Ausstellungseröffnung, Show/Visuals, Prämierung
DO 20 05
Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.
As Matthew E he fashions club-based, dancefloor slayers. Under that aegis he's updated the classic Chi-town, jackin' sound beloved of house aficionados and layered it with fractured funk, belligerent, oddball beats and mechanical soul.
If Matthew E is all about the Saturday Night Fever, then, by contrast, Rekid is the slower, more deliberate, rhythmical funk of the mid-week mayhem. Its well-intentioned muscular intensity making it perfect soulful sustenance.
Quiet Village is something else all together. A collaboration with long-time musical sparring partner Joel Martin (a vinyl freak, like Mr Edwards, who works in esteemed auction house Christie's pop department), it's sample-based music which veers from drawn out disco-not-disco delirium to evocative, under-stated soundscapes.
Sea Devils - you keeping up at the back? - is undeniable electronic pop brilliance. Working with Tom from Cagedbaby, it's the least niche of Matt's projects and thanks to Sea Devils alluring pop dance grooves they'll no doubt be shagging the upper reaches of the hit parade sometime soon.
Last, but by no means least etc, etc, etc, is Radio Slave. Perhaps Matt's most instantly recognisable nom de guerre, thanks in part to his inspirational melding of Kylie's Can't Get You Out Of My Head to New Order's Blue Monday, this is Matt's DJ moniker and the guise under which he completes his incendiary remixes and re-edits.
However, before such sonic schizophrenia gets you calling for the men in white coats, just feel the quality and consider Matt's legacy. Fired by the first wave of acid house, Matt gained his musical spurs by partying to dance music that was just that: music you danced to, irrespective of tribal factions.
This was the raison d'être he acknowledged when he took to the decks, first at London's legendary Milk Bar in 1992, then onto the, then, recently opened Ministry Of Sound and then to parties across the country, most notably in Wales - where he was a regular at free parties - and in Brighton, his home since 1998.
His love of re-edits, dance music's oft-forgotten backbone, led Matt into the studio himself. His own re-edits and remixes, such as the aforementioned epoch-defining re-imagining for Ms Minogue, soon gave way to his own productions and since the floodgates opened there's been no stopping the man known as, erm, Matthew E, Quiet Village, Sea Devils, Rekid and Radio Slave.
He's released records for Skint, Soul Jazz, Classic, Whatever We Want, and he's worked with fellow travellers, Belgium's The Glimmers. If Matt comes up with another two projects he'll have enough alter egos for every day of the week.
Psychologists would probably have a field day with him; mercifully, we don't have to worry about any crisis of identity, we just get to keep on dancing.
Moogle, Club Hot Shit/Knex
Max Zeller aka Moogle begann seine musikalische Karriere 2005 als DJ und Veranstalter in Wien. Club Hot Shit, Eastern Conference & Knex gehören zu den bekanntesten Partys des gebürtigen Oberösterreichers. Zudem ist Moogle seit geraumer Zeit gern eingesetzter Resident-DJ von FLEX (BingBang, usw.) & FLUC WANNE (Klub Wum usw.). Neben seiner Arbeit für den Plattenladen Substance und den dazugehörigen Vertrieb Trost beschäftigt er sich als Musikjournalist für das Popkultur-Magazin The Gap und den Blog Electronic Task Force auch auf theoretischer Ebene mit elektronischer Musik. Als DJ reicht sein Repertoire von verspultem Minimal über resoluten Techno bis hin zu ultra-deepem House. Von seinem Können überzeugten sich bereits sämtliche renommierte Clubs und Veranstalter in und um Wien (Wurstsalon, Resolut, Icke Micke, Sakog, Warehouse, uva.). Der erste eigene Release steht vor der Tür und wird im Herbst 2010 auf Comfortzone, dem österreichischen Vinyl-Label für Advanced Electronic Music, erscheinen.
(c) Katharina Seidler (Skug - Journal für Musik)
myspace.com/dermoogle
Geboren in Steyr, aufgewachsen in der Einöde, trat weise nach deprimierenden Jahren der kulturellen Vergreisung in Landwirtshäusern und Dorfdiscotheken die Flucht nach vorne an und übersiedelte nach Wien.
