SA 10 08

Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.

Vinyl Mutants, Wohnzimmer, 19:00 Uhr
0 Kommentare

DJ
free
 
|
Anmelden zum Kommentieren
Laptoper Selnerich & Shneeblinski, Brutkasten, 19:30 Uhr
0 Kommentare

DJ
free
 
|
Anmelden zum Kommentieren
Speedy & The Fuck Offs, Halle, 21:00 Uhr
0 Kommentare

Konzert
 

Direkt den 90ern sind sie entstiegen, haben sich den authentischen Punk gekrallt und machen seit zehn Jahren damit ihr Ding: Speedy & The Fuck Offs. Was dabei herauskam wurde auf dem Album „Speed Up No Remorse“ festgehalten, das 2011 in Zürich aufgenommen wurde und entsprechend dem Jubiläum zehn Tracks enthält – natürlich auf Vinyl. Ein „grueling, gut-wrenching and asphalt-burning piece of in-your-face rock'n'roll“ versprechen die Schweizer – ein würdiger Opener für die Rocklegenden von Monster Magnet. (mij)


speedyandthefuckoffs.com

4_speedy2
Arrowrightactive 1 weitere
 
|
Anmelden zum Kommentieren
Monster Magnet, Halle, 22:15 Uhr
0 Kommentare

 
Monster Magnet - Unbroken (Hotel Baby)
 
Monster Magnet - Monolithic
 
Monster Magnet - Powertrip
 
Monster Magnet - Space Lord
Konzert
 

Space Rock und Drogen
Bereits seit 1989 rocken Monster Magnet die großen Festival-Bühnen dieser Welt und diesen Sommer auch jene des vergleichsweise kuscheligen poolbar-Festivals.

Die erste Begegnung mit dem Namen „Monster Magnet“ hatte ich auf die denkbar seltsamste Weise: In den dunklen Vorzeiten von Web 2.0 gab es eine Plattform, die nach einem Unterwasserschiff benannt worden war, wo man verschiedenste Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen und mit ihnen über Foren zu jedem erdenklichen Thema in Kontakt treten konnte. Damals, in den ersten Jahren meines Internetkonsums, wurde Anonymität noch großgeschrieben, und jede_r durfte sich x-beliebige Chat- und Usernamen ausdenken. Von TheCureFan21, über GrungeGirl14 bis Lacrimosa1986 war alles dabei, was die Kreativität oder die jeweilige Jugendsubkultur zugelassen bzw. diktiert hat. Eines Tages kam er dann, der Tag, an dem MonsterMagnet17 in mein Online-Leben trat. An die Person hinter dem Namen oder warum wir überhaupt viel miteinander geschrieben haben, kann ich mich nur noch peripher erinnern, aber der Name gab mir lange Zeit Rätsel auf. Natürlich: monströser Magnet, das war schon lustig und hat mich auch immer an den großen Magneten im Titelvorspann von „Pinky und der Brain“ erinnert, aber für die Lösung, dass es sich hierbei um einen Bandnamen handelte, war mein Interesse an Stoner Rock wohl zu klein.

Dabei gibt es diese Band schon fast so lange, wie ich auf der Welt bin: Seit sage und schreibe vierundzwanzig Jahren sind Monster Magnet schon vereint. In so einer langen Bandgeschichte passiert natürlich einiges; bis auf Sänger und Frontman Dave Wyndorf ist keines der Gründungsmitglieder mehr dabei, die Plattenfirmen wurden am laufenden Band gewechselt, und dennoch sind dazwischen einige EPs und unglaubliche neun Alben veröffentlicht worden. Das 2012 erschienene Album „Space Lords“ besteht sogar aus drei CDs. Output gibt es also genug im Monster Magnet-Land, da müssen sich die Fans keine Sorgen machen. Und ich muss mir endlich keine Gedanken über die Herkunft des Bandnamens mehr machen: Der Monster-Magnet war nämlich in Wirklichkeit ein ziemlich verrücktes Kinderspielzeug der 60er-Jahre, das ausgesehen hat wie ein muskulöser Hulk-Verschnitt eines Gewichthebers, aber eigentlich nur ein Magnet war – und nach diesem hat sich die Band benannt. Der Sound, für den Monster Magnet stehen, ist über die Jahre ziemlich gleich geblieben: Stoner Rock – inspiriert von Space Rock und psychedelischen Drogen; so anscheinend die Mischung des Erfolgs, wenn man den Musikmagazinen dieser Erde Glauben schenken darf. Don't try this at home! Aber anhören auf jeden Fall! Das Alte Hallenbad wird rocken, und wer weiß, vielleicht treffe ich MonsterMagnet17 endlich einmal in real life. (Christian Pausch)



zodiaclung.com

4_monstermagnet_klein
 
|
Anmelden zum Kommentieren
Prufrock, Pool, 23:30 Uhr
0 Kommentare

DJ
free
 
|
Anmelden zum Kommentieren