SA 30 07
Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.
We apologize, wir bedauern, disculpen las molestias: Die geplante Wanderung mit Kommando Elefant durch Horizon Field muss aufgrund des schlechten Wetters leider abgesagt werden. Als Ersatz wird ab 11 Uhr (Treffpunkt beim Alten Hallenbad) die Stadt Feldkirch erkundet - unter kompetenter Leitung von Batman&Robin sowie FM4-Begleitung.
Im Herbst 2011 wollen die film:riss-MacherInnen mit einer neuen Initiative starten: CINEMA NEXT - Junges Kino aus Österreich. Sozusagen ein neuer Brutkasten für den heimischen Nachwuchsfilm, der hoffentlich auch nächstes Jahr im Poolbar-Brutkasten zu sehen sein wird!
KUNSTFILM WETTBEWERB
Programmdauer: 58 Minuten
RaumZeitHund
2010, 6 min, von Nikolaus Eckhard, Universität Wien
YOU/RR/ATIO
2009, 5 min, von Thomas Wagensommerer, FH St. Pölten
MEINE LIEBLINGSPOSE #1
2010, 25 min, von Evelyn Kuntscher, Kunstuniversität Linz
LAOKOONGRUPPE: WALZERKÖNIG
2009, 5 min, von Adnan Popović, Akademie der bildenden Künste Wien
NOTITLE (LEER)
2010, 6 min, von Jennifer Mattes, Akademie der bildenden Künste Wien
DER ZUSAMMENHANG
2009, 9 min, von Katharina Wahl und Christian Höller, FH Salzburg
KUNSTFILM PANORAMA
Programmdauer: 65 Minuten
NACHNACHT
2009, 8 min, von Herwig Kerschner, Kunstuniversität Linz
AUSPIZIEN 2010
2010, 3 min, von Barnabas Huber, Universität für angewandte Kunst Wien
DER WUNDE RASTER
2010, 4 min, von Thomas Wagensommerer, FH St. Pölten
LA FOSSE AUX LIONS
2010, 5 min, von Philipp Hauss, Akademie der bildenden Künste Wien
UHRSUPPE
2010, 6 min, von Remo Rauscher, FH Hagenberg
M. ANY
2009, 8 min, von Jennifer Mattes, Akademie der bildenden Künste Wien
CONTAINER-1
2010, 3 min, von Christo Christoph und Michael Petri, Kunstuniversität Linz
S.K. INVITATIONAL FEAT. TY - GROUND
2010, 5 min, von Luzi Katamay und Christian Dietl, Kunstuniversität Linz
YOU'RE OUT
2010, 6 min, von Max Liebich, Filmakademie Wien
TSCHISAS!
2010, 2 min, von Petra Richar, Universität für angewandte Kunst Wien
JUST A MEANING THAT YOU ATTRIBUTE TO IT
2009, 10 min, von Bernadette Anzengruber, Akademie der bildenden Künste Wien
(Eva Zimmermann)
kommandoelefant.at
myspace.com/kommandoelefant

Der deutsche Ausnahmemusiker und Kritikerliebling Konstantin Gropper alias Get Well Soon und seine fünfköpfige Band geben zusammen ein perfekt aufeinander eingespieltes Ensemble ab. Orchestrale Züge sind da nicht fern.
Seit der Veröffentlichung seines Debütalbums „Rest Now, Weary Head! You Will Get Well Soon" im Jahr 2008 wurde Konstantin Gropper medial immer wieder als so etwas wie ein musikalisches Wunderkind verkauft: Klavier, Gitarre, Cello und Schlagzeug sind nur einige der Instrumente, die er von Kindesbeinen an erlernte. Diese Fähigkeiten ermöglichten es ihm, seine eigenen Songs ohne jegliche MitmusikerInnen in einer derartigen Komplexität zu erschaffen, dass so manch KritikerIn übernatürliche Kräfte bei ihm zu vermuten schien.
Tatsächlich ist es so, dass Konstantin Gropper alias Get Well Soon ein Multiinstrumentalist, Singer/Songwriter und Komponist in einem ist, den die jahrelange Beschäftigung mit Musik und nicht zuletzt sein Studium an der Mannheimer Popakademie zu einem Profimusiker von höchstem Niveau gemacht haben. Spätestens seit seinem zweiten, Anfang 2010 erschienenen Werk „Vexations" - einem Konzeptalbum über den Stoizismus - sollte das auch abseits der Kritikerreihen die Runde gemacht haben. Zu imposant sind seine Arrangements, zu fesselnd seine elegischen Texte, zu klangvoll seine tiefe Stimme, um an irgendjemandem spurlos vorüberzugehen. Im Gegensatz zu seinem Debüt, das Gropper über mehrere Jahre hinweg in den eigenen vier Wänden aufgenommen hatte, wurde das Folgewerk in der knappen Zeitspanne von zwei Monaten eingespielt und zeugt einmal mehr von einer unvergleichbar atmosphärischen Intensität und musikalischen Dichte in der Sparte Indiepop.
(Eva Zimmermann)
youwillgetwellsoon.com
myspace.com/youwillgetwellsoon
Hans Peter Falkner gefällt das Cover der neuen Attwenger Platte. Auf die Feststellung eines Kritikers, dass das Cover zu Flux „ausnehmend hässlich" sei, meint die eine Hälfte des Duos trocken: „Mir gefallt's." Kurz, knapp, prägnant und ebenso trocken wie treffsicher - so auch das gesamte Auftreten der Band - fällt eben Falkners Antwort aus.
Am 28. Mai 2005 treffen Attwenger am Alten Schlachthof Wels ein: Anfangs ist mir nicht ganz klar, ob die beiden leger gekleideten Typen ein Konzert spielen werden, eine Wand mauern, oder die Bierkisten vom Vortag abholen. Sie spielen ein Konzert - ein großartiges noch dazu! Abseits von Eitelkeit und unnötigem Firlefanz entwickeln die beiden Großbaustellen, an denen fortlaufend rumgebastelt wird. Wenn Attwenger zeitgenössische Volksmusik machen, dann nur unter der Prämisse, dass sie von der ersten Silbe des Wortes genau gar nichts halten. Hausverstand und Volksempfinden werden bei Attwenger ebenso zerlegt wie auf formaler Ebene Sprache und Sound. Seit wenigen Wochen liegt ihr siebtes Studioalbum vor. Selbstzitierend und -reflektierend markiert „Flux" den Status Quo: Alles, was vorher passierte, findet sich auf „Flux", groovt vorbei und wird herbeizitiert: I-Wolf taucht ebenso auf wie Hommagen an Rockabilly und Soul.
Auf „Dog2", der Remix-Platte zum Album „Dog", findet sich eine Live-Version des Titel gebenden Songs. Wie so oft meint Markus Binder, zweiter Teil der Volxmusik-Bastards, eingangs: „Sehr schön." Ist ja auch sehr schön, eine Band zu sein, welche die Spex vom „Dialekt der Aufklärung" schreiben lässt. „Feel the Mief" und „shake your brain"!
(Peter Schernhuber)
attwenger.at
myspace.com/attwenger
(eigen)
kompal.eu










