SO 11 08

Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.

Jazzfrühstück: Paradicso, Reichenfeldpark, 11:00 Uhr
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Konzert
 
Altbewährt und immer wieder schön: die allsonntäglichen Jazzfrühstücke beim poolbar-Festival. Bei Schönwetter auf der Terrasse/Wiese und bei Regen kurzerhand ins Wohnzimmer verlegt, gibt es doch nichts Gemütlicheres, als sich nach einer langen Nacht oder einfach nur aus Gutgehlaune am (großteils) Biobuffet zu bedienen und dabei passender Musik zu lauschen – neuerdings zusätzlich sogar mit Picknickkorb und Decken. Jeden Sonntag ab 11 Uhr wird Musikalisches wie Kulinarisches serviert, das (fast) keine Wünsche offen lässt. Und auch die Kleinsten sind gern gesehen – Platz zum Toben gibt’s im Reichenfeld ja genug!
 
PARADICSO
Paradicso stehen für akustische Weltmusik mit einer Schlagseite zu Jazz und Django und ganz schön viel Fernweh gen Süden. Die fünf in Wien gelandeten Musiker_innen vermengen, was gefällt: kreolische Musik aus Réunion, Folk, Jazz, Swing, Klezmer und Bossa Nova – und kreieren daraus eine fruchtige Melange, die sie auf ihrem Debüt „Diaspora“ festgehalten haben. Ein kleiner, wendiger Kontrabass, Geige, Klarinette, Gitarre, Mandoline und Cajon wirbeln, schlagen, zupfen und singen, sodass man hier seufzen und dort wieder ausgelassen tanzen möchte: finest handmade music eben!

paradicso.com

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Kulturszene-Fußballturnier im Reichenfeld, Reichenfeldpark, 14:00 Uhr
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Meine keine Familie, Pool, 20:30 Uhr
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Film
 

(A 2012, Paul-Julien Robert, 93 Min.)

Eine Recherche der Kindheit. Weitet sich aus. Auf das Analysieren einer vermeintlich alternativen Gesellschaftsstruktur. Der Friedrichshof. Das Erfahren der Vergangenheit durch die eigene Mutter. Wird zum eigenen Erfahren eben dieser. Mit Geschick umschifft Regisseur Paul-Julien Robert die Verführung, die schreienden Kritikpunkte des sexuellen Missbrauchs mit Hilfe eines Vorschlaghammers in den Mittelpunkt des Filmes zu stellen. Erzählt sie durch Interviews seiner Generation am Friedrichshof. Weitet sie aus. Nimmt seine Protagonist_innen ernst. Die Balance zwischen Erforschen der Autobiografie und zwingender Kritik an Otto Mühl als Herrscher der Kommune ist auf den Punkt ausgewogen. Einblick in das Videoarchiv. Reflektierte Haltungen der Alterskohorte. Der Mut Roberts, sich und seine Mutter mit dieser Vergangenheit zu konfrontieren. Ein mit bemerkenswertem Feingefühl aufgebauter Dokumentarfilm. Gipfelt in einer unkommentierten Originalaufnahme. Welche aber nur Vorspiel zur eigentlichen Klimax ist. Das Realisieren der Mutter. Wie das Aufwachsen ihres Sohnes im Umfeld der Kommune wirklich war. Desillusionierter Blick. Eine wortlose Reaktion. Welche genau deshalb mehr vermittelt, als Text es zu schaffen vermag. Gleiches stellt sich im Kinoraum ein. (Andreas Eli)

meinekeinefamilie.at

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