FR 02 08

Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.

Das Vinyl lebt! 6800 West, Brutkasten, 19:30 Uhr
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DJ
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Eine Gruppe von jungen Musikjunkies kommt von der Nadel nicht weg. Am einen oder anderen Abend werden sie ihre persönliche Plattensammlung abstauben und im Brutkasten zum Drehen bringen. Die warmen Sommernächte des poolbar-Festivals bekommen eine erfrischende Abkühlung.

 
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Urban Dendrite, Brutkasten, 20:30 Uhr
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Konzert
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Urban Dendrite ist 21, äußerster Westösterreicher und liebt es, Sonnenuntergängen entgegen zu reiten oder bei Lagerfeuern zu sitzen. Am Abend kehrt er in sein Dorf zurück, um mit seinem sechssaitigen Banjo, dem multifunktionellen Saloon Piano und
seinem Früchte liebenden Freund namens Apfel, der nur in Nullen und Einsen spricht, Musik zu machen.

facebook.com/urbandendrite

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Metal Ghost, Halle, 21:00 Uhr
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Konzert
 
 
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Und wenn wir alle zusammenziehen?, Marktgasse Feldkirch, 21:30 Uhr
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Film
 

Und wenn wir alle zusammenziehen?

Der Herbst des Lebens muss nicht trist und im Altersheim enden. Fünf Freund_innen beschließen, dem Alter ein Schnippchen zu schlagen und zusammenzuziehen. Natürlich erweist sich das Zusammenleben in Stéphane Robelins Film als nicht gerade einfaches Wagnis. Da hat man mit Altersdemenz und einer verheimlichten Krebserkrankung zu kämpfen. In seiner Umsetzung wird „Und wenn wir alle zusammenziehen?" zu einem kurzweiligen, humorvollen Drama, in dem auch der deutsche „Jungspund" Daniel Brühl eine Rolle ergattert hat.
(F/D 2011, Stéphane Robelin, 100 Min., DF)

zusammen.pandorafilm.de

 

Dieser Film wird im Rahmen von CycleCinemaClub gezeigt: Freiluft-Fahrrad-Funkkopfhörer-Kino in der Feldkircher Marktgasse.

Beginn ist täglich um 21.30 Uhr, bei Regen wird unter die Lauben verlegt.

 

Im Vorprogramm werden Kurzfilme gezeigt (kuratiert von Eva Birkenstock / Kunsthaus Bregenz).

BACK TO THE FUTURE – VORFILMPROGRAMM
Die KUB Arena präsentiert im Vorprogramm des Open Air-Kinos in der poolbar-Außenstelle, der Feldkircher Marktgasse, analog zu den Sommerveranstaltungen in Bregenz (05 bis 11 AUG) eine Auswahl an künstlerischen und filmischen Science Fictions. Die von Eva Birkenstock zusammengestellten Kurzfilme eröffnen unterschiedlichste Zukunftsvisionen und
damit Möglichkeiten, die Relativität von Zeit und Raum in fassbare Vorstellungen zu übertragen.
 
 
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Tocotronic, Halle, 22:00 Uhr
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Tocotronic - Hi Freaks
 
Tocotronic - Schall und Wahn
 
Tocotronic - This Boy Is Tocotronic
 
Tocotronic - Auf dem Pfad der Dämmerung
Konzert
 

„Wir waren noch nie Kumpeltypen“

Tocotronic-Sänger Dirk von Lowtzow berichtet im E-Mail-Interview mit dem poolbar-Magazin von hysterischer Langeweile und seiner Angst vor dem Alleinsein.

Das Stück „Warm und grau“ eures aktuellen Albums widmet sich „der Langeweile als unterschätztes Thema“. Langweilst du dich manchmal und kannst du das dann auch genießen?
Ich leide manchmal unter geradezu hysterischer Langeweile und kann diese leider überhaupt nicht genießen. Sie ist wie ein Abgrund. Manchmal erblickt man in diesem Abgrund aber sich selbst – das kann schmerzhaft, aber auch ganz beflügelnd sein.

Sich beschäftigen oder tätig zu sein – sind das wichtige Elemente für Selbstzufriedenheit?
Das glaube ich nicht. Die permanent geforderte kreative Selbstmobilisierung ist ja eines der Kennzeichen der neoliberalen Ideologie, wenn man so will. Und: „Müßiggang ist aller Laster Anfang“ war schon immer ein scheußlicher Spruch.

Was machst du, wenn es dir nicht gut geht?
Laufen, laufen, laufen – und singen.

Generell gefragt: Wovor hast du Angst?
Vor dem Alleinsein.

Hast du eine Art Ritual, um nach einem Konzert wieder ruhig zu werden?
Alkohol in großen Mengen kann da sehr hilfreich sein.

In einer Konzertkritik hieß es: „Immer schon versandeten ihre Losungen im Niemandsland des Apolitischen.“ – Bist du damit einverstanden; oder wie politisch siehst du Tocotronic?
Bin nicht einverstanden, diese Kritik ist leider reaktionärer Bullshit. Ich denke, grob vereinfacht, dass Kunst dann politisch werden kann, wenn man durch sie lernen kann, wie man leben will. Dies ist das Thema unseres letzten Albums. Ich denke, das beantwortet die Frage.

Wie relevant sind Tocotronic?
Keine Ahnung. „Relevanz“ finde ich ein genauso blödes und kompliziertes Wort wie „Authentizität“. Was soll das denn sein, wonach bemisst sich das? Ich will, dass Tocotronic gute Laune sind. Das reicht mir persönlich schon.

