MI 19 07

Geöffnet täglich ab 19:00 Uhr, Abendprogramm ab 20:30 Uhr, wenn nicht anders angegeben.

Support: Conner Youngblood, Halle, 21:00 Uhr
0 Kommentare

Konzert
 

Einlass ab 20.30 Uhr.

http://poolbar.at/system/asset/filename/26452/0719_ConnerYoungblood_web.jpg

 

 

Ohne Musik wäre Conner Youngbloods Leben nur halb so schön. Seine ersten Songs schrieb der US-Amerikaner im College, inspiriert durch so komplexe wie vielschichtige Künstler wie Gorillaz, Sufjan Stevens und Elliott Smith. Bereits im vergangenen Jahr sorgte er mit seiner in Eigenregie veröffentlichten EP „The Generation Of Lift“ für Aufsehen, nun folgt endlich ein weltweiter Release via Counter Records – digital sowie als 12″ Special Edition.


‚Special‘ ist diese Neuauflage deswegen, weil auch Youngbloods neuester Streich „A Summer Song“ mit dabei ist. Dreieinhalb federleichte Minuten zitieren ganz verstohlen „Easy/Lucky/Free“ von Bright Eyes und sind bei aller Komplexität doch so herrlich poppig und eingängig. Deutlich mächtiger, ja sogar imposanter: „The Birds Of Finland“, dieser zunächst gemächlich anrollende Opener, der immer wieder in seinen Wellness-Synthis explodiert und mit feinfühliger, emotionaler Note unter die Haut geht.


Youngblood weiß genau, wie er die Gefühlswelt angreifen kann, und arrangiert eigenwillig schwebende, leicht widersprüchliche Melodien für maximalen Effekt. Ein „T X T N“ erinnert mal an Coldplay, dann an OMD, dann wieder an Owl City, und hat doch rein gar nichts mit den erwähnten Künstlern zu tun. Auch „The Badlands“, dieser verwundbare, balladeske Abgang, birgt so viele vertraute Referenzen in sich, ergibt letztlich aber eine unbeschreibliche, in dieser Form nicht dagewesene Mischung.
Wie kein Zweiter versteht der US-Amerikaner, komplex arrangierte Songs so klar, einfach und eingängig klingen zu lassen. Hinter „The Generation Of Lift“ steht unheimlich viel Liebe zum Detail und minutiöse Aufbauarbeit, dazu ein regelrechter Teppich an Querverweisen. Was dabei rauskommt, ist nur auf den ersten Blick sperrig – durchgehend gute, bewegende, mitreißende Tracks. Conor Youngblood wird berechtigterweise als neuer Songwriting-Hoffnungsträger gefeiert. Freilich, die Messlatte liegt nun hoch. (eigen)

 

 
|
Anmelden zum Kommentieren
Shellboy & Shneeblinski, Wohnzimmer, 21:00 Uhr
0 Kommentare

DJ
free
 
|
Anmelden zum Kommentieren
SOHN, Halle, 22:15 Uhr
0 Kommentare

Konzert
 

Einlass ab 20.30 Uhr.

 

http://poolbar.at/system/asset/filename/26325/0719_SOHN_co_PhilKnott.jpg

 

SOHN gibt Gas und steigt ins Rennen ein
 
SOHN meldet sich nach seinem vielfach bejubelten Debütalbum „Tremors“ mit seiner neuen Platte „Rennen“ endlich zurück. Toph Taylor, der sich hinter SOHN verbirgt, hat nach zwei Jahren ein weiteres Meisterwerk geschaffen.
 
SOHN mixt gefühlvollen Gesang mit organischen Drum Machines und minimalistischen Synthie-Linien zu etwas mitreißend Neuem. Mit viel Fingerspitzengefühl kombiniert der Multiinstrumentalist die Beats und Bässe und hebt die Tanzfreudigen und Minimal-Fans in neue Sphären. Ein eigenwilliger Sound, ganz anders als seine vorherigen Projekte. Manchen dürfte Toph Taylor aus vergangenen Zeiten noch als Trouble over Tokyo ein Begriff sein. Zeiten, die hinter ihm liegen, denn sein Projekt SOHN findet großen Anklang.
 
Gewohnt düster und elektronisch mit R’n’B-Elementen

Toph Taylor aka SOHN hat den Run seines Lebens hingelegt. Er produzierte in den letzten zwei Jahren für andere Künstler_innen (u.a. Lana Del Rey), war auf Tour und gab sein Bestes. Daher wohl auch der deutsche Titel „Rennen“ für sein neues Werk. Ein Monat Abgeschiedenheit in einer abgelegen Gegend in Nord-Kalifornien halfen beim Songwriting. Anfang dieses Jahres wurde dann die Veröffentlichung mit „Conrad“ offiziell zelebriert. Eine mutige Ansage mit poppigen Tönen, starker Message und kraftvollen Beats. SOHN erfindet sich neu, erweitert seine Facetten und dekonstruiert sich dann doch wieder. Schöne Sache. Immer wieder. (deko)

www.sohnmusic.com

 

 

 
|
Anmelden zum Kommentieren