SA 21 08
Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.
Frank Zappa und die White Stripes - auf mysteriöse Weise zu einer Person verschmolzen - gaben den Steaming Satellites den Auftrag für ihre Musik, die man am besten versteht, würde man per Katapult ins nächste Sonnensystem reisen und dort so richtig einen drauf machen. „Indie Space Rock" nennen die vier Salzburger ihr Spiel mit Gegensätzlichkeiten aus sphärischen Klängen und Stücken der Postrock-Ära, die schon 2008 Portugal. The Man begeisterten. Die holten nämlich die Steaming Satellites als Support ins Boot, und weil's gefiel, geht die Symbiose heuer in die nächste Runde.
(mij)
Anhören unter steamingsatellites.com bzw. myspace.com/steamingsatellites.
Romantisch wie eine Küstenstadt, unruhig wie nervöse Pferde und bequem wie ein Massagesessel. So klingen Lieder von Leuten aus Alaska, die noch nie in Portugal waren, sich aber danach benennen.
Man kann die geographischen Fäden spannen, wie man will, zwischen Alaska und Portugal werden sie sich nie verknoten. Würden sich Portugal.The Man nun endlich aber mit dem Namensaffix „...from Alaska" ausrüsten, wäre wenigstens der Knoten über die musikalischen Wege geknüpft. Da dies aber nie geschehen ist, kommt man auch in Zukunft nicht um die Erklärung herum, dass „Portugal" einfach schön klingt und „The Man" meint, dass es sich weniger um das Land im Westen Europas als um Menschen handelt - welche noch nie dort gewesen sind.
Definitionssache
Nebst dem Mysterium um den eigenwilligen Namen scharen sich um die Band auch etliche Versuche, die Musik der vier Alaskaner zu erklären. Die Definitionen kreativer MusikredakteurInnen reichen von Progressive Rock über Psychedelic bis hin zu Elektro Rock. Und wen wundert's: Die Band selbst kann sich da auch nicht entscheiden. Doch so ganz Unrecht haben die JournalistInnen wahrscheinlich nicht - so lange man die satte Prise Soul nicht vergisst, die leise über allem liegt.
Gute Zeiten schick verpackt
Die neuste Ära in der Geschichte von Portugal.The Man heißt „American Ghetto" und ist das fünfte Album der im Jahr 2004 gegründeten Band. Wider aller Erwartungen, die der Titel weckt, handelt es sich aber um kein gesellschaftliches Pamphlet. Vielmehr erzählen die Texte vom Jungsein, von Freundschaft und dem Leben an sich: Voraussetzungen, welche einem Abend ohne Morgen nicht im Wege stehen.
(Mario Pavlik)
„2009 noch mussten sich Viele vom poolbar-Konzert der Band im Nachhinein vorschwärmen lassen, weil es restlos ausverkauft war. 2010 gibt´s nun eine neue Chance. Sich rechtzeitig Karten zu sichern wäre anzuraten."
Mehr unter portugaltheman.com bzw. myspace.com/portugaltheman.

Das Wiener Label Comfortzone Records kramt in den Weiten seines ArtistInnenfundus und bringt einzigartige Live-Acts wie DJs zum poolbar-Festival. Patrick Weber alias Crazy Bitch in a Cave jagt R'n'B durch den Schredder, stellt Glamour auf den Kopf und lässt in exaltierten Bühnenshows Haare sowie Begrifflichkeiten fliegen. Karton und Heißklebepistole, Altpapier und Tigerstretch, und schon geht's los mit der schrägen Sause.
Chra ist das Soloprojekt von Christina Nemec. Sie orientiert sich an Klangforschung im Bereich niederfrequenter Sinuswellen - granuliert mit digitalen Programmen und ergänzt um analoge Tools. Nach dem Live-Roadmovie für die Ohren steht Nemec gemeinsam mit Martin Pieper (FMqueer) an den Plattentellern und sorgt für Tanzbares bis zum Morgengrauen.
myspace.com/chraxtl
crazybitchinacave.com
comfortzonemusic.com
fmqueer.at
(eigen/mij)









