental Postrock. Erneut bekannt geworden durch Namen wie Explosions In The Sky oder Mogwai gilt Postrock generell als kontrastreiche Stilrichtung unterschiedlichster Ausprägungen, die nur durch die Ambition, aus den klassischen Rockschemen auszubrechen, geeint wird. Die vier Musiker von This Will Destroy You vollenden diesen Sound der Gegensätzlichkeit ohne entartete Unvereinbarkeit. Immer an der schmalen Grenze von melancholisch zu depressiv, von ambient zu explosiv, verzichtet die Band auf erzwungene Extreme und verliert sich dennoch nie in monotonen Arrangements. Spannungsgeladene Stücke für mächtig Gänsehaut.

myspace.com/thiswilldestroyyou






Mehr zum Anhören unter www.myspace.com/thiswilldestroyyou.
Eintritt EUR 17,00 (VVK, zzgl. VVK-Gebühren) / EUR 18,00 (Abendkassa). Der Preis inkludiert das gesamte Programm dieses Abends

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The Rakes, Halle, 22:30 Uhr
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The Rakes - We Danced Toghether
 
The Rakes - Suspicious Eyes
 
The Rakes - Open Book
Konzert

Knackig-zackig auf Catwalk und Rockbühne

Dass beim poolbar-Festival nicht nur Film, Kunst und Musik zentrale Themen sind, sondern auch Mode immer mehr in den Vordergrund rückt, trifft sich besonders für The Rakes gut. Kaum eine Band wird gleichermaßen so sehr für ihren Style als auch für ihr musikalisches Schaffen verehrt.

Ein kleiner Rückblick: Zwar konnte die britische Indie-Rock-Band schon 2004, am Anfang ihrer Karriere, mit tighten, energischen Songs wie „22 Grand Job" und „Strasbourg" große Hits verzeichnen, der Durchbruch gelang aber nicht wirklich, auch nicht mit dem 2005 erscheinenden Debütalbum „Capture/Release". Produziert wurde das Erstlingswerk von Paul Epworth, der zuvor schon Singles und Alben von Bloc Party, Maximo Park und den Babyshambles den rechten Schliff verpasst hatte. Durchwegs guten Kritiken zum Trotz konnten sich The Rakes damals nicht gegen die vielen anderen Indie-Hype-Bands von der Insel durchsetzen, und daher kam es umso gelegener, dass Dior-Designer Hedi Slimane auf das Quartett aus London aufmerksam wurde. Durch ihre spezielle Art und Weise, sich zu kleiden und zu präsentieren - angefangen bei Haarschnitt, abwärts zu Hemd und Röhre, bis hin zum Schuhwerk - zogen The Rakes nicht nur die Bewunderung zahlreicher Fans auf sich, sondern auch die außerordentliche Beachtung einiger der wichtigsten Modeschöpfer Großbritanniens.

Binary Love - Fashion And Music

Die Firmen Fred Perry und Louis Vuitton verpflichteten The Rakes als Testimonials für die Bewerbung ihrer neuesten Herrenbekleidung, und Hedi Slimane ging sogar so weit, von den vier Londonern inspiriert eine explizit ihnen gewidmete Modekollektion zu schaffen, für die er sich am Style der Rakes und anderer Rockstars wie den Eight Legs oder Pete Doherty orientierte. Ihre schmale Statur, die The Rakes ihren Namen gab - „rakes" bedeuten „die Harken" -, diente als Vorlage für hautenge, körperbetonte und trotz aller Extravaganz durch Schlichtheit bestechende Schnitte. Jedoch betraten The Rakes den Laufsteg nicht als Models, sondern trugen anderweitig zur Schau bei: Sie nahmen die Single „The World Was A Mess, But His Hair Was Perfect" als Soundtrack für die Dior-Darbietung bei der Pariser Fashion Week auf.

Work, Work, Work - Pub, Club, Sleep

Ungeachtet ihrer Präsenz in der Modewelt arbeiteten The Rakes überdies stets an ihrer musikalischen Entwicklung weiter, schließlich war und ist das Quartett rund um Frontmann und Sänger Alan Donohue vor allem eines: eine Rockband. 2007 erschien der zweite Longplayer „Ten New Messages", auf dem sich die Paradenummern „We Danced Together" und „Suspicious Eyes" befinden und sich ein stilistischer Fortschritt zu Album Nummer eins festmachen lässt. Zu hören bekam man nun avantgardistischen, teilweise trashigen Indie-Rock, der allerlei Anleihen bei Post-Punk und New Wave nimmt. Diesmal zeichnete Jim Abbiss als Produzent verantwortlich, der zuvor durch die Studioarbeit mit den Arctic Monkeys und Editors aufgefallen war. Auf „Ten New Messages" gelang es The Rakes zwar, im unmittelbaren Vergleich zu ihrem Debüt das Niveau zu halten, jedoch konnte kein so großer Erfolg erzielt werden, wie ihn jene anderen, von Abbiss produzierten Bands feierten.

On A Mission - Playful But Complex

Für ihren dritten Anlauf ließen sich die Londoner zwei weitere Jahre Zeit, entflohen der britischen Hauptstadt, um Abstand zu gewinnen, zogen sich in das ehemals sowjetische Planet Roc Studio in Ost-Berlin zurück und nahmen in aller Ruhe ihr aktuelles Werk „Klang" auf. Geworden ist das Album so, wie wir The Rakes in der Vergangenheit bereits kennengelernt haben: Durchwegs eingängige Melodien („1989") treffen auf zerrende, nervöse Gitarrenläufe („You're In It"), treibende, scheppernde Drums („That's The Reason"), die fast schon obligatorischen Synthesizerklänge und Alan Donohues kratzige, sprechgesangsähnliche Stimme. Laut ist „Klang", rau und stürmisch. Live verstehen The Rakes es jedenfalls vortrefflich zu überzeugen, da brauchen sie keine Vergleiche zu scheuen.

(Eva Zimmermann)






Mehr unter www.therakes.co.uk und www.myspace.com/therakes.
Eintritt EUR 17,00 (VVK, zzgl. VVK-Gebühren) / EUR 18,00 (Abendkassa). Der Preis inkludiert das gesamte Programm dieses Abends

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The Rakes zum Poltern und Feiern / Bromundt 07.06.09
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