DI 13 08

Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.

Second Relation, Halle, 20:30 Uhr
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Konzert
 

„Wir sind sehr angetan von düsteren Klängen, halten wenig von oberflächlichem Happy-Sound oder Rumgehüpfe auf der Bühne“, sagen die Vorarlberger in einem Interview und überraschen als Newcomer auch mit dem Grad der Reife ihrer Kompositionen. Komplex strukturierte Stücke mit ruhigen, melancholischen, fast balladesken Klängen finden sich auf den zwei Konzeptalben, die mit „Lynette“ (2009) und „Abiona“ (2012) Progressive Rock mit jugendlicher Frische verknüpfen und Anleihen beim ewig geschätzten Hammond-Sound nehmen. (mij)



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Funeral For A Friend, Halle, 21:45 Uhr
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Konzert
 

Lauthals mitsingen

Vom Punk zum Screamo und über Majorlabel-Alternative Rock zum Post-Hardcore – das beschreibt so circa den musikalischen Weg von Funeral For A Friend. Mit dem 2013 veröffentlichten Album „Conduit“ schließt sich nun der Kreis. Nach über zwölf Jahren Bandgeschichte ist man angekommen.

Bereits der Vorgänger „Welcome Home Armageddon“ gab die zukünftige Marschrichtung vor: Die fünf Waliser trennten sich vom Majorlabel, seit 2011 werden sämtliche Bandbelange wieder eigenhändig gesteuert. Diese DIY-Attitüde hört man auch am neuen Material, das via Indielabel Distiller Records erscheint. „Das Album entspricht wirklich dem, wie wir uns derzeit sehen. Wir haben bei den Aufnahmen nicht zuviel nachgedacht, sondern einfach drauflos gespielt. Am Ende kam ‚Conduit’ dabei heraus. Es ist kurz, schnell und aggressiv. Das Album bringt unsere Wut und Frustration hervor“, so Gitarrist Gavin Burrough. Und Bassist Richard Boucher ergänzt: „Das Album entspricht einfach uns selbst. Es ist die Art von Musik, mit der wir groß geworden sind.“

Neuer Drummer, neues Glück
Wobei dieses „Wir“ bei Funeral For A Friend eigens zu verstehen ist, denn die Band ist bekannt für zahlreiche Besetzungswechsel. Mit Pat Lundy, der schon bei Rise To Remain hinter dem Schlagzeug saß, wurde auch für „Conduit“ ein neues Mitglied rekrutiert. Gut möglich, dass der Enthusiasmus des jungen Drummers einen zusätzlichen Einfluss auf das Songwriting hatte: „Es ist die Art, wie Pat Schlagzeug spielt; er ist eine echte Maschine. Ryan (der Vorgänger) hatte einfach einen anderen Zugang beim Schlagzeugspielen. Das Drumming von Pat machte die Songs heavier; er war in der Lage, unsere Songs auf ein anderes Level zu heben“, lobt Burrough die Talente des jüngsten Bandkollegen.

Näher am Publikum
Neben der bewussten Abkehr von Bombast und epischer Klangbreite schaltet die Band auch bei Hallendimensionen einen Gang zurück: Touren mit Größen wie Linkin Park oder Headliner-Slots auf Festivals gehören vorerst der Vergangenheit an. Funeral For A Friend besinnen sich in dieser Hinsicht wieder auf die eigenen Vorlieben: die Verbindung zu den Fans, die in der ersten Reihe lauthals mitsingen, das Gefühl, Teil eines Ganzen zu sein, mehr Intensität und Direktheit. „Das Album braucht diese Interaktion mit dem Publikum, und wir sind derzeit mehr als glücklich mit den kleineren Konzerthallen“, findet Burrough. In dieser Hinsicht entspricht das poolbar-Festival im Alten Hallenbad wohl genau dem Anforderungsprofil der Band, ein intensives Konzerterlebnis ist somit vorprogrammiert. (Mario Minzlaff)

(Zitatquellen: Cardiff Union TV)





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Funeral For A Friend: Conduit / Bromundt 07.03.13
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