Dort lebt, studiert und arbeitet er nun seit rund sechs Jahren. In dieser Zeit verstärkte sich auch seine Liebe zum gepflegten 4/4-Takt, die ihm bis heute noch nicht verlassen hat. Eine Beziehung fürs Leben sozusagen. Seine Affinität zur wuchtigen Bassdrum und dem oszillierenden Synthesizer-Sound lebt er unter anderem bei den von ihm ins Leben gerufenen Veranstaltungen Destroy, WRCKD und Bubble Club aus. Seine Sets spannen gern Mal den Bogen von Disco, Deep House, Minimal bis hin zu Techno. Dabei verliert er aber nie die Melodie aus den Augen, denn ein bisschen Romantik darf auch auf der Tanzfläche nicht fehlen. Zurzeit arbeitet weise an seinem ersten Release.
Dario, Art Minority
Dario Loerke, geboren 1987 in Essen im Herzen der „Ruhrmetropole". Ehemals bekannt für Industrie, nun Kulturhauptstadt in Mitten eines der größten Ballungsräume Europas.
Aufgewachsen unter Älteren, entwickelte er in seiner Schulzeit eine starke Vorliebe für Hip Hop, die ihn dazu veranlasste sich tiefer mit Musik auseinander zu setzen. Früh ging er mit seinem Freunden in die Clubs rund um Essen, Duisburg, Düsseldorf und Köln. Unwiderruflich fand eine Sozialisation zu elektronische Klängen statt. 2003 öffnete das Hotel Shanghai im Zentrum von Essen, welches seinen Weg zu House und Techno ebnen sollte.
Neue Freundschaften wurden geknüpft und die ersten Plattenspieler gekauft. 2007 wurden die ersten Ideen umgesetzt. Off-Locations hergerichtet und bespielt und Projekte wie „Einklang AufRuhr" ins Leben gerufen. Legendäre Bootsparty's auf den Gewässern der Ruhr.
Seit Ende 2008 lebt der 23 jährige nun schon in Wien und machte sich hier bisher als DJ für das Wiener Fashion Label „Advanced Minority" einen Namen. Auch die Veranstaltung „Stadtpark Nacht" der zwei Feldkircher Kollegen durften Dario schon begrüßen. Derzeit arbeitet er an seinem eigenen Projekt „Missing Links", welches sein Debut erst kürzlich feierte.
„Die Humankapitalisten"
Die Gründung der Humankapitalisten entstand aus einer gemeinsamen Notwendigkeit heraus den üblichen Kunstmarkt zu persiflieren. Das Trio mit zwei Brillen besteht aus vollmündigen 70er Jahrgängen internationaler Herkunft und Ausbildung: 66% Akademiker +66% Meisterhandwerker.
Auch der von der Regierung geforderte Frauenanteil wird quotengerecht erfüllt. Diese parasitenresistenten und galerienimmunen Kunstbazillen arbeiten ergebnisorientiert, erfolgsbetont und preisgekrönt - provozieren Kunst auf höchstem Niveau jenseits und diesseits des Arlbergs. Nebenbei sind allesamt auch Mitglieder der freien Vereinigung Kunst.Vorarlberg.
Der Herausforderung der Poolbar in der Pratersauna entgegnen die Humankapitalisten mit zwischengalaktischen Interventionen und luxuriösen Performances. Die nonkonformen Teilchenbeschleuniger setzen subkutane Emotionsinjektionen und drehmomentstarke Subversionen in den Raum.
Aus den örtlichen soziologischen Betrachtungen werden Persönlichkeitsprofile erstellt, die zusammen mit den protagonistischen Besucherstromanalysen zu frischen, proteinfreien Augenblickskonserven verarbeitet werden.
Echolotische Messungen werden live ins Publikum zurückgeworfen und Leiberltausch wird angesagt - quasi: chirurgiefreie Kunst am lebenden Objekt. Der Co2-neutrale Lauschangriff fördert nur bedingt die genickschonenden Blickrichtungswechsler.
Minimal invasive Eingriffe werden budgetgerecht und ohne örtliche Betäubung vorgenommen, was wiederum zu leistungsgesteigerten Renditen in Sachen Bewegungskultur führen kann. Kommerzkünstliche Ambitionen werden von vornherein ausgeblendet was einen erhöhten Breakeven-point in Bezug auf das Kunst-Lust-Verhältnis garantiert.
Nicht nur Wassersport kann zum schwitzen bringen. In Anbetracht der allseits präsenten Rundlederhysterie wollen wir die Leiberl in die Pratersauna holen. Passend zur Modenschau stehst du selbst im besten Zwirn im Scheinwerferlicht. Bring also dein letztes oder dein bestes Hemd und tausch es mit einem anderen das du bei uns vorfindest. Einzige Bedingung: Es sollte frisch sein.