Welche Musik oder welche Künstler_in begeistert dich im Moment?
Mich persönlich vor allem die Musik von John Coltrane. Und Dub-Reggae.

Gibt es ein Lied, das du gerne selbst geschrieben hättest?
(...) Ich hätte gerne sehr viele Lieder von anderen Künstlern und Künstlerinnen selbst geschrieben – ich bin in dieser Hinsicht leider ein recht neidischer Mensch. Martin Kippenberger hat über sich als Künstler einmal gesagt: „Neid und Gier, das ist mein Bier“. Der Mann hatte wohl Recht.

Auf einem Bandfoto etwa berühren sich die Mitglieder der Band zärtlich und in „Neutrum“ wird die Wandlung des Geschlechts besungen. Woher, denkst du, kommt eure Neigung, mit Rollenbildern zu brechen, bzw. auch die Neigung für queere Themen?
Das hat sicherlich persönliche Gründe, und das steckt uns als Band im Blut. Wir waren noch nie die typischen Jungs, Macker, Kumpeltypen. Die Bekämpfung von Homophobie sowie die Solidarität in der Bekämpfung von Antisemitismus, Rassismus, Nationalismus, dem europäische Grenzregime und dem ganzen Pipapo sind uns als Gruppe wichtig – und das tun wir auch gerne kund.

Wie viel Punk steckt noch in Tocotronic?
Keine Ahnung. Das interessiert mich ehrlich gesagt nicht so sehr. Aber ich glaube, wir hatten immer schon ein Anti-Gen in uns. Das ist mir persönlich wichtiger als die langweilige Frage, ob irgendetwas „Punk“ sei. Das klingt für mich immer nach: „Opa erzählt vom Krieg“. Oder?

Kritiker_innen werfen euch etwa den Vertrag mit dem Majorlabel Universal vor.
Ist das so? Ich höre den Vorwurf ehrlich gesagt nicht besonders oft. Ich denke, wir haben in 20 Jahren Bandgeschichte unsere Integrität in vielerlei Hinsicht hinlänglich bewiesen, ohne jetzt allzu selbstgerecht klingen zu wollen. Major, Indie.,.. – diese Debatte hat nach der „Punk-Debatte“ (s.o.) den zweitlängsten Bart der Musikgeschichte. Es ist wahnsinnig schwer, als Musiker oder Musikerin in diesem Haifischbecken „Musikbusiness“ finanziell zu überleben; ich finde, da sollte man diesen Musiker_innen gegenüber generell etwas großmütiger sein, alles andere führt jetzt zu weit. Nur so viel noch: Mit Papis Geld auf dem Konto kritisiert es sich ziemlich leicht.

Ihr ruft zur Kapitulation auf, kokettiert mit dem Scheitern und „was du auch machst, mach es nicht selbst“ – wäre es da nicht konsequent, die Band aufzulösen?
Ja. Aber „Konsequenz“ ist mir als Wort ebenso zuwider wie „Authentizität“ und „Relevanz“.

Wie, denkst du, kann sich jede_r Einzelne der voranschreitenden Ökonomisierung des Lebens entziehen?
Ich glaube fest daran, dass man sich bestimmten vermeintlichen Imperativen entziehen kann. Niemand ist beispielsweise verpflichtet, sich im Internet vollends preiszugeben und seine Haut zu Markte zu tragen. Obwohl ich Plattformen wie Facebook gar nicht einseitig dämonisieren will: Für Bands oder politische Aktionen sind diese ja bisweilen ganz hilfreich. Ich glaube einfach, dass man beginnen sollte, viele positiv besetzte Begriffe zu hinterfragen und gegebenenfalls umzudeuten. Als Beispiele fielen mir spontan ein: Spaß an der Arbeit, Kreativität, Authentizität, Fitness. Vielleicht erkennt man dann, „wofür es sich zu leben lohnt“, um euren Landsmann Robert Pfaller zu zitieren.
(Hubert Kickinger)





tocotronic.de

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Fuck Art, Let's Dance, Pool, 00:00 Uhr
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Konzert
 

„Tous pour un, un pour tous“, Ekstase und Neonlicht haben MTV, NME und Audiolith überzeugt: Diese Hamburger Jungs spielen „jerky 2-bit dance pop for indie geeks with colourful knit-wear! (Jamie Hodgson, NME). Den Support für Who Made Who, We Have Band oder Ratatat lieferten sie so brillant ab wie ihre erste Single „The Conqueror“, die nach drei Jahren Bandbestehen entstand. In Eigenregie erstellten die Krach & Getöse-Gewinner von RockCity drei EPs, setzten im Oktober 2011 mit ihrem Debüt erstmals eine Dartscheibe über ihre Livepräsentation und zielen damit seither wie immer auf die Beine. (eigen/mij)

 



faldmusic.com

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Das Vinyl lebt! 6800 West, Wohnzimmer, 00:00 Uhr
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DJ
free

Eine Gruppe von jungen Musikjunkies kommt von der Nadel nicht weg. Am einen oder anderen Abend werden sie ihre persönliche Plattensammlung abstauben und im Brutkasten zum Drehen bringen. Die warmen Sommernächte des poolbar-Festivals bekommen eine erfrischende Abkühlung.

heute: 6800 West – Hunter S. Tobsen (Paradiso, Wien) & M.A.L.I.K. (Stone Club, Feldkirch)

 
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Laptoper Selnerich, Pool, 01:30 Uhr
